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Inklusion im Beruf

Folgendes möchte ich an all die schreiben, die andere diskreditieren, diskriminieren und mobben. Ein wenig geistreicher Inhalt zum Nachdenken darüber, wie unsere Gesellschaft aussehen soll.
(Von Einer Freundin, die ebenfalls Lehrerin ist)

"Integration will, dass man sich in ein bestehendes System integriert, indem man sich anpasst (denn alle sollen gleich behandelt werden). INKLUSION hingegen möchte, dass alle dabei sein dürfen und zwar so, wie sie sind, denn niemand soll ausgeschlossen werden, weil jeder Mensch anders ist UND dazu soll eben jeder das bekommen, was er braucht. Dazu muss das System endlich individuell agieren und endlich anerkennen, dass jeder anders ist und etwas anderes braucht. Das System soll sich also anpassen an die Realität des Individuums (Und ja, das funktioniert so, wie es zur Zeit umgesetzt wird aus rein logistischen Gründen und aufgrund der Tatsache, dass die dafür ausgebildeten Leute fehlen und noch nicht einmal die Ausbildung vernünftig geändert wird nicht was nicht bedeutet, dass Inklusion nicht klappen kann, nur eben nicht so)."

Jetzt meine Frage: Was denkt ihr, ist Inklusion der richtige Weg und wenn ja, wie sollte das praktisch aussehen (in Bezug auf Bildung & Beruf)? Sollte der Mensch sich an das System anpassen oder sollte das System auch auf den Menschen zugehen?
 
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Persönlichkeitstypen - Myers Briggs Test

Modifizierungen des Myers-Briggs-Tests

Dem amerikanischen Psychologen David West Keirsey wiederum kommt der Verdienst zu, die Klassifizierungen der 16 Persönlichkeitstypen im Myers-Briggs-Test weiterentwickelt zu haben. Die ursprünglich kurzen und prägnanten Beschreibungen führte er detailliert aus.

Zusätzlich teilte er diese 16 Persönlichkeiten in vier Kategorien beziehungsweise Temperamente ein:

Künstler
Dazu gehören die Temperamente Verfasser (ISFP), Handwerker (ISTP), Entertainer (ESFP) und Macher (ESTP). Charakterisiert werden diese Personen als Abenteurer und Partymenschen, die ständig neue Ideen haben.

Wächter
Zu den Wächtern gehören Treuhänder (ISTJ), Konservator (ISFJ), Verkäufer (ESFJ) und Promoter (ESTJ). Diese Personen sind legen Wert auf Regeln und klare Strukturen.

Idealisten
In diese Kategorie werden Kämpfer (ENFP), Berater (INFJ), Heiler (INFP) und Lehrer (ENFJ) gefasst. Typisch hier ist ein gewisser Freiheitsdrang und eine poetische Ader.

Rationalisten
Als Rationalisten werden Architekten (INTP), Lenker (ENTJ), Erfinder (ENTP) und Denker (INTJ) eingeordnet. Charakteristisch sind Wissensdurst und Intellektualität.

Ich gehöre zur Gruppe der Idealisten, Berater. Freiheitsdrang und poetische Ader stimmen zu 200%. Im Beratungsbereich war auch immer mein Berufswunsch. Komisch, dass ich nach meiner psychischen Erkrankung jetzt nicht als Gebäudereiniger glücklich werden kann. Aber einige hier versuchen mir das ja einzureden, dass ich egal was tun muss, um Geld zu verdienen.
Aber nun folgt noch ein weiterer Beitrag.
 
4 Charaktertypen: Sanguiniker, Choleriker, Melancholiker, Phlegmatiker

Das ist für alle Hater (auch wenn ich weiß, dass ihr unbelehrbar seid und euch einbildet, ich würde sogar lügen, mit dem, was ich über meine Schwierigkeiten geschrieben habe - somit ist jegliche Gesprächsgrundlage weg, aber das wollt ihr ja nicht, sondern nur eure tolle Meinung heraushacken).

Hier sind ein paar Fakten zu MEINEM Charaktertyp. Und es erklärt sich von selbst, dass man damit, wenn man mit den negativen traits nicht umgehen kann, kaum arbeitsfähig ist und nicht in normale Ausbildungen passt.

Der Melancholiker

Der Melancholiker ist schwach, unausgeglichen und bewegungsfaul. Er ist ein Mensch mit hoher Empfindlichkeit und Trägheit, die häufig dazu führen, dass ein geringer Anlass bei ihm Tränen auslöst. Er ist nachtragend und höhst empfänglich für Kritik und Gerüchte. Seine Mimik und Gestik sind schwach, die Stimme ist leise.

Er ist häufig verunsichert, zaghaft, auch die kleinste Hürde zwingt ihn zum Aufgeben. Er besitzt wenig Energie oder Standhaftigkeit und erschöpft schnell. Eine Neigung zu Ablenkung und eine geringe Aufmerksamkeitsspanne sind für diesen Temperamenttyp charakteristisch.

Vorteile
Er zeichnet sich durch hohe Empfindsamkeit aus. Er ist für Lob äußerst empfänglich – für Kritik aber auch.
Er hat hohe Ansprüche an sich selbst und an seine Mitmenschen.
Unter günstigen Bedingungen bleibt er zurückhaltend und taktvoll. Sein emotionaler Zustand ist tiefgreifend, dauerhaft und kraftvoll.
Er reagiert stark auf äußere Einflüsse.
In einer gewohnten Umgebung mit bekannten Kollegen fühlt er sich wohl und arbeitet äußerst produktiv.

Nachteile
Er ist tendenziell schüchtern, verletzlich, unentschlossen und unsicher in Bezug auf die eigenen Kräfte.
Er denkt meist pessimistisch und lacht selten. Er ermüdet schnell und braucht regelmäßige Pausen.
Er verliert sich in einer unbekannten Umgebung und geht nur zögerlich Kontakte mit neuen Bekanntschaften ein. Entsprechend überschaubar bleibt sein Freundeskreis.
Er neigt zur Einsamkeit, zu Depressionen und zieht sich häufig zurück oder schottet sich gar ab. Unannehmlichkeiten im Job bringen ihn leicht aus dem Gleichgewicht.

Und jetzt folgt das Sahnehäubchen der Erkenntnis : Dieses Video erklärt alles über den Melancholiker. Tip: Man achte auf das Mädchen im Comic, das braune Haare hat.
https://youtu.be/QbbbhXI1tpI
 
Ablehnung von Melancholie - geschichtlich

"Die Negativbewertung der Melancholie beginnt im Mittelalter. Saturn gilt als*das*Unglücksgestirn. In der christlichen Einfärbung der Temperamentenlehre wird die Melancholie zur Sünde: unter dem Namen "Acedia" bezeichnet sie die Todsünde der Tücke, der Trauer, des Stumpfsinns und der Herzensträgheit, der Verhärtung gegenüber der Gnade. Es sind dies Revolten gegen die göttliche Schöpfung, deren Schönheit und sinngesättigte Ordnung der Melancholiker zu verneinen scheint. Die bestehende theologische (und damit gesellschaftliche) Ordnung erweist sich beim Melancholiker als wirkungslos.

Er verkörpert das Temperament, an dem die verbindlichen Sinnangebote und Werte der Gesellschaft abprallen. Mit der Hartnäckigkeit seiner schwarzen Gesinnung, seinem ungläubig in die leere Ferne schweifenden Blick, mit der Düsternis seiner Gefühle stört er das Sinn- und Normengefüge der Kultur. Der Melancholiker ist Störenfried, weil er den gesellschaftlichen Konsens stört, er ist Sünder, weil an ihm der göttliche Kosmos zu zerbrechen scheint.

Wir haben in dieser Abwertung der Melancholie einen der großen gesellschaftlichen Abwehrmechanismen zu sehen, die seit dem christlichen Mittelalter in allen Gesellschaftsformen wiederkehren: jede Ordnung erhält sich durch Ausgrenzung dessen, was als Unordnung gilt. Darum wird der Melancholiker nicht als Leidender oder Opfer ins soziale Mitgefühl eingeschlossen. Vielmehr wird er, dem kein Glück dieser Gesellschaft, dem kein Wissen, kein Beruf, kein Vergnügen und keine Hoffnung seine schwarzen Gedanken vertreiben, zum Außenseiter gemacht, zum Träger eines unsichtbaren Stigmas, das ihn, so passiv, schweigsam und duldend er leben mag, inmitten allen Lebens und aller Freuden zum Einsamen stempelt."
(...)

" Keine Epoche jedoch stilisiert so unnachsichtig den Melancholiker zum Typus des Vernunftlosen wie die Aufklärung. Geht man die Gruppen durch, welche die Aufklärung zu ihren Gegnern erklärte, so werden sie sämtlich mit dem Stigma der Melancholie belegt: die Pietisten und Separatisten, die Schwärmer und Fanatiker, die Enthusiasten und Phantasten, die "mönchischen" Asketen und Religionisten, die Abergläubigen. Sie alle sind Melancholiker deswegen, weil sie den Zielen der Aufklärung, dem allgemeinen Glück, der Geselligkeit, der vernünftigen Religion und humanen Moral nicht entsprechen. Im Umgang mit den als melancholisch etikettierten Minderheiten offenbart die Aufklärung die Grenzen der Toleranzdoktrin. Die separatistischen Schwärmer, von denen das 18. Jahrhundert wahrlich nur so wimmelt, werden zum Feindbild der Aufklärung, auf die alle Negativstereotypen projiziert werden: Geiz, Rachsucht, Misanthropie, Grausamkeit, Heimtücke, Mißtrauen, Argwohn, Furchtsamkeit, Neid, Unbarmherzigkeit, Hochmut, Hinterlist, verstockter Stolz, Heuchelei. Zu Recht sagt Schings, daß "der misanthropische Melancholiker... eine einzige große Provokation der Gesellschafts" [5] sei. Doch ist nicht zu übersehen, daß der Melancholiker keine Realität, sondern das Konstrukt des stigmatisierten Anderen der Vernunft ist. Der Gewinn des vernünftigen Sprechers dieses Melancholie-Diskurses ist enorm: wird die Melancholie zum Titel aller unerwünschten Charaktermerkmale, so reserviert sich das Vernunftobjekt damit gleichzeitig alle positiven Werte der Gesellschaft: Menschenliebe Mitleid, Großmut, Freundschaft, Familiensinn usw. Ist der melancholische Menschenfeind und Religionist die zentrale Feindfigur, so lassen sich auf der Ebene der diskursiven Strategien noch zusätzlich zwei Frontlinien beobachten: zum einen werden Einbildungskraft und Enthusiasmus radikal diskreditiert; zum anderen werden alle philosophischen Traditionen, die unter den Titel "ägyptischer Neuplatonismus" zu bringen waren, als Ausgeburten pathologischer Milzsucht physiologisiert. Das trifft alle von der Renaissance ausgehenden hermetischen Philosophen, die Alchemie, die paracelsische Medizin, die Pansophie Jacob Böhmes usw. Ebenso gehören dazu Ficino, Robert Fludd, Giordano Bruno, Pico della Mirandola, van Helmont, Athanasius Kircher u. v. a.. In ihnen allen wirkt - als Verhängnis des brütenden Körpers über den Geist - die melancholische Komplexion. Mit dem Begriff der "manischen Melancholie" - so etwa bei Annäus Carl Lorry gelingt den Aufklärern ein strategischer Schachzug von weitreichender Bedeutung: indem die Melancholie um den Formenkreis der Manie erweitert wird, wird das Kernstück der melancolia generosa pathologisiert. "

Quelle: https://www.hartmutboehme.de/static/archiv/volltexte/texte/natsub/melancho.html
 
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