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Gast
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Quelle sozialhilfe24
1 Euro Job
Einkommen, die aus einem "Ein Euro Job" erzielt werden, werden auf das Arbeitslosengeld 2, ALG II oder auch Hartz IV nicht angerechnet.
Es geht mir nicht um reguläre 1 Eurojobs, es geht um normale Vollzeitstellen:
Lies dir mal diesen Artikel durch:
Rewe und Netto: Lebensmittelkonzerne hatten offenbar Verträge mit Lohndumping-Firma
Zitat:
"Die Lebensmittelkonzerne Rewe, Netto und Edeka haben nach Informationen der ARD-Sendung "Report Mainz" mit einem Personaldienstleister zusammengearbeitet, der Lohndumping betreibt. Wie das Fernsehmagazin in einer Vorabmeldung berichtete, haben oder hatten die Unternehmen für ihre Logistikzentren Werkverträge mit der Firma "headway logistic" aus Bayern, die den Lagerarbeitern fast ausschließlich Akkordlohn zahlt. Ein Mitarbeiter der betroffenen Firma gab demnach an, er habe in einem Monat trotz Vollzeitarbeit nur knapp 380 Euro verdient."
"Unter Berufung auf mehrere vorliegende Arbeitsverträge berichtete "Report Mainz", dass sich der Verdienst der Angestellten nach der Zahl der bewegten Verpackungseinheiten richtet, die in den Lagern für den Transport in die einzelnen Supermärkte zusammengestellt werden. Dafür gebe es lediglich geringe Cent-Beträge. Neben dem Akkordlohn werde zwar noch eine Anwesenheitsprämie von 75 Cent pro Stunde gezahlt. Diese entfalle bei einem Tag Krankheit jedoch für den gesamten Monat."
20.09.2010: Ver.di beklagt "Sklavenverhältnisse" in Logistikzentren des Lebensmittelhandels - REPORT MAINZ :: Presse | SWR.de
Zitat:
"Das Personal für "headway logistic" wird unter anderem von einem privaten Arbeitsvermittler aus Gera rekrutiert. In einem Internet-Video, das im Netz inzwischen nicht mehr abrufbar ist, ist von 43 Lager-Standorten in ganz Deutschland die Rede. Zu den Arbeitsbedingungen heißt es unter anderem: „Sie müssen auch grundsätzlich bereit sein, Wochenende, Feiertage, also quasi ständig und immer arbeiten zu können"
Wenn du diese Bedingungen hast, du hast ja keinen Einflusss darauf, wie viel Verpackungseinheiten du bewegen darfst/musst, ist es dann so unverständlich, dass manche Leute dann doch Hartz IV. bevorzugen? Und das mit den Aufstocken stelle ich mir in so einen Bereich auch schwierig vor. Da man ja keinen festen Lohn hat, dieser bei einen Alleinverdiener mit Familie aber deutlich unter Hartz IV. liegen sollte, müsste man ja aufstocken. Aber wie soll das gehen? Muss man dann jeden Monat einen neuen Antrag stellen, weil sich jeden Monat das Gehalt verändert?