Mich würde aber auch interessieren welche ETFs ihr genau drin habt, gerade
@Andreas900 ,am besten mit WKN oder ISIN.
Ich schaue z.B. nach Aktions ETFs bei meiner Bank, die keine Ordergbühren kosten, spielt das bei euch auch eine Rolle?
Da ich langfristig denke, sind Ordergebühren für mich zweitrangig. Ich will lieber einen kostengünstigen guten ETF als einen, den ich gerade ohne Ordergebühren bekomme. Besparbarkeit ist mir auch egal, da ich eher Geld sammle und dann 1-2 mal im Jahr manuell kaufe - und damit auch mein Rebalancing betreibe.
Entscheidend dabei sind für mich:
- Fondsvolumen möglichst groß
- Anzahl der enthaltenen Titel möglichst groß
- Tracking Differenz möglichst klein oder sogar unter Null
- möglichst thesaurierend (Steuerstundung)
- möglichst physisch replizierend
- gerne unterschiedliche Emittenten (also z.B. nicht alle ETFs von Ishares)
Hier meine ETFs mit WKNs:
Vanguard FTSE North America (A2PLBJ)
ISH.STOX.EUROPE 600 (263530)
IS C.MSCI EM IMI (A111X9)
Lyxor MSCI PACIF.T. (ETF114)
SPDR MSCI World Smallcaps (A1W56P)
Der Eurostoxx ist ausschüttend und schöpft meinen Steuerfreibetrag aus.
Der Lyxor Pazifik ist der einzige mit dem ich nicht so glücklich bin, weil er relativ teuer ist und auch ausschüttend. Ich habe ihn aber schon ewig und möchte ihn auch aus steuerlichen Gründen nicht verkaufen und durch einen anderen ersetzen.
Man muss sich aber bewusst sein, dass wir hier schon über mikroskopische Dinge reden und die Aufteilung auf diverse ETFs vorwiegend dann Sinn macht, wenn man viel Vermögen hat und die laufenden Kosten dadurch verringern kann.
Mein Vanguard hat eine Tracking Differenz von -0,20%, was ich wahnsinnig gut finde. Löst man sein Depot mit einer MCI World Variante z.B. den iShares Core MSCI World hat man bestenfalls -0,07%.
Das sind gerade mal 0,13% Vorteil durch den Vanguard. Also bloß nicht verrückt machen lassen, das es unbedingt bestimmte ETFs sein müssen. Eine einfache 70/30 Lösung ist absolut ok.