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Jobsuche, derzeitigem AG kündigen

GuitarZero

Mitglied
Guten Morgen in die Runde!

Derzeit bin ich in Kurzarbeit im Kino angestellt und möchte möglichst schnell weg da, also auf keinen Fall mehr hin zum Arbeiten. Stattdessen suche ich einen neuen Job möglichst im Raum Halle, u.a. da dort meine jüngere Schwester wohnt.

Ich bin auch noch bis 09.05. aus psychischen Gründen krankgeschrieben, war von November 2020 bis Januar 2021 in einer Akutklinik für Psychosomatik und Psychotherapie.

Bin jetzt mittlerweile 2 Jahre im Kino angestellt, eigentlich sollte das ein Übergangsjob sein, aber irgendwie kam ich da bisher aus verschiedenen Gründen nicht raus.

Jetzt habe ich mega Bammel, meine Teamleiterin zu kontaktieren, dass ich nach etwas Neuem suche und auf keinen Fall mehr im Kino arbeiten gehen will, auch wenn ich noch eine dreimonatige Kündigungsfrist habe.
Eventuell wäre ein Auflösungsvertrag eine Option. Aber ich habe so Angst, weil ich keine Ahnung habe, wie das Kino auf meine Nachricht reagieren wird. Und ich habe Angst um das Arbeitszeugnis, wobei ich mir da selbst eins schreiben könnte.

Was würdet Ihr an meiner Stelle tun/sagen? Habt Ihr so etwas Ähnliches auch schon durchgemacht?

Ich bedanke mich auf jeden Fall schonmal für jegliche Antworten und wünsche Euch noch einen schönen Donnerstag, bleibt/werdet gesund! 🙂
 

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GuitarZero

Mitglied
Die Frage ist ja, was Du stattdessen tun möchtest.
Für wie viele Stunden in der Woche bist Du denn im Kino angestellt und als was?
Normalerweise arbeite ich in Vollzeit 40h die Woche als Projektionist im Kino. Da das aber derzeit dicht ist, gibt es eigentlich quasi so gut wie nichts zu tun für mich.

Ich könnte mir vorstellen, erstmal einen Teilzeitjob anzunehmen, bspw. als Corona-Schnelltest-Helfer. Ich hatte bis Februar 2019 Medieninformatik Bachelor studiert, von daher wäre etwas in die mediale Richtung (Computeranimation, Virtual & Augmented Reality, Frontend-Webentwicklung, Video-, Audio- und Medientechnik, Sound- bzw. Mediendesign, Spieleentwicklung, usw.) auch interessant für mich. Oder die medien- bzw. musik- und sportpädagogische Richtung, obwohl ich da noch keine offizielle Qualifikation in diesem Bereich habe. Allgemein wäre Teilzeit erstmal eine Art "Belastungsprobe". Denn ich habe seit einigen Monaten nicht mehr richtig gearbeitet, quasi seit November letzten Jahres nicht mehr.
 

recuperation

Mitglied
Nur so als ein Einwurf, ich weiß nicht wie relevant das für dich ist, aber bei einem Aufhebungsvertrag könnten dir ggf. die Leistungen vom Amt gekürzt werden bzw. du könntest eine Sperre erhalten.

Du musst der Teamleiterin ja nicht unvermittelt um die Ohren hauen, dass du da "auf keinen Fall" mehr arbeiten willst. Du kannst ihr ja in neutralerem Ton mitteilen, dass du dich nicht mehr in der Lage siehst, diese Arbeit weiterzumachen und ggf. (sofern du das willst und für hilfreich hältst) auch kurz auf den Grund eingehen. Würde ich aber wenn überhaupt nur kurz anschneiden, nicht ins Detail gehen. Warum sollte die Teamleiterin das nicht verstehen? Die hat ja auch kein Interesse daran, dass die Leute, die für sie arbeiten, an der Arbeit kaputtgehen oder so.
 

GuitarZero

Mitglied
Nur so als ein Einwurf, ich weiß nicht wie relevant das für dich ist, aber bei einem Aufhebungsvertrag könnten dir ggf. die Leistungen vom Amt gekürzt werden bzw. du könntest eine Sperre erhalten.

Du musst der Teamleiterin ja nicht unvermittelt um die Ohren hauen, dass du da "auf keinen Fall" mehr arbeiten willst. Du kannst ihr ja in neutralerem Ton mitteilen, dass du dich nicht mehr in der Lage siehst, diese Arbeit weiterzumachen und ggf. (sofern du das willst und für hilfreich hältst) auch kurz auf den Grund eingehen. Würde ich aber wenn überhaupt nur kurz anschneiden, nicht ins Detail gehen. Warum sollte die Teamleiterin das nicht verstehen? Die hat ja auch kein Interesse daran, dass die Leute, die für sie arbeiten, an der Arbeit kaputtgehen oder so.
Recuperation, danke für Dein Feedback! (Cooler Nick btw!)

Das klingt sehr plausibel, werde ich im Hinterkopf behalten. Möglichst sachlich, höflich und respektvoll bleiben, aber klar und unmissverständlich und knapp, nicht mehr als nötig. :)
 

Hajooo

Sehr aktives Mitglied
Rein pragmatisch...
Was würdet Ihr an meiner Stelle tun/sagen?
Dir klar werden, daß du dort nicht mehr arbeiten kannst/willst.
danach
Die Kündigung zum möglichen Austrittstermin schreiben
->
Du bekommst vom Amt eine Sperre.
->
auch bei einem Aufhebungsvertrag.

Alternativ dich bemühen aus gesundheitl. Gründen zu kündigen = keine Sperre.
Ist aber bestimmt nicht einfach.
Arztatteste, Gutachter psychologischer Dienst.

Wie wurdest du denn aus der Klinik entlassen ?
ReHa im Anschluß ?

Du könntest aber auch beim AG deine Situation schildern, ob es nicht eine andere Einsatzmöglichkeit gibt.
Oder
in beidseitiger Absprache dich kündigen lassen.
Ich denke in Coronanzeiten wird sich da ein Grund finden lassen.

Gruß Hajooo
 

GuitarZero

Mitglied
Rein pragmatisch...Dir klar werden, daß du dort nicht mehr arbeiten kannst/willst.
danach
Die Kündigung zum möglichen Austrittstermin schreiben
->
Du bekommst vom Amt eine Sperre.
->
auch bei einem Aufhebungsvertrag.

Alternativ dich bemühen aus gesundheitl. Gründen zu kündigen = keine Sperre.
Ist aber bestimmt nicht einfach.
Arztatteste, Gutachter psychologischer Dienst.

Wie wurdest du denn aus der Klinik entlassen ?
ReHa im Anschluß ?

Du könntest aber auch beim AG deine Situation schildern, ob es nicht eine andere Einsatzmöglichkeit gibt.
Oder
in beidseitiger Absprache dich kündigen lassen.
Ich denke in Coronanzeiten wird sich da ein Grund finden lassen.

Gruß Hajooo
Mit Diagnose schwerer, rezidiver depressiver Episode und sozialer Phobie. Nehme seit Mitte Februar ein Antidepressivum und bin seitdem nur noch mehr überzeugt, dort nicht mehr arbeiten zu wollen, auch nicht in einem anderen Bereich dort.
Ich habe sehr viel auf meinem Konto angespart, ich könnte auch ohne festes Einkommen ein bis zwei Monate in einer eigenen Wohnung überleben. Aber natürlich will ich alsbald etwas Neues finden jobtechnisch gesehen.
Also für mich käme fast nur der Aufhebungsvertrag infrage, oder Resturlaub bis Ende der Kündigungsfrist nehmen. 3 Monate Kündigungsfrist sind einfach zu viel.
Werde wahrscheinlich zum 01.06. nach Halle umziehen, egal, in welcher beruflichen Situation ich mich befinde. Halte es nicht länger im Elternhaus aus.
 

Sofakissen

Aktives Mitglied
Wenn du Medieninformatik studiert hast, warum suchst du dir keinen Job in der IT? Augmented Reality, Frontend oder sowas.

Du könntest dir einen Job suchen, fragen, ab wann die Firma dich einstellen würde (manche suchen gefühlt auf den nächsten Tag) und dann zur aktuellen Chefin gehen und sagen, dass du kündigen willst und ein Interesse daran hättest, auch schon früher zu gehen. Da Kinos derzeit meist zu haben und nicht wenige anschließend auch Lohnkosten sparen müssen, ist sie vielleicht sogar froh, wenn sie dich auf so elegante Weise los wird. Möglicherweise ersparst du ihr damit die unangenehme Situation, mit einzelnen Kündigungsgepräche führen zu müssen.
 

GuitarZero

Mitglied
Wenn du Medieninformatik studiert hast, warum suchst du dir keinen Job in der IT? Augmented Reality, Frontend oder sowas.

Du könntest dir einen Job suchen, fragen, ab wann die Firma dich einstellen würde (manche suchen gefühlt auf den nächsten Tag) und dann zur aktuellen Chefin gehen und sagen, dass du kündigen willst und ein Interesse daran hättest, auch schon früher zu gehen. Da Kinos derzeit meist zu haben und nicht wenige anschließend auch Lohnkosten sparen müssen, ist sie vielleicht sogar froh, wenn sie dich auf so elegante Weise los wird. Möglicherweise ersparst du ihr damit die unangenehme Situation, mit einzelnen Kündigungsgepräche führen zu müssen.
Das mit dem Studium ist auch noch so eine Sache, vielleicht es insgesamt nicht das richtige Studium für mich. Habe es trotzdem durchgezogen und geschafft. Aber u.a. wegen dieser jahrelangen Schwierigkeiten habe ich mich hier angemeldet. Wenn es so einfach für mich wäre, etwas zu suchen bzw. mich wo zu bewerben, hätte ich schon längst zigtausende Bewerbungen geschrieben. Ich lasse mir auch teilweise von Freunden/Geschwistern/Eltern helfen, weil ich Arbeit einfach nicht als meinen Lebensmittelpunkt sehe, auch wenn ich einen Großteil meiner Lebenszeit damit verbringen werde. Aber das ist noch ein anderes Thema.

Ja so wie Du das aus der Sicht des Unternehmens beschreibst, klingt das auch durchaus plausibel. Einfach diplomatisch drüber reden. 🙂
 

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