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Irgendwie von allem etwas

Demotiviert

Mitglied
Heyho, ich habe jetzt etwa 20 Minuten auf die Unterforen gestarrt und überlegt wo meine Sorgen, meine Wut und meine Verzweiflung eigentlich am besten reinpassen. Irgendwie ist es von jedem etwas und alles... Momentan - ach was heißt momentan, eigentlich schon immer... fühle ich mich in meinem Leben unpassend und falsch. Ich war schon immer der Sonderling, das komische Kind, anders, der Psycho und Schuld daran das mich andere nicht mögen weil ich mich ja nicht anpasse, Will immer diskutieren und bin stur.

Es gab Zeiten in meinem Leben wo ich es am liebsten beendet habe. Ich habe meine Kindheit gehasst und die Zeit danach.

In meinem Leben ist so vieles schief gelaufen das ich eigentlich keine positiven Erinnerungen an mein Leben habe. Ich vermute das es sogar Zeitverschwendung ist das alles aufzuschreiben da es eh nichts ändert. Aber irgendwie bringt es mir nix mit denen zu reden die mich mögen - oh Wunder, 2 Menschen: meine Mutter und mein Mann - weil sie es sowieso nicht verstehen und hinzukommt das ich mich in dem Sinne auch nicht traue meiner Mutter bestimmte Dinge zu sagen weil sie selbst daran zerbrechen würde.

Vermutlich muss ich im Urschleim anfangen. Ich war als Kind nie besonders beliebt, ich habe 3 ältere Brüder (Kontakt abgebrochen) deren Hobby es war mich zu beleidigen und zu quälen, ich war immer dumm fett und hässlich und wurde von meinen Eltern als Erziehungsmaßnahme bis zu meinem 14ten Lebensjahr geschlagen. Meine Mutter war damals einfach schwer überfordert. Nach der Schule wurden wir immer rausgeschmissen zum "spielen" und sollten wenn es dunkel wird bzw zur nächsten Mahlzeit zuhause sein. Ich hatte damals wie heute nicht besonders viel Selbstwertgefühl und bin noch immer unglaublich schüchtern wenn es um direkten Kontakt geht. Ich weiß nicht mehr allzu viele Dinge aus meiner Kindheit aber ich weiß noch eines ganz genau.

Gott wenn ich das jetzt schreiben werde ich sicherlich ausgelacht weil das ja ganz normal ist und das jeder mal gemacht hat...

ich war bei einem anderen Mädchen zum "spielen" da war ich 11 oder 12 und sie war 1 Jahr jünger als ich, das macht das ganze noch viel peinlicher.... Jedenfalls wollte sie das ich mich ausziehe und mit ihr "Kinder machen" spiele. Ich wollte das nicht und habe gesagt das ich das nicht will aber sie meinte sie will das jetzt spielen. Ich habe sie dann gefragt ob ich wenigstens meine Unterwäsche anbehalten darf und damit war sie einverstanden. Also spielte ich mit ihr "Kinder machen". Als nach einer gefühlten halben Stunde - ich weiß nicht wie lange es wirklich war - ihr Vater rein kam war ich so erleichtert und dachte es hört auf. Stattdessen hat er den Finger gehoben und gesagt: " NAME, Du weißt das du das nicht machen sollst wir wollen das nicht. und dann ist er einfach wieder rausgegangen und hat mich bei ihr gelassen. Ich bin dann irgendwann nach hause und wurde von meiner Mutter jeden Tag wieder "zum spielen" geschickt. Ich habe mich dann irgendwie alleine rumgetrieben bis ich wieder nach Hause durfte. Ich hatte dieses Ereignis bis vor 15 Jahren komplett vergessen und es war eher Zufall das es mir wieder eingefallen ist. Ich war da schon ausgezogen und zu besuch bei meiner Mutter, wir haben uns normal unterhalten und plötzlich war diese Erinnerung einfach da. Ich habe angefangen zu heulen und meiner Mutter davon erzählt und sie sagt:

"Da hast du dir dann sicherlich deinen Knacks weggeholt, davon darfst du nie jemandem erzählen." und fast genau das habe ich getan.. ich habe es lediglich einmal meinem Mann erzählt...

Für mich war das auch mit über 20 ein totaler Weltenzusammenbruch, nicht nur das sie mich mehr oder minder unbewusst in diese Situation geschickt hatte, jetzt hat sie mir nichtmal geholfen. Ich habe mich oft von meinen Eltern im Stich gelassen gefühlt aber das hat so eine riesige Kluft in mir hinterlassen...

Ich habe noch heute regelrecht Angst vor Kindern, denn ich bin in meiner Kindheit psychisch und körperlich gequält worden

In meiner Kindheit bin ich nach der Schule verprügelt worden weil sie Probleme mit meinen großen Brüdern hatten. Während dem Sportunterricht haben mir meine Mitschüler die Sporthosen runtergezogen. Oder sie haben mit irgendwelchen Stäben gehauen. Niemand wollte mich je in der Mannschaft haben weil ich zu schlecht war. Ich kann weder fangen noch zielen....

Die Lehrer haben einfach nie etwas gemacht, im Gegenteil, ich wurde gemobbt weil ich ein Schlüsselkind war. Und es hieß dann immer: "Ach du bist auch von denen? Ist NAME dein Bruder? Na hoffentlich bist du endlich die letzte" ich wurde immer für die taten meiner Brüder verantwortlich gemacht. Ich war immer nur die Schwester von irgendwem. Ich hatte niemals auch nur einen Freund und ich habe auch heute keine Freunde. Früher ist mir das nie bewusst geworden ich habe einfach nicht verstanden warum mich niemand wollte, und warum mich niemand mochte. Heute weiß ich das ich einfach nicht als Individuum wahrgenommen wurde weil ich einfach alles über mich ergehen lassen habe. Vll war das ein Fehler....

Als ich dann in die Teen wurde habe ich gedacht ich mach es einfach allen recht. Ich habe die Hausaufgaben meiner Mitschüler gemacht, ihnen meine Sachen Geschenkt und ihnen gesagt was sie hören wollten. Dann taten sie zu mindestens eine Zeitweise so als könnten sie mich leiden. Für die letzten 2 Jahre der Schule hatte das gut geklappt. Also hab ich diese Taktik für die Ausbildung übernommen, merkte aber schnell das dieser permanente Charakterwechsel für meine Psyche schwere folgen hatte. Ich war am Rande eines Nervenzusammenbruchs, schnitt mir in einer Phase die Haare ab und rammte mir eine Schere ins Handgelenk. Schließlich hatte ich oft gehört und gelesen das das helfen soll. Ich habe für mich die Erfahrung gesammelt das es überhaupt nichts half, sondern nur noch mehr Schmerzen brachte.



Ich habe dann einfach gesagt: "**** dich Welt" und eine 2te Ausbildung angefangen. Mir war es total egal was andere dachten. Ich habe gemacht was ich wollte, gesagt was ich wollte und angezogen was ich wollte. Klar die Leute fanden mich wieder blöd, konnten mich nicht leiden, ich war sogar "arrogant, eingebildet und überheblich" haben mit dem Finger auf mich gezeigt und gelacht, aber meinem Kopf ging es gut. Ich brauchte niemanden... Ich habe meine Ausbildung als Jahrgangs-, Klasse-, und Prüfungsbeste mit 1 abgeschlossen und dachte jetzt geht dein Leben endlich voran, verlasse dich auf niemanden und es geht dir gut. Und es ging mir gut, ich hatte einen tollen Job, habe mir ein Haus gekauft und habe mir meinen größten Lebenstraum erfüllt:

Ich kaufte mir einen Hund
 

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Demotiviert

Mitglied
Mein kleiner Stinker ist jetzt 91/2 Jahre alt. Und die letzten Wochen habe ich das Gefühl alles bricht zusammen alles was mir lieb und teuer ist gleitet mir aus den Händen.

Ich habe schon die letzten Jahre gewisse Schwierigkeiten gehabt. Aber irgendwie konnte ich mich immer wieder aufrappeln.

Nachdem in meinem "ach so tollen Job" meine Kollegin in Rente ging brauchte meine Chefin ein neues Mobbingopfer, das war dummerweise ich. Ich wurde für Dinge zur Verantwortungen gezogen die passiert sind als ich gar nicht da war. Dort wurde mir dann auch artig erzählt das ich ja komisch bin und die anderen normal und ich mich ändern und anpassen müsste. Ich solle doch mal eine Therapie machen und ich wäre Paranoid. Ich lernte dann irgendwann meinen zukünftigen Mann in einem Onlinespiel kennen und es war liebe auf den ersten Chat. Ein mal besucht, 2 Wochen später zog er bei mir ein. Wir leben jetzt fast 5 Jahre zusammen und sind seit fast einem Jahr verheiratet. Nachdem ich zum x-ten mal heulend nach hause gekommen bin redete er wieder auf mich ein das ich kündigen soll. Und suchte mir sogar einen neuen Job. Und die beste Reaktion meiner anderen Kollegin war: "Toll, nur weil du jetzt gekündigt hast wird sie auf mir rumhacken."

Der 2te Job war echt toll, ich hatte Chefs die deutlich und konsequent waren, aber zumindest nicht dauernd ihre Meinung änderten. Der Job hatte den Nachteil das ich dort nur sehr wenig verdiente. Und dann nahm das Drama seinen lauf.

Mein Hund wurde schwer Krank.

Er hatte mit 3 Jahren einen Kreuzbandriss, weil ich nicht aufgepasst habe. Die Klinik hat ihn falsch zusammen genäht und meine Haustierärztin die Schmerzmittel weit unterdosiert.

Die folge: der Hund hat eine Beckenfehlstellung und eine schwerwiegende Arthrose in beiden Knien. Mit 2 bekam er eine Schilddrüsenunterfunktion die von meiner Tierärztin nicht erkannt wurde obwohl ich wöchentlich mit dem Hund da war weil er so "depressiv" war. Erst 5 Jahre später zum Jobwechsel (es war eine Hundeschule) sagte mein Chef das ich ihn unbedingt auf Schilddrüse testen lassen soll. Nach langen Tierarztdiskussionen erfolgte der Test und der Laborbefund. Seine Schilddrüse hat im Prinzip gar nichts mehr gemacht. Als ich ihn dann von einer anderen Tierärztin die auf Schilddrüse spezialisiert wurde anschauen lassen wollte wurde ich von der Tierärztin sogar angezickt und sie wollte die Behandlung von meinem Hund einstellen. Kurze Zeit später ist der Hund beim Gassi zum köteln mit dem Popo in einen Elektrozaun gekommen, hat sich erschrocken und weggedreht und konnte dann gar nicht mehr laufen. Nachdem er sich 3 Tage mit den Vorderpfoten durchs Haus schleppen musste (Ich bekam kein Frei und musste daher auf mein Frei warten) sind wir zum Tierarzt und haben uns für eine Goldakkupunktur entschieden. Beim röntgen stelle sich heraus das er ebenfalls eine Spondylose hat. 4 Wochen später, er konnte wieder super laufen, riss das andere Kreuzband... also haben wir ihn nochmal operiert. Die Kosten häuften sich und Kreditwürdig war ich nicht. Also bat ich meine Chefs das ich einen 2ten Job annehmen dürfte um die Tierarztkosten zu decken. Sie haben es mir zwar nicht gestattet, aber ich tat es trotzdem. Habe dann 2 Jahre lange ohne frei abwechselnd gearbeitet. Eine Woche Hundeschule, eine Woche Kuhstall. Die Tierarztkosten konnten so gedeckt werden. Dann musste die Hundeschule wegen Standortwechsel geschlossen werden und ich habe Vollzeit im Stall angefangen.

Anfangs lief es ganz gut wo ich immer nur alle 2 Wochen da war, aber derzeit habe ich einfach das Gefühl das alle nur darauf warten das ich dummes Ding kommen und ihnen den A**** nachtrage. Keiner macht seine Arbeit richtig oder gründlich. Es wird nix repariert weil der Chef zu geizig ist um, da Geld reinzustecken. Jeder lässt alles für den nächsten liegen und während der eine alles darf weil er gerade Chefs Liebling ist darf der andere nix. Die Leute selbst kommen gut mit mir klar und ich habe mit ihnen zum Glück keine Probleme. Aber die Arbeitssituation selbst ist wirklich fragwürdig. Und in dem Dreck, zwischen den ganzen kaputten Arbeitsgeräten und den kranken Tieren zu arbeiten macht auch einfach keinen Spaß.

Vor etwa einem Jahr ist meinem Hund dann ganz Plötzlich das Fell ausgefallen und wir haben ihn 9 Monate lang mit Chemie vollgepumpt. Eine Biopsie die ich schon nach 3 Monaten angesprochen habe wollte mein Tierarzt nicht machen. Die Vergiftung meines Katers wurde nicht erkannt, der Nierenkrebs meines anderen Katers war ne Verstopfung und der Hund hat definitiv Milben.

Ich habe dann also den Tierarzt gewechselt. Der eine Kater hat die Vergiftung knapp überlebt, der andere Erlag seinem Nierenkrebs. Der Hund hat ne Sebadenitis - eine Genetische Autoimmunerkrankung

Mein Kopf war/ist voll und ich bin absolut am Limit. Ich habe mich informiert und mir wurde geraten diese Erkrankung von einem Hauttierarzt behandeln zu lassen weil sie sehr selten ist und kaum erforscht.

Also habe ich genau das gemacht. ich ging zur Tierärztin um eine zusätzliche Impfung für meinen Hund abzuholen und erzählte ihr das ich mit ihm jetzt nach Berlin zum Hauttierarzt gehen werde. Im Auto hatte mich mein Mann dann darauf hingewiesen das ich der armen Frau den Mund abgeschnitten hätte weil sie sich ja schon um eine Behandlung bemühte. Ich bekam also ein schlechtes gewissen und nahm mir vor mich zum nächsten Tierarztbesuch bei ihr zu entschuldigen. Und genau das tat ich auch. Ihr Chef war auch gerade und ich habe mich entschuldigt und das ich das weder böswillig noch absichtlich gemacht habe und das meine Sozialkompetenz nicht unbedingt die beste ist. Sie haben einen kleinen Witz gemacht und gemeint alles wäre gut, sie selbst könne sich daran ja überhaupt nicht erinnern.

Als ich dann 2 Wochen später wieder bei ihr war um mir ein Rezept ausstellen zu lassen hat sie mich wegen genau diesem "über den Mund" fahren zur Sau gemacht. Sie hat mich richtig angeschnauzt und mir zum Vorwurf gemacht das ich den Hund jetzt vom Hauttierarzt behandeln lassen will.
 

Demotiviert

Mitglied
Mein Mann hatte mich jetzt dieses Wochenende zu einem Synchronschnupperkurs eingeladen. Ich denke aus gesundheitlichen Gründen über einen Jobwechsel nach und hätte daran schon Interesse gehabt. Dort hat sich dann herausgestellt das ich dafür nicht das geringste Talent habe und sogar mein monotoner bequemer Mann um längen besser darin ist als ich. Die andern Teilnehmer waren um Welten besser und mir wurde dann noch ein Hörspielkurs angeboten um das richtige betonen zu lernen. Nun ja mit fast 40 noch irgendwo im Urschleim anfangen ist nicht besonders produktiv...

Ich habe das ganze also zwar enttäuscht aber relativ gefasst aufgenommen da ich ja zum Glück ein realistischer Mensch bin und von Anfang an wusste das das eh nicht klappen wird. Ich habe diesen Kurs allerdings auch als eine Möglichkeit gesehen mal wieder etwas mit meinem Mann zu unternehmen und habe mir wirklich größte Mühe gegeben das nicht mit meiner Art wie ich bin zu versauen. Und als wir nachhause gegangen sind und ich ihm sagte das ich für mich entschieden habe das das nichts für mich ist hat er gesagt: "Ja das hab ich schon gemerkt du hast ja auch mit der Frau diskutieren wollen obwohl sie das schon seit Jahren macht und du nicht." Und da bin ich echt aus allen Wolken gefallen. Ich habe nicht diskutiert. Ich habe etwas nicht verstanden und ihr gesagt wie ich das interpretiere... Aber mein Mann behaart die ganze Zeit darauf das ich diskutiert habe, auch wen es "für meine Verhältnisse" schon wenig war. Ich habe gesagt. "Ich nur gefragt hab weil ich das nicht verstanden habe, du weißt das ich mich schwer darin tue die Mimik von anderen zu deuten." Und dann wirft er mir an den Kopf: "Ja die Ausrede bringst du immer" Hinzu kam das dann dort Sachen waren über die alle lachen konnten aber ich nicht. Sogar mein Mann der eigentlich keinen Humor hat hatte geschmunzelt. Ich weiß nicht ob ich einfach zu dumm für diese Witze war oder keine Ahnung.... Ich habe mich wieder einmal total ausgeschlossen gefühlt. Ich war die einzige die es nicht verstanden hat, die einzige die Schlecht darin war....

Aus unserem schönen Ausflug ist da also nicht viel geworden. Ich habe später mit meiner Mutter gesprochen und ihr gesagt das ich das Gefühl habe das jede Entscheidung die ich treffe falsch ist und das ich irgendwie nichts kann und das ich so langsam anfange zu glauben das ich die Ursache bin warum mich wirklich keiner leiden kann. Und weil sie mir ja nur helfen will waren ihre Tipps:

Naja, so ist das nicht, du machst nichts falsch, du musst nur auch mal vergessen und nicht immer so nachtragend sein du kannst dich doch nicht nur an deine schlechten Erinnerungen klammern, es gibt doch auch gute in deinem Leben.

(Ich habe eine gute Kindheitserinnerung. Mein Vater hat das Pokemon-Spiel abgeholt das ich selbst bezahlt habe....)

Ich mein, ich wusste schon immer das ich irgendetwas an mir habe was andere nicht mögen, das war in meiner bisherigen Lebenszeit ja wohl kaum zu übersehen.... ich bin klein, gerade mal 155, ich habe keine Brüste, ja tatsächlich bin ich so flach wie eine 9 jährige, ich habe ein unglaublich hässliches Gesicht, eine riesige Hakennase, einen gigantischen Kehlkopf eine fliehendes Kinn, mein Gott ich weiß nicht einmal wieso mein Mann mich geheiratet hat.... es gibt so viele schönere Frauen ja vermutlich jede andere auf dieser Welt. Ich kann andere nicht mal ansehen wenn ich mit ihnen rede weil ich nicht will das sie mich sehen.
Menschen sind oberflächlich und wer hässlich ist kann vll nichts dafür, aber hat nunmal trotzdem keine Freunde....
Mein ganze Lebensenergie hängt im Grunde nur an meinem schwerkranken Hund und ich fühle mich einfach so unglaublich schlecht dabei wenn ich mich dafür rechtfertigen muss das ich einen besseren Tierarzt für ihn will. Immer heißt es: "Der Hund ist viel zu teuer - ja da steckt viel viel Geld drin, aber dieses Lächeln ist unbezahlbar
Oder sowas wie: "Wir müssten mal", was im Grunde heißt "Du musst mal"

Aus diesem ganzen Hilfethema ist ein Schimpfthema geworden....

Ich weiß einfach nicht, ob es wirklich an mir liegt, ob ich einfach zu dumm für diese Welt bin, oder ob ich tatsächlich ein arrogantes, diskutierendes Miststück bin. Tu ich allen die ganze Zeit Unrecht, ist alles meine Schuld? Hab ich einfach nur Pech und das Leben hasst mich? Ich kann einfach nix richtig gut, ich bin mit nix zufrieden. Mein Mann sagt immer das ich endlich mal nach vorne schreiten soll und aufhören soll die Vergangenheit reparieren zu wollen. Ich lasse mir so viele schöne Dinge entgehen weil ich immer wieder in diesem Loch von vor Jahren festhänge.

Aber ich sehe einfach keine schönen Dinge

Irgendwie sagt nie einer das hast du gut oder richtig gemacht. Jeder kritisiert immer nur wie ich es mache oder will das ich mache was er sagt. Ich habe selten vertraut aber immer wenn ich es getan habe bin ich derbe auf die ******** geflogen.
und selbst wenn ich mache was ich für richtig halte setze ich mich auf den Poppes....

Es spielt einfach überhaupt keine Rolle mehr was ich wie warum mache, es geht sowieso schief bzw wird in den Sand gesetzt....

Also keine Ahnung ob das hier hin gehört, ihr könnt es ja auch einfach löschen wenn es verkehrt ist. Schon die Tatsache das ich es Fremden erzähle bringt mich zum schmunzeln, als hätte irgendjemand irgendeinen Zauber auf Lager....
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Hm.
Du musst mehr einfordern.
Und weniger auf andere hören.
Ich hoffe, es geht deinem Hund besser.

Sag deinem Mann, dass du dir seine Zuwendung und seine Anerkennung wünschst.

Und schreibe/denke nicht so verächtlich von dir wie hier:
ich bin klein, gerade mal 155, ich habe keine Brüste, ja tatsächlich bin ich so flach wie eine 9 jährige, ich habe ein unglaublich hässliches Gesicht, eine riesige Hakennase, einen gigantischen Kehlkopf eine fliehendes Kinn, mein Gott ich weiß nicht einmal wieso mein Mann mich geheiratet hat.... es gibt so viele schönere Frauen ja vermutlich jede andere auf dieser Welt. Ich kann andere nicht mal ansehen wenn ich mit ihnen rede weil ich nicht will das sie mich sehen.
Menschen sind oberflächlich und wer hässlich ist kann vll nichts dafür, aber hat nunmal trotzdem keine Freunde....
Wie sollen andere dich respektieren, wenn du selbst so respektlos über dich schreibst?

Du bist wahrscheinlich ein sehr angenehmer, interessanter Mensch. Aber du hängst zu sehr im Gestern.
Möchtest du Kinder?
 

Lebens-Erfahrene

Aktives Mitglied
Liebe Demotiviert,
zu aller erst sage ich Dir etwas, worauf Du stolz sein kannst, denn das ist etwas, was Du richtig gemacht hast. Du hast Dich hier angemeldet und Du hast Dich hier geöffnet und Dein Leid, Deine Ängste und Deine quälenden Gedanken niedergeschrieben. Das war richtig so, denn wenn man etwas aufschreibt, wenn man sich - wenn auch nur schriftlich - mitteilt dann schreibt man sich dieses alles auch ein Stück von der Seele runter.

Aufgrund Deines langen Textes hat meine Antwort etwas länger gedauert, aber wahrscheinlich werde ich es auch nicht kürzer schaffen als Du ;)

Du hast viel durchgemacht, schlimme Dinge, aber - auch wenn Du sie nicht siehst, so hast Du auch viele Gute Dinge erlebt. Glaube mir, denn ich sehe in Deinem Text viele gute Dinge, die Dir geschehen sind. Allen voran Dein Mann und Dein Hund. Das siehst Du sicher genauso, denn Du liebst beide, oder?

Gott wenn ich das jetzt schreiben werde ich sicherlich ausgelacht [...]"Da hast du dir dann sicherlich deinen Knacks weggeholt, davon darfst du nie jemandem erzählen." und fast genau das habe ich getan.. ich habe es lediglich einmal meinem Mann erzählt...[...] Ich habe mich oft von meinen Eltern im Stich gelassen gefühlt [...]
Keiner wird hier lachen... Es ist gut, dass Du nicht auf Deine Mutter gehört hast, sondern auf Dein Herz. Du hast Dich Deinem Mann anvertraut und uns. Einen Knacks kann ich bei Dir nicht wirklich erkennen, aber eine starke Persönlichkeit, die sich allerdings selbst oftmals ein wenig im Weg steht. Gerade muss ich schmunzeln, denn das hat mir auch mal jemand gesagt... wie recht diese Frau damals damit hatte! Sie empfahl mir damals mich mit Perfektionismus zu beschäftigen und das hat mir sehr geholfen.

Sicher fragst Du Dich, wieso ich Dich als eine starke Persönlichkeit sehe. Das kann ich Dir sagen, weil Du Talente - ja TALENTE - hast, die nicht jeder hat. Du bist lernfähig und lässt Dich nicht unterkriegen. Du hast die Fähigkeit zur Selbstreflektion, das hat nicht jeder. Wenn Du etwas gemacht hast, was Dir nicht gut tat, dann hast Du das erkannt, es beendet und andere Wege gesucht. Das erfordert auch Mut und innere Stärke.

Und ich lese in Deinen Schilderungen immer wieder etwas, was im Leben wichtig ist: Auf sein Herz zu hören. Du hörst auf Dein Herz! Aber Dein Verstand funkt Dir oftmals dazwischen. Du denkst über einen Jobwechsel nach, weil Dir die Arbeit dort - unabhängig davon, dass Du mit den Leute dort ja gut klar kommst - einfach keinen Spaß macht. Warum solltest Du mit Mitte/Ende Dreißig nicht noch einmal von vorne (im Urschleim) anfangen? Das habe ich mit 35 gemacht und jetzt mache ich es wieder... weil mein Herz und mein Verstand es mir sagen... im Einklang miteinander.

Deinem Mann zuliebe hast Du an diesem Synchronschnupperkurs teilgenommen, aber Dein Herz war von Anfang an nicht dabei. Deswegen hattest Du dort auch so viele Probleme. Deine Erwartungshaltung war von Anfang an auf Scheitern eingestellt. Trotzdem hast Du alles gegeben und zwar Dein Bestes. Mehr geht nicht! Du hast den Kurs als Möglichkeit gesehen, einfach wieder einmal etwas mit Deinem Mann gemeinsam zu unternehmen. Das kann ich gut verstehen und er wollte Dir mit dem Kursangebot sicher nur etwas gutes tun. Aber dieser Kurs war einfach nichts für Dich. Finde etwas, was Dich von ganzem Herzen interessiert, etwas, was Du Dir auch beruflich vorstellen könntest. Schnupper woanders rein, nutze das Internet, etc. Und mit Deinem Mann... da sucht Euch einfach etwas, was ihr BEIDE gerne macht und da gibt es sicher eine Menge. Das mit dem Kennenlernen mit Deinem Mann ist übrigens total romantisch :love:.

In Bezug auf Deine Diskussionsbereitschaft sehe ich - soweit ich das wenige geschriebene hier deuten kann - eher den Bedarf nach Erklärungen und nicht nach Diskussion. Du willst einfach die Dinge verstehen und zwar ganz genau. Wenn die Erklärung, die Du auf Nachfrage bekommst, nicht die kleinste Frage in Dir beantwortet, dann hakst Du nach und das ist es, was andere als "Diskussionsfreudig" empfinden. Glaub mir, das kann sehr anstrengend sein. Doch Du wirst nie alle Deine Fragen beantwortet bekommen, sondern nur in soweit, wie Dein Gegenüber bereit ist, Dir Antwort zu geben. Das musst Du lernen zu akzeptieren.

Ich habe vor kurzem übrigens etwas gefunden (ich liebe Aphorismen), etwas, was Du Dir einfach einmal verinnerlichen solltest.. versuch es einfach einmal und schau, was passiert. Mit dem Wissen von heute, hätte ich gestern andere Fehler gemacht. Wir treffen jeden Moment unseres Lebens Entscheidungen. In dem Moment, in dem wir diese Entscheidung treffen, handeln wir so, weil wir uns absolut sicher sind, das Richtige zu tun.
Und weil sie mir ja nur helfen will waren ihre Tipps: Naja, so ist das nicht, du machst nichts falsch, du musst nur auch mal vergessen und nicht immer so nachtragend sein du kannst dich doch nicht nur an deine schlechten Erinnerungen klammern, es gibt doch auch gute in deinem Leben.
Mein Mann sagt immer das ich endlich mal nach vorne schreiten soll und aufhören soll die Vergangenheit reparieren zu wollen. Ich lasse mir so viele schöne Dinge entgehen weil ich immer wieder in diesem Loch von vor Jahren festhänge.
Das sehe ich genauso - auch wenn Du es vielleicht selbst nicht so siehst. Richte Deine Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge. Damit meine ich alles, was Du als schön empfindest. Einen Schmetterling auf einer Blume, die warme Sonne auf Deiner Haut, das Lächeln und Strahlen Deines Hundes, wenn Du ihn streichelst... es gibt soooo viele schöne Dinge, schöne Gefühle,... mach sie Dir bewusst. Wenn Du in Deinem Inneren ein Lächeln verspürst, dann siehst Du/fühlst Du etwas schönes. Halte es in Deinen Gedanken fest. Das ist das Seil, an dem Du Dich aus dem Loch der Vergangenheit herausziehen kannst. Wenn Du mit Deinen Gedanken nur in der Vergangenheit verweilst, dann drehst Du der Gegenwart den Rücken zu und siehst Du die Gegenwart nicht. Mach Dir die Gegenwart bewusst. Schau nach vorne, dann liegt auch die Zukunft wieder vor Dir.
Ich weiß einfach nicht, ob es wirklich an mir liegt, ob ich einfach zu dumm für diese Welt bin, oder ob ich tatsächlich ein arrogantes, diskutierendes Miststück bin. Tu ich allen die ganze Zeit Unrecht, ist alles meine Schuld? Hab ich einfach nur Pech und das Leben hasst mich? Ich kann einfach nix richtig gut, ich bin mit nix zufrieden.
Dein Mann liebt Dich so wie Du bist. Lerne Du nun auch Dich zu akzeptieren - so wie Du bist. Lerne Dich selbst zu lieben,.... dass ist es, was Du in diesem Moment Deines Lebens machen musst. Dann verschwinden diese Fragen von ganz alleine und sind nur noch ein kleiner Teil Deiner Vergangenheit, dem Du dann aber nie wieder Aufmerksamkeit geben wirst.

Ich wünsche Dir eine gute Nacht und freue mich, wenn ich wieder von Dir höre.
Bis dann... LE
 

Boone92

Mitglied
Liebe TE,

für mich hört sich das danach an, als ob da eventuell eine Form von Autismus bei dir vorhanden sein könnte. Ist dies schon einmal abgecheckt worden? Würde auf jeden Fall einige deiner Probleme mit deinen Mitmenschen erklären.

Ansonsten hast du natürlich einiges mitmachen müssen. Ein Urteil darüber steht hier keinem zu. Für mich sind aber vor allem deine jetzigen Probleme für sich betrachtet keine Weltuntergänge. Zusammen genommen natürlich sehr belastend. Du hast aber auch viel Gutes in deinem Leben und schon viel geschafft. Eine Partnerschaft, einen Job, Tiere, offenbar auch einige Interessen, das ist doch schonmal was.
Dein Mann scheint dich so zu mögen wie du bist (von kleineren Problemen mal abgesehen), deine Tiere sowieso, in deinem Job bist du gut und den kannst du jederzeit wechseln.

Viele deiner Schilderungen sind natürlich schlimm, aber über einen Zeitraum von Jahrzehnten passiert. Ich denke bei fast allen Menschen würde sich eine komprimierte Schilderung all ihrer negativen Erlebnisse furchtbar anhören, wenn man alles Positive auslässt.
 

Demotiviert

Mitglied
hey,
Danke für eure Antworten,
@Lebens-Erfahrene
Dein Text hat bei mir das ein oder andere Tränchen kullern lassen weil ich mich endlich mal verstanden gefühlt habe. Du hattest Recht damit als du sagtest das allein das schreiben hilft. Ich habe mich dabei sehr unsicher Gefühlt aber tatsächlich ging es mir danach wirklich besser. Endlich mal kein unterbrechen für die Abers der anderen...

@Boone92
Hallo, nun ja, bei einem meiner Brüder wurde das Asperger-Syndrom im kleinen Maße diagnostiziert. und mein anderer Bruder hat angeblich ADHS allerdings hatte vor 40 Jahren vermutlich jedes aufgeweckte Kind ADHS....
Direkt testen lassen habe ich das nicht obwohl ich ehrlichgesagt da auch schon mal drüber nach gedacht hatte. Wenn ich das angesprochen habe hieß es nur: "Wenn man danach geht sind wir alle Autisten weil auf jeden etwas zutrifft."
Ich bekomme oft den Eindruck das die andern denken das ich mich in eine solche "Ausrede" verstecken möchte, wohingegen mir mein Mann seit einiger Zeit erzählt er hätte ADHS und könne deshalb nicht im Haushalt helfen weil er sich nicht darauf konzentrieren kann und jemand der soviel Energie hat wie ich weiß gar nicht wie schlimm das ist wenn man 12 stunden am Tag schlafen muss und dann immer noch matschig ist.. ^^"

@all
Ich würde eigentlich sehr gern mal mit jemandem reden der mich nicht für alles verurteilt also einfach mal ne Therapie machen. Aber ich weiß überhaupt nicht wie das funktioniert. Ich kann ja schlecht einfach hingehen und sagen: Ich will dass sie mir zuhören oder zu Krankenkasse gehen und sagen: hey ich bin unzufrieden bezahlt jemanden der mir zuhört. Andererseits schäme ich mich natürlich auch. Auf Arbeit habe ich den Ruf taff und stark zu sein, aber das ist natürlich einfach nur eine riesige dicke Mauer aus Diamant. Nein nicht weil ich so schön glänze sondern weil niemand in der Lage ist sie zu zerbrechen. Oftmals nicht mal ich selbst.

Ich war wie oben schonmal angesprochen Tatsächlich schon als Kind jemand der immer alles ganz genau wissen wollte. Ich habe die Leute regelrecht mit Mörser und Stößel ausgequetscht. Aber eben nur in den Bereichen die mir wichtig waren. Mein Allgemeinwissen ist unterste Kanone und eine Fremdsprache beherrsche ich auch nicht. Mir fehlt einfach das Interesse dafür. Dinge die ich gerne mag fielen mir früher wirklich leicht aber heute klappt irgendwie gar nix mehr. Ich bin jemand der immer Antworten sucht, der einen Grund für alles braucht, der Gerechtigkeit und Vergeltung will.
Ich habe mich sooft ungerecht behandelt gefühlt. Früher wie heute und mich nervt das einfach. Ich will nicht für anderer Taten verantwortlich sein. Und ich will nicht das andere sich auf meinen Leistungen ausruhen. Das klingt total arrogant aber es macht einfach so wütend wenn man nichts dagegen machen kann. Manchmal komme ich auf Arbeit und irgendjemand hat etwas nicht oder falsch gemacht. Wenn dann mein Chef da ist muss ich dafür gerade stehen. Wenn ich ihm dann erklären will das ich das nicht war weil ich keine Lust hab jedes mal den Allerwertestentritt der anderen zu kassieren sagt er immer "halt die Klappe". Dauernd wird mir der Mund verboten. Es ist einfach furchtbar wenn man so vieles auf der Seele hat und sich nicht wehren darf. Wenn man einfach immer nur schlucken muss. Niemand interessiert sich dafür wie es mir wirklich geht. Mein Mann sagt zwar das es ihn interessiert und fragt auch oft, aber er versteht es nicht wenn ich ihm was erzähle. Wohingegen meine Mutter der alteingesessene Ossi ist und denkt wenn man Verheiratet ist, Kinder, ein Haus und einen Job hat hat man das glorreichste im Leben erreicht. Das sie wegen ihrer 4 Kinder oftmals einen Nervenzusammenbruch hatte/hat, wegen ihrem Mann keine Freunde hat und das Haus nur von ihr bewirtet wird, scheint sie dabei gern zu vergessen... Sie versteht nicht einmal warum es mir schlecht geht. Sie denkt und sagt immer es läge ja am Geld weil der Hund so teuer ist.... Ich habe ihr früher mal gesagt das ich mich nicht frei fühle. Das ich es schlecht beschreiben kann aber ich das Gefühl habe gefangen zu sein und ihre Antwort war: "Wieso? Du kannst doch gehen wohin du willst, du bist doch frei." Wirklich frei fühle ich mich aber nur zuhause. Zuhause sieht mich niemand und ich kann wirklich ungehemmt sein. Ich bin ein sehr direkter und ehrlicher Typ damit kommen die wenigsten klar. Draußen auf der Straße wechseln die Leute die Straßenseite wenn sie mich sehen, ich wohne in einem 1000 Mann Kaff. Mein Hund hat den Ruf "hochgradig aggressiv" zu sein weil er sich gewehrt hat als er von 2 anderen Hunden angegriffen wurde. Daher gehen uns die Leute aus dem weg sobald sie uns auch nur erahnen. Früher haben sie mir sogar F***e und häss****e Sch****e hinterhergerufen. Seit ich meinen Mann haben nicht mehr... Er ist über 2 Meter, hat 100 Kilo und sieht wie ein Türke aus. Er beschützt mich nur damit, das er da ist.
Mich belastet es sehr wenn ich einfach nur vom Hörensagen beurteilt werde und nie die Gelegenheit bekomme tatsächlich mich vorzustellen. Ich bin weder bösartig noch hinterlistig, ich bin ehrlich, schüchtern und so loyal das es mir selbst schon nicht mehr gut tut. Manchmal wenn neue Leute herziehen sind sie die ersten 2 Begegnungen nett zu mir. Sie Grüßen, ich Grüße zurück und manchmal werden sogar kurze Unterhaltungen geführt. Aber 2 Wochen später werde ich nicht mal mehr von hinten angesehen. Manchmal überlege ich dann ob ich etwas falsches gesagt habe oder frage meinen Mann ob was vorgefallen ist. Wir haben hier um die Ecke einen Jungen Mann mit einem Dackel. Wir treffen uns oft beim Gassi, wir gehen aneinander vorbei, Grüßen und wechseln auch mal 2 Sätze. Also nix ernsthaftes. Irgendwann ging er an uns vorbei ohne zurück zu Grüßen. Und letzten bin ich von Arbeit gekommen, er hat mich gesehen, seinen Hund unter den Arm genommen und ist einfach weggelaufen - nicht gegangen, gelaufen... Als würde er vor mir wegrennen. Ich versteh einfach nicht was ich an mir habe das man so mit mir umgeht. Wieso ich so verhasst bin, was ich falsch mache. Es muss doch an mir liegen wenn sich alle so verhalten. Ich habe es inzwischen schon lange aufgegeben zu versuchen mit den Leuten auszukommen. Ich lasse sie links liegen damit sie nicht merken wie verletzt ich bin. Ich hätte aber auch gern einen Freund der mit mir Sachen unternimmt, mit dem ich reden kann und der die selben Interessen hat. Ich bin fast 40 und mein einziger "Freund" ist meine 70 jährige Mutter.... Unsere Interessen könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie liebt Kinder, und Tiere sind eben genau das: Tiere
Ich liebe Tiere und Kinder sind mir ein Graus. Ich zocke sehr gern (vorrangig rpg, ich finde egoshooter grauenhaft) sie hasst alles was auch nur irgendwas mit Technik zu tun hat.
Bei meinem Mann ist es das selbe, wir zocken zwar beide gern aber er spielt lieber immer mal von jedem etwas was Anspruchsvoll ist, ich kann wochenlang am selben langweiligen Spiel kleben. Manchmal nerve ich ihn ewig das wir mal zusammen was zocken, dann zockt er 2 Stunden mit mir und sagt das das reicht, da bin ich gerade erst warm geworden... Er zockt dann einfach noch was anderes und ich bin dann wieder allein...
Wenn nicht immer mal wieder mein Hund sagen würde das er da ist würde vermutlich denken es gibt mich nicht.... Und nein mein Stinktier wird nicht vernachlässigt. Er bekommt alles was er will.... Leider weiß er das null zu schätzen :/
 

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