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Ist Einsamkeit ein Problem?

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Ich zitiere Karena:

"
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Zitat von Kareena Ich glaube es gibt keine Lösung. Die Menschen sind anders als ich. Es gibt nur 2 Möglichkeiten. Du bleibst ein Eremit oder du passt dich an und du bist ein Schauspieler/in"

Vielleicht unterschreibe ich dies nicht in seiner Gänze, aber tendenziell, Karena, stimme ich dir zu.
Bezogen auf Gruppen, sprechen wir von Anpassungsdruck. Und es gibt immer Erwartungen der Gruppe (ich nenne Familie, Freundeskreis, Kirchengemeinde, Verein) an den Einzelnen, die viel schneller abgefragt und auch zur Diskussion gestellt werden als die Erwartungen des Einzelnen an die Gruppe.
Umgekehrt dagegen geschieht dies weniger, wenn überhaupt. Es gibt selten - da beziehe ich mich zunächst auf die auf Gruppen außerhalb der Familie- die Frage, was der Einzelne vielleicht von der Gruppe braucht. Oft aber artikuliert die Gruppe ihre Ansprüche an den Einzelnen.
Am Schlimmsten finde ich dabei es, wenn diese Erwartungen nicht klar sind, und der Einzelne sich ausgegrenzt fühlt, nicht wirklich wahrgenommen, ohne die Gründe dafür zu kennen.
Ich etwa bin kein Böllerkopp, niemand, der schnell heftig und laut wird. Kritik äußere ich zunächst sehr leise, vorsichtig, bemühe mich, niemanden dabei zu verletzen. Und dennoch habe ich in solchen Situationen immer wieder mal erlebt, dass ich heftiger aneckte, als es mir bewusst war, vor allem, als es je in meiner Absicht lag.
Und ganz plötzlich war ich draußen. Die Ausgrenzung verlief still. Das Gefühl der Ohnmacht, das daraus resultierte, fand ich schlimm und ertrage das heute noch schwer.
Dann fühle ich mich selbst an meine eigene Schulzeit erinnert: Wenn mich ein Lehrer anging, heftig wurde, auch mal laut, wusste ich mich zu wehren. Ignorierte er mich aber, ließ mich gezielt auflaufen, behandelte mich wie Luft, dann konnte ich damit sehr schlecht umgehen und neigte, neige noch heute zu Reaktionen, die ich hinterher manchmal selbst bedaure.

Burbacher
 
A

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Re: Ist Einsamkeit ein Problem?
Natürlich kann ich fragen: Was gibt die Gruppe mir? Aber dann komme ich wieder zu meiner Erwartungshaltung und stelle ggf. Enttäuschung fest. Enttäuschung führt u.a. auch zu Stillstand oder zum Rückwärtsgang in Beziehungen.

Ich würde das Problem mal von der gegenüberliegenden Seite her anfassen wollen.
Einfach mal die Frage der gegenseitigen Erwartungen zurückstellen und die Antwort auf die Frage überlegen: Was gebe ich der Gruppe?
Dabei muss das, was ich der Gruppe geben möchte und kann, nicht unbedingt 100% deckungsgleich mit der Gruppenerwartung sein. Die Gruppe kennt mich ggf. nicht gut genug um zu wissen, was ich und wie ich was zum Guten der Gruppe einbringen kann.

Die Frage „was gebe ich der Gruppe?“ hat Vorteile.
Ich mache mich mit meinen Aktivitäten nicht von der Gruppe abhängig. Zunächst schaue ich, womit ich die Gruppe ggf. ergänzen kann. Sofern ich etwas habe, bin, was zu einer positiven Ergänzung führt, bringe ich mich einfach ein mit dem was ich bin und habe.
Ich bin sicher: Wenn ich mich erfolgreich in eine Gruppe einbringe, dann schaut auch der eine oder andere dieser Gruppe, was ich für Erwartungen habe und bringt sich bei mir ein.

Kann ich mich in eine Gruppe nicht einbringen, warum auch immer, na gut, kein Problem, dann suche ich mir eben die nächste.

LG, Nordrheiner
 
Mal ganz einfach versucht:

Wenn ich allein bin, kann ich tun und lassen was ich will.(von Sachzwängen mal abgesehen)

Sobald eine 2.Person ins Spiel kommt, kann ich das nicht mehr. Dann muss ich Rücksichten nehmen und kann Rücksicht verlangen. Was bedeutet, dass ich einen Teil meiner Bedürfnisse zurücknehmen muss.

Wird es gar eine "Gruppe", werde ich noch mehr Abstriche machen müssen, was nicht heisst, dass ich mich verbiegen muss. Aber ich muss lernen, andere Meinungen zur Kenntnis zu nehmen und vielleicht zu akzeptieren (manchmal sind die anderen ja gar nicht so dumm).

TOLERANZ heisst das Zauberwort.
 
Natürlich kann ich fragen: Was gibt die Gruppe mir? Aber dann komme ich wieder zu meiner Erwartungshaltung und stelle ggf. Enttäuschung fest. Enttäuschung führt u.a. auch zu Stillstand oder zum Rückwärtsgang in Beziehungen.

Ich würde das Problem mal von der gegenüberliegenden Seite her anfassen wollen.
Einfach mal die Frage der gegenseitigen Erwartungen zurückstellen und die Antwort auf die Frage überlegen: Was gebe ich der Gruppe?
Dabei muss das, was ich der Gruppe geben möchte und kann, nicht unbedingt 100% deckungsgleich mit der Gruppenerwartung sein. Die Gruppe kennt mich ggf. nicht gut genug um zu wissen, was ich und wie ich was zum Guten der Gruppe einbringen kann.

Die Frage „was gebe ich der Gruppe?“ hat Vorteile.
Ich mache mich mit meinen Aktivitäten nicht von der Gruppe abhängig. Zunächst schaue ich, womit ich die Gruppe ggf. ergänzen kann. Sofern ich etwas habe, bin, was zu einer positiven Ergänzung führt, bringe ich mich einfach ein mit dem was ich bin und habe.
Ich bin sicher: Wenn ich mich erfolgreich in eine Gruppe einbringe, dann schaut auch der eine oder andere dieser Gruppe, was ich für Erwartungen habe und bringt sich bei mir ein.

Kann ich mich in eine Gruppe nicht einbringen, warum auch immer, na gut, kein Problem, dann suche ich mir eben die nächste.

LG, Nordrheiner

Theorie ist gut nur die Praxis.
 
Mal ganz einfach versucht:

Wenn ich allein bin, kann ich tun und lassen was ich will.(von Sachzwängen mal abgesehen)

Sobald eine 2.Person ins Spiel kommt, kann ich das nicht mehr. Dann muss ich Rücksichten nehmen und kann Rücksicht verlangen. Was bedeutet, dass ich einen Teil meiner Bedürfnisse zurücknehmen muss.

Wird es gar eine "Gruppe", werde ich noch mehr Abstriche machen müssen, was nicht heisst, dass ich mich verbiegen muss. Aber ich muss lernen, andere Meinungen zur Kenntnis zu nehmen und vielleicht zu akzeptieren (manchmal sind die anderen ja gar nicht so dumm).

TOLERANZ heisst das Zauberwort.

Toleranz ist zwar gut für das Miteinander. Aber man ist ja trotzdem einsam. Selbst wenn ich die Meinung bzw. Sichtweise des anderen akzeptiere.
 
Theorie ist gut nur die Praxis.

Diese Deine Bemerkung bezieht sich auf meinen Beitrag 197. Ich entnehme Deiner Bemerkung, dass es Dir schwerfällt, meinen Beitrag in die Praxis zu übersetzen. Ist das so richtig verstanden? Wenn ja, inwiefern findest Du die Praxis (meines Beitrages 197) schwer? Du hast es schonmal versucht und kannst davon berichten?

LG, Nordrheiner
 
Diese Deine Bemerkung bezieht sich auf meinen Beitrag 197. Ich entnehme Deiner Bemerkung, dass es Dir schwerfällt, meinen Beitrag in die Praxis zu übersetzen. Ist das so richtig verstanden? Wenn ja, inwiefern findest Du die Praxis (meines Beitrages 197) schwer? Du hast es schonmal versucht und kannst davon berichten?

LG, Nordrheiner

Ja genau mir persönlich fällt es schwer in die Praxis umzusetzen. Ich glaube Tsunami hat es richtig beschrieben irgendwie bin ich an Leid, Schicksalsschläge interessiert, aber nicht an Menschen. Mich interessiert es nicht was sie an der Freizeit machen oder ob sie Probleme in ihrer Beziehung haben usw. Selbst in der Schule/Ausbildung rede ich mit den anderen über die Schule, Fächer, Lehrer usw. Wenn einer anfängt über privates zu erzählen schalte ich gleich ab. Ich bin zwar höflich und höre zu. aber Interessieren tut es mir weniger.
Mit anderen Worten mir ist bewusst das ich selber daran Schuld bzw. Verantwortlich darum bin. Ich kann jetzt keiner Person konkret Schuld geben das ich mich so Verhalte.
 
Hallo, Tsunami, hallo Mittendurch,
Ihr habt verschiedene mögliche Ursachen für Einsamkeit identifiziert. Alle diese Ursachen finden sich in der jeweiligen Kindheit wieder. Es sind: Überbelastung des Kindes durch

  • „sich-entscheiden-müssen“ zwischen Papa und Mama,
  • Geheimnisträger zu sein

    Und dann hat Mittendurch noch das Kindheitserlebnis „du störst“ als mögliche Ursache genannt.

    Die erste Ursache, sich entscheiden müssen zwischen Mama und Papa, empfinde ich auch sehr als Bedrückung. Je kleiner das jeweilige Kind ist, umso weniger kann es das Erfordernis verstehen. Häufige Besuche des Elternteils, welches nicht mehr zur engen Familie gehört, können das abmildern. Trotzdem ist es schlimm und ist für mich eine Bestätigung, dass man als Eltern alle Versuche unternehmen soll, eine Familientrennung zu vermeiden. Noch schlimmer mag es den Kindern gehen, bei denen ein Elternteil verstirbt.
  • Sich entscheiden müssen für oder gegen jemanden, dessen Herz das des Kindes berührt. Da müssen es nicht einmal Vater oder Mutter sein. Eine Bezugsperson, jemand, dem das Kind vertrauen kann, wenn dieser aus dem Leben des Kindes weicht. Fort ist für immer, das hinterlässt ein tiefes Loch. Sich entscheiden müssen, aber eigentlich lieber eine andere Entscheidung treffen wollen, jedoch nicht können, dies damit dann aber auch alleine sein.
  • Ich habe das Gefühl, ein Kind kann mit sehr vielem klar kommen, wenn es damit nicht alleine bleibt. Wenn ein Elternteil stirbt, dann ist auch oft der zurückgebliebene Elternteil keine Stütze für das Kind, ist es doch selbst in der Trauer - in ein tiefes Loch gefallen. Oft kann dieser Elternteil, dann auch dem Kind nicht das geben, was es dringend braucht - Sicherheit.
    Eine gesunde Kindheit ist in meinen Augen schöne Zeit, in der ich Schönes erlebt habe. Wenn es Probleme gab, dann erinnere ich mich, dass Probleme meistens zu lösbaren Aufgaben wurden. Die Probleme, die Probleme blieben, kann ich im Nachhinein verstehen und „nachträglich“ für mich lösen.
    Ist Behütetsein der ständige Eindruck eines Kindes, führt dies zu einem Geborgensein. Daraus erwächst Sicherheit sowie innere Stabilität und dies zu einer inneren Stärke, als Erwachsener bei auftretenden Schwierigkeiten hoffnungsvoll diesen gegenüber zu treten. Das Lösungsverhalten wurde „mit der Muttermilch“ aufgesaugt. Das wieder ist eine große Hilfe, gerade dann, wenn es einerseits um Partnerwahl und andererseits um Beziehungsprobleme in einer Partnerschaft geht.

    Behütet sein, ist sicher ein wichtiges Standbein, bringt in der Kindheit sicher auch ein Gefühl von Geborgenheit und später im Erwachsenenleben, kann auf viele positive Erfahrungen zurückgegriffen werden. Darf ich fragen, fühlst du dich gut behütet? Wenn ja, hat es positive Auswirkungen, fühlst du dich sicher im Beisein anderer? Wie sieht es mit Einsamkeitsgefühlen aus?
    Für das Kindheitserlebnis „du störst“ fällt mir nicht viel Gutes aber auch nicht viel Schlechtes ein. Mir wurde das als Junge auch schon öfters mitgeteilt. Gerade wenn sich Erwachsene über ernste Themen unterhielten, wurde ich weggeschickt. Allerdings waren die Formulierungen etwas netter, so ungefähr „geh mal in Dein Zimmer spielen“. Manchmal schlich ich mich zurück und belauschte die Erwachsenen. Ich verstand zwar nicht viel von den Gesprächen, aber das Spiel „Belauschen“ war schön. Für mich kann ich das Wegschicken nicht als traumatisches Erlebnis bezeichnen.
Ich denke, wenn du weggeschickt worden bist, weil die Erwachsenen sich unterhalten wollen, mit der Aufforderung, doch lieber spielen zu gehen, sonst aber eine gute Bindung hast, ist es etwas anderes, als wenn eigentlich immer nur du störst. Verzichten sollst, jedoch andere ihre Aufmerksamkeit bekommen, die sie brauchen. Dir auch explizit immer wieder gesagt wird, du störst. Oder nimm Rücksicht oder wegen dir kann ich nicht...
Es aber an liebevolle Zuwendung fehlt. Du mit deinen Problemen
immer alleine bist....

Ich vermute, je öfter sich ein Kind allein gelassen fühlte, je öfter niemand da war, desto häufiger fühlt es sich später auch allein gelassen oder einsam.
 
Hallo Mittendurch,

ich stimme dir uneingeschränkt zu. Behütetsein ist ein wichtiges Dauererleben und die Basis für das Geborgensein. Eine gute Kindheit ermöglicht das. So war das auch bei mir. Dabei muß die Kindheit nicht problemlos gewesen sein.

Zu Deinen Fragen:
Zu 1) Ja, ich fühle mich gut behütet. Meine Eltern leben schon lange nicht mehr. Ich fühle mich trotzdem gut behütet. Das hat auch etwas mit meinem Glauben zu tun. Wie ich meine Mutter kenne, hat sie die Aufgabe, mich zu behüten, an Gott abgegeben.

Zu 2) Ja, es hat sehr positive Auswirkungen. In guten Tagen bin ich dankbar für diese. In schlechten Tagen bin ich nicht hoffnungslos. Und selbst, wenn die guten Tage zu Ende gehen, wenn eigentlich kein Grund für positive Hoffnung sichtbar ist, geht die Hoffnung nicht unter. Dadurch kann ich auch sehr schlechte Tage überstehen, wie ein Wanderer die Wüste.
Ich sehe mich nicht als harter Kerl. Aber ich bin durchaus mutig mit einem leichten Hang zur Leichtgläubigkeit. Manchmal wurde ich schon gefragt: „Wie kannst Du dem Menschen vertrauen?“ Ja, kann ich. Wenn ich diesem Menschen Vertrauen schenke, dann baue ich ihn auf, motiviere ihn, mein Vertrauen zu rechtfertigen. Auf der anderen Seite bin ich geübt, mich positiv zu verhalten, eine gute Lösung zu finden, wenn mein Vertrauen doch nicht gerechtfertigt sein sollte. In manchen Fällen habe ich so eine gute Lösung sogar schon im Hinterkopf. Ich fühle mich vorbereitet. Und wenn nicht, dann geht das Leben trotzdem positiv weiter. Eine gute Lösung wird es schon geben.

Zu 3) Im Beisein anderer fühle ich mich nicht unbedingt sicher. Manchmal mehr, manchmal weniger. Das hängt natürlich von den Umständen bzw. auch von den Personen ab, die sich in der jeweiligen Situation an meiner Seite befinden. Menschen sind selten 100%ig zuverlässig. Auch überschätzen Menschen leicht ihre Fähigkeiten. Sprüche wie „das mach ich schon“ nehme ich gerne als Willen zur Kenntnis, mich ermutigen zu wollen, mein Vertrauen gewinnen zu wollen. Mehr nicht. Nett gemeint. Fakten interessieren mich dann doch mehr als Sprüche. Auch finde ich, ist der Spruch: „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser“ manchmal durchaus berechtigt, aber auch nicht immer. Ich bin daher nicht überrascht, wenn Menschen versagen.

Sich auf Menschen zu verlassen, ist manchmal trotz schlechter Erfahrungen einfach wichtig und unvermeidbar. Ich kann Menschen vertrauen, auch Menschen, die ich noch nicht gut kenne. Damit machte ich gute und schlechte Erfahrungen. Aber wenn sich dann ein Versagen einstellt, so bin ich nur im geringen Maße enttäuscht und in jedem Fall kann ich mit dem Versagen anderer positiv umgehen. Mit meinem Versagen kann ich auch positiv umgehen, auch wenn es mich mehr stört als das Versagen anderer.

Zu 4) Einsamkeitsgefühle? Ja, die kenne ich auch. Einsamkeitsgefühle empfinde ich als Angriff auf meine Hoffnung. Einsamkeitsgefühle empfinde ich als Zweifel daran, dass sich eine positive, gute Lösung einstellen wird. In solchen Situationen denke ich über meine Situation nach und überlege, was für und was gegen die Annahme von Hoffnung spricht. Bisher sprach alles für Hoffnung. Einsamkeitsgefühle verschwanden wie der Nebel im ersten Sonnenlicht.

LG, Nordrheiner
 
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[*].... Oft kann dieser Elternteil, dann auch dem Kind nicht das geben, was es dringend braucht - Sicherheit.

Behütet sein, ist sicher ein wichtiges Standbein, bringt in der Kindheit sicher auch ein Gefühl von Geborgenheit und später im Erwachsenenleben, kann auf viele positive Erfahrungen zurückgegriffen werden.

Ich denke, wenn du weggeschickt worden bist, weil die Erwachsenen sich unterhalten wollen, mit der Aufforderung, doch lieber spielen zu gehen, sonst aber eine gute Bindung hast, ist es etwas anderes, als wenn eigentlich immer nur du störst. Verzichten sollst, jedoch andere ihre Aufmerksamkeit bekommen, die sie brauchen. Dir auch explizit immer wieder gesagt wird, du störst. Oder nimm Rücksicht oder wegen dir kann ich nicht...
Es aber an liebevolle Zuwendung fehlt. Du mit deinen Problemen
immer alleine bist....

Ich vermute, je öfter sich ein Kind allein gelassen fühlte, je öfter niemand da war, desto häufiger fühlt es sich später auch allein gelassen oder einsam.


Ja, das verstehe ich. Deswegen halte ich es für sehr sehr wichtig, das Signal zu senden: Du bist zumindest jetzt nicht alleine.
Das ist auch ein Grund, warum ich hier schreibe. Die Einsamkeitsgefühle oder das Gefühl des Alleineseins dem anderen zu nehmen, so gut es eben geht, ist mir wichtig. Zumindest soll der Andere verstehen, dass ich ihn ein kleines Stück des Weges begleite. Und vielleicht kann ich ein bißchen meiner Hoffnung zu ihm rüberwachsen lassen. Und sicher gibt es noch einige andere Menschen, die ebenfalls zur Hilfe der Einsamen und Alleingelassenen werden oder werden können. Das Problem muß nur ebenso klar gesehen werden, wie die Aufgabe, möglichst für jeden einsamen Menschen eine Lösung zu finden.

Daher auch dieser Faden.

LG; Nordrheiner
 
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