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Im Job unglücklich, den Fachwirt geschafft, Zeit zu gehen?

Von der Wiege bis zur Bahre
sucht der Mensch das Wahre
das ist für den einen große Karriere,
der andere strebt nach ganz viel Ehre
der nächste schaut um viel Vergnügen
was würde DIR so recht genügen?
Wärs ein Platz auf dem Podest?
Ein "Wahnsinnskerl" sein, auch wenns dich stresst?

Am Stressfreiesten ist nun mal etwas, das dir echt liegt und nicht schwer fällt für DICH, wie du bist. Das kann keiner wissen, nur du selber, was du als Mann brauchst, als Kamerad, als Kollege, als Persönlichkeit, die nicht kopierbar ist, die es nie gab, nie mehr geben wird, so wie du bist.

Ein Job wie dieser ist jedenfalls bory für dich. Auf zum Nächsten, sei neugierig, wie es dir dort geht. Vielleicht findet sich dort dein Mädchen, oder ein Kollege, der dein lebenslanger Mitteilnehmer wird und Kamerad, mit dem du tauchen gehst, oder weit über viele Berge wandern gehst, oder du gibst dort Bescheid, wie hier--- leider, das ist es noch nicht, da blubbert mein Bauch, da habe ich unruhige Nächte... das alles zählt. Ich jedenfalls sehe es wirklich so, wie es heißt: der Weg ist das Ziel. Unterwegs landet alles mögliche in deinen Händen. Picke dir heraus, was DU magst.

Viel, viel Glück auf deinem Lebensweg, lieber Corsi, du kannst den jederzeit wechseln.
 
Ich kenne einige, die vor lauter Nichtwissen, was ihnen Spaß macht, wohin sie sich beruflich bewegen sollen, in ihrer Situation verharren. Über Jahrzehnte. Und dabei tot unglücklich sind und bleiben. Oder sogar krank werden.

Deshalb lautet mein Rat: bewege dich, erkundige dich, interviewe Menschen, was sie so machen, probiere aus. Und bleibe auf keinen Fall in dem stecken, was du jetzt machst.
Mache dir aber gleichzeitig klar, dass vermutlich kein Job jederzeit und 100% Spaß macht.


Der innere Kontrolleur kann da beteiligt sein- man wird angewiesen von Klein an, jemanden zu gefallen, meist ist das der Grund, wieso man so zögert- weil es innere Konflikte gibt. Man sollte Erwartungen gerecht werden, zugleich eigene insgeheime Tendenzen unterdrücken, sonst enttäuscht man- zb. müsste man sich immer fragen, welches Motiv dahinter steckt, wieso ich diese Ziele anstrebe.


... sagt eine, die aus ihrem Traum ihren Beruf gemacht hat. 🙂


. Bei mir ist mein Traumberuf jener, der sich nicht wie Arbeit anfühlt, der mit Links gelingt und ähnlich wie ein Hobby ist. Man tut, was man kann- dazu gehört auch sicher, nicht mehr zu erstreben, als machbar ist. Ein zufriedenes Leben aufbauen, froh sein, zufrieden sein- ist das echt so schwer?

Liebe Ori, mir scheint, zur Unzufriedenheit neigst du von Haus aus nicht. 😍
 
Der Fachwirt ist den meisten Fällen leider rausgeschmissenes Geld. Egal ob Wirtschaft, oder Industrie.
Das ganze ist nichts halbes und nichts ganzes. Kein Fachkaufmann, kein Meister und auch kein Studium.

Du hättest lieber studieren sollen. Der Fachwirt bringt meist leider sehr wenig.
 
Guten Abend zusammen,

ich melde mich auch mal wieder dazu.

Zuallererst bedanke ich mich bei allen Antworten von euch, das weiß ich sehr zu schätzen!

Ich habe mich entschlossen meinen Weg zu etwas Neuem zu gehen.

Ich bin quasi mitten in der Bewerbungphase und was soll ich euch sagen, ich hatte gestern ein Vorstellungsgespräch in einem der größeren Autohäusern der Umgebung für eine Stelle wo ich erst garnicht so richtig wusste wie die beschriebenen Aufgabenbereiche tatsächlich so aussehen. Das Gespräch verlief sehr angenehm und vielversprechend, wir haben auch einen Probearbeitstag vereinbart den ich natürlich sehr gerne machen werde.

Ich sage euch, ich habe sehr lange nicht mehr so eine intrinsische Motivation gespürt. Ich hätte nicht gedacht dass, ich würde sagen, der Best-Case eingetreten ist. Klar werde ich dann sehen ob das auch am Probetag noch so sein wird und was mir da so alles auffallen wird, positiv wie negativ, aber ich bin grundsätzlich optimistisch, möglicherweise etwas gefunden zu haben was mir persönlich deutlich besser passt als meine jetzige Tätigkeit.

Wenn die Rahmenbedingungen auch passen wäre ich bereit den Schritt zu gehen, wenn nicht jetzt etwas Neues wagen in dem Umfeld wo ich eigentlich immer hin wollte, wann dann 😉

Herzlichen Grüße
 

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