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Islam in Deutschland

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Sogar die kath. Kirche will jetzt islamische Feiertage einführen😱
 
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Wir sind gerade in Abu Dhabi und können nichts negatives berichten.
Die Bevölkerung hier ist freundlich und offen für andere Kulturen.
Fast jeder spricht Englisch.
 
Ähm, DAS ist kein Maßstab. Den hast Du erst, wenn Du zwei Wochen Berlin-Kreuzberg, Berlin-Neukölln etc. durchhast.
Ein sehr reiches Gebiet mit hohem Bildungsstand und dazu noch toller Schauspielerei für Touris als Maßstab anzusetzen ist wohl wieder einmal ein nicht sehr hilfreicher Beitrag, der am Thema vorbeigeht! 😉
 
Ja, wie heißt es korrekt? "Man muß die Sorgen der Bürger ernstnehmen". Jedenfalls habe ich in 10 Jahren in Dresden einen Burka-Laden - neu - gebraucht -Leasing. Oberes Stockwerk: Beschneidungsservice.
Es muß halt j e d e r seine Nische finden in der er andere über den Ladentisch ziehen kann. 😉 Das können halt nicht nur die Semiten (Juden), wie immer behauptet wurde, obwohl> d.h. ich weiß ja gar nicht, ob Du vielleicht einer bist.

Der Diskussion - nicht nur hier - fehlt meist ein entscheidendes Kriterium, nach dem man beurteilen kann, ob der "Islam" (<- was ist das genau?) gut oder schlecht ist. Nationalität oder Andersartigkeit der Kultur reicht mir nicht.
Was ist der Islam? (hier ist meine aufklärende Ansicht perfekt formuliert) Der Islam ist die Religion, über die man n i c h t Diskutieren darf, weil man sonst Rassist ist und weil man sonst Islamodingsbums ist.
Es muss in einer modernen Gesellschaft ohne Einschränkung erlaubt sein, Ideen und Ideologien schlecht zu finden und zu kritisieren. Ob Kommunismus oder Kapitalismus, Vegetarismus oder Feminismus, ob Christentum oder eben Islam. Hunderte von Jahren gingen unsere Vorfahren sprichwörtlich durch die Hölle, damit wir heute dieses Recht der freien Meinungsäußerung genießen. Und nun sollen wir es revidieren? Weil Muslime sich beleidigt fühlen?
die Unterstreichung stammt von mir
man kann selber ganz einfach rausfinden, was der Islam ist, wenn man den Koran liest. Das sollen wir alle tun, um überhaupt mitreden zu können. Man muß nicht alles und jedes lesen, es reicht (mir) schon eine Sure: die der Reue, die hat ja nur ca. 130 Sätze, Nummern oder wie das auch immer heißt.
Unser Gesetzgeber muss darauf achten, ob seine Gesetze OK sind. Hier sehe ich einige Lücken und verbesserungswürdige Gesetze.
Du sagst es! Die Elite sollte nicht laufend das GG ändern wie es ihnen zeitgemäß paßt und sich daran halten wie es im Sinn gemeint war. Die Verfasser hätten es teilweise ganz anders formuliert, wenn sie damals 1948 bei der Ausarbeitung gewußt hätten, was heute auf der Tagesordnung steht.
Das stimmt nicht. Die Gastarbeiter der DDR kamen nur aus anderen Länder. Aber es gab auch jede Menge davon.
siehe
Vertragsarbeiter
1970 war kein kriegsbedingter Wiederaufbau, das war sozialistische Hilfe im Rahmen des sozialistischen Wirtschaftsvertrages des RGW. Das lief unter Arbeitsteilung und/oder als "Erfahrungsaustausch" wie mit Vietnam. Das gab es n i e als Überflutung, (wie in Westdeutschland und jetzt gesamt-BRiD und auch in der DDR nur mit vereinzelter Daueransiedlung) und nie mit Ausbeutungsabsicht. Wie und was mir (aus eigener Erfahrung aus einem großen Kombinat) bekannt ist, lief das freundschaftlich ab. Vor 1970 ist mir größerer Austausch unbekannt, außer dem, daß in der SU welche waren und in anderen Staaten Deutsche entsandt wurden. Das setzte mit Anerkennung der DDR erst stärker ein, auch nach Afrika (ist das auch rassistisch Afrika zu sagen?). Aus der DDR gab es auch Entsendugen in die USA betreffs Qualifikation zu größeren Importanlagen aus dem NSW (aus nichtsozialistischem Wirtschaftsgebiet😉). Mein Wissen darum entspingt lediglich meinen Erfahrungen, ohne gesamtpolitische Übersicht.

@ TT und andere
danke für die erweiternde Einfügung betreffs Beschneidung. Ich beziehe mich deshalb auf den Islam/Beschneidung, weil aus dieser Heimstätte die Überflutung seit ca. 1960 eingesetzt hat und nicht sie sich auf unsere Lebensweise einzustellen haben, sondern unsere, von uns erwählte (??) Elite, dieses von uns verlangt und sie das befördern, durch die Einstellung von dererlei Leuten in öffentliche Ämter und man ihnen sogar die vollziehende Gewalt überträgt. Ort: Berlin. Weiß noch jemand, wo das derzeit auch der Fall ist???

FG
 
Ich frage mich, wo hier soviel relativiert wurde in dem Tenor "den Islam gibt es nicht" und "das Christentum ist auch schlimm" wie man vor totalitären Tendenzen, die im Mäntelchen der Religion daherkommen doch die Augen verschliessen kann. Ich bin froh, dass hier in Deutschland bis jetzt kein Anschlag passiert ist, was ganz anders hätte Aussehen können, wenn die Bombe im bonner Hauptbahnhof hochgegangen wäre. Die Sharia Polizei war auch zum Glück schnell Geschichte. Da es bei uns so glimpflich abgeht, habe ich das Gefühl, dass deshalb die pozentielle Gefahr religiöser Fanatiker einfach auf die leichte Schulter genommen wird.
Wenn ich z.B. lese, dass fanatische Gruppen in Ostlondon Paare und vor allem Homosexuelle bedroht und angreift, Stadtviertel als von der Sharia kontrollierte Zone und "schwulenfrei" erklärt, wird mir schon anders, auch wenn das nicht hier nicht geschieht, sondern "nur" bei unseren europäischen Nachbarn.
Es kommt mir zynisch vor, man auf der einen Seite bei jeder Äußerung gegen freiheitliche, demokratische Werte aus dem christlich fundamentalistischem Lager oder von Rechts sofort reagiert und Kritik übt, aber bei Kritik an bedenklichen Strömungen des Islam ist man dann doch schnell mit Relativierungen bei der Hand oder eben Islamophobie.
Es versteht sich von selbst, das nicht jeder Muslim fanatisch ist, aber der Löwenanteil der fanatischen Verbrechen kommen im Moment von den radikalen Vertretern des Islam und hier reicht es nicht, die Ängste der Menschen als "dumm" oder "rechts" abzutun oder mit den Verbrechen der Kirche anzukommen. Auf die anderen zu zeigem und zu schreien oder mit dem Spruch anzukommen, der Islam hätte jetzt halt eben seine wilde Phase wie eben das Christentum ein paar hundert Jahre zuvor ist mir ein bisschen zu wenig.
Wie will man dem Fakt begegnen, dass "als Märtyrer in Syrien umkommen" gerade bei jungen Menschen so eine Anziehungskraft ausübt? Hier ist mit Sicherheit eine Zusammenarbeit muslimischer und weltlicher Organisationen gefragt um die Mechanismen zu verstehen und gegensteuern zu können. Aber man muss diese Probleme ohne Relativierungen oder wegwischen von Ängsten angehen.
 
Meine Schwester erzählte an Heiligabend, dass eine komplett vermummte in ihr Ladengeschäft wollte. Meine Schwester sprang auf und ging ihr direkt entgegen. Sie bat sie, den Laden unverzüglich wieder zu verlassen. Die Frau schaute verdutzt und ging dann.
 
Meine Schwester erzählte an Heiligabend, dass eine komplett vermummte in ihr Ladengeschäft wollte. Meine Schwester sprang auf und ging ihr direkt entgegen. Sie bat sie, den Laden unverzüglich wieder zu verlassen. Die Frau schaute verdutzt und ging dann.

Hmm, okay. Soll das jetzt ein Beisipiel dafür sein, wie man generell verfahren sollte, oder eher nicht?

(Also mich persönlich stören vermummte Frauen nicht, und so wie ich das hier in Berlin mitbekommen habe, sind das viele Frauen/Töchter der nachfolgenden Generation oder nächsten nicht mehr. Ein Oberhaupt einer muslimischen Gemeinde sagte mir bzw. unserer Gruppe beim Besuch der Moschee und der dort angebundenen Nachhilfeschule, welche nicht nur von Muslimen besucht wird, dass er seinen beiden Töchtern auch nicht auferlegen kann, ein Kopftuch zu tragen, wenn sie das partout nicht wollen. Dass sei für ihn zwar ein Wandel gegenüber seinen kulturellen Prägungen, aber ein Wandel, den er auch akzeptieren kann. Gleichfalls berichtete er auch darüber, dass bei einer Sonderaufgabe in der Schule, in welcher die Kinder ihre Eltern nach verschiedenen Kriterien benoten sollten, viele muslimische Eltern schlechte Noten erhielten, woraus sie dann Einiges gelernt haben. Das Leben und auch die Konflikte sowie Lösungsmöglichkeiten in einer neuen bzw. ungewohnten Kultur seien ein regelmäßiges Thema in der Gemeinde.)
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]

Immerhin gibt es aber unter den Muslimen auch Frauen, welche ihrem Glauben in der Form nachgehen, dass sie gegenüber Andersgläubigen/Homosexuellen usw. nicht Respekt heucheln. Die sagen dann ganz klar, dass eine Frau ohne Kopftuch eine H*** ist und dass man einen Homosexuellen doch am Besten totschlagen sollte.

Das ist nicht zu entschuldigen bzw. nicht zu dulden, trifft aber auf wie viel Prozent der in Deutschland lebenden Muslime zu?

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Weißt du, das betrifft nicht nur Muslime hier in Deutschland, sondern auch alle anderen, die sich eventuell kontraproduktiv oder gar lebensfeindlich verhalten, denken, fühlen. Das verändert sich natürlich nicht von heute auf morgen. Was können wir tun, damit es nicht schlimm bzw. schlimmer wird? Gesetze, Richterlichkeit und Exekutive sind das Eine. Das Andere ist, dass wir alle gemeinschaftlich und mit Vehemenz unsere unstreitbaren Werte zum Ausdruck bringen. In diesem Falle die Selbstbestimmung der Frau, "Kleidungsfreiheit" inkludiert, und die volle Akzeptanz eines jeden Menschen als Menschen.

Klingt gut, nicht?

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Denke vielleicht auch ein bisschen weiter. Nämlich darüber, warum/wie sich Denken, Fühlen und sukzessive Handeln zwischen den einzelnen Menschen unterscheiden. Wie und warum haben sich Kulturen/Kulturkreise entwickelt und wie Religionen. Warum ist nicht Europa der Islam, der Islam buddhistisch, China das Christentum und die USA kommunistisch? Unsinnige Frage? Nicht ganz. Wer hat's gemacht? Die Schweizer?

Im Grunde alles recht zufällig, nicht?

Worauf kommt es für uns alle und jetzt wirklich an?
 
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Hmm, okay. Soll das jetzt ein Beisipiel dafür sein, wie man generell verfahren sollte, oder eher nicht?

Es sollte ein Beispiel dafür sein das es gut ist wenn man eine Wahl hat. Und vielleicht auch mal zum Nachdenken anregen. Ein Mann mit Motorradhelm wäre auch nicht widerstandslos in ihren Laden gekommen. Von diesem erwartet man ja ebenfalls, dass er den Helm abnimmt wenn er Banken, Tankstellen und andere Läden betritt.
 
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