Guten Abend liebe Forengemeinde,
Ich möchte gerne meine Gedanken mit euch teilen, und gerne eure Meinung bzw. auch gerne eigene Erfahrungen dazu lesen.
Ich bin M24, habe vor 2 Jahren meine kaufmännische Ausbildung absolviert und vor einer Woche den Wirtschaftsfachwirt erfolgreich abgeschlossen. Jetzt bin ich so etwas am nachdenken wie es für mich beruflich weitergehen soll. Mein derzeitiger Arbeitgeber (da habe ich bereits die Ausbildung gemacht) hält sehr viel von mir und möchte mich natürlich langfristig beschäftigen.
Nun ist es aber so dass ich damals zu dieser Firma geraten bin, weil ich damals keine andere Auswahl hatte und sehr froh war in der Coronazeit untergekommen zu sein. An und für sich ist das auch ein guter und fairer Arbeitgeber.
Warum ich euch hier davon jetzt erzähle?
Weil die Branche (Baustoffhandel) nicht wirklich meinem Interessengebiet entspricht und ich das Gefühl habe, mich nicht mehr wirklich weiterzuentwickeln, gerade auch weil die Aufstiegschancen in der Niederlassung relativ gering sind und ich personell bedingt in meiner derzeitigen Abteilung "festhänge". Dementsprechend sinkt auch meine Motivation mich proaktiv einzubringen. Ich bin im direkten Verkauf tätig wo ich täglich direkten Kundenkontakt habe und eher allgemeinere Tätigkeiten ausübe wie z.B. der erste Ansprechpartner am Telefon. So wirklich Spaß machen meine Aufgaben nicht wirklich, oft sitze ich frustriert da, teilweise auch bei eher harmlosen Dingen.
Mit Abschluss des WFW bin ich stenggenommen für diese Stelle überqualifiziert. Auch die möglichen Aufstiegsmöglichkeiten bedeuten dass ich höchstens als Großkundenbetreuer arbeiten kann, wo ich mich aber ehrlich gesagt eher weniger sehe, da ich ziemlich genau weiß, welche Aufgaben da auf mich zukommen, weil wir den Kollegen oft unterstützend zur Seite stehen.
Bevor ich den Fachwirt begonnen habe war ich kurz davor ein Studium im Bereich Automobilwirtschaft zu beginnen, weil Autos meine Leidenschaft sind und ich mich auch mit den wirtschaftlichen Aspekten drumherum gerne beschäftige. Ich bin mir aber auch bewusst dass gerade diese Branche es derzeit alles andere als einfach hat.
Ich persönlich sehe meine Stärken eher im technischen und wirtschaftlichen Verständnis und arbeite sehr sorgfältig und bin wenn ich für mich sein kann am produktivsten. Mein derzeitiger Job beinhaltet zu 80% Tätigkeiten die mir entweder nicht liegen oder keinen Spaß machen.
Habt ihr eine ähnliche Situation erlebt und könnt mir hierzu gar wertvolle Denkanstöße geben?
Macht es gar Sinn sich erst noch weiter fortzubilden und im "sicheren" Job zu bleiben? Dafür müsse ich auch erstmal wissen wo genau ich eigentlich hinmöchte, das ist mir auch nicht wirklich klar.
Ich danke euch schonmal sehr wenn ihr es bis hierhin gelesen habt! Falls ihr noch Fragen zum Verständnis habt, nur zu!
Liebe Grüsse
Ich möchte gerne meine Gedanken mit euch teilen, und gerne eure Meinung bzw. auch gerne eigene Erfahrungen dazu lesen.
Ich bin M24, habe vor 2 Jahren meine kaufmännische Ausbildung absolviert und vor einer Woche den Wirtschaftsfachwirt erfolgreich abgeschlossen. Jetzt bin ich so etwas am nachdenken wie es für mich beruflich weitergehen soll. Mein derzeitiger Arbeitgeber (da habe ich bereits die Ausbildung gemacht) hält sehr viel von mir und möchte mich natürlich langfristig beschäftigen.
Nun ist es aber so dass ich damals zu dieser Firma geraten bin, weil ich damals keine andere Auswahl hatte und sehr froh war in der Coronazeit untergekommen zu sein. An und für sich ist das auch ein guter und fairer Arbeitgeber.
Warum ich euch hier davon jetzt erzähle?
Weil die Branche (Baustoffhandel) nicht wirklich meinem Interessengebiet entspricht und ich das Gefühl habe, mich nicht mehr wirklich weiterzuentwickeln, gerade auch weil die Aufstiegschancen in der Niederlassung relativ gering sind und ich personell bedingt in meiner derzeitigen Abteilung "festhänge". Dementsprechend sinkt auch meine Motivation mich proaktiv einzubringen. Ich bin im direkten Verkauf tätig wo ich täglich direkten Kundenkontakt habe und eher allgemeinere Tätigkeiten ausübe wie z.B. der erste Ansprechpartner am Telefon. So wirklich Spaß machen meine Aufgaben nicht wirklich, oft sitze ich frustriert da, teilweise auch bei eher harmlosen Dingen.
Mit Abschluss des WFW bin ich stenggenommen für diese Stelle überqualifiziert. Auch die möglichen Aufstiegsmöglichkeiten bedeuten dass ich höchstens als Großkundenbetreuer arbeiten kann, wo ich mich aber ehrlich gesagt eher weniger sehe, da ich ziemlich genau weiß, welche Aufgaben da auf mich zukommen, weil wir den Kollegen oft unterstützend zur Seite stehen.
Bevor ich den Fachwirt begonnen habe war ich kurz davor ein Studium im Bereich Automobilwirtschaft zu beginnen, weil Autos meine Leidenschaft sind und ich mich auch mit den wirtschaftlichen Aspekten drumherum gerne beschäftige. Ich bin mir aber auch bewusst dass gerade diese Branche es derzeit alles andere als einfach hat.
Ich persönlich sehe meine Stärken eher im technischen und wirtschaftlichen Verständnis und arbeite sehr sorgfältig und bin wenn ich für mich sein kann am produktivsten. Mein derzeitiger Job beinhaltet zu 80% Tätigkeiten die mir entweder nicht liegen oder keinen Spaß machen.
Habt ihr eine ähnliche Situation erlebt und könnt mir hierzu gar wertvolle Denkanstöße geben?
Macht es gar Sinn sich erst noch weiter fortzubilden und im "sicheren" Job zu bleiben? Dafür müsse ich auch erstmal wissen wo genau ich eigentlich hinmöchte, das ist mir auch nicht wirklich klar.
Ich danke euch schonmal sehr wenn ihr es bis hierhin gelesen habt! Falls ihr noch Fragen zum Verständnis habt, nur zu!
Liebe Grüsse