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Inobhutnahme

Xatoon

Neues Mitglied
Hallo zusammen.,
Bei uns soll ein Psychologisches Erziehungsfähigkeit Gutachten erstellt werden.
Hat jemand Erfahrung damit.
Bitte nur hilfreiche Tipps
Die Situation ist sehr belastend 😭
 

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Q-cumber

Aktives Mitglied
Liebe/r @Xatoon,

ein familienpsychologisches Gutachten zur Erziehungsfähigkeit ist sehr umfangreich, d.h., ihr werdet einige Termine mit dem/der Gutachter/in haben.
Diese finden normalerweise sowohl in der Praxis des Gutachters, als auch bei Euch zu Hause statt.
Beide Elternteile werden einzeln ausführlich befragt.
Mit Eurem Kind wird zuerst, meist in der Praxis, gespielt, um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und dann wird ganz behutsam Euer Kind befragt.
Häufig werden auch noch weitere im Haushalt lebende Personen, z.B. Geschwister, oder weitere enge Bezugspersonen, wie die Großeltern befragt.
Dann schaut sich der Gutachter meist in mehreren Terminen an, wie Euer Umgang mit dem Kind ist, zunächst auch in spielerischen Situationen und meist auch bei Euch zu Hause.
Natürlich schaut sich der Gutachter auch an, wie Euer Kind bei Euch lebt, ob es gepflegt und gut ernährt ist, Spielzeug hat, eine kindgerechte Umgebung usw..
Gegebenenfalls finden auch noch sowohl mit den Erwachsenen, als auch mit dem Kind psychologische Testungen statt.
Hierbei wird zum Beispiel geschaut, wie gut die Erwachsenen in der Lage sind, die Emotionen des Kindes zu erkennen, sich in die Lage des Kindes zu versetzen und auf die Bedürfnisse des Kindes angemessen einzugehen.

Und natürlich werden zusätzlich Lehrer, Erzieher, Kinderarzt und ggf. Jugendamtsmitarbeiter nach ihren professionellen Eindrücken von Euch und Eurem Kind befragt.

Es stehen also so einige Termine mit dem Gutachter an.
Im Grunde kann man Euch nur raten, offen und kooperativ zu sein.
Euch damit einverstanden zu erklären, Hilfe, z.B. durch das Jugendamt, anzunehmen.
Falls bei Eurem Kind Förderungsbedarf (z.B. in Form von Frühförderung, Ergotherapie, Logopädie) besteht, selbstverständlich zuzustimmen und zu kooperieren.
Falls es bei Euch Elternteilen psychische Erkrankungen/Suchterkrankungen gibt, diesbezüglich aktiv Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Was ihr auf keinen Fall tun solltet: Euch verstellen und den Gutachter anlügen.
Ihr werdet es nicht schaffen, über mehrere Sitzungen "heile Welt" vorzuspielen - ein Profi durchschaut so etwas sofort.
 

Xatoon

Neues Mitglied
Vielen Dank für deine Antwort. Ich weiss das ein Gutachter kommt. Meine Angst ist nur das ich nicht ruhig bleiben kann. Weil es um meine Beide Kinder geht diese würden vom Jugendamt wegen häuslicher Gewalt gegenüber dem Vater bei Gefahr im Vollzug herausgerissen. Nun war die Situation diese ich hatte mein ältestes Kind in eine Klinik Schule gebracht die wie ich meinte gut ist für das Kind weil ich und Bekannte auch Psychologen gemeint hatten es handelt sich dabei um Adhs. Dem war aber nicht so die Klinik meinte das mein Kind an etwas traumatisierten Leidet hervorgerufen der angeblich en Hässlichen Gewalt die nach Aussage der behandelte Ärzte meine Tochter in mehreren Rollenspiel en ausführlich berichtet hat. Die Situation zuhause war aber diese wir hatten vor ca 1.5 Jahren einen heftigen Streit da es zu einem Handgemänge oder rangelei gekommen ist. Ich bin dabei gestürzt es war ein ziemlicher unschöne Streit. Das Kind hat es gesehen. Auch hatten wir in der Vergangenheit oft lauten Streit. Unsere Vermutung ist nun das unser Kind tatsächlich vein Trauma dadurch erlitten hat. Und es in der Klinik verarbeitet hat was bereits passiert war. Es gab auch viele Streitereien wegen einer anderen Frau die aber bereits ein abgeschlossenes Kapitel war. Wir waren Eigendlich daran gerade auf dem weg in eine bessere Zukunft. Wir hatten uns Finanziell und auch in punko Beziehung gerade regeneriert. Wollten uns zusammen reißen. Und es ist auch seit damals nix akutes mehr vor gefallen. Auch die Kinder wurden nicht angefasst. Nun werfen sie mir vor ich bin Co Abhängig würde meinen Partner in Schutz nehmen. Deswegen will das Jugendamt die Kinder nicht zurück schicken ohne dieses Gutachten. Auch die Klinik hält an die Geschehnissen fest und denkt immer noch das die Situation zuhause akut seie. Das Jugendamt und die Klinik sind gegen uns. Natürlich hängt jetzt alles von den Gutachter ab. Und das bereitet mir ziemliche Kopfschmerzen. Auch unser Anwalt sagtdas es jetzt ganz auf uns an kommt und auf user Verhalten aber wie verhält mann sich richtig. Das ist meine Frage die Situation ist sehr verzwickt. Ich hoffe es gibt dennoch eine Lösung und ein guter Rat. Wäre sehr dankbar weil wie gesagt niemand in ubsen Umfeld hat sowas bis jetzt erlebt.
 

Knirsch

Aktives Mitglied
Klingt sehr schwierig und es tut mir Leid, dass du in dieser Situation bin. Die Angst seine Kinder zu verlieren, ist eine unerträgliche Sache.

Ich kann natürlich nicht beurteilen, was genau bei euch vorgefallen ist, inwiefern euer Kind traumatisiert ist, wie die Situation aktuell ist und was dabei rausschauen wird.
Wenn aber die Wegnahme der Kinder droht, weil dem Vater häusliche Gewalt angelastet wird, könntet ihr auch anbieten in eine Paartherapie zu gehen oder, wenn man annimmt, dass vom Vater eine Gefahr ausgeht, dass er vorrübergehend woanders wohnt, wenn das erwünscht ist. Ich weiß nicht, ob das für das Jugendamt eine Option ist, aber wenn deine "Coabhängigkeit" im Raum steht, wäre es vielleicht von Vorteil zu signalisieren, dass du auch bereits wärst, die Kinder alleine zu versorgen, sollte tatsächlich eine Inobhutnahme im Raum stehen.
Gibt es denn eigentlich nicht Familienangehörige, die vom Jugendamt in Erwägung gezogen werden würden, bevor die Kinder gänzlich aus ihrem Umfeld gerissen werden?

Ich würde dem Gutachter gegenüber auch einfach ehrlich sein. Menschen streiten. Manchmal passieren schlimme Dinge. Man kann sich nur alle Mühe geben es ab sofort besser zu machen.
 

Schokoschnute

Aktives Mitglied
So schlimm ?
Mühe geben langt da nicht.
Wegen häuslicher Gewalt, da gehören immer zwei zu.
Und Sie würden nicht von der Mutter entrissen,wenn es nur vom Vater ausgegangen wäre.

In dieser Art und Weise vor den Kindern zu Streiten, Handfest, das Sie so traumatisieren ?
Darf nicht sein und vor allem nicht so weiter gehen.
Ihr beide müsst euch Bewusst machen-Klar werden, was da passiert ist und euch der vollen Verantwortung mit allen Konsequenzen stellen.
Es muss so eingetrichtert sein, das euch das nie wieder passieren wird.
DeinText zeigt mir aber ,das du es nicht siehst.

Was könnt ihr/Du Garantieren?
Man traumatisiert Kinder nicht eben mal so nebenbei.
Dafür muss ein ganz anderes Elternbewusstein sein vorhanden sein.
Ihr seid so ausgeklingt,das ihr alles um euch herum vergessen habt.
Der Schaden ist einfach zu Hoch.
Da erscheint die Frage ob eure Beziehung/Eltern sein überhaupt eine Chance hat, nur zwingend Notwendig.
Ich bin nicht schnell dafür Familien auseinander zureissen,keines wegs.
Doch nimmst Du deinen Partner mehr in Schutz ,wie deine Kinder. Denkst immer noch
mehr an dich, wie an Sie. Da stehen Prioritäten falsch.

Volle Kehrtwendung im Leben, sonst wird das nix und das voll Begründet.
So ein guter Zufall aber auch, das eigentlich seit dem nix mehr passiert ist,und ihr euch eigentlich zusammen reissen wollte,Pppff.
Sorry gehe selten jemand an, aber hoffe das es etwas Wach rüttelt.
Sorry, das ich deine Ängste vor den Gutachtern gerade nicht auffangen möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Schroti

Sehr aktives Mitglied
weil ich und Bekannte auch Psychologen gemeint hatten es handelt sich dabei um Adhs. Dem war aber nicht so die Klinik meinte das mein Kind an etwas traumatisierten Leidet hervorgerufen der angeblich en Hässlichen Gewalt die nach Aussage der behandelte Ärzte meine Tochter in mehreren Rollenspiel en ausführlich berichtet hat. Die Situation zuhause war aber diese wir hatten vor ca 1.5 Jahren einen heftigen Streit da es zu einem Handgemänge oder rangelei gekommen ist. Ich bin dabei gestürzt es war ein ziemlicher unschöne Streit.
Du verharmlost häusliche Gewalt.
Wollten uns zusammen reißen. Und es ist auch seit damals nix akutes mehr vor gefallen. Auch die Kinder wurden nicht angefasst. Nun werfen sie mir vor ich bin Co Abhängig würde meinen Partner in Schutz nehmen.
Liest sich tatsächlich so.
Auch unser Anwalt sagtdas es jetzt ganz auf uns an kommt und auf user Verhalten aber wie verhält mann sich richtig.
So, wie man ist. Ohne Verstellung.
 

Sonnenblume4407

Aktives Mitglied
Da hat das Jugendamt richtig gehandelt.
Ihr hattet einen unschönen Streit gehabt vor eure Kinder und der muss schon sehr heftig sein damit ein Kind ein Trauma erleidet.
Das beste was ihr machen könnt ist mit dem Jugendamt zusammen zu arbeiten.
Dein Mann sollte fürs erste aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen.
Dann solltet ihr zusammen eine Paartherapie machen und wenn es nicht klappt und es kommt zu herausnahme der Kinder es akzeptieren und sie auch gehen lassen.
Auf dieser Weise zeigt ihr das ihr euer Problem erkannt habt und euch bessern wollt und das dass wohl euer Kinder euch am Herzen liegt.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Dem war aber nicht so die Klinik meinte das mein Kind an etwas traumatisierten Leidet hervorgerufen der angeblich en Hässlichen Gewalt die nach Aussage der behandelte Ärzte meine Tochter in mehreren Rollenspiel en ausführlich berichtet hat. Die Situation zuhause war aber diese wir hatten vor ca 1.5 Jahren einen heftigen Streit da es zu einem Handgemänge oder rangelei gekommen ist.
Bei dem "Rollenspiel" klingeln bei mir die Alarmglocken, bei solchen "Spielen" wird den Kindern nämlich zuweilen was einsuggeriert, was in Wahrheit nie stattgefunden hat, bis hin zu angeblichem Mißbrauch. Im Spiel ist bekanntlich viel möglich oder erlaubt, was nichts mit der Realität zu tun hat, und Kinder sind da sehr leicht manipulierbar. Die Umstände dieser "Rollenspiele" sollten daher gründlich dargelegt werden, bevor da irgendwer eine Entscheidung fällen darf. Danach solltest Du auf jeden Fall fragen und Dich auch nicht mit Allgemeinplätzen abwimmeln lassen.
Auch hatten wir in der Vergangenheit oft lauten Streit. Unsere Vermutung ist nun das unser Kind tatsächlich vein Trauma dadurch erlitten hat. Und es in der Klinik verarbeitet hat was bereits passiert war. Es gab auch viele Streitereien wegen einer anderen Frau die aber bereits ein abgeschlossenes Kapitel war. Wir waren Eigendlich daran gerade auf dem weg in eine bessere Zukunft. Wir hatten uns Finanziell und auch in punko Beziehung gerade regeneriert. Wollten uns zusammen reißen. Und es ist auch seit damals nix akutes mehr vor gefallen. Auch die Kinder wurden nicht angefasst. Nun werfen sie mir vor ich bin Co Abhängig würde meinen Partner in Schutz nehmen. Deswegen will das Jugendamt die Kinder nicht zurück schicken ohne dieses Gutachten. Auch die Klinik hält an die Geschehnissen fest und denkt immer noch das die Situation zuhause akut seie. Das Jugendamt und die Klinik sind gegen uns. Natürlich hängt jetzt alles von den Gutachter ab. Und das bereitet mir ziemliche Kopfschmerzen. Auch unser Anwalt sagt das es jetzt ganz auf uns an kommt und auf user Verhalten aber wie verhält mann sich richtig.
Ja, wie weist man nach, daß man mit der Vergangenheit bereits abgeschlossen hat? Indem alle Fakten (andere Frau, Handgemenge) auf den Tisch kommen und daß das alles bereits längere Zeit kein Faktor mehr ist, weil alles längst ausgeräumt wurde? Der Partner muß natürlich zu Kreuze kriechen, im Zweifel ist er als "stärkere Partei" nämlich immer an allem schuld.
 

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Gastraum
Regeln Hilfe Benutzer
  • A (Gast) Anja123456
  • F (Gast) Froeg
  • @ Peter1968:
    Offenheit hilft tatsächlich sehr
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  • @ Roselily:
    Ja, habe lange gebraucht darüber zu reden ohne gleich in Tränen auszubrechen
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  • (Gast) Anja123456:
    oh krass, dass ist aber ein sehr mutiger Schritt alles hinter sich zu lassen. Bist du weit weggezogen Peter?
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  • @ Peter1968:
    400km
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  • @ Peter1968:
    Ich hatte beruflich den Vorteil das ich vorher schon Selbstständig war, daher habe ich auch alles die 3 Jahre ruhen lassen und danach wieder angefangen
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  • (Gast) Anja123456:
    Sehr mutig, so ein Neuanfang ist sicherlich sehr schwer, aber freut mich das es für dich offensichtlich das richtige war :)
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  • @ Roselily:
    Bin beruflich hier gebunden. Aber alles abzubrechen? Mutig
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  • @ Peter1968:
    Absolut war das beste was ich machen konnte und bin voll im Leben seit einigen Jahren wieder, neue Lebensgefährtin, neues Haus, sehr viele neue Freunde, Bekannte und ab und an fahre ich auch gern wieder in die alte Stadt (HH) zurück, naja fast einmal im Monat
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  • @ Peter1968:
    Die Geburtstage meiner Lieben feiern wir heute noch immer und am Todestag fliegen wir auch an die Stelle etc
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  • @ Peter1968:
    Ich war danach knapp über ein Jahr in einem buddhistischen Kloster, das hat über die schwerste Zeit hinweggeholfen und dann nach und nach alle Zelte abzubrechen gab dann den restlichen Push
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  • @ Roselily:
    Soweit bin ich noch nicht, arbeite daran
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  • @ Peter1968:
    Die Tage, die dir sehr in Erinnerung sind, werden am Anfang sehr schwer, aber irgendwann nimmst du diese als Geschenk was du hattest an und feierst sie auch
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  • @ Peter1968:
    Naja, der eine natürlich so, der andere anders aber man nimmt sie als Geschenk an
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  • @ Roselily:
    Aber mit der Erinnerung verbindet such bislang sehr schmerzhaft der Verlust.
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  • @ Peter1968:
    Natürlich
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  • @ Peter1968:
    Wie gesagt das dauerte bei mir auch sehr lang, Erinnerungen von Schmerzhaft in gute Erinnerungen zu bewegen
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  • @ Peter1968:
    Ich schaue heute Bilder an und freue mich dies alles miterlebt und gehabt zu haben, das konnte ich fast 3 Jahre gar nicht
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  • @ Roselily:
    Tja, trauriges Thema. Trotzdem vielen Dank und euch eine gute Nacht 😗
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  • @ Peter1968:
    Immer gerne und auch dir eine gute Nacht, pass auf dich auf
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  • Chat Bot:
    Roselily hat den Raum verlassen.
  • (Gast) Anja123456:
    Ich muss auch weg, wünsche dir noch einen schönen Abend und alles Gute für dich!
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  • @ Peter1968:
    Ebenso für dich Anja :)
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  • @ Peter1968:
    mach mich auch erst mal wieder weg, uffbasse uff euch ;-)
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  • @ Peter1968:
    bssdP
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  • Chat Bot:
    Peter1968 hat den Raum verlassen.

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