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Ist er in der midlife crises?

A

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Re: Ist er in der midlife crises?
Wie soll ich mehr Zweisamkeit rausschlagen?

Du hast einen riesigen Denkfehler, der aus deinen Beiträgen schreit.
Ich, ich, ich.
Ein Einzelkämpfer, der macht und tut.
Allein.

Partnerschaft, Beziehung, das sind aber 2.
Zwei.

Was bedeutet das Wort PARTNERschaft für dich? Was für ihn?

Das war früher auch nicht.
Da hat er mir geholfen.

Was ist passiert, hat sich verändert?

Und ich gehe ha bei diesem "geholfen" innerlich immer auf die Barrikaden.
Das ist nicht dein Haushalt und er ein Gast.
Das ist EUER Haushalt.
In dem man sich die Aufgaben teilt, sie miteinander erledigt.
Würde er alleine leben, müsste er seinen Haushalt auch erledigen.

Seit seiner Herz OP ist er was das angeht einfach nur faul geworden.

Was hat diese OP mit ihm gemacht?
Ist das wirklich Faulheit, was du da siehst?
Eine 'Männerpsyche' kann auch leiden.

Beschwerte ich mich, hiess es nur er würde den ganzen Tag arbeiten.

Ich verstehe, dass dir danach ist, Beschwerden loszuwerden. Doch es braucht wohl eine andere Herangehensweise als bisher, wenn du eine Veränderung anstoßen möchtest.
Mehr vom Gleichen einzuwerfen bedeutet i.d R., auch das gleiche Ergebnis zu erhalten.

Ruhige Atmosphäre schaffen. Zeit. Ungestört.
Sagen, dass du dir Sorgen machst.
Um euch. Um ihn.
Und dann mal fragen, wie es ihm wirklich geht.
Ihm wirklich zuhören wollen.
Wäre das vielleicht ein Ansatz?

Damit ihr richtig ins Gespräch kommt, statt euch mit oberflächlichen Zankereien gegenseitig zu verletzen und weiter zu entfernen.

Einmal durfte ich mir sogar anhören, dass was ich mache wäre nicht mal richtige Arbeit.

Das ist ein Unding.
Muss er dich entwerten, kleinmachen, weil er sich (seit der OP?) so klein fühlt?

Ist es jetzt wirklich zuviel verlangt, dass auch mal ein bisschen was zurückkommt und nicht alles als selbstverständlich angesehen wird.

Sicher nicht.
Nur bringt dich dein Ansatz, deine Herangehensweise, nicht weiter.

Ich tu und mach versuche Gespräche zu führen und das ohne Erfolg.

Er wird verstehen müssen, dass eure Beziehung in Gefahr ist.
Dass du das auf diese Weise nicht ewig mitmachen kannst und willst.
Dass er etwas tun muss, damit es ihm besser geht, wenn ihm etwas an dir und eurer Beziehung liegt.
Dass du IHN zurückhaben willst.
Nicht das, was da seit der OP vor dir auf dem Sofa dahinvegetiert.
Das ist nämlich nicht dein Partner.

Sollte es nicht auch in seinem Interesse liegen, dass es funktioniert?

Wofür KANN er sich gerade überhaupt interessieren?
Warum liegt er nach dem Job tagein, tagaus auf dem Sofa?


Was an ihm liebst du noch?
Was an dir liebt er noch?
Kann er gerade überhaupt etwas fühlen?
 
Wie soll ich mehr Zweisamkeit rausschlagen?
Auch mein Tag hat nur 24 Stunden .
Haushalt bleibt mir allein, egal was es ist, einfach alles.
Dann Arbeit 7- 10 Stunde außer Haus.
Je nach Schicht und länge.
Ich habe keine festen Arbeitszeiten, wenn ich Pech hab, dann arbeite ich jeden Tag ne andere Schicht.
Ist halt so im Einzelhandel.
Und ich arbeite seit über 20 Jahren in der Firma.
Nachmittags oder abends ist Zeit mit Kind angesagt oder Hausaufgaben machen.
Das ich dann vielleicht auch auch erschöpft bin wenn ich 14 Stunden hinter mir hab dürfte klar sein.
Er hingegen geht halb sieben aus dem Haus und ist kurz nach vier wieder da, legt sich auf die Couch und das wars dann.
Das war früher auch nicht.
Da hat er mir geholfen.
Seit seiner Herz OP ist er was das angeht einfach nur faul geworden.
Beschwerte ich mich, hiess es nur er würde den ganzen Tag arbeiten.
Einmal durfte ich mir sogar anhören, dass was ich mache wäre nicht mal richtige Arbeit.
Ist es jetzt wirklich zuviel verlangt, dass auch mal ein bisschen was zurückkommt und nicht alles als selbstverständlich angesehen wird.
Ich tu und mach versuche Gespräche zu führen und das ohne Erfolg.
Sollte es nicht auch in seinem Interesse liegen, dass es funktioniert? Oder lieg ich da schon wieder falsch und bin echt zu blöd diese Logik zu verstehen?

Mir scheint, du solltest aufhören, ihm den A**** hinterherzutragen.

Lass was liegen, sag, du schaffst das nicht.

Dann brauchst du auch mal eine Pause, am besten außer Haus. Geh spazieren, schwimmen, egal.

So lange du klaglos alles machst, bleibst du die praktische Haushälterin. Da kommt auch keine Leidenschaft mehr auf, weil dein Mann dich gar nicht mehr als Frau wahrnimmt.
 
Hallo, also vielen Dank erstmal für die Tipps und auch die Kritik an mir selbst.
Ja ich fühle mich immer öfter als billige Putzfrau, kann es aber auch nicht sein lassen bzw ich hab es mal versucht und unser Bad fast drei Wochen lang nicht geputzt, ausser mir schien ihn nicht zu stören und es is echt ein sehr kleines Bad.
Ich hab in dieser Zeit nur das Klo sauber gehalten. Aber dann konnte ich es echt nicht mehr sehen und habs doch wieder geputzt.
Ich weiss dass ihn die Herz OP schwer zu schaffen gemacht hat und er auch Angst hatte nicht zu überleben allein die Vorkehrungen die er vor der OP getroffen hatte, so zb Lebensversicherungen auf mich und meinen Sohn zu schreiben, damit wir da versorgt wären, mit seiner Mutter ein Wohnrecht für uns zwei festgelegt, wobei ich sagen muss darüber hab ich mir keine Sorgen gemacht. Ich komme mit seiner Mutter schon immer sehr gut aus.
Nach der OP durfte er 3 Monate gar nichts machen, da der Brustkorb nicht belastbar war. Danach nur Kleinigkeiten. Und das für ca 1 Jahr.
Dazu kommen noch die ständigen Gänge zum Arzt, zweimal im Jahr zum Kardiologen, zweimal im Jahr zum Neurologen, vielleicht spielen auch die medis eine Rolle die er nehmen muss. Oder was auch sein könnte, vor der OP hab ich ihn öfter abgelehnt, es hiess er dürfte sich nicht anstrengen und soll stress unbedingt vermeiden, alles was den Blutdruck hochtreibt da die Gefahr das dieses Aneurysma platzen könnte sehr hoch war.
Evtl. hat ihn das verletzt.

Was meine Art betrifft, wie ich Gespräche führe, naja da weiss ich, dass es für die meisten Menschen erschreckend sein kann.
Ich rede nicht um den heißen Brei ich komm direkt auf den Punkt und erwarte auch eine genauso direkte und ehrliche Antwort, zumindest im privaten Bereich. Meine beste Freundin meinte kürzlich auch ich soll die Sache diplomatisch zur Sprache bringen. Was soll ich sagen?
Als Diplomat würde ich keinen Blumentopf gewinnen.

Auszeiten nehm ich mir in dem ich zb mit meinem Hund spazieren gehe, ja es ist mein Hund, er hört auf keinen anderen und ist total auf mich fixiert.
Ich leg mich in die Wanne , und da stört mich auch keiner, ich geh jetzt im Sommer in den Garten und lese.

Auf die Frage was ich an ihm liebe, ich liebe ihn den Menschen, auch wenn er grade nicht der ist den ich kenne und liebe, so hab ich die Hoffnung, dass dieser Mensch wieder zum Vorschein kommt, dass es wirklich nur eine Phase ist.
In guten wie in schlechten Zeiten auch ohne Trauschein.
 
Ich weiss dass ihn die Herz OP schwer zu schaffen gemacht hat und er auch Angst hatte nicht zu überleben allein die Vorkehrungen die er vor der OP getroffen hatte, so zb Lebensversicherungen auf mich und meinen Sohn zu schreiben, damit wir da versorgt wären, mit seiner Mutter ein Wohnrecht für uns zwei festgelegt, wobei ich sagen muss darüber hab ich mir keine Sorgen gemacht. Ich komme mit seiner Mutter schon immer sehr gut aus.
Nach der OP durfte er 3 Monate gar nichts machen, da der Brustkorb nicht belastbar war. Danach nur Kleinigkeiten. Und das für ca 1 Jahr.
Dazu kommen noch die ständigen Gänge zum Arzt, zweimal im Jahr zum Kardiologen, zweimal im Jahr zum Neurologen, vielleicht spielen auch die medis eine Rolle die er nehmen muss. Oder was auch sein könnte, vor der OP hab ich ihn öfter abgelehnt, es hiess er dürfte sich nicht anstrengen und soll stress unbedingt vermeiden, alles was den Blutdruck hochtreibt da die Gefahr das dieses Aneurysma platzen könnte sehr hoch war.
Evtl. hat ihn das verletzt.

Jetzt kommst du dem eigentlichen Thema vielleicht langsam auf die Spur.
Was ihn so umgehauen hat, auf diese Couch fallen lässt.

Was meine Art betrifft, wie ich Gespräche führe, naja da weiss ich, dass es für die meisten Menschen erschreckend sein kann.
Ich rede nicht um den heißen Brei ich komm direkt auf den Punkt und erwarte auch eine genauso direkte und ehrliche Antwort, zumindest im privaten Bereich. Meine beste Freundin meinte kürzlich auch ich soll die Sache diplomatisch zur Sprache bringen. Was soll ich sagen?
Als Diplomat würde ich keinen Blumentopf gewinnen.

Schreiben?

Hilfe von außen dazuholen? Ein Paartherapeut, der euch ein wenig führt?

Ja ich fühle mich immer öfter als billige Putzfrau, kann es aber auch nicht sein lassen bzw ich hab es mal versucht und unser Bad fast drei Wochen lang nicht geputzt, ausser mir schien ihn nicht zu stören und es is echt ein sehr kleines Bad.
Ich hab in dieser Zeit nur das Klo sauber gehalten. Aber dann konnte ich es echt nicht mehr sehen und habs doch wieder geputzt.

Wenn er seinen Teil nicht erledigen kann, weil ihn etwas umgehauen hat, lasst (eine Weile) eine Putzhilfe einen Teil übernehmen.
Entlastung für alle und ihr könnt euch auf das Wesentliche konzentrieren.

Auszeiten nehm ich mir in dem ich zb mit meinem Hund spazieren gehe, ja es ist mein Hund, er hört auf keinen anderen und ist total auf mich fixiert.
Ich leg mich in die Wanne , und da stört mich auch keiner, ich geh jetzt im Sommer in den Garten und lese.

Das tut gut, kann erden.
Doch wann fühlst du dich so richtig lebendig?
In deiner Energie?
 
Ich hatte ja auch mal einen Mann, der sich auf seinen Erkrankungen ausgeruht hat. Das klingt böse, ich weiß.

Allerdings bin ich der Meinung, wenn man einen Partner und auch Kinder hat, dann sollte man sich Hilfe suchen, wenn man z. B. wegen schwerer körperlicher Erkrankungen auch psychische Probleme hat.

Es kann nicht sein, dass man sich dann hängen lässt, so wie auch dein Mann, @Simone24 , und die Familie oder Partnerin quasi alleine lässt.

Natürlich darf es Phasen geben, in denen man nicht so aktiv ist. Allerdings nicht über Jahre, ohne dass es irgendeine Aussicht auf Veränderung gibt.
 
Was soll ich denn jetzt tun?

Du könntest mal fragen, ob er sich eventuell einsam fühlen könnte in der Beziehung mit dir. Oder er sich irgendwie unter Druck gesetzt fühlt durch irgendein Thema. Außerdem würde ich zum Thema dir sagen, dass solche Bilder nicht gleich als Fremdgehen zu verstehen sind. Vielleicht hat er ja ein Problem mit sich selbst? Fühlt sich traurig und will sich wieder glücklicher fühlen? Eventuell hat er ja Depressionen.
 
Ich rede nicht um den heißen Brei ich komm direkt auf den Punkt und erwarte auch eine genauso direkte und ehrliche Antwort, zumindest im privaten Bereich.
Dafür weisst du dann aber ziemlich wenig über seine Situation.

Den Vorschlag mit einer Reinigungskraft im Haushalt zu entlasten finde ich gut.
Darüber könntest du mit ihm sprechen. Auch ein guter Aufhänger um ein Gespräch
zu beginnen in welchem du vermittelst das du nicht mehr möchtest das alles an dir alleine hängenbleibt.

Das ist dein gutes Recht. Ein Partner kann für seine Erkrankung nichts, aber dennoch liegt es in seiner Verantwortung seinen Teil beizutragen. Dann eben durch Hilfe von außen die er finanziert.
 

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