Eva
Aktives Mitglied
Das hat leider wenig mit Erziehung und Vorbildfunktion zu tun.
Das kann ich bestätigen. Aus meiner eigenen Erfahrung als Jugendliche und aus Erfahrung meines Kindes (aber lange Erwachsen).
Ich hätte allerdings auch kein gutes Gefühl dabei gehabt, wenn ich meinem Kind unter 16 J. damals erlaubt hätte, dass er und seine Kumpels bei uns rauchen und trinken dürften.
Das Argument, dass man es dann unter Kontrolle hat, mag ein bißchen stimmen, verhindert aber nicht unbedingt, dass der Konsum auf Dauer immer mehr wird.
Ich hatte in meiner Sturm und Drangzeit eine "Freundin" mit Schwester (knappes Jahr älter) dessen Mutter zu Hause Zigaretten und Alkohol erlaubte. Fand ich zu der Zeit natürlich super. Eine von den beiden ist relativ schnell in die Alkoholsucht gerutscht, die andere hat nach ein paar Jahren gerade noch die Kurve gekriegt.
Ich glaube, eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Liegt auch immer am "Kind" und dem Freundeskreis sowie Schulkollegen.