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Internetforumsucht überwinden

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 124510
  • Datum Start Datum Start
G

Gelöscht 124510

Gast
Wie kann ich die überwinden?

Irgendwie teile ich alle Gedanken oder Fragen, die ich habe, im Internet. Auch wenn ich kurz googlen könnte.

Das befriedigt mich halt nicht so, wie ein Forum, und ich rede mir ein, dass Google nie so genau wäre, wie wenn ich eine spezifische Frage stelle.

Das Problem ist aber, dass in solchen Foren keiner wirklich helfen will/kann.

Entweder wird

- Beleidigt à la ad hominem
- Der Erfolg madig geredet
- Total unnötige Nachfragen gestellt, die nicht zur Lösung des Problems führen und wenn dann geantwortet wurde auf die 1000 Fragen, sind die Leute plötzlich in den Tiefen des Internets verschwunden
- Gestritten
- Diskutiert
- Belächelt
- "Mimimi"
- Wie der Herrgott und Schöpfer das Problem gelöst hat
- Es stellt sich heraus, dass ich das Wissen, was zugetragen wurde, bereits habe. Meistens sind diese Lösungsansätze dann total offensichtlich
- Es wird sich über Rechtschreibung oder Anglizismen aufgeregt, die aber eingedeutscht wurden
- Und schlussendlich der All-Time-Favorit "Du bist das Problem!"

Ständig vergegenwärtige ich mir diese Liste, aber trotzdem schaffe ich es nicht, davon loszukommen.

Das ist wirklich dringend! Das belastet meine Psyche total!

Und ja, ich verstehe das Paradoxe, dass ich das in einem Forum poste, aber ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie kann ich die überwinden?

Irgendwie teile ich alle Gedanken oder Fragen, die ich habe, im Internet. Auch wenn ich kurz googlen könnte.

Das befriedigt mich halt nicht so, wie ein Forum, und ich rede mir ein, dass Google nie so genau wäre, wie wenn ich eine spezifische Frage stelle.

Das Problem ist aber, dass in solchen Foren keiner wirklich helfen will/kann.

Entweder wird

- Beleidigt à la ad hominem
- Der Erfolg madig geredet
- Total unnötige Nachfragen gestellt, die nicht zur Lösung des Problems führen und wenn dann geantwortet wurde auf die 1000 Fragen, sind die Leute plötzlich in den Tiefen des Internets verschwunden
- Gestritten
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- Es stellt sich heraus, dass ich das Wissen, was zugetragen wurde, bereits habe. Meistens sind diese Lösungsansätze dann total offensichtlich
- Es wird sich über Rechtschreibung oder Anglizismen aufgeregt, die aber eingedeutscht wurden
- Und schlussendlich der All-Time-Favorit "Du bist das Problem!"

Ständig vergegenwärtige ich mir diese Liste, aber trotzdem schaffe ich es nicht, davon loszukommen.

Das ist wirklich dringend! Das belastet meine Psyche total!

Und ja, ich verstehe das paradoxe, dass ich das in einem Forum poste, aber ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen...
Bleibe eben den Foren eine Weile fern.
 
Und ja, ich verstehe das paradoxe, dass ich das in einem Forum poste, aber ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen
Liebe,r TE,
nun mache ich das auch,stelle eine nervige Nachfrage....
Hast du denn keine Freunde,die du Mal um Rat fragen könntest?
Was versprichst du dir von den Meinungen von Fremden?
Versuch doch Mal auf dich selbst zu vertrauen.Verbringe weniger Zeit im Internet.
Versuche Kontakte im richtigen Leben zu finden und zu pflegen.
Alles Gute von mir!
 
Liebe,r TE,
nun mache ich das auch,stelle eine nervige Nachfrage....
Hast du denn keine Freunde,die du Mal um Rat fragen könntest?
Was versprichst du dir von den Meinungen von Fremden?
Versuch doch Mal auf dich selbst zu vertrauen.Verbringe weniger Zeit im Internet.
Versuche Kontakte im richtigen Leben zu finden und zu pflegen.
Alles Gute von mir!
Nein...habe keine Freunde..
 
Das ist vermutlich das Problem. Suche Dir welche. Oder wenigstens Bekanntschaften, aus denen Freunde werden können.
Nur habe ich irgendwie verlernt, wie das geht. Wurde so oft von sogenannten Freunden enttäuscht, dass ich heftige Schutzmechanismen aufgebaut habe, um mich vor menschlichem Kontakt zu drücken. Manchmal merke ich die selbst nicht. Erst Wochen später, wenn ich über mich selbst reflektiere, fällt es mir wie Schuppen von den Augen.
 
Nur habe ich irgendwie verlernt, wie das geht. Wurde so oft von sogenannten Freunden enttäuscht, dass ich heftige Schutzmechanismen aufgebaut habe, um mich vor menschlichem Kontakt zu drücken. Manchmal merke ich die selbst nicht. Erst Wochen später, wenn ich über mich selbst reflektiere, fällt es mir wie Schuppen von den Augen.
Du kannst überall enttäuscht werden. Sicherlich auch im Internet.
Aber Du kriegst halt auch die Nähe nicht im Internet wie im RL.
Wer ins Wasser springt, wird halt nass. Und das muss man sich trauen, wenn es besser werden soll.
 
Das Problem ist aber, dass in solchen Foren keiner wirklich helfen will/kann.

Entweder wird

- Beleidigt à la ad hominem
- Der Erfolg madig geredet
- Total unnötige Nachfragen gestellt, die nicht zur Lösung des Problems führen und wenn dann geantwortet wurde auf die 1000 Fragen, sind die Leute plötzlich in den Tiefen des Internets verschwunden
- Gestritten
- Diskutiert
- Belächelt
- "Mimimi"
- Wie der Herrgott und Schöpfer das Problem gelöst hat
- Es stellt sich heraus, dass ich das Wissen, was zugetragen wurde, bereits habe. Meistens sind diese Lösungsansätze dann total offensichtlich
- Es wird sich über Rechtschreibung oder Anglizismen aufgeregt, die aber eingedeutscht wurden
- Und schlussendlich der All-Time-Favorit "Du bist das Problem!"

Ich denke du verstehst, dass ich mich frage, was ich nun antworten könnte.

Du hast ein Suchtproblem. Die möglichen Lösungsansätze dafür kennst du vermutlich; also würde ich nur bereits vorhandene Informationen schreiben.

Und irgendwie würde auch der letzte Punkt einfließen, da Abhilfe oft am nicht ausreichenden Änderungswillen bzw. an mangelndem Anstrengungswillen, Konsequenz, Organisation scheitert. Wir sind meist Teil unserer Problene.

Da ich nun nichts über Therapie, Selbsthilfegruppen, neue Hobbys, einem Deal mit dir selbst, Organisation eines Netzwerks von Anlaufstellen im Notfall (Freunde, die man besuchen oder anrufen kann, Beratungsstellen, Selbsthilfekontakte, ...), innerem Schweinehund, Komfortzone schreiben kann, kann ich eigentlich gar nichts dazu sagen.

Finde deine innere Stärke.
 
Ich denke du verstehst, dass ich mich frage, was ich nun antworten könnte.

Du hast ein Suchtproblem. Die möglichen Lösungsansätze dafür kennst du vermutlich; also würde ich nur bereits vorhandene Informationen schreiben.

Und irgendwie würde auch der letzte Punkt einfließen, da Abhilfe oft am nicht ausreichenden Änderungswillen bzw. an mangelndem Anstrengungswillen, Konsequenz, Organisation scheitert. Wir sind meist Teil unserer Problene.

Da ich nun nichts über Therapie, Selbsthilfegruppen, neue Hobbys, einem Deal mit dir selbst, Organisation eines Netzwerks von Anlaufstellen im Notfall (Freunde, die man besuchen oder anrufen kann, Beratungsstellen, Selbsthilfekontakte, ...), innerem Schweinehund, Komfortzone schreiben kann, kann ich eigentlich gar nichts dazu sagen.

Finde deine innere Stärke.
Schön umschifft im letzen Part, aber im Grunde hast du recht.
 

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