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Ist mein mann schon ein Alkoholiker?

(...) Danach hat er ein anderes Thema angeschnitten um von diesem Thema weg zu kommen. Zum Glück habe ich Anfang der Woche mal alles an Flaschen in seinem Hobbyraum fotografiert ( so verrückt es auch klingt) um zu sehen , wieviel er in welchem Zeitraum trinkt. Weil ich sehen will ob er mich anlügt oder nicht.
Das ist ganz typisch. Legt man als Partner*in die Karten nicht offen auf den Tisch legt, landet man ggf. in der Co-Abhängigkeit.
Ich weiß nur, dass der Alkohol alles kaputt machen kann. Mit Vorwürfen, Beweise sammeln und hinterherschnüffeln, macht man es, nach meiner Erfahrung, nur noch schlimmer.
Wie gesagt:
Sag ihm, dass Du das Gefühl hast, es könnte langsam zu viel werden. Mehr würde ich nicht sagen. Erst schauen wie er darauf reagiert.
Mein Gedanke ist dabei, dass ihr somit auf Augenhöhe in den Dialog kommen könnt. Schließlich geht es ja auch um sein Gefühl. Nutze diese Gemeinsamkeit! Vielleicht sind Eurer Ängste gar nicht so weit auseinander.
Der Trugschluss scheint zu seins, dass er glaubt er hätte den Konsum im Griff. Aus seiner Sicht vielleicht, ja. Aber nicht für Dich.
 
@_cloudy_ @Pulp Fiction
Das hört sich so einfach an. Er ist ja kein kleines Kind und ich nicht seine Mama die ihm einen Termin beim Arzt macht. Er wird mir nen Vogel zeigen wenn ich das machen würde. Hingehen wird er nicht und zusätzlich wäre er noch sauer auf mich weil ich ihn so behandle. Ich hab mal sowas ähnliches gemacht da er ist er richtig wütend geworden und sagte wie ich sowas machen konnten und er ja wohl kein kleines Kind ist usw und sofort. Ne ds ist hier leider keine gute Idee 🙁 er ist zudem auch sehr stur bei sowas.
Hallo Susi.

Freiwillig macht er nichts bis es zu spät ist.

Du musst ihm die Pistole auf die Brust setzen, ihm sagen, du siehst da nicht länger zu.
Und auch wirklich konsequent bleiben.

Er würde nie einen Arzttermin machen, du kannst ihm aber nicht zusehen, wie er sich umbringt.
Und das ist nicht übertrieben.

Jetzt ist es an dir, stur zu sein.
 
Es liest sich, als ob du Co-Abhängig wärst. Du kannst ihn nicht ändern, egal was du tust. Die Sucht wird immer stärker bleiben. Kümmer dich zuerst um dich selbst. Es gibt Gruppen für Co-Abhängige.
 
Wenn man sich das fragt, kennt man die Antwort eigentlich schon.

Ich kenne auch Leute, die sich einreden, nur nach 3-4 Bier schlafen zu können.

Das gefährlichste ist hier mMn trotzdem die Gewohnheit, er schraubt sich offensichtlich keinen Schnaps rein, "nur" Bier. Das dauert länger, bis man betrunken ist. Hast du mal versucht zu erfahren, ob ihn etwas belastet? Bei vielen ist der Alkohol dann der Versuch, diese Belastung aufzuweichen.
 
Hallo ihr lieben,

mein Mann hat leider nicht aufgehört so viel zu trinken. Allerdings durfte er in der letzten Zeit wegen eines Infekts (Tabletten) und wegen einer Impfung insgesamt 14 Tage jeweils 7 Tage am stück nichts trinken. Letzte Woche habe ich dann was neues an ihm bemerkt. Als er an seinem Tablet war und auch als er letztens direkt vor mir saß am Küchentisch war er am zittern. Also das war in der Zeit wo er nichts trinken durfte.Das hat er vorher noch nie getan. Und seine Stimmungsschwankungen nehmen zu. In dem einen Moment ist er total lieb zu mir und eine halbe Stunde später droht er mir. Ich weiß einfach nicht wie ich mich verhalten soll. Ich liebe ihn. Aber er ist sehr stur im allgmeinen und guckte mich gestern schief an als ich stolz sagte, dass er schon eine Woche keinen Alkohol mehr getrunken hat. Gestern Abend hat er das dann nachgeholt 🙁 Vielleicht hätte ich das nicht erwähnen sollen...Was soll ich machen?
 
Oh man, das tut mir leid 🙁

Aber es ist sicher nicht deine Schuld, dass er gestern Abend was getrunken hat... ich bin ziemlich sicher, dass er das früher oder später sowieso wieder getan hätte, denn das Zittern weißt schon darauf hin, dass er bereits deutlich abhängig ist und von alleine kommen Alkoholiker leider selten aus ihrer Sucht raus.

Wenn dein Mann nicht gewillt ist sein Problem einzusehen und Hilfe zuzulassen, würde ich mir ernsthaft überlegen, ob ihr nicht getrennte Wege gehen solltet... ich weiß wie schwer das ist und du liebst ihn. Aber er ist ein erwachsener Mann und zudem offenbar ein Sturkopf, du kannst ihn nicht zwingen sich Hilfe zu holen, wenn er sich dagegen komplett sperrt. Aber du sollst auch nicht in eine Co-Abhängigkeit rutschen... und das er dir sogar droht ist gar nicht gut. Was kommt dann als nächstes?
 
Klar, und das Zittern beginnt rein zufällig mit dem Verzicht auf Alkohol.
Wem willst du das hier weismachen?
streite mit wem anderes.
Zittern allein tu ich auch öfter mal morgens wenn es kühl ist. Stimmungsschwankungen sind ebenso kein Beweis für Entzugssymptome.
Möchtegern Doktoren. Immer das gleiche hier. Den Grad der Abhängigkeit kann seine Frau Begutachten und nicht wir weil wir hören das er mal gezittert hat.
Also, streite mit jemand anderem. Ich habe Recht. Zittern allein sagt garnix.
 
Er hat aber auch seiner Partnerin gedroht. Das finde ich jetzt nicht zu verharmlosen... was kommt als nächstes? Das er zuschlägt, wenn er mal wieder länger keinen Alk haben "darf" und das dann an der Partnerin auslässt?
 

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