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Internetauftritt mit Echtnamen ???

Habt ihr mit Eurem Echtnamen einen Internetauftritt ?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    20
  • Umfrage geschlossen .
Welchen Grund sollte es geben, meinen Namen nicht preis zu geben, das ist doch kein Problem. Weder für mich, noch für jemand anderen.
Natürlich kann das ein Problem sein. Spätestens wenn man sich politisch äußert oder über ein persönliches (psychisches, gesundheitliches oder soziales) Thema schreibt, kann das sehr problematisch werden. Es gibt nicht wenige Menschen, die sehr gereizt auf bestimmte Themen, Meinungen oder Einstellungen reagieren, und auch nicht davor zurückschrecken würden, jemanden zu bedrohen.

Mit meinem realen Namen würde ich allerhöchstens noch über rein sachliche Themen (z.B. technischer Art) schreiben. Und selbst da kann man sich auch schnell unbeliebt machen. Ich denke da nur an meine Mitgliedschaft in einem Eisenbahnforum: obwohl man denken könnte, dass es sich um ein sachlich-nüchternes Themengebiet handelt, kommt es trotzdem zu nicht unerheblichen Konflikten, wenn es z.B. um die Frage nach der Reaktivierung von Eisenbahnstrecken oder dem Neubau von Stadtbahnlinien geht. Selbst da gibt es erbitterte Gegner, die wahrscheinlich auch nicht vor Drohungen zurückschrecken würden, wenn man nicht deren Meinung teilt.
 
Und selbst da kann man sich auch schnell unbeliebt machen.

Das ist natürlich ein sehr schlimmer Punkt, das darf echt keiner riskieren, sich unbeliebt zu machen, oder gar dazu zu stehen, wenn er eine bestimmte Meinung vertritt offiziell unter seinem Namen.

Die Burka muss her. Man darf nicht mehr raus aus dem Haus, wenn, nur mehr verkleidet. Überall lauern Heckenschützen und wehe man gräbt sich nicht ein, der Feind lauert überall.

Komplett verkehrte Welt- das Normale, Unbekümmerte, fröhlich freie Miteinander nehmt alle raus, lebt in Angst und Panik?

Sollten wir nicht das Richtige unterstützen und vertreten und das andere hinterfragen?

""Die Scham sollte die Seite wechseln""" ( Giséle Pericot).
 
Das ist natürlich ein sehr schlimmer Punkt
Ich weiß nicht, ob das alle so locker sehen wie Du, insbesondere welche, die bereits ernsthaft bedroht wurden oder um ihr Leben fürchten müssen. Letztlich sollte es die Entscheidung jedes Einzelnen sein, ob und in wieweit man sich öffentlich sichtbar macht. Es kann ja jeder so handhaben, wie man es für richtig findet, aber ich finde, es sollte keine Pflicht für Klarnamen geben.
 
Ich weiß nicht, ob das alle so locker sehen wie Du, insbesondere welche, die bereits ernsthaft bedroht wurden oder um ihr Leben fürchten müssen.

Auf solchen Gebieten bewege ich mich zb nicht, ich lebe in einem freien Land als freier Mensch, legal, ehrlich, anständig, daher habe ich auch nichts zu befürchten. Ich muss mich nicht lichtscheu verhalten, hab nichts verbrochen.
 
legal, ehrlich, anständig, daher habe ich auch nichts zu befürchten.
Das ist allerdings in vielen Fällen gar nicht das Kriterium. Es reicht oft schon aus, eine Meinung oder Lebensstil zu vertreten, die von gewaltbereiten Gruppen nicht für gut gefunden oder offensiv abgelehnt wird (z.B. religiöser, gesellschaftlicher oder privater Natur).

Ich denke, dass so gut wie alle hier im Forum ein legales, ehrliches und anständiges Leben führen, und dennoch ziehen es vermutlich viele (die meisten?) vor, hier - und vielleicht auch anderswo - anonym zu posten.

Und leider gibt es insbesondere im Internet auch das Phänomen des Cybermobbings, das einem wirklich das Leben schwer machen kann, wenn man in so eine Situation gerät.
 
Wir haben einen Firmenauftritt auf Social Media.
Privat hat jeder von uns einen Account unter Klarnamen, wir passen aber auch auf, was wir so posten und preisgeben und das ist nicht sonderlich viel bzw. völlig unverfänglich.
Vor einiger Zeit habe ich auch einen Account mit meinem Mädchennamen gemacht...das war eine gute Idee.
Es ist halt die Frage, was man erreichen will.
In einem Forum würde ich niemals unter Klarnamen einen Account erstellen.
Ich war mal in einem Forum, dort war Klarnamen und Echtbildpflicht und das schreiben dort war klasse, man ging viel wertschätzender miteinander um und es war sehr aktiv und auch freundlich. Ich war dort auch gerne, dann plötzlich wurde das geändert, man musste sich Fantasienamen ausdenken und Avatare verwenden, was passierte ? Das Forum starb aus, keiner hat mehr dort geschrieben und ich ging auch, es war zerstört, die gute Athmosphäre alles war weg.
 
ch war mal in einem Forum, dort war Klarnamen und Echtbildpflicht und das schreiben dort war klasse, man ging viel wertschätzender miteinander um und es war sehr aktiv und auch freundlich.
In einem Forum mit Klarnamenpflicht bin ich noch nie angemeldet gewesen. Gab es in diesem Forum ein bestimmtes Thema bzw. handelte es sich um einen geschützten Raum, der nicht von unregistrierten Personen einsehbar war?

Ich würde meinen, in so einem Forum bräuchte es wahrscheinlich klare strikte Richtlinien (Netiquette), die jeder registrierte User bestätigen und sich daran halten müsste.
 
Wenn ich hier eure Beiträge so lese komme ich zu dem Bild,
dass sich das Kind selbst in den Brunnen gestürzt hat.

Als ich ins Internet kam um über Internetforen mein IT-Wissen zu erweitern, war es normal sich mit einem Nick anzumelden um anonym zu bleiben.

Irgendwie machten das viele also macht man es selbst auch.

Damals stand noch das sich gegenseitige Unterstützen im Vordergrund und um Informationen verfügbar zu machen.

Ich weiß noch wie ich zur CeBit 2010 den Facebook Film im Hotel gesehen habe.
Hiervon hatte ich das Bild dass es darum ging sich über Ländergrenzen mit all seinen Freunden und Bekannten zu verbinden
und
das zu jeder Uhrzeit 24/7.

Nach und nach wandelte sich dieses Thema zur reinen Selbstdarstellung.

Parallel dazu verstärkte sich immer mehr die Nutzung der soziale Medien im missbräuchlichen Sinne.

Parallel dazu entstand auch das Darknet.

Zunehmend wurden diese Kanäle benutzt um Angst und Schrecken zu verbreiten. welche anscheinend mächtiger sind, als positive Ereignisse.

Erstaunlicherweise wird hier in einem Beitrag das Forum indem man nur mit Klarnamen unterwegs war in Frage gestellt.

Mich wundert es ein wenig, da einerseits das Internet gefürchtet ist und andererseits mit Unverständnis reagiert mit wenn es anders gehandhabt wird.

Jetzt gehen wir doch mal ins reale Leben.
Gut die Welt hat sich parallel dazu verändert, aber fragt euch doch mal inwieweit ihr einem Menschen "Gesicht zu Gesicht" eine Drohung aussprechen würdet, in etwa so lapidar wie: "Was dir gefällt die Farbe meines Hemdes nicht ?!?"

Was macht man heute man setzt Hasskommentare: Zu dünnen Menschen sagt man ey du hast aber zugenommen zu Curvy Frauen sagt man du bist sehr dick oder Männer mit Glatze sollen sich transplantieren lassen, deine Haare sind aber grau oder dein Gesicht sieht aber faltig aus was ist denn mit dir los...

Hier wollte ich euch mal fragen wie ihr das seht, wenn ein Peter Meyer kommentiert ist, der sich mit Ausweis anmelden musste oder ob es Baum3671 ist ?
 
Zuletzt bearbeitet:
erstaunlicherweise wird hier in einem vorpost das Forum indem man nur mit klarnamen unterwegs sein dürfte in Frage gestellt.
Von wem ist das denn in Frage gestellt worden? Ich selbst hatte nur eine sachliche Rückfrage gestellt, weil mich interessiert hat, wie dieses Forum gestaltet war. Es war eine simple Frage aus Neugier, was ich nicht als "in Frage stellen" werten würde, denn "etwas in Frage stellen" bedeutet meines Erachtens etwas anderes (nämlich etwas anzweifeln).
 

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