• Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Jedes Leben, hat ein Anfang und ein Ende...

Hallo Lovesucks!

Du denkst, es gäbe niemanden, der schon mal den „Himmel“ bzw. das Jenseits gesehen hat, und wieder zurückgekehrt ist und davon berichten kann?

Da muß ich Dir sagen, daß Du Dich irrst.

Es gibt viele Leute, die sich mit dem Jenseits beschäftigen, und auch eigene Erfahrungen damit gemacht haben.

Und diese Leute wissen 100%ig, daß es weitergeht, wenn unser Körper aufhört, zu atmen.

Was soll ich Dir noch sagen; ich weiß es auch, aber beweisen kann ich es nicht, weil der Beweis nur im Erleben zu finden ist.

Wahrscheinlich werden die meisten Menschen in diesem Leben noch nicht die Erfahrung machen können, den Beweis zu erleben, aber das Bewusstsein der Menschen ändert sich; insofern, daß wir nach und nach in der Lage sein werden, höhere Dinge wahr zu nehmen und zu begreifen.

Die Erfahrung, daß es keine ZEIT gibt, sondern sie eine Illusion unseres Verstandes ist, ist nicht zu beschreiben. Danach sieht man alles anders.
Genauso wenig gibt es eine Trennung zwischen Menschen z.B., weil ALLES tatsächlich in Wirklichkeit EINS ist.

Und wenn Du nur ein kleines Bisschen daran glauben kannst, daß Dein Leben hier und jetzt für Dich und Deine gesamte seelische Entwicklung SEHR WICHTIG ist, auch wenn es nicht immer leicht ist, dann bekommst Du ein ganz anderes Existenzgefühl.

Kurz um; Deine Vorstellung von einem Ende, einem Nicht- mehr-existieren, ist ganz einfach falsch!

Und Du hast schon recht; ein Leben ohne Ergebnis, ohne Folgen, wäre wirklich sinnlos, und man könnte sich viel Streß und Leid ersparen, wenn man es beenden würde. Aber genau da ist der springende Punkt........

Viele Grüße

Marcus
 
@Marcus;
danke für deinen Beitrag.
Gibt es zu diesem Thema vielleicht Bücher oder ähnliches ?
Mich interessiert dieses Kapitel schon, sonst würd ich hier kaum drüber schreiben. Ich würde auch gerne Erfahrungsberichte lesen etc.

Ich hatte vor gut 2 Jahren einen Autounfall. Ich hatte ein Schleudertrauma. Kann mich also an einige Minuten die es nur waren auch nicht erinnern.. aber es war schlimm für mich, weil ich in den paar Minuten dann bewusstlos war.
Es war einfach nichts. Ich kann mich auch an diese Minuten nicht erinnern. Im Nachhinein denke ich das das so ähnlich ist als wenn man dann tot ist... Aber ich habe diese Minuten wo ich bewusstlos war nichts gedacht und habe auch nichts gespürt geschweige denn gesehen..

wenn es bücher oder so gibt die ihr kennt, nennt sie mir.
Ich würde sie gerne lesen.
Ich hab mal im TV so eine Reportage gesehen von einem Mann dem seine letzte Reise ins Krematorium ging. Der Titel war: "Sagt meinen Freunden da ich tot bin" so in etwa. Ist zwar schilmm irgendwo... aber er hat von seinem Leben erzählt und wie er sich das DANACH vorstellt. Die Doku war damit beendet als er verbrannt wurde... naja war danach wirklich gekommen ist weiß man nicht.. viel glauben halt dran.
Ich vielleicht auch irgendwo.. aber es ist trotzdem unfassbar für mich, das ich irgendwann einfach weg sein werde und alles hinter mir lassen muss.

lg LS
 
Hallo LS,

wenn es Dich wirklich so interessiert, dann lies doch mal bei Allen Moody nach.
Er hat sich intensiv damit beschäftigt, oder such mal bei Google unter Nahtoderfahrung (NTE). Dort wirst Du einiges finden.
Ich selbst bin Atheist, hatte aber 2002 selbst eine NTE und seither hat sich
meine komplette Lebenseinstellung geändert. D.h. unter anderem auch, daß
ich keine Angst vorm Tod hab, sondern nur vorm Sterben und die Angst wie
meine Familie ohne mich klarkommen soll. Andererseits, gehe ich aber auch mit
anderer Einstellung an jeden neuen Tag auch wenn er "Müll" ist.Denn ich weiß was mich später erwartet.

Gruß Caro
 
Hallo Lovesucks!

Das hast Du richtig erkannt; wenn ein Mensch „bewusstlos“ ist, dann ist er wie tot, weil seine Seele in dieser Zeit ebenfalls den Körper verlässt. Genau, wie im Schlaf.

Wir sehen unseren Körper quasi von außen, und machen dann alle möglichen Sachen, treffen uns mit anderen Geistern oder sonst was.

Daß wir uns anschließend nicht erinnern können, ist sehr wichtig, weil wir sonst unseren Körper schnellstens wieder verlassen wollten, da er eine echte Belastung ist, im Vergleich mit dem jenseitigen Leben.

Bücher; oh je, ich hab viele gelesen; was wäre denn für Dich angebracht????????

Der Dalai Lama z.B. erzählt in einem seiner Bücher vom Vorgang des Sterbens und beschreibt genau, wie die Seele den Körper verläßt, was erst passiert, wenn er richtig kalt geworden ist.
Hab das Buch nicht leider nicht hier.

Dann kannst Du mit Jakob Lorber anfangen, der im 19. Jahrhundert medial Botschaften vom Schöpfer bekommen und wortwörtlich aufgeschrieben hat.
Schwere Kost, aber die Leichteren sind z.B.:

„Schöpfungsgeheimnisse“, „Lebensgeheimnisse“; kleinere Bücher, die viele interessante Sachen darlegen, was unser Leben angeht, und natürlich das, was dahinter steckt.

Findest im Internet viele Informationen dazu.

Dann empfehle ich gern die Seite: www.jenseits-de.com , wo Du auch sehr kompetente und liebe Leute findest, die mit dem Jenseits in Kontakt stehen und auch alle Deine Fragen gern beantworten.

Soweit erst mal

Viele Grüße

Marcus
 
Caro meinte:
Andererseits, gehe ich aber auch mit anderer Einstellung an jeden neuen Tag auch wenn er "Müll" ist.Denn ich weiß was mich später erwartet.
Gruß Caro

Hey. hm ich hab nicht gesagt das jeder Tag "Müll" ist. Ich habe es nur in den Raum gestellt, dass er es wäre, wenn danach nix kommt. Wenn man später einfach aus dem Leben verschwindet.. etc.
Klar irgendwo lebt man weiter, nämlich in seinen Nachkommen. Denen vererbt man viell. das Aussehen etwas oder eine Charaktereigenschaft.

Das war auch eigentlich nicht mein Thema.
Es ging mir eher darum, das ich vor dem "einfach nicht mehr dasein" angst habe. Nicht mehr atmen zu können - keine Gedanken mehr zu haben - ...
Ich hab mein Leben noch vor mir. Ich bilde mich * ich hab Träume wie ich später leben möchte* mit wem* Karriere machen * ein Kind in die Welt setzen* etc.
Es macht mich einfach traurig, wenn ich an DANACH (nach alldem) denke...
Ich versuche mir jetzt meine Wünsche zu erfüllen... und tu alles dafür...
Aber ich weiß nicht ob ich auch wirklich das alles mir erfüllen kann... durch einmal nicht aufgepasst, durch einen Irren, durch die Gesundheit,... es kann alles auch früher zuende sein ... Und davor hab ich angst.. das ich es nicht schaffe... alles zu erleben was ich erleben möchte.

Es muss kein Verkehrsunfall schuld daran sein... Es kann die Schuld anderersein.
Bevor ich vor 2 Jahren den Unfall hatte hab ich mir diese Gedanken noch nicht gemacht. Da lief mein Leben, es lief einfach.
Ich hätte nie daran gedacht, das mein Gehirn aussetzt.
Als der Unfall war... ich hab nicht gespürrt das ich diese paar Sek. tot bin. Ich war einfach nicht da. Und es ist so schrecklich... weil es einfach eintritt der Tod... ich hab es nicht gemerkt.

ich weiß nicht wie ich es noch beschreiben soll.. ich dreh mich im kreis...
ich ...
 
Hallo LS,
ich denke ich hab Dich jetzt verstanden. Nun wo Du am eigenen Leib erfahren
hast, wie schnell es vorbei sein kann, hast Du Angst. Aber dies ist auch eine
Chance, Du hast die Möglichkeit auf Grund Deiner Erfahrung jeden Tag bewußter
zu leben und Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren.Träume für´s Leben
soll und muß man haben. Ob man es schafft sie zu verwirklichen, das weiß man
erst am Ende seines Lebens. Aber man sollte so viel wie möglich erreichen, damit
meine ich nicht unbedingt das Geld. Geniese Dein jetzt und hier, dann wird es
Dir, wenn die Zeit gekommen ist, nicht so schwer fallen zu gehen.

Caro
 
Ich schließe mich letzterem von Caro gerne an. Ich bin ja fast ein wenig bestürzt, wer und was hier alles übers "Jenseits" schreibt und fabuliert. Ich für meinen Teil jedenfalls möchte nach meinem Tod wirklich auch tot sein und nicht noch weiter herumgeistern müssen. Schon allein wenn ich mir vorstelle, ich müsste die alten Kameraden aus der Volksschule, der lehrzeit oder der Bundeswehr nochmal irgendwo treffen. Es gäbe keine größere Bestrafung.
Und da ich auch mal durch ungeschicktes motorradbewegen ein paar Wochen im Koma lag, weiß ich die irgendwann kommende ruhige Zeit zu schätzen. Bis dahin ist die Welt aber für mich offen und ich bin zu allen Schandtaten bereit.
Und wenn hinterher noch ein Kind oder Enkel meinen Namen weiß, mag es gut sein.
 
Caro meinte:
Hallo LS,
ich denke ich hab Dich jetzt verstanden. Nun wo Du am eigenen Leib erfahren
hast, wie schnell es vorbei sein kann, hast Du Angst. Aber dies ist auch eine
Chance, Du hast die Möglichkeit auf Grund Deiner Erfahrung jeden Tag bewußter
zu leben und Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren.Träume für´s Leben
soll und muß man haben. Ob man es schafft sie zu verwirklichen, das weiß man
erst am Ende seines Lebens. Aber man sollte so viel wie möglich erreichen, damit
meine ich nicht unbedingt das Geld. Geniese Dein jetzt und hier, dann wird es
Dir, wenn die Zeit gekommen ist, nicht so schwer fallen zu gehen.

Caro

Hey Caro, ich muss dir sagen... genau so ist es.
Vor dem Unfall hab ich viele Dinge getan, die verantwortungslos waren. Ich hatte vorher ne Clique die ich durch ein dummes kleines Problem, was WIR nicht aus der Welt schaffen konnte, verloren habe. *also untereinander konnten wir das PRoblem nicht in den Griff kriegen - und dann wurde aus jedem kleinen scheiß Problem ein Problem, am Ende zerbrach diese schöne Zeit. Vor dem Unfall.. war mir so vieles egal.. Okay ich hab auch mit ex-freunden keine gute Erfahrunge so gemacht, ich war damals auf dem Standpunkt das mein Leben nichts wert ist. das es ein Scheiß leben ist und mich nur jeder Ausnutzt... usw.
Dann war der Unfall.
Und danach hab ich alles was mir zuvor passiert ist aus anderen Augen gesehen. Ich habe mir gesagt dass das Leben was ich vorher hatte doch nicht alles sein könnte... Ich hab mein Leben nicht komplett ausgenutzt. Ich habe mich sehr an dem hochgezogen was ich von anderen über mich gesagt bekommen habe. Ich war zwar ich. aber irgendwo war ich klein und dumm. Ich hab mich nicht durchgesetzt.
Nach dem Unfall habe ich erkannt. Das ich mein Leben einfach nicht im Griff hatte. Deshalb manchmal diese dummen gedanken, "es wäre besser wenn ich nicht mehr da wäre"...
Es ist mir soviel durch den Kopf geschossen. Und danach wusste ich, das meine Zeit noch nicht gekommen war. Teilweise dachte ich - der Unfall war vorbestimmt. Um das mir jemand von "da oben sagt" hey.. schmeiß dein Leben nicht so weg. Es kann ganz schnell gehn...

Der Unfall wurde Nachkonstruiert um zu sehen ob ich mich erinnere. Die Autofahrer die gesehen haben was passiert ist, haben mir erzählt (da ich mich nicht erinnern konnte) was passiert ist. Der LKW auf dessen Spur ich gekommen bin, meinte ICH HATTE einen guten Schutzengel. Wäre ich 2sek früher auf die Gegenfahrbahn wäre ich Frontal mit ihm zusammengestoßen.

Ich weiß das ich sehr viel Glück hatte. und deshalb sehe ich mein Leben jetzt als ein zweites. Als eine zweite und Letzte Chance. Ich glaube schon an Gott und glaube das er es nicht gewollt hat das ich mit 19 schon die Erde verlassen soll.

Ich würde schon sagen das ich jetzt bewusster lebe. Direkt nach dem Unfall, habe ich alles versucht in die Gänge zu leiten, ich weiß wie dumm ich vorher war. Ich habe versucht mit meiner Ex-Clique nochmal zu sprechen... solche Probleme, meine Freunde wegen solch dummen Problemen die man nicht lösen kann, einfach aufzugeben... fand ich schwach. Wenn ich den Unfall nicht überlebt hätte, hätte ich nix mehr versuchen können zu retten.
Okay im entdefekt habe ich heute keinen Kontakt mehr zu meinen damaligen Freunden. Immerhin gehören dazu auch die anderen, wenn man Freundschaften retten will - es ist aber soviel passiert.. und wenn die anderen lieber passiv als Aktiv sind. und nicht vergessen können ... dann kann ich daran auch nichts ändern.

Ich habe jedenfall mein Leben wieder in den Griff bekommen. Mit meinen Problemen von damals, Ex-Freunde etc. habe ich komplett abgeschlossen. Bin ein anderer Mensch geworden würde ich sagen. Habe mich weiter entwickelt. Vielleicht war es "gut" - dieses Geschehniss, um mich wachzurütteln.. Nur hatte ich super viel Glück das ich noch ein Chance bekommen habe.

Heute bin ich glücklich, in einer Partnerschaft. Ziele habe ich wieder und Freunde auch gefunden. Ich habe angefangen mich zu schätzen, Selbstbewusst ist gewachsen, ...

@mikenull:
"...Ich für meinen Teil jedenfalls möchte nach meinem Tod wirklich auch tot sein und nicht noch weiter herumgeistern müssen..."

also niemand hat was von herumgeistern gesagt. Anscheinend hast du nicht verstanden worum es bei mir geht. Es geht nicht um rumgeistern oder nicht wirklich tot sein.
Ich weiß was tot sein bedeutet. Aber ich habe Angst davor, einfach wegzusehn.. aus diesem Leben.

ein Beisp: als ich noch kleiner war, habe ich nie verstanden das einfach jemand weg sein kann, mit dem ich noch gestern gesprochen habe. Heute soll er tot sein. Eine verwandte Person ist gestorben, ... Alle trauern...
eine Woche, einen Monta, ein Jahr,... wir behalten sie in Erinnerung. Aber nach 13 Jahren oder mehr, denkt man nicht mehr jeden Tag an diese Person. wenn gefragt wird... dann sagt man meine z.b. Oma ist vor 13 Jahren gestorben. Und das wars.
In 40 Jahren denkt man vielleicht gar nicht mehr an diese Person wie sie war - weil man sie zwar im Herzen trägt aber sich gar nicht mehr richtig an sie erinnern kann, wie sie war.
Wenn ich selbst in einigen Jahren dann vielleicht ein Kind habe - es wird nicht nach der URoma fragen, denn es kannte diese PErson nicht. Und wenn ich dann mal Oma sein werde...

so geraten die verstorbenen immer langsam in Vergessenheit. Irgendwann weiß niemand mehr, das man mal gelebt hat.
hm...
Solche themen beschäftigen mich, auch wenn ich (22) noch mein Leben vor mir habe.

lg LS
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.
      Oben