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ist fremdgehen schon normal geworden ?

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Aber warum geht man fremd, ich denke mal wenn man unglücklich ist...
Aber man entscheidet sichja für die ehe ud später mal ist man👎 unglücklich oder will einfach mal neues erleben und geht fremd....

Ich denke es stellt sich dann die Frage
warum gehen Frauen fremd?
Und warum gehen Männer fremd?

Ok vielleicht einfach wenn man den Ehepartner nicht mehr liebt aber dann sollte man sich trennen und ncht fremdgehen....meine Meinung nach

Bei mir war es damals so...

Mein Ex-Mann war in jeglicher Hinsicht der "erste" für mich - auch mein erster Freund. Damals war ich 20 und ich bin nach dem Motto mit ihm zusammengekommen "endlich interessiert sich mal einer für mich, besser den als keinen". Wir haben dann nach 5 Jahren - der Steuerersparnis wegen - geheiratet.

Die Interessen haben sich dann aber sehr schnell auseinander entwickelt - für ihn gab es nur noch seine Politik und die Partei mit dem großen "C" und ich hatte mein Pferd und hab nahezu jeden Nachmittag am Stall verbracht.

Und ich wurde dann - da er auch kein wirklich guter Liebhaber war, ich regelmäßig unbefriedigt geblieben bin und er sich, seiner prüden Erziehung wegen in der Hinsicht auch nicht weiterentwickeln wollte - irgendwann neugierig, wie es denn mit einem anderen Mann wäre. Der Gedanke "wenn ich mein Leben lang nur mit ihm schlafe, dann hab ich eine Menge verpasst" wurde immer stärker und irgendwann ist es dann passiert.

Dadurch hab ich dann erst richtig gemerkt, dass ich diese Ehe nicht mehr aufrechterhalten wollte und konnte und mich auch getrennt...
 
Aw: Xa

Da ich jedoch nicht denke, dass Fische über so etwas wie Moralempfinden verfügen, und die meisten Wissenschaftler und Laien mir dabei zustimmen würden, sondern über einen Instinkt, einen Selbsterhaltungstrieb, der sich zwar hauptsächlich auf sich selbst, jedoch auch auf ihre komplette Spezies bezieht, lässt das NICHT den Schluss zu, dass Menschen über Moralempfinden verfügen.
Ich habe nicht vom Instinkt der Tiere auf die Moral der Menschen geschlossen. In diesem Thread habe ich überhaupt noch nicht von Tieren oder Instinkt gesprochen! Vielleicht verwechseln Sie mich mit einem anderen User?

Es ist möglich ja, aber nicht beweisbar
Genau!
Es gibt mögliche aber unbeweisbare Dinge, die dennoch geradezu von der Vernunft gefordert werden und deren Ablehnung man als Unvernunft oder Widervernunft bezeichnen kann. Z. B. halte ich die in meinen Augen unbeweisbare Willensfreiheit für eine Forderung der Vernunft. Leugnet man sie, handelt man unvernünftig. Und genauso ist es mit der Moral.

, denn, und hier vertrete ich mal ganz streng meine eigene Meinung, mit der Moral ist es wie mit der Religion - sie dient dazu, gesellschaftliche Probleme zu lösen. Fragen werden beantwortet, Sicherheit wird geschaffen, Regeln des Zusammenlebens werden definiert. Das hat nichts mit einer angeborenen Moral zu tun, sondern mit dem Bedürfnis nach Richtlinien.
Sie verwechseln Moral mit Recht, das auch in gewissen Sinne per Zwang angeordnet wird. Moral ist aber eine autonome Instanz, die man nicht von aussen an eine vernunftbegabte Persönlichkeit herantragen kann. Eine erzwungene Moral ist ein Widerspruch in sich selbst. Moral muss auf einer freien Willensentscheidung basieren. Sonst ist sie keine Moral. Das Gewissen läßt sich in diesem Sinne nicht vorschreiben, wann es ein ungutes Gefühl hat. Allenfalls schwachen Gemütern kann man ein schlechtes PseudoGewissen eintrichtern.

Tiere kann man dressieren. Ein vernunftbegabter Mensch mit Moral sperrt sich in der Regel gegen unmoralische Forderungen aus seinem Umfeld.
Ein Kind das ohne menschliche Eltern, sondern zum Beispiel unter Wölfen aufwächst, wird sich verhalten wie ein Wolf und hat kein Problem damit zu lügen, sollte es sich diese Fähigkeit jemals aneignen - Wölfe können nicht lügen, aber das Kind kann, weil es über die Möglichkeit zu sprechen verfügt, und solange niemand sagt: ''das ist falsch!'' wird es die mangelnde Moral dieser Handlung nicht erkennen.
Zunächst einmal spreche ich Kindern überhaupt die Fähigkeit einer moralisch voll ausgebildeten Praxis ab. Ein z. B. vierjähriges Kind verfügt noch kaum über Vernunft. Folglich kann es auch kaum Moral ausbilden. Egal, ob es unter Wölfen oder kultivierten Menschen aufwächst.

Und selbst einem Erwachsenen kann man seine Moral nehmen, wenn man es unter "tierischen" Bedingungen leben läßt. Eine Erziehung unter Wölfen halte ich für unangemessen für ein menschliches Kind. Man darf sich nicht wundern, wenn das Kind unter Wölfen keine moralische Reife entwickelt.

Damit sich Vernunft und Moral entwickeln können, braucht der Mensch auch einen Rahmen, in dem er seine Menschlichkeit entwickeln kann. Und es ist doch sehr erstaunlich, dass Menschen ihre Menschlichkeit (also auch Vernunft und Moral) selbst unter widrigsten Umständen wie z. B. in einem Konzentrationslager über lange Zeiträume erhalten können.
 
Bei mir war es damals so...

Mein Ex-Mann war in jeglicher Hinsicht der "erste" für mich - auch mein erster Freund. Damals war ich 20 und ich bin nach dem Motto mit ihm zusammengekommen "endlich interessiert sich mal einer für mich, besser den als keinen". Wir haben dann nach 5 Jahren - der Steuerersparnis wegen - geheiratet.

Die Interessen haben sich dann aber sehr schnell auseinander entwickelt - für ihn gab es nur noch seine Politik und die Partei mit dem großen "C" und ich hatte mein Pferd und hab nahezu jeden Nachmittag am Stall verbracht.

Und ich wurde dann - da er auch kein wirklich guter Liebhaber war, ich regelmäßig unbefriedigt geblieben bin und er sich, seiner prüden Erziehung wegen in der Hinsicht auch nicht weiterentwickeln wollte - irgendwann neugierig, wie es denn mit einem anderen Mann wäre. Der Gedanke "wenn ich mein Leben lang nur mit ihm schlafe, dann hab ich eine Menge verpasst" wurde immer stärker und irgendwann ist es dann passiert.

Dadurch hab ich dann erst richtig gemerkt, dass ich diese Ehe nicht mehr aufrechterhalten wollte und konnte und mich auch getrennt...


Ich denke einfach das du bei dir zu spät bemerkt hast das es flasch war zu heiraten... Aber beim heitaten sollte man sich genau überlegen bevor man handelt... kann ich der frau das geben was sie braucht was sie will... bin ich bereit für immer mit dieser Frau zusammen zu sein es heißt ja nicht umsonst bis uns der tod scheidet und nicht man dann ist man geschieden.... und das gleiche sollte sich die frau denken.... und nicht einfach sie heiraten damit man nicht mehr alleine ist oder was man sich auch immer denkt...

klar kann man auch nicht von anfang an wissen wie eine Ehe sich entwickelt das ist dann nnun mal so aber wenigstens im klaren sein ob man das für immer will.... und nicht nur an sich denken aber leider fällt es uns als Mensch wirklich schwer komisch...!?
 
Aber warum geht man fremd, ich denke mal wenn man unglücklich ist...

Es kann durchaus sein, dass es zwei Grundmuster beim Fremdgehen gibt:
(ich schreibe jetzt alles maskulin, meine aber immer beide Geschlechter)

Die einen sind in ihrer Partnerschaft unglücklich, weil sie sich mit dem Partner nicht mehr verstehen, verschiedene Ziele verfolgen usw.

Sie treffen dann auf einen Menschen, der sie besser versteht und irgendwann kommt es dann zum Sex zwischen beiden.

Zum anderen gibt es Leute (wie mich), die sich bestens mit dem Partner verstehen, aber einfach Lust darauf haben, "mal andere Haut zu spüren". Auszuprobieren, wie der Sex mit einem anderen Partner ist, ob man nicht bisher etwas verpasst hat, wie sich ein schlanker Partner anfühlt, wenn man einen fülligen hat oder umgekehrt, wie sich Kurven anfühlen, wenn man zu Hause ein "Brett" hat usw. usf.

Und schließlich gibt es Leute, bei denen beides zusammentrifft, so wie bei Acromantula74
 
es heißt ja nicht umsonst bis uns der tod scheidet

Entschuldigung für´s klugsch*** an der Stelle... "bis dass der Tod Euch scheidet" ist nicht Bestandteil der standesamtlichen Trauformel!

Und das
aber wenigstens im klaren sein ob man das für immer will
ist auch so eine Sache.

Menschen entwickeln sich im Laufe des Lebens, Interessen, Wertvorstellungen und Ziele ändern sich, das Berufsleben erfordert immer mehr Flexibilität - da mit 25 ein "für immer" festzulegen, ist doch nahezu unmöglich.
 
Es kann durchaus sein, dass es zwei Grundmuster beim Fremdgehen gibt:
(ich schreibe jetzt alles maskulin, meine aber immer beide Geschlechter)

Die einen sind in ihrer Partnerschaft unglücklich, weil sie sich mit dem Partner nicht mehr verstehen, verschiedene Ziele verfolgen usw.

Sie treffen dann auf einen Menschen, der sie besser versteht und irgendwann kommt es dann zum Sex zwischen beiden.

Zum anderen gibt es Leute (wie mich), die sich bestens mit dem Partner verstehen, aber einfach Lust darauf haben, "mal andere Haut zu spüren". Auszuprobieren, wie der Sex mit einem anderen Partner ist, ob man nicht bisher etwas verpasst hat, wie sich ein schlanker Partner anfühlt, wenn man einen fülligen hat oder umgekehrt, wie sich Kurven anfühlen, wenn man zu Hause ein "Brett" hat usw. usf.

Und schließlich gibt es Leute, bei denen beides zusammentrifft, so wie bei Acromantula74

Das ist ja toll wenn beide so denken, aber wenn nicht dann sollte man lieber Singel bleiben um andere Erfahrung zu machen ganz einfach...
Dann kannst du so viele Häute spüren wie du nur willst aber verletzt da niemanden damit verstehst du was ich meine...
 
AW: Xa

Eine Erziehung unter Wölfen halte ich für unangemessen für ein menschliches Kind.

Ich seh schon, hier prallen wieder Welten aufeinander, und ich hab das Thema Moral sch genug in der Schule, also belass ichs dabei - aber dieser Satz ist echt die Härte. Sorry, ich musste lauthals loslachen als ich das gelesen hab. 😀 😀 😀
 
Ich frage mich immer noch, wie man einer elfjährigen Tochter erklärt, dass es ganz supi ist, wenn der Pappi zweimal die Woche mit einer anderen Frau schläft.

Willst du eigentlich Witze machen?

habe den Rest meines Eintrages hier ebso gelöscht
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Xa

Ich seh schon, hier prallen wieder Welten aufeinander, und ich hab das Thema Moral sch genug in der Schule, also belass ichs dabei - aber dieser Satz ist echt die Härte. Sorry, ich musste lauthals loslachen als ich das gelesen hab. 😀 😀 😀

Ich darf dir doch antworten und ich schreibe auch Sie mit hinzu, das schadet manchmal nicht. Ich habe gelesen, du bist Schülerin? Der Text und die Sache auf den Du bezug nimmst ist nicht so einfach, aber war Tatsache: die Wolfskinder. Wie ist Rom entstanden. Und da gibts auch ein Beispiel aus Frankreich. Der Themenkomplex ist aus der Antrophologie oder auch pädagogosiche Anthropologie und welche Bedingungen gegeben sein müssen, damit der Mensch sich auch menschlich entwickelt, als Mensch leben kann und zivilisiert.

Dass das Leben nicht der Zufall ist sondern der Mensch gestaltend werden kann und ja auch muß, sind doch Tatsachen. Du scheinst ja an einigem zu knabbern, aber lache nicht über Tatsachen, die es mal gab, aber die wohl keiner dir erzählt hat. Und das waren keine Psychoexpermiente sondern Lebensschiksale.

Auch heute sollten Menschen ach geben, was sie als Input wollen oder bekommen.
 
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