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Ist die öffentliche Meinung auf dem "linken Auge" blind?

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Hinter diesem alten Rechts-Links Schema stehen halt alte Ideologien. Die großen Ideologien, die während des furchbaren 20. Jahrhunderts ihre größte Destruktivität entfaltet haben. Beide haben schon längst versagt. Sie haben jeweils in großen Teilen der Welt zu großen Katastrophen geführt. Genauso, wie es Ideologien ohnehin immer getan haben, denn sie dienen ja doch immer nur eigennützigen Zwecken einiger weniger "Führer", die auch die eigenen Anhänger oft nicht die Spur schätzen, sondern sie nur als Stimmungsvieh mißbrauchen, solange sie gebraucht werden.

Diese Ideologien sind in einer wirklich "aufgeklärten" Welt meines Erachtens heute nicht mehr zeitgemäß. Weil sie sich nicht etwa nach dem Leben richten, sondern stattdessen ideologisch vorgeben, wie sich das Leben nach ihnen zu richten hat. Wer dem immer noch anhängt, der hat meines Erachtens nichts zu einer wirklich reiferen Welt beizutragen. Es gibt natürlich auch Leute, die auch heute noch ein Interesse daran haben, dieses alten Denkschema am Leben zu erhalten, weil es ihren Zwecken dienlich ist.
 
Vielleicht wäre es auch mal interessant, die Zahl der jeweils durch Links- bzw. Rechtsradikale Getöteten seit 1933 zu vergleichen.

und was genau hat das jetzt mit Heute zu tun? Bist du einer von denen, der die Theorie der Kollektivschuld der Deutschen vertritt?


--
Jemand führte Statistiken, geführt vom Verfassungsschutz, von rechts- und linksmotivierten Straftaten an. Die Sache hat einen Haken: Unter rechtsmotivierter Kriminalität zählt halt jedes Hakenkreuz, dass im Bahnhofsklo mit Edding oder Graffitti hingeschmiert wurde.
Täter sind in den meisten Fällen Jugendliche und Kids, die nichts mit rechtem Gedankengut am Hut haben - trotzdem fließt dieser Blödsinn in die o.g. Statistik mit ein. Gleiches gilt für Nazi-Parolen, etc.

Also: traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Links und Rechts an
 
und was genau hat das jetzt mit Heute zu tun? Bist du einer von denen, der die Theorie der Kollektivschuld der Deutschen vertritt?


--
Jemand führte Statistiken, geführt vom Verfassungsschutz, von rechts- und linksmotivierten Straftaten an. Die Sache hat einen Haken: Unter rechtsmotivierter Kriminalität zählt halt jedes Hakenkreuz, dass im Bahnhofsklo mit Edding oder Graffitti hingeschmiert wurde.
Täter sind in den meisten Fällen Jugendliche und Kids, die nichts mit rechtem Gedankengut am Hut haben - trotzdem fließt dieser Blödsinn in die o.g. Statistik mit ein. Gleiches gilt für Nazi-Parolen, etc.

Also: traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Links und Rechts an
Ich zähle Tote und keine Kritzeleien.
 
"Vielleicht wäre es auch mal interessant, die Zahl der jeweils durch Links- bzw. Rechtsradikale Getöteten seit 1933 zu vergleichen."

ich glaube "Hitlers Tote" gegen "Stalins und Maos Tote" gegenzurechnen wäre nicht gerngesehen und für niemanden von uns hilfreich. Mir ging es nicht darum für (Neo-) Nazismus Partei zu ergreifen oder rechte Gewalttaten zu rechtfertigen; aber offenbar sind konservative Meinungen nicht mehr mehrheitsfähig - in diesem Kontext scheint mir, wird linke Gewalt verharmlost und rechte (neonazistische) Kriminalität aufgebauscht um letztendlich die bürgerliche, demokratische Rechte zu diffaminieren.

Das erscheint mir insofern bedenklich, als das eine Gesinnungsdiktatur etabliert wird, in der anderslautende Meinungen zwar nicht mit Gewalt verfolgt werden aber entsprechende Abweichler versucht werden ins gesellschaftliche Abseits zu stellen.
 
Also, vielleicht definierst Du erst mal was für Dich denn überhaupt links ist.

Ich heiße Gewalt weder von den linken noch von den Rechten für gut und legitim.Und die links autonomen Schaden der ganzen Sache mit ihren Aktionen.

Für mich ist jeder der Seite Ideologie mit Gewalt durchsetzen will nicht besser wie Assad.
Schließlich glaubt ja jeder das das Recht auf seiner Seite wäre - und wenn es noch so abstrus ist.

Was ich aber verstehen kann ist das manchmal Wut in Gewalt umschlagen kann, weil man einfach ignoriert wird. Ich kann mich noch gut erinnern - ich war früher in der Friedensbewegung aktiv. Wir hatten damals ständig den Atomaren Super Gau vor Augen wegen der Stationierung der atomaren Kurzstreckenraketen in Deutschland.
Wir organisierten eine große Demo in Bonn ( war damals Regierungssitz) 1Mio Menschen nahmen daran Teil. Was war die Reaktion der Politik? Und wenn schon das ist doch eine Minderheit. Solche Beispiele gibt es massenweise ,wenn man versucht sich für etwas gutes einzusetzen. Folglich kann ich verstehen warum einige aus Wut und Hilflosigkeit nicht friedlich bleiben. Aber Gutheißen kann ich das nicht. Ich finde wer die Öffentlichkeit auf seine Seite ziehen will kann das nicht indem er randaliert.

Grundsätzlich gilt aber - zumindest für mich: Linke setzten sich für Demokratie und Bürgerrechte ein ,sowie für einen sozialen Umgang mit Menschen und Natur. Sie halten sich in der Regel nicht für etwas besseres wie andere.

Rechte hingegen halten sich für die Krone der Schöpfung, sind Egozentrisch und sehen andersdenkende als nieder Lebensform an. So mancher rechter sollte mal in den Spiegel sehen und mir erklären worauf seine angebliche Überlegenheit denn basiert?
Sie sind antidemokratisch. Und so mancher davon ist einfach nur ein Vollidiot der sein eigenes Versagen damit besser machen will, das er in der "Gemeinschaft" Schwächere niedermacht.
Ich kenne kaum eine niedere Lebensform, denn wer sich nur stark fühlen kann ,wenn er auf andere her absieht und einschlägt ist armselig.

Seit einiger Zeit haben die Rechten aber Ihre Taktik geändert. Sie versuchen nicht mehr Ihre Ideologie durch plumpe Gewalt durchzusetzen. Sie versuchen vielmehr einige der brisanten gesellschaftlichen Probleme zu nutzen, um damit Ihre Ideologie zu rechtfertigen. Sie fangen Diskussionen an wie diese hier um durch die Hintertür Ihr braunes Gedankengut zu verbreiten.
Sie haben dazugelernt.

Dabei werden dann Wahrheit und Halbwahrheit vermischt in der Hoffnung das der reguläre Bildzeitungsleser dafür anfällig ist. Die Politik ist der Meinung das man Rechtsradikalismus nur auf der politischen Ebene - indem man sich mit Ihm auseinandersetzt - bekämpfen kann.

Leider gibt man damit den Rechten aber auch eine Plattform zum Bauernfang. Diese Diskussion kann man nämlich nur gewinnen, wenn man selber Moralisch auf der sicheren Seite steht- glaubwürdig ist- und welcher Politiker ist das schon.

Ich denke wir müssen uns alle nur mal darüber klar werden was es hieße wenn die Rechten noch einmal an die macht kämen. Wo die Kinder Ihre eigenen Eltern denunziert haben und ins KZ brachten etc. Die Herrenmenschen des schönen 3. Reiches waren Bestien. Soweit darf es nie wieder kommen.
 
du setzt hier Rechte mit Nationalsozialisten gleich und das ist finde ich nicht legitim, ich setzte Linke ja auch nicht mit Maoisten gleich
 
Im Augenblick - nachdem ich die weithin vagen, diffusen und schwammigen Aussagen der indirekten Verteidiger rechter Gesinnungen hier gelesen habe - interessiert mich nur noch eins:

Wie steht ihr zum Nationalsozialismus, zu Hitler und Parteien wie der NPD? Redet doch mal Klartext! Oder wollt ihr mit dem braunen Sumpf in einen Topf geworfen werden! Dies gilt in besonderer Weise für den Threadersteller.
 
Also ich hab ja die RAF-Zeiten miterlebt. Ich - das gilt für mich persönlich - hatte eindeutig mehr Angst vor Polizeikontrollen, weil da die MPs locker saßen. Wenn man damals, wie ich einen roten Zweisitzer fuhr und lange Haare hatte........
Vor den bösen Terroristen - mit einem von denen hatte ich sogar früher im "Sandkasten" gespielt - hatte ich keine Angst, weil die auf führende Köpfe des Staates ( aber auch auf die Begleitpersonen, das weiß ich wohl ) scharf waren.

Ich denke aber, wenn man heutzutage eine Umfrage machen würde - Oslo sollte sich "gesetzt" haben - dann wird man genau das feststellen, was auch die Mehrheit hier sagt:
Terror, ob von rechts oder links, ist S****.
 
Egal, welche politische Gesinnung ein Mensch hat, eine Straftat ist eine Straftat. Opfer von "linksmotivierten" Verbrechen sind nicht unwichtiger als Menschen, die sogenannten Rechten zum Opfer fallen.
Es gibt gewiss auch Straftaten von schwerpolitischen Menschen, die nicht als Politakt verstanden werden können. So wie etwa ein Mord an der eigenen Ehefrau. Es gibt keine guten und keine weniger guten Straftaten, sie sind alle schlecht.

Aufgrund der jüngeren Geschichte passt man natürlich auf, wenn Rechtsradikale Mist bauen. Aber direkt vergleichen kann man das nicht. Heute wirst Du in der sechsten Klasse über den zweiten Weltkrieg aufgeklärt und weißt, dass es falsch gewesen ist. Keiner will sowas wieder haben. Deswegen ist es heute Dummheit - kann ja jeder denken, wie er will, rechtsrum, linksrum, egal. Aber man muss seinen Gedanken nicht auf gewalttätige Weise Ausdruck verleihen. Jeder weiß auch, dass es augenscheinlich und offenkundig dumm ist, einen Polizisten anzuzünden und auch das passiert - das sind dann aber nicht zwangsläufig Maoisten. Deshalb hinkt der Weltkriegsvergleich mEn enorm.
Ich denke, es ist einfach so, dass es total hip ist, links zu sein, weltoffen, aufgeschlossen - hier in Hannover gibt es ganze Stadtteile dafür. "Lieber peinlich als authentisch" - und bei der Masse ist es dann auch kein Problem, sowas salonfähig zu machen. Das hat mit Blindheit nichts zu tun, es ist nur "einfacher".
 
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