"
Gottes Wege liegen im Dunkel, aber das Dunkel liegt nur in unseren Augen, nicht auf Gottes Wegen."
(Matthias Claudius)
quasi,
es ist okay, nicht mehr zu können . . . und erst mal abzuhängen und zu verschnaufen . . . und dann im Vertrauen darauf, dass die Kraft zurückkehren wird, loszulaufen. Eines morbiden Tages, als ich mal über mein irgendwann mal mich ereilen werdendes Dahinscheiden (umgangssprachlich auch "abnippeln" genannt) nachdachte, habe ich mir vorgenommen, dass es mich - wenn irgend möglich - nicht auf dem Siechbett, sondern mit dem Rucksack auf dem Rücken, irgendwo zwischen hier und den Pyrenäen ereilen soll.
Nun weiss ich ja, dass das anscheinend nicht gerade ein erquickliches bild für Dich ist, da es Dich bereits beim Gedanken daran, die sichere Burg verlassen zu müssen, graust . . . . aber es wird doch irgendein Pendant zu meiner Version für Dich geben, oder?
Wie wäre es, dem nachzuspüren, und das dann in Angriff zu nehmen . . . nicht als zusätzlichen Ballast, sondern als Einübung in ein "leben bis zuletzt" (und die Betonung liegt, wenn ich Dich darauf hinweisen darf, auf "leben", und nicht etwa auf "zuletzt" - okay?) . . . . ich bin echt dankbar dafür, dass ich gerade in letzter Zeit trotz "ziemlich schattiger Depritäler" immer wieder etwas finden durfte, dem ich ein wenig "freude am Leben" abspüren konnte. Das erleichtert manches ungemein . . . . und ich wünsche Dir sehr, dass es wieder etwas leichter wird!
P.O.G.