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Job als Schüler

Kein Humbug.

Selbst bei der Ausübung von Ferienjobs ist es der Bildung abträglich,
wenn dümmliche Sklavenarbeit verrichtet wird. Anstatt die
in der Entwicklung stehenden Kindern und Jugendlichen
mit intelligenzfördernden, sowie kreativen und auch der
Körperertüchtigung dienenden Arbeiten in den Ferien zu versorgen,
wird hier geisttötende und emotionalverarmende Arbeit vermittelt.
Ich bleibe dabei:
Personalchefs und Eltern die so etwas arangieren und organisieren,
gehören zumindest auf die moralischen Angklagebank wegen der
Förderung von Volksdummheit und Förderung der Bildungskatastrophe
in Deutschland. Besser noch, man bringt das mal vor Gericht
zur Sprache.

Schüler haben zu lernen ihr Zeitkonto vernünftig und sinnvoll
zu verwalten. Dazu brauchen sie eine Anleitung durch uns
Erwachsenen.

Auch für den Mittelstand gilt:

Solange der Chef Mercedes fährt, kann er auch eine
Kuvertierungsmaschine kaufen. Fertig.
Maschinen sind dazu da, dass sie dem Menschen die Arbeit
abnehmen.

Keine Kuvertierungsmaschine, kein Mercedes !

Basta la vista, Chefchen !



Herzlichst

Germ
 
OTOtotOTotOtot



Germ,
diese geforderte Situation wie in so vielen Dingen des Lebens (wo Ich dir häufig durchaus recht geben mag)
werden Wir SO nicht mehr erleben...vielleicht für Uns...in unserem Umfeld-im kleinen...aber bis min. das kompl. System hier in DE "ummodelliert" ist dauert's noch.

MfG Alex
 
Ja, das mag so sein.

Dennoch muss immer wieder aufgezeigt werden,
wie und wo es lang gehen muss, wenn wir die Verhältnisse
auch in der Erziehung und Betreuung von Kindern
und Jugendlichen optimieren wollen, auch wenn unsere
Bemühungen sich erst in einem Zeitzündereffekt
nach unserem Ableben verwirklichen sollten.

Dieser Überlegung entsprechend habe ich obigen Beitrag
formuliert.

Vor einigen Tagen musste ich wieder hören, wie
Hauptschulpraktikanten im Einzelhandel als Putz- und
Aufräumkolonne betrachtet wurden... Unglaublich mit
welcher Dreistigkeit hier von Seiten der Geschäftsführung
vorgegangen wurde !

Die Wirtschaft ist ihrer sozialen Verantwortung nachzukommen, auch
indem sie Schülern pädagogisch sinnvolle Jobs in den
Ferien anbietet. So ! und nicht anders !

Ok. Teils Off-topic hier von mir. Bin schon wieder weg ....😉

Herzlichst

Germ
 
Ok. Teils Off-topic hier von mir. Bin schon wieder weg ....😉

Herzlichst

Germ

Jetzt aber schnell!😀
Ja Germ...wir müssen die Welt von Morgen prägen/verändern!
Auch wenn wir dann nur noch als Aschehäufchen oder dergleichen existieren.
(oder liegt dir die konventionelle Bestattung eher?)
Schön wie man mit dir teilweise diskutieren kann!

MfG Alex

PS: Ich gehöre übrigens zu den unqualifizierten Kräften wie Sie in manchen Firmen eingesetzt werden als "billigst" Arbeitskräfte...ABER nur vom Papier...mein Kopf steht woanders😎
 
Schüler haben keine qualifizierung für spannende, abwechslungsreiche und die Intelligenz fördernde Jobs in Firmen.
Und in vielen Firmen gibt es von diesen auch nicht allzu viele.

Germs Forderung ist für mich Realitätsfremd: in fertigungen, im verkauf, in der Gastronomie usw sind Serviceleistungen zu erbringen.
Jeder Mitarbeiter hat festgelegte Aufgaben, die meist wenig Kreativität verlangen.
Verkäuferinnen müssen vieles können, einen hohen geistigen Anspruch hat ihre Tätigkeit aber nicht, das selbe gilt für Kellner, Zimmermädchen, usw usf.
(das soll nicht heißen, dass Verkäuferinnen, Kellner und Zimmermädchen nicht intelligent sind, Nur, dass sie diese Intelligenz nicht bei ihrer beruflichen Tätigkeit ausreichend zur Anwendung bringen können).

Welche konkrete Tätigkeit würdest du gerne von Schülern erledigt sehen?

Zudem: die unqualifizierten Hilfstätigkeiten sind in unserer Gesellschaft wichtig.
Von wem würdest du sie gerne erledigt wissen?

Ich bin selbst die Vorgesetzte von etwa 25 Mitarbeitern.
Nicht jeder hat die selbe Qualifikation.
Wenn die qualifizierten MA nach Erledigung ihrer Arbeit noch Ressourcen für anderes haben, müssen sie alle "niederen Arbeiten" ebenso erledigen, wie die weniger qualifizierten.
Ich kann dennoch nicht ale Arbeiten gleich verteilen: die Tätigkeiten, die eine Qualifikation voraussetzen, müssen von MA erledigt werden, die diese besitzen.
Für nicht qualifizierte MA bleiben also selbstverständlich vor allem Tätigkeiten, für die man keiner besonderen Eignung bedarf, wenn man von soft skills wie sozialen Kompetenzen oder eben auch einer gewissen Gründlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit absieht.

Praktisches Beispiel:
Ich kann schlecht der Krankenschwester mit Fachweiterbildung auftragen, die Infusionen aufzufüllen und dem Schülerpaktikanten, den Tubus des Patienten zu pflegen.
Wenn die Fachschwester mit allen qualifizierten Tätigkeiten fertig ist, wird sie in ihrer Arbeitszeit aber selbstverständlich auch andere Tätigkeit durchführen.
Beim derzeitigen Personalstand ist es allerdings wahrscheinlicher, dass eine Hilfskraft Dinge erledigt, die sie im Grunde nicht kann udn eigentlich auch nicht darf, weil sie die Kenntnisse und Fähigkeiten nicht besitzt und Risiken dementsprechend nicht erkennt.
 

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