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Ist das zu viel verlangt?

M

Mascarade

Gast
Ist es zu viel verlangt...

... einmal Liebe spüren zu wollen?

... einmal von den Menshcen mit warmem Herzen empfangen zu werden?

... einmal das Gefühl zu bekommen, etwas wert zu sein?

... einmal wissen zu können, jemandem was zu bedeuten?

Offenbar schon, sonst hätte ich das alles...

LG
 

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G

Gast

Gast
...und es ist alles so kompliziert. Wünsche und Sehnsüchte sehen sich konfrontiert Ängsten und vielleicht sogar mit den niederen Absichten Anderer. Und dann noch den/die Richtige/n finden.

Das ist schwer. Seufz.
 

kiablue

Aktives Mitglied
"Verlangt" irgendwie wohl schon. Denn all das wird im Allgemeinen geschenkt. Liebe ist keine Bezahlung für Leistung.

Manchmal sucht man dieses Gefühl aber auch bei den falschen Leuten oder man nimmt gar nicht wahr, dass man das durchaus schon bekommt.

Aber um das Ganze noch mal zusammen zu nehmen - ja, man kann sich all das wünschen, man hat ein Recht auf Sehnsucht danach. Nun muss man noch schauen, wo man das eigentlich sucht.

Und das Wichtigste wäre - sich das alles selbst zu geben....
(kann ich auch nicht, aber ich suche das auch nicht mehr woanders, aber das ist MEIN Weg)

LG kiablue
 
K

Klaas Klever

Gast
Ist es zu viel verlangt...

... einmal Liebe spüren zu wollen?

... einmal von den Menshcen mit warmem Herzen empfangen zu werden?

... einmal das Gefühl zu bekommen, etwas wert zu sein?

... einmal wissen zu können, jemandem was zu bedeuten?

Offenbar schon, sonst hätte ich das alles...

LG
Ist es nicht. Es ist Dir in die Hände gelegt, das zumindest zu verändern oder einen Weg dahinzugehen, dass Du das fühlen kannst. Ich stelle mir gerade vor, ich hätte jetzt diese Gedanken. Sie würden mich irgendwo erschlagen. Es klingt nach einem Urteil, was man nicht verändern kannn. Etwas was unabänderlich ist. Ich sehe das nicht so. Du kannst das verändern. Indem Du Dich auch anders wahrnimmst. Dir selber einen Wert geben und das andere spüren lassen, wäre vielleicht ein Anfang? Und wenn Du nicht mit warmen Herzen empfangen wirdst, dies doch selber mit einem Lächeln quittierst?
 

Dobby2012

Mitglied
Hallo, liebe M.,

Du willst etwas vom Leben bekommen,
doch das funktioniert nur, wenn Du dem Leben zuerst etwas gibst:

Gehst Du andere Menschen, mit offenem, warmen Herzen entgegen?

Zeigst Du Deinen Mitmenschen, daß Sie etwas wert sind?

Sagst Du Deinen Mitmenschen, was sie Dir bedeuten?

Je weniger Du Dich um Dich selber kümmerst und je mehr Du bemüht bist, den Anderen mit Wohlwollen, Achtung und Liebe zu begegnen - desto öfters wirst Du auch diese wunderbaren Gaben geschenkt bekommen, besonders dann wenn Du gar nicht daran denkst!

Hallo Rainer,
so sehr ich deine Beiträge generell als stiller Mitleser sehr wertschätze so kann ich diese allgemeinen Plattitüden doch heute so nicht stehen lassen. Ich bin z.B. sehr hilfsbereit und aufoperungsvoll gegenüber meinen Mitmenschen. Musste jedoch die Erfahrung machen, dass das teilweise als selbstverständlich hingenommen wird und oft nie was für mich getan wird (obwohl ich die Erwartungshaltung ja auch nicht habe). Ich bin alleinerziehende Mutter und muss(te) mich immer auf mich selbst verlassen. Für andere gebe ich mein letztes Hemd - für Menschen, die mir nahe stehen. Zudem bin ich ehrenamtlich für die Interessen benachteiligter Personengruppen tätig. Deshalb haben sich mir eben bissle die Nackenhaare gesträubt. Wollte das nur mal loswerden :)
 
G

Green Arrow

Gast
Liebe Mascarade,


Die "Allgemeinen Menschenrechte" sind so definiert:
  1. Recht auf Leben
  2. Recht auf Freiheit und das
  3. Streben nach Glückseligkeit
Wir haben leider kein Recht auf Liebe.
Aber sehr wohl eines auf das Streben dannach...

Das Gefühl geliebt zu werden, geschätzt zu werden, in traurigen und schlechten Momenten in der Liebe aufgefangen zu werden kenne ich allzu gut.

Es ist aber auch meiner Meinung nach eine Frage der Definition.
Wie definierst Du Liebe?
Ist Liebe für Dich nur die Partnerliebe?


Hey, ich kann Dich verstehen, mir geht es ähnlich.
Auch ich kämpfe jeden Tag damit, mit diesem Gefühl der Leere und der tiefen Sehnsucht nach Liebe in meinem Herzen in meiner derzeitigen Lage...


Natürlich darfst Du Dich dannach sehnen, wünschen, und es ist auch gut, aber versuche das ganze Leben nicht nur auf diese Sehnsucht zu beschränken.

Oftmals kommt Liebe, wenn man das "Verlangen" dannach loslässt...von alleine.


lg Green Arrow
 
Zuletzt bearbeitet:

Dobby2012

Mitglied
Ich bin da ganz Deiner Meinung liebe Dobby
und bedanke mich herzlich für Deine liebenswürdige, stille Wertschätzung!

Aber Du hast mich leider gänzlich mißverstanden, denn ich meine nicht das, was Du offensichtlich lebst, das selbstlose Aufopfern für andere Menschen, mit dem bitteren Beigeschmack, daß dies ungerechter Weise, weder gewürdigt, noch gedankt, noch je wieder vergolten wird!

Dies hieße ja, den Nächsten mehr, wie mich selber zu lieben und das ist ja bekanntlich falsch, denn das Bibelwort sagt: "Liebe Deinen nächsten, wie Dich selbst" - Denn er ist ein Teil von Dir! Füge ich ergänzend hinzu!

Was ich meine ist, die lustvolle und beglückende, schenkende Nächstenliebe (griechisch: Agape, lateinsich: Caritas), die ihre Freude aus dem Geben, Schenken und Lieben empfängt und darin völlig genug hat.

Genau so wie es falsch und müßig ist, seine Kinder in der Hoffnung auf späteren Dank und Vergeltung groß zu ziehen! Da wird man stets enttäuscht werden, vor allem dann, wenn diese Forderung vom Emfpangenden gespürt wird!

Nein, echtes Geben, Schenken und Lieben - empfindet im Geben und Schenken genug Beglückung und wenn dann doch mal eine Würdigung, ein Dank, eine Gegengabe, im Sinne einer liebevollen Vergeltung geschieht - dann ist dies ein unerwartetet, zusätzliches Geschenk, welches als unverdiente Dreingabe empfunden wird und als die Kirsche auf dem Sahnehäuptchen, als Überaschungs-Geschenk froh und dankbar angenommen und mit wohligem Grunzen verschnabuliert wird!
Hallo lieber Rainer,

dann danke für deine Aufklärung. Dann muss ich mich bei dir in aller Form entschuldigen, denn ich habe dich tatsächlich mißverstanden. Ich liebe mich selbst übrigens auch - habe aber leider dieses "Helfersyndrom". Wenn ich merke, dass es Menschen - wie auch immer - schlecht geht, dann versuche ich zu helfen. Ich erwarte da aber nichts zurück. Das liegt in meiner Natur - kostet manchmal aber auch sehr viel Kraft.

lg Tanja
 
K

Klaas Klever

Gast
Ist schade, dass das selbstlose Helfen mitlerweile einen Namen gefunden hat "Helfersyndrom". Sicherlich gibt es da Grenzen beim "Helfen". Aber ich finde es persönlich schlimm, denn es bedeutet auch, das Helfen in die Nähe eines Krankheitsbildes gestellt wird.
Nicht falsch verstehen. Man sollte schon auf die eigene Gesundheit achten und Abhängigkeiten vermeiden, aber ich frage mich, was aus einer Gesellschaft werden soll, die fördert sich selber als "Egoisten" im Vordergrund zu sehenund erst dann andere.

Wo dieses über das normale Maß hinausgehende "Schenkende" nicht mehr belohnt wird - wobei ich denke derjenige sollte einen Gewinn durch das eigentliche Helfen und nicht das Lob anderer erhalten (gerade das gewünschte Lob stellt wohl auch ein Problem da).
Helfersyndrom hört sich krank an, Egoismus wird als gesund betrachtet. Traurige neue Welt, wo Menschen auch therapiert werden, weil ihr gesundes "Helfen" ausgenutzt wird und sich gegen sie richtet.
 
C

Christine22

Gast
Hallo Rainer,
so sehr ich deine Beiträge generell als stiller Mitleser sehr wertschätze so kann ich diese allgemeinen Plattitüden doch heute so nicht stehen lassen. Ich bin z.B. sehr hilfsbereit und aufoperungsvoll gegenüber meinen Mitmenschen. Musste jedoch die Erfahrung machen, dass das teilweise als selbstverständlich hingenommen wird und oft nie was für mich getan wird (obwohl ich die Erwartungshaltung ja auch nicht habe). Ich bin alleinerziehende Mutter und muss(te) mich immer auf mich selbst verlassen. Für andere gebe ich mein letztes Hemd - für Menschen, die mir nahe stehen. Zudem bin ich ehrenamtlich für die Interessen benachteiligter Personengruppen tätig. Deshalb haben sich mir eben bissle die Nackenhaare gesträubt. Wollte das nur mal loswerden :)
Mir geht es ähnlich. Hilfe für andere (Menschen, Tiere) nahm und nimmt viel meiner Zeit in Anspruch. Es wurde mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit. Hatte ich selbst jedoch ein Problem, half mir selten niemand. Dachte ich! Bis mir irgendwann bewusst wurde, daß es an MIR lag. Ich war immer mit viel Freude und Energie für andere da (bin's auch heute noch), aber meine eigenen Dinge versuchte ich grundsätzlich alleine zu lösen. Doch andere sind keine Hellseher. Neuerdings wende ich mich - je nach Art des Problems, der Sorge, der Angst - an Freunde, von denen ich denke, sie verstehen mich. Und bin sehr, sehr überrascht, was mir da an Freundlichkeit, Verständnis, Hilfe entgegengebracht wird.
 

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