Ich glaub, das ist ein Entwicklungsprozess- zuerst schämt, fürchtet man sich wegen alles Mögliche, dann lernt man sich frei zu bewegen, dieses Fürchten aufzugeben. Vom Kleinkind zum Erwachsenen.
Mir ist in Erinnerung, welche Panik da war, als ich bei einem Kurs für Ausbildner nach vorne musste, eine Rede halten musste, die gefilmt wurde zwecks Besprechung und Feedback.
Wie ist das bei euch, wenn ihr im Fernsehen zb jemanden anhört, der über etwas berichtet ( Bäuerin zb über ihre Arbeit)- was ist euch angenehmer, jemand, der bibbert, nichts rauskriegt, sich hochnervös zittrig gibt, oder jemand, der locker ist.
Mich freuts jedenfalls, wenn jemand unschüchtern ist, normal ist, sich frei bewegt und falls das jemand nicht so hat, dann frage ich mich, was hat der nur? Wovor fürchtet er sich, was denkt sich dieser aus?