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Ist Gott nur für bestimmte Menschen da?

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Es gibt noch viel mehr Typen, wie z.B. diejenigen, die versuchen gut zu leben und mal mehr und mal weniger versagen.

Der Glaube an einen christlichen Gott ist keine global-universale Garantie darauf, dass du es besser getroffen hast, als die anderen Menschen auf dieser Welt. Es sei denn, du könntest es begründen, was du aber nicht kannst.
 
Meiner Meinung nach ist er eben nicht für alle da. Wen er bevorzugt kann ich nicht genau sagen, aber schaut doch gerne oft genug weg.

Sollte ich Gott jemals persönlich treffen würde ich dem Herren/der Dame mehr als ein paar Takte sage.

Und alle die mir jetzt ein "Gottes Wege sind unergründlich" vorklatschen wollen können sich gerne verziehn.

Muss Er denn für alle da sein?
 
Pauschal kann ich weder nur das Eine noch nur das Andere als angemessene und hilfreiche Beschreibung erkennen.

Musst Du ja auch nicht. Aber ich bin sicher, dass diese Nonne einen viel tieferen Glauben hat als Du und manche Bibelverszitierer. Sie ist 78 und seit 42 Jahren im Kloster und hat das Kloster durch schwere Zeiten geführt. Fas geht nicht mit Bibelsprüchen sondern nur mit gelebtem Gottvertrauen.
 
Die Frage richtet sich nur an Leute, die auch an Gott glauben. Ich frage mich, ob Gott nur für bestimmte Menschen da ist, die z.B. in die Kirche gehen , getauft sind oder die Bibel lesen. Oder bevorzugt er solche Menschen und hilft ihnen eher als anderen?

Wer daran glaubt wird ihn schon in irgendeiner Form "spüren". Ob "Gott" andere mehr bevorzugt? Hängt wohl davon ab wie stark jemand daran glaubt würde ich sagen. Derjenige der sich da mehr hineinsteigert wird wohl eher bestätigen das "Gott" hier und dort ist.
 
Wenn man nun an einen Gott glaubt oder glauben will, welchen auch immer, sollte man sich aus meiner Sicht fragen, was dieser Gott will, wo er mich und die Menschheit hinführen will. Und um sich diese Frage im Sinne eines wahrhaft Gläubigen zu beantworten, sollte man sich aus meiner Sicht beantworten, ob man das tatsächlich akzeptieren kann und will.
 
Schon allein diese ganze Misere die in der Welt abläuft dürfte einen doch schon davon abhalten, überhaupt an so ein Märchen zu glauben. Sollte er jemanden bevorzugen, dann wohl die Menschen, die den A**** voller Geld haben, jeden Tag soviel fressen können wie sie nur wollen, und überhaupt sich um nichts Sorgen machen zu brauchen.

Die armen hungernden Kinder, die Junkies und andere Loser und Versager die ein Scheissleben führen müssen, werden ja wohl garantiert nicht bevorzugt. Ich zeige "Gott" meinen dicken Mittelfinger!
 
Wenn man nun an einen Gott glaubt oder glauben will, welchen auch immer, sollte man sich aus meiner Sicht fragen, was dieser Gott will, wo er mich und die Menschheit hinführen will. Und um sich diese Frage im Sinne eines wahrhaft Gläubigen zu beantworten, sollte man sich aus meiner Sicht beantworten, ob man das tatsächlich akzeptieren kann und will.

Es gibt viele Religionen, verschiedene glaubensätze, viele Geschichten. Schaut man sich die unterschiedlichen an, kann man für sich selbst sagen: Ja es sagt mir zu. Dann kann jeder wenn er mag diesen oder seinen eigenen Gott fragen was er denn davon hält, was er denn vor hat. Du sagst manchmal (wenn ich das richtig verstehe) dein Gott. Glaubst du jeder hat seinen eigenen, ähnlich wie ein Schutzengel? Oder glaubst du selbst nicht daran das es einen "Allgemeinen" Gott gibt?
 
Musst Du ja auch nicht. Aber ich bin sicher, dass diese Nonne einen viel tieferen Glauben hat als Du und manche Bibelverszitierer. Sie ist 78 und seit 42 Jahren im Kloster und hat das Kloster durch schwere Zeiten geführt. Fas geht nicht mit Bibelsprüchen sondern nur mit gelebtem Gottvertrauen.


Es geht doch nicht um einen Wettbewerb. Ich würde mich freuen, wenn Du mit Vertrauen auf Gott leben wolltest. Das ist doch wichtiger als die Frage, wer einen tieferen Glauben hat. Oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt viele Religionen, verschiedene glaubensätze, viele Geschichten. Schaut man sich die unterschiedlichen an, kann man für sich selbst sagen: Ja es sagt mir zu. Dann kann jeder wenn er mag diesen oder seinen eigenen Gott fragen was er denn davon hält, was er denn vor hat. Du sagst manchmal (wenn ich das richtig verstehe) dein Gott. Glaubst du jeder hat seinen eigenen, ähnlich wie ein Schutzengel? Oder glaubst du selbst nicht daran das es einen "Allgemeinen" Gott gibt?

Na ja, mein Gott ist ein aus Natur und Naturprinzipien gebauter Gott, ein global-universaler Gott, welcher nicht zwischen Hindus, Buddhisten, Muslimen, Christen oder Atheisten unterscheidet. Meinem Gott kommt es eher auf Demut, Mut und Verstand an.
 
Es geht doch nicht um einen Wettbewerb. Ich würde mich freuen, wenn Du mit Vertrauen auf Gott leben wolltest. Das ist doch wichtiger als die Frage, wer einen tieferen Glauben hat. Oder?

Nein! Es hat mich beeindruckt, dass sie ohne von Gott zu reden oder gar Bibelverse zu zitieren einen tiefen Glauben ausstrahlte. Und das tun hier viele "Gläubige" leider nicht.
Ich bewundere diese Frau aber das ändert nichts an meiner atheistischen Einstellung.
 

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