Hallo zusammen. Habe momentan eine Entscheidung zu fällen, die mir schwerer fällt, als gedacht.
Bin seit meiner Ausbildung bei einem Energieversorger hier in Hessen tätig. Habe Betriebselektroniker gelernt und arbeite zur Zeit in einem Kraftwerk. Gehaltstechnisch wird sich bei mir nie irgendwas großes ergeben, da ich in einer Gruppe im TV-V "festhänge" und es keine Möglichkeit geben wird, höher eingruppiert zu werden. Intern werden eigentlich keine Stellen frei, auf die ich mich großartig bewerben könnte und allgemein ist die Moral in der Firma durch Umstrukturierungen, etc. zur Zeit nicht wirklich gut. Klar, es ist ein halb-städtischer Betrieb und dementsprechend mach ich mich auf der Arbeit nicht kaputt, aber rumgammeln ist teilweise anstrengender als arbeiten, auch wenn das merkwürdig klingt. 😀 Und ja, meine Arbeit ist leider zu 95% recht anspruchslos und mega dreckig. Muss man leider so sagen. Wären meine Kollegen nicht, hätte ich mich schon vor Jahren nach etwas anderem umgeschaut.
Aber die Kollegen sind wirklich klasse. Wir sind ein kleines Team von 5 Leuten und halt meinem Chef und wir verstehen uns super und sind schon sowas wie Freunde, auch wenn es nur einen gibt, der ähnlich alt ist wie ich und der Rest quasi 50+.
Jetzt hatte ich ein Vorstellungsgespräch und habe ich Vertragsangebot bei einer großen Firma (ThyssenKrupp) bekommen, bei denen ich als Servicemonteur arbeiten könnte, was ich im Prinzip nach meiner Ausbildung schon wollte. Es ist ne sehr gute Branche und ich freue mich über das Angebot, da ich mich quasi branchenfremd beworben habe. Die Zahlen stimmen auch und ich habe für die Zukunft auch die Möglichkeit, finanziell voranzukommen.
Natürlich bin ich etwas hin- und her gerissen. Auf der einen Seite werde ich solche Kollegen nicht mehr finden (auf der neuen Stelle ist man mehr oder weniger autark unterwegs, was ich im Prinzip cool finde) und auf der anderen Seite ist das jetzt eine Entscheidung für meine Zukunft. Meine Kollegen werden in 10, 12 Jahren in Rente gehen. Ich hab keine Ahnung, was bis dahin passiert und die Energiebranche hat zur Zeit ja auch sehr zu kämpfen. Mit Mitte 40 brauch ich mich nicht mehr branchenfremd bewerben, das wird nicht funktionieren. Aber ja, für meine jobtechnische Zukunft wäre das jetzt der richtige Moment und die richtige Stelle. Wie es im neuen Unternehmen so abläuft, weiß ich durch einen Kumpel, der dort schon länger arbeitet.
Wie gesagt, ich bin leicht hin und her gerissen. Klar gibt es wichtigeres als Geld, aber wie gesagt: Meine Arbeit ist recht anspruchslos und erfüllt mich nicht, finanziell kann ich nicht weiterkommen, einzig und allein meine Kollegen und mein Chef sind Weltklasse. In einem neuen Unternehmen in einer neuen Branche müsste ich mich definitiv umstellen, aber im Prinzip ist es das, was ich will. Aber klar, ich bin auch jemand, der etwas Schiss vor Veränderungen hat und dann ewig überlegt.
Vielleicht war jemand hier vom Board ja schon in einer ähnlichen Situation und kann mir nen Tipp geben. Natürlich muss ich das im Endeffekt für mich selbst entscheiden, das is klar.
Bin seit meiner Ausbildung bei einem Energieversorger hier in Hessen tätig. Habe Betriebselektroniker gelernt und arbeite zur Zeit in einem Kraftwerk. Gehaltstechnisch wird sich bei mir nie irgendwas großes ergeben, da ich in einer Gruppe im TV-V "festhänge" und es keine Möglichkeit geben wird, höher eingruppiert zu werden. Intern werden eigentlich keine Stellen frei, auf die ich mich großartig bewerben könnte und allgemein ist die Moral in der Firma durch Umstrukturierungen, etc. zur Zeit nicht wirklich gut. Klar, es ist ein halb-städtischer Betrieb und dementsprechend mach ich mich auf der Arbeit nicht kaputt, aber rumgammeln ist teilweise anstrengender als arbeiten, auch wenn das merkwürdig klingt. 😀 Und ja, meine Arbeit ist leider zu 95% recht anspruchslos und mega dreckig. Muss man leider so sagen. Wären meine Kollegen nicht, hätte ich mich schon vor Jahren nach etwas anderem umgeschaut.
Aber die Kollegen sind wirklich klasse. Wir sind ein kleines Team von 5 Leuten und halt meinem Chef und wir verstehen uns super und sind schon sowas wie Freunde, auch wenn es nur einen gibt, der ähnlich alt ist wie ich und der Rest quasi 50+.
Jetzt hatte ich ein Vorstellungsgespräch und habe ich Vertragsangebot bei einer großen Firma (ThyssenKrupp) bekommen, bei denen ich als Servicemonteur arbeiten könnte, was ich im Prinzip nach meiner Ausbildung schon wollte. Es ist ne sehr gute Branche und ich freue mich über das Angebot, da ich mich quasi branchenfremd beworben habe. Die Zahlen stimmen auch und ich habe für die Zukunft auch die Möglichkeit, finanziell voranzukommen.
Natürlich bin ich etwas hin- und her gerissen. Auf der einen Seite werde ich solche Kollegen nicht mehr finden (auf der neuen Stelle ist man mehr oder weniger autark unterwegs, was ich im Prinzip cool finde) und auf der anderen Seite ist das jetzt eine Entscheidung für meine Zukunft. Meine Kollegen werden in 10, 12 Jahren in Rente gehen. Ich hab keine Ahnung, was bis dahin passiert und die Energiebranche hat zur Zeit ja auch sehr zu kämpfen. Mit Mitte 40 brauch ich mich nicht mehr branchenfremd bewerben, das wird nicht funktionieren. Aber ja, für meine jobtechnische Zukunft wäre das jetzt der richtige Moment und die richtige Stelle. Wie es im neuen Unternehmen so abläuft, weiß ich durch einen Kumpel, der dort schon länger arbeitet.
Wie gesagt, ich bin leicht hin und her gerissen. Klar gibt es wichtigeres als Geld, aber wie gesagt: Meine Arbeit ist recht anspruchslos und erfüllt mich nicht, finanziell kann ich nicht weiterkommen, einzig und allein meine Kollegen und mein Chef sind Weltklasse. In einem neuen Unternehmen in einer neuen Branche müsste ich mich definitiv umstellen, aber im Prinzip ist es das, was ich will. Aber klar, ich bin auch jemand, der etwas Schiss vor Veränderungen hat und dann ewig überlegt.
Vielleicht war jemand hier vom Board ja schon in einer ähnlichen Situation und kann mir nen Tipp geben. Natürlich muss ich das im Endeffekt für mich selbst entscheiden, das is klar.
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