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Islam in Deutschland

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Kareena

Sehr aktives Mitglied
Hallo liebe Foris,

In diverse Sendungen wie z.b am Mittwoch Anne Will
https://daserste.ndr.de/annewill/De...heit-vertraegt-Deutschland-,annewill4106.html

Wird über das Burka Verbot gesprochen und allgemein über den Islam wie er in Deutschland ankommt.
Einige Muslime fühlen sich angegriffen weil sie genauso behandelt werden als wären sie Terroristen. Obwohl sie friedlich in Deutschland leben.
Ich selber weiss das friedliche Muslime hier leben. Aber manchmal tue ich mich mit dem Islam schwer. Nicht weil es eine fremde Religion ist, sondern ich nicht einschätzen kann wann der Fanatismus anfängt und das halt im Namen der Religion Kriege und Gewalt herrscht. Viele behaupten das hat mit der Religion nichts zutun hat, sondern diese Leute nutzen das als Denkmantel aus um Gewalt auszuüben. Das wird schon stimmen. Aber manchmal frage ich mich wie das mit der Emanzipation aussieht usw. Passen diese Werte zu uns?
 
Ich lebe in einem Stadtteil mit einem recht hohen Anteil an Muslimen. Auch die, die nicht fanatisch leben passen nicht zu meinen Werten, was die Rechte der Frauen anbetrifft, was junge Frauen dürfen und was nicht, ihr Verhältnis zu Juden und vieles mehr.
 
Ich lebe in einem Stadtteil mit einem recht hohen Anteil an Muslimen. Auch die, die nicht fanatisch leben passen nicht zu meinen Werten, was die Rechte der Frauen anbetrifft, was junge Frauen dürfen und was nicht, ihr Verhältnis zu Juden und vieles mehr.

Bei mir ist es so das ich mich schon für fremde Religionen interessieren. Judentum, Buddhismus, Hinduismus. Aber wenn ich an den Islam denke habe ich schon manchmal ein bitteren Beigeschmack. Ich kenne eine Muslimin aus Albanien sie und ihre Familie leben recht locker. Aber was ich mich frage: Ist das eine Seltenheit? Oder was die Medien propagieren? Ich kenne auch viele Muslime die auch Juden beleidigen und sehr respektlos gegenüber Frauen sind.
Deswegen kann ich es immer schlecht differenzieren.
 
Hallo liebe Foris,

In diverse Sendungen wie z.b am Mittwoch Anne Will
https://daserste.ndr.de/annewill/De...heit-vertraegt-Deutschland-,annewill4106.html

Wird über das Burka Verbot gesprochen und allgemein über den Islam wie er in Deutschland ankommt.
Einige Muslime fühlen sich angegriffen weil sie genauso behandelt werden als wären sie Terroristen. Obwohl sie friedlich in Deutschland leben.
Ich selber weiss das friedliche Muslime hier leben. Aber manchmal tue ich mich mit dem Islam schwer. Nicht weil es eine fremde Religion ist, sondern ich nicht einschätzen kann wann der Fanatismus anfängt und das halt im Namen der Religion Kriege und Gewalt herrscht. Viele behaupten das hat mit der Religion nichts zutun hat, sondern diese Leute nutzen das als Denkmantel aus um Gewalt auszuüben. Das wird schon stimmen. Aber manchmal frage ich mich wie das mit der Emanzipation aussieht usw. Passen diese Werte zu uns?
Die sind halt noch nicht so weit, dass sie ihre Verbrechen unter dem psychologischen Deckmantel bzw. rechtlichem begehen können, so wie bei uns, das ist alles.

Nenn`s von mir aus "Intelligenz".

Gratuliere.
 
Hallo,
Religionen funktionieren eigentlich alle recht ähnlich. Der Islam ist gut 500 Jahre jünger als das Christentum; vor 500 jahren haben Christen Menschen gefoltert und verbrannt und waren ziemlich "extremistisch", was noch eine Verniedlichung darstellt. Der Islam wird sich wandeln und diese Phase hinter sich lassen wie die anderen monotheistischen Religionen auch.
Mir ist es egal, an was jemand glaubt. Wenn es ihn zu einem besseren Menschen macht, ist das fein. Wenn nicht, bedauerlich. Aber da die meisten Menschen eine Religion zu brauchen glauben, kann man sie nicht abschaffen. Das ginge nur, wenn die Vernunft groß wäre und es eine andere Form der Sinnstiftung gäbe, die sich auf die Eigenverantwortung des Menschen bezöge. Davon ist die Menschheit jedoch weit entfernt.
Übrigens ist auch das Christentum in seiner orthodoxen Auslegung äußerst freuenfeindlich und wird nur durch die löbliche Trennung von Staat und Kirche gebremst. Schön wäre es, wenn dies überall der Fall wäre. Alle institutionalisierten Religionen sind frauenfeindlich. Nicht nur der Islam.
"Dummheit in Deutschland" finde ich daher als Frage brisanter als "Islam in Deutschland".
 
Viele Muslime haben sich hier schon voll angepasst und natürlich ist es unfair das sie mit den extrem Moslems über einen Kamm geschoren werden es ist halt in jeder Religion so die extremen machen alles kaputt und ziehen ihren Glauben irgendwie ins lächerliche.
 
Hallo Kareena,

mit vielen Muslimen ist es ähnlich wie mit den Kirchenmitgliedern bei uns. Man ist Mitglied und die Religion ist an sich Nebensache. Solche Muslime sind genauso friedlich wie evang. oder katholische Kirchenmitglieder.
Anders ist es, wenn ein Muslim den Koran ernst nimmt. Das Weltbild des Korans ist ein völlig anderes als das, was durch die Bibel oder durch den humanistischen Zeitgeist vermittelt wird. Auch die Werte sind in vielen Punkten andere, nicht nur was das Frauenbild anbelangt. Sollte alles in Deutschland weiterlaufen, keine größere Katastrophe das Leben hier komplett verändern, dann ist davon auszugehen, dass die Muslime in 10-15 Jahren oder wann eine politische Größe sind (nicht werden, sondern sind). Bei Muslime gibt es eher Frauen, die die Mutterrolle ausüben und Kinder wollen. Die Karrierefrauen – wie bei uns – sind dort weniger verbreitet. Auch durch die traditionelle Keuschheit der muslimischen Frauen ist ein weiterer Pluspunkt für die muslimische Kultur zu verzeichnen. Bei Muslimen zählt die Familie sehr viel, was diese Kultur stärkt, im Gegensatz zur Einschätzung vieler Deutschen zu ihrer Familie.

Fazit: In naher Zukunft diskutieren wir hier nicht, ob tief verschleierte Frauen rumlaufen dürfen, sondern wir werden eher darüber Diskussionen beobachten, in denen darüber nachgedacht wird, ob Frauen auf der Straße unverschleiert rumlaufen dürfen. Das mag überspitzt klingen, ist es evt. auch – aber evt. eben auch nicht.

Eins ist klar: In vielen Punkten passen die muslimischen Werte nicht zu den unsrigen. Trotzdem können wir mit Muslime friedlich zusammenleben, solange diese den Koran nicht in allen Punkten ernst nehmen.

LG; Nordrheiner
 
Hallo,
Religionen funktionieren eigentlich alle recht ähnlich. Der Islam ist gut 500 Jahre jünger als das Christentum; vor 500 jahren haben Christen Menschen gefoltert und verbrannt und waren ziemlich "extremistisch", was noch eine Verniedlichung darstellt. Der Islam wird sich wandeln und diese Phase hinter sich lassen wie die anderen monotheistischen Religionen auch. Ja klar haben Christen damals gefoltert und das sollte man nicht schön reden, aber diese Zeiten sind vorbei. Aber im Islam gibt es viele Terror Gruppierungen und das die bald das Handtuch werfen glaube ich nicht.
Mir ist es egal, an was jemand glaubt. Wenn es ihn zu einem besseren Menschen macht, ist das fein. Wenn nicht, bedauerlich. Aber da die meisten Menschen eine Religion zu brauchen glauben, kann man sie nicht abschaffen. Das ginge nur, wenn die Vernunft groß wäre und es eine andere Form der Sinnstiftung gäbe, die sich auf die Eigenverantwortung des Menschen bezöge. Davon ist die Menschheit jedoch weit entfernt. Eine Religion sollte nicht abgeschafft werden meiner Meinung nach.
Übrigens ist auch das Christentum in seiner orthodoxen Auslegung äußerst freuenfeindlich und wird nur durch die löbliche Trennung von Staat und Kirche gebremst. Schön wäre es, wenn dies überall der Fall wäre. Alle institutionalisierten Religionen sind frauenfeindlich. Nicht nur der Islam.
"Dummheit in Deutschland" finde ich daher als Frage brisanter als "Islam in Deutschland".

Vielleicht extreme tradionelle Christen. Aber ich kenne viele gläubige Christen und sie haben keine frauenfeindliche Einstellung. Sie behandeln beide Geschlechter gleich.
Natürlich haben auch Christen leichen im Keller und es ist auch nicht alles super. Aber irgendwie ist das anders. Islam empfinde ich schon als extremer.
 
Natürlich ist er extremer. Ist ja wie gesagt auch 500 Jahre zurück. Mittelalter eben. Aber das waren die Christen damals auch. Alles eine Frage der Zeit.
 
Hallo Kareena,

mit vielen Muslimen ist es ähnlich wie mit den Kirchenmitgliedern bei uns. Man ist Mitglied und die Religion ist an sich Nebensache. Solche Muslime sind genauso friedlich wie evang. oder katholische Kirchenmitglieder. Ja
Anders ist es, wenn ein Muslim den Koran ernst nimmt. Das Weltbild des Korans ist ein völlig anderes als das, was durch die Bibel oder durch den humanistischen Zeitgeist vermittelt wird. Auch die Werte sind in vielen Punkten andere, nicht nur was das Frauenbild anbelangt. Sollte alles in Deutschland weiterlaufen, keine größere Katastrophe das Leben hier komplett verändern, dann ist davon auszugehen, dass die Muslime in 10-15 Jahren oder wann eine politische Größe sind (nicht werden, sondern sind). Bei Muslime gibt es eher Frauen, die die Mutterrolle ausüben und Kinder wollen. Die Karrierefrauen – wie bei uns – sind dort weniger verbreitet. Auch durch die traditionelle Keuschheit der muslimischen Frauen ist ein weiterer Pluspunkt für die muslimische Kultur zu verzeichnen. Bei Muslimen zählt die Familie sehr viel, was diese Kultur stärkt, im Gegensatz zur Einschätzung vieler Deutschen zu ihrer Familie.
Naja gut obwohl viele stark christlich geprägte Frauen lieber das tradionelle Familienmodell haben wollen. Frau bleibt Zuhause und der Mann geht Arbeiten.
Fazit: In naher Zukunft diskutieren wir hier nicht, ob tief verschleierte Frauen rumlaufen dürfen, sondern wir werden eher darüber Diskussionen beobachten, in denen darüber nachgedacht wird, ob Frauen auf der Straße unverschleiert rumlaufen dürfen. Das mag überspitzt klingen, ist es evt. auch – aber evt. eben auch nicht.
So sehe ich es leider auch. 🙁
Eins ist klar: In vielen Punkten passen die muslimischen Werte nicht zu den unsrigen. Trotzdem können wir mit Muslime friedlich zusammenleben, solange diese den Koran nicht in allen Punkten ernst nehmen.

LG; Nordrheiner

Ja so sehe ich es auch.
 
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