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Ist mein mann schon ein Alkoholiker?

@Hase C. Das klingt jetzt etwas komisch, dass hier betont wird dass er "abends" Alkohol trinkt.
Nein ich werde mich nicht trennen. Bei uns läuft sonst alles gut seit 18 Jahren. Er vernachlässigt nichts. Nur ich mache mir sorgen, dass er sich selbst schadet.
Rede mit ihm.
Schadet er sich aktuell denn?
Es wird immer so übertrieben,
und damit meine ich Dich gar nicht als Fragende.
 
Gut, alles richtig.
Mit Schlaftabletten wäre es aber genau dasselbe.
Genauso eine Resistenz, die aufgebaut wird.
Leber wird auch belastet.
Aber Bier ist ja sooo schlimm.
Da weiß der Laie wenigstens was drin ist.
Wasser, Malz (Gerste) Hefe, Hopfen.

Und btw: Rauchen ist meines Erachtens um weiten
bedenklicher.

Traurig, im Hier und Jetzt noch solche Relativierungen für Alkohol lesen zu müssen.

Wenn jemand regelmäßig trinkt und sogar bestimmte Körperfunktionen davon abhängen (Schlaf), dann hat dieser jemand ein Suchtproblem.

Trinker gibt es viele Typen:


Allen gemein ist jedoch die Sucht.

Liebe TE,

ich möchte dich ausdrücklich davor warnen, die Trinkerei deines Mannes zu relativieren, auch wenn dies zunächst der vielleicht bequemere, konfliktfreiere Weg ist, speziell dann, wenn sich die Nebenerscheinungen (noch !) in Grenzen halten-

Werde NICHT zu einer Co-Abhängigen und rede mit deinem Mann mal ein ernstes Wörtchen.

Letztendlich ist es alleine seine Entscheidung, ob er sich dem Problem stellt oder ignorant weitermacht.
Du selbst hast aber ebenfalls alle Rechte, aus seinem Verhalten die notwenigen Konsequenzen zu ziehen.

Mit einer Trinkerin könnte ich nicht zusammen sein...
 
@Hajooo
Er ernährt sich normal.
Sport macht er nicht, aber rauchen tut er auch nicht.

Sein Vater hatte einen Hang zum Wein trinken gehabt und mein Mann hat schon früh mit Alkohol trinken angefangen. Glaube 13? Es wurde glaube ich dort etwas verharmlost. Es wurde immer was getrunken beim Grillen oder wenn die Familie auf feiern zusammen kam.

Ich finde es nur schwierig mir vorzustellen, dass er nichts vernachlässigt. Trinkt er in deinem/eurem Beisein? Oder verkriecht er sich? Wie macht er das?

Allein eine stundenlange Abwesenheit am Tag wegen des "betrinken gehen" gehört für mich zur vernachlässigung. Die wertvolle Zeit kann man mit Familie und Kindern nutzen, sich mal einen schönen Abend machen. Geht das jeden Tag, so wie früher?

Es gibt durchaus Alkis, die normal arbeiten und ihre Pflichten erfüllen. Das heißt aber nicht, dass alles in Ordnung ist.
 
Rede mit ihm.
Schadet er sich aktuell denn?
Es wird immer so übertrieben,
und damit meine ich Dich gar nicht als Fragende.

Er trinkt fast jeden Tag 3 Liter Alkohol. Das Trinken die meisten nicht mal an normalen Getränken über den Tag verteilt. Das ist einfach verdammt schädlich und ungesund. Wir reden hier nicht von 1-2 Gläschen am Abend.
 
Vielleicht sollte Dein Mann die Firma wechseln. Ich hatte auch schon Jobs, die so schlimm waren, daß ich mir ernsthaft überlegt habe, ob ich gegen einen Brückenpfeiler oder auf die Arbeit fahre. Nach Feierabend bin ich dann mit dem Motorrad mit 300 über die Autobahn oder habe mir ein 6Pack gegönnt.
 
Keiner kann dir sagen ob er ein Alkoholiker ist.
Mann kan auch Alkoholmißbrauch betreiben ( ohne ) abhänig zu sein.
Experten sprechen von Alkoholmissbrauch (alternativ: Alkoholabusus oder schädlicher Gebrauch), wenn eine Person so viel oder so häufig Alkohol konsumiert, dass dieser Konsum negative Auswirkungen hervorruft.
Welche Menge Alkohol für den Einzelnen unbedenklich ist, lässt sich pauschal nicht sagen.
Die gesundheitlichen und sozialen Folgen sind oft die selben.
Mit einem Alkoholmissbrauch oder schädlichen Gebrauch ist der Konsum von Alkohol gemeint, der >unabhängig von der getrunkenen Menge zu körperlichen oder seelischen Problemen führt.
Dieser Konsum muss mindestens einen Monat lang bestehen oder wiederholt innerhalb eines Jahres auftreten.
Wenn der Alkoholkonsum über die als unbedenklich geltenden Mengen und Häufigkeiten hinausgeht, kann eine Alkoholtherapie helfen, den Missbrauch zu beenden und gefährliche Folgen zu vermeiden.
Was ist der Unterschied zwischen Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit? (caritas.de)
 
Ich würde mir ja auch mal Gedanken machen, was er für ein Vorbild für die Kinder ist, bei den Mengen Bier, die er trinkt. Er lebt den Kindern ja vor, dass es völlig normal ist, wenn man so viel Alkohol trinkt. Wie sollen die Kinder so denn einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol lernen?
 
Es ist völlig normal, dass der Betroffene selber die Lage meist viel zu spät als krankhaft einstuft.
Ich habe in meinem Leben schon einige Alkoholiker kennengelernt.
Wenn dein Mann also der Meinung ist er wäre nicht vom Alkohol abhängig, dann sollte er doch einfach mal für 2 - 3 Monate vollständig auf den Konsum davon verzichten. Und zwar ohne Wenn und Aber.
Also keine Ausnahme weil gerade jemand Geburtstag feiert, oder die besten Freunde zu Besuch sind.
Vielleicht wird ihm dann doch bewusst, das auch regelmäßiges Biertrinken schon ein Risiko sein kann.
Bringt nix, hab ich mal ein halbes Jahr durchgehalten, im Kopf wird ja weiter gesoffen.
Nach 15 Jahren und mehreren Entgiftungen, doch noch die Kurve gekriegt.
Aus eigenem Entschluss und Willen, das muss man für SICH machen.
Nicht durch äuseren Druck oder Drohung mit Konsequenzen, das hilft keinem Alkoholkranken.
Ja ,es ist eine Kranklheit, eine Sucht, ein schleichender Prozess, denn der Alkohol kaschierte ein tiefer liegendes Problem.
Es gibt eine Chance, von der Alkoholsucht freizuwerden.
Der Weg, der aus der Alkoholabhängigkeit führt, ist eine steile Treppe mit vielen Stufen.
Am Beginn steht die körperliche Entgiftung.
Auf die körperliche Entgiftung folgt die eigentliche Entzugstherapie, die in der Regel zwei bis drei Wochen dauert.
Auch wenn die körperliche Abhängigkeit überwunden ist, bleibt eine psychische Abhängigkeit vom Alkohol oft lange Zeit bestehen.
Deshalb schließt sich an die Entzugstherapie die Entwöhnungsphase als längerfristige Reha-Maßnahme an.
Diese dauert etwa 12 bis 16 Wochen und muss bei der Rentenversicherung beantragt werden.
Hab das damals da gemacht, die gibt es immer noch:
Johannesbad Fachklinik Fredeburg - Fachverband Sucht e.V.
Nur muss auch der Wille stark genug sein danach abstinent zu leben.
Regelmäßige Treffen mit Selbsthilfegruppen können auch langfristig unterstützen, da Betroffene sich hier über Erfahrungen, Probleme und Krisen austauschen können.
Die Erfolgsaussichten einer Entzugs- und Entwöhnungstherapie hängen von der individuellen Motivation des Betroffenen ab.
Bin nun seit 35 Jahren trocken, und genieße das Leben, nüchtern.
Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.
Der einzige der Dich das ganze Leben begleitet, ist Dein Körper.
Gib ihm das Beste!
 

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