Viele behaupten das ja. Ich bin mir da nicht so sicher.
Welche Erfahrungen habt ihr?
LG Umbra
Ja sehe ich auch so. Es ist, um nicht immer nur von Sucht zu reden, eine Konditionierung.
Dabei entstehen Verknüpfungen im Gehirn.
Zb. Entspannt wenn: die Zigarette an ist
Zufrieden wenn: die Zigarette an ist
Mein eigener Herr/Freiheit wenn: die Zigarette an ist
Sich beruhigen wenn: die Zigarette an ist
Usw.
Man kann die Zigarette beliebig durch andere Dinge austauschen. Meist sind es ja Dinge die wir oral zu uns nehmen. Kann man evtl mit einem Säugling vergleichen dessen Überleben vom Saugen, Trinken, Essen abhängt?
Natürlich ist es eine Ersatzbefriedigung. Eine Kompensation für etwas das fehlt.
Die rein körperliche Abhängigkeit von Nikotin soll zwar anfangs hart aber doch recht schnell überwunden sein.
Was nicht so schnell weg geht, ist die Konditionierung nur entspannt, zufrieden, frei, selbstbestimmt usw mit Zigarette zu sein.
Ein Grund kann wahrscheinlich auch die bewusste Selbstschädigung sein.
Bzw nimmt man diese für obiges in Kauf.
Diese Konditionierung hält also ungute Gedankenmuster am Leben.
Wenn man merkt das man das, was man mit Zigarette erfährt, auch ohne Zigarette erreichen kann, wäre die Zigarette unnötig.