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Israel-Palästina-Konflikt

Wenn's nach mir ginge, sollte man endlich mit der ständigen Stigmatisierung der Juden aufhören. Sie sind schlicht Menschen, wie wir, wählen was ihnen beliebt, wie wir. Leben sie in unserem Land, sind sie Deutsche, wie alle anderen auch; oder leben sie in Amerika, sind sie Amerikaner, usw. Ich meine damit, man solle damit aufhören, ständig mit dem Finger auf sie zu zeigen. Denn das ist für mich auch ein Grund, wie man Hass verbreitet und verstärkt durch diese gewollt künstliche Aufmerksamkeit.
Na, ich denke, Ihr versteht, was ich meine.
 
btw. es gibt eine Autobiographie von Woody Allen, weiss jetzt nicht ob man die kostenfrei auf Spofitfy hören kann, aber bei Audible z.B. (für Geld). Ist durchaus interessant und tut manchmal weh, deswegen habe ich diese nicht zu Ende gehört bisher, ist aber gut imho. Sie heisst "ganz nebenbei"
 
Wenn's nach mir ginge, sollte man endlich mit der ständigen Stigmatisierung der Juden aufhören. Sie sind schlicht Menschen, wie wir, wählen was ihnen beliebt, wie wir. Leben sie in unserem Land, sind sie Deutsche, wie alle anderen auch; oder leben sie in Amerika, sind sie Amerikaner, usw. Ich meine damit, man solle damit aufhören, ständig mit dem Finger auf sie zu zeigen. Denn das ist für mich auch ein Grund, wie man Hass verbreitet und verstärkt durch diese gewollt künstliche Aufmerksamkeit.
Na, ich denke, Ihr versteht, was ich meine.
Juden werden immer ein besonderes Augenmerk darauf haben, wie es Juden in anderen Teilen der Welt geht, denn der Holocaust hat ja bewiesen daß man kein religiös praktizierender Jude mehr sein muß um Feindseligkeiten auf sich zu ziehen, die reine Abstammung reicht heute schon, feststellbar per Bürokratie.
Antisemitismus wurde ursprünglich rein religiös begründet, alles andere (Rassentheorie) kam erst sehr viel später mit Ende 19. Jahrhundert auf, als man für so ziemlich alles irgendeine pseudowissenschaftliche Theorie aus dem Ärmel schüttelte. (Ursprünglich galt die Rassentheorie gar nicht den Juden, sondern Farbigen wie Afrikanern, Indern, Indianern, Chinesen, als neue Begründung für die Rechtmäßigkeit von Sklaverei, nachdem die religiöse "wir geben ihnen die Bibel, dafür dienen sie uns als Sklaven" nicht mehr länger funktionierte.)
 
denn der Holocaust hat ja bewiesen daß man kein religiös praktizierender Jude mehr sein muß um Feindseligkeiten auf sich zu ziehen,
Mir kommt das etwas unglücklich ausgedrückt vor. Denn dass sie die Feindseligkeiten auf sich gezogen haben, das kann ich nicht so akzeptieren, da sie gerade damit gezielt beworfen und gejagdt und als Feindbild abgestempelt wurden. Ausserdem ist der Holocaust zuallererst das Ergebnis des damaligen Naziregimes. Ich plädiere ausserdem dafür, dass allein der Ausdruck mit viel viel Pietät behandelt werden sollte, da es ein fürchterliches Geschehen war, dass man nicht wie einen Fait divers abtun kann. Da wir ja nicht mehr unter einer derartigen Regierung zu leiden haben, wäre es nicht schlecht, alle Ausdrücke sprachlich in diesem Zusammenhang bewusst zu vermeiden, zum Beispiel solche wie "Nacht- und Nebelaktion" usw. total aus unserem Sprachgebrauch zu löschen.
Das nur so meine Meinung.
 
Mir kommt das etwas unglücklich ausgedrückt vor. Denn dass sie die Feindseligkeiten auf sich gezogen haben, das kann ich nicht so akzeptieren, da sie gerade damit gezielt beworfen und gejagdt und als Feindbild abgestempelt wurden. Ausserdem ist der Holocaust zuallererst das Ergebnis des damaligen Naziregimes.
Der Holocaust kam nicht aus dem Nichts, sondern war der fürchterlich überspitzte Endpunkt einer über viele Jahrhunderte laufenden Entwicklung. Woher hatte denn Hitler seinen Antisemitismus, aus seinem eigenen katholischen Elternhaus. Plus diverse Erlebnisse, die er selber hatte, die bei ihm Minderwertigkeitskomplexe, Hass und nackten Neid (auf reiche Juden) hervorriefen und alle aufgeschnappten Vorurteile zum Blühen brachten. Biografien von Hitler gibt es in Massen, kann man alles nachlesen. Nur eines läßt sich nicht wegleugnen: ohne Christentum kein Antisemitismus, über Jahrhunderte hinweg. So kommt man zum Zirkelschluß der Gegenwart, bei den Muslimen auch wieder das gleiche Spiel, religiöse Gründe und zusätzlich Hass, Neid, Minderwertigkeitskomplexe weil die Juden so erfolgreich sind wo sich die Muslime immer als Loser erwiesen, auch z. B. darin, die Wüstengebiete des Nahen Ostens fruchtbar zu machen, aus der harten Arbeit der Kibbuzim. (Mit eigener "Sklavenarbeit" haben es die Muslime nicht, dafür hatte man früher Sklaven bevor die Kolonialmächte das verboten haben. Auch etwas, was sie sich gerne zurückwünschen möchten.)
 
Manche Leute sind auch einfach nicht so kapitalistisch orientiert und denen reicht ein einfaches Leben..
Die leben "einfach" weil sie keine Möglichkeiten sehen, aus der Armut rauszukommen. In einer Hund-beißt-Hund-Gesellschaft gibt es keine Hilfen für die Schwachen nach heutigem westlichem Muster und auch keinen Zusammenhalt, wie ihn die Juden seit zwei Jahrtausenden aus nackter Notwendigkeit praktizieren. Mohammed hat vorgeschrieben daß man den Armen spenden soll - das setzt daher in den Augen der Muslime voraus, daß es immer auch Arme geben muß, ein gesellschaftlicher Ausgleich mit Teilhabe ist religiös somit gar nicht vorgesehen.
Andere Religion, andere Lebensweise, andere Denkweise.
 
Ein bisschen gegoogelt: Israel darf am ESC teilnehmen weil es Mitglied in der Europäischen Rundfunkunion (EBU) ist. Palästina nicht, ergo nicht von Bedeutung. Beim ESC steckt Europa bekanntlich im Namen.
 

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