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Ich will so nicht mehr leben!

Hallo TE, er wird sich niemals ändern und du hättest schon vor Jahren die Reißleine ziehen sollen (bzw. eigentlich schon ganz am Anfang...), jedem ist das klar, aber dir anscheinend nicht. Die Dinge passieren, wenn man sie tut. Also, entweder du tust etwas (und damit meine ich nicht zum Psychologen gehen) oder du lässt es bleiben und dich weiter bequatschen wie die Jahre zuvor. Die Psychologin wird dir nicht helfen können. Sie wird dir nur erzählen, was jeder weiß. Warum weißt du es dann nicht? Machen, nicht reden.
 
Mmh 🙂, Du erhoffst Dir gerade das dein Mann sich fängt und wenigstens in seinem "Vorgarten" aufräumt. Das kannst Du nicht beeinflussen!

Tief in dir weißt Du es. Genauso weißt Du auch, dass deine Therapie für dich da ist und für niemanden sonst. Wo Du ansetzen kannst, ist und bleibt bei Dir selbst. Die Entscheidung kannst nur Du treffen und immer wieder neu bekräftigen.
Das auszuhalten, kann schwer fallen, lähmend wirken. Solche Gefühle sind normal. Wenn dem so ist, akzeptieren, dass sie da sind. Durchziehen lassen, nicht zerdenken. Eher gerade hinstellen, oder im Bett strecken. Wenn Angst hoch kommt laufen lassen, dass muss raus, auch wenn es heftig ist. Im Kern bist Du ein kräftiger und guter Mensch 🙂, auch wenn Du das jetzt noch nicht als Grundgefühl spüren kannst.

Wie der Weg sein wird und wo es lang geht, wird sich einfinden. An deiner Stelle würde ich deiner Psychotherapeutin, erklären dass ich gewillt bin die Dinge für mich zu ändern und über Hilfe, Möglichkeiten, etc ... reden wollen. Manchmal braucht es jemanden, der einen aus den krudesten Gedanken wieder heraus holt. Und an Dich glaubt, wo Du es gerade noch nicht kannst 🙂.

Narzisstisch ist eine Information damit Du seine Aussagen besser einschätzen kannst - wie ein Teil eines Erste Hilfe Koffers. Zu wissen, was von ihm kommt, was dich tief trifft und leiden lässt, IST zu 95% reine Fiktion! Das hilft. Die Wahrheit ist eine andere und die findest Du nur in Dir selbst, da hat keiner was zu wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Hannibal für deine Worte!!

nochmal kurz zum Thema neuer Mann... Ich meinte da nicht, dass ich keinen anderen Mann finden kann, sondern, dass ich keinen Mann mehr haben will. Ich hätte Angst davor, wieder etwas zu übersehen, dass mir später nicht gut tut. Ich habe auch Angst davor getäuscht zu werden... Weil, so wie du schreibst "Man kann sich nicht bzw. nur sehr schwer ändern" werde ich sicher wieder, so wie bisher, mich täuschen lassen.

ich habe seit längerem das Gefühl, nicht mehr das wesentliche zu sehen. Ich komme mir vor wie in einem Labyrinth aus Problemen und gemachtem Druck (von meinem Mann). Ich finde den Ausweg aber nicht, obwohl er ja, wenn man das Labyrinth von oben betrachtet, sehr einfach wäre. Nur stehe ich eben mittendrin.
Ich fühle mich gefangen und kann mich mit dem ganzen Nebel im Kopf, nicht mehr darauf konzentrieren was richtig und was falsch ist.
Im Moment habe ich keine Pläne für die Zukunft, sondern nur Angst davor.
 
An eine Trennung habe ich natürlich auch schon gedacht... Aber bin ich dann glücklicher? Mit zwei unglücklichen Kindern? Die zwei lieben ihren Papa. die kennen es auch nicht anders...
das nächste Problem ist, wir haben keinen Ehevertrag... Schöne Schei...

1. Kinder verkraften das. Meine Mutter hat das auch geglaubt, dass der leibliche Vater grundsätzlich der beste Vater für die Kinder ist, und ist u.a. deshalb in einer für sie ungesunden Beziehung geblieben. Da haben wir letztlich alle drunter gelitten. Unglückliche Eltern machen auch die Kinder unglücklich. Und mein Vater war längst, längst nicht so übel, wie es dein Mann zu sein scheint.
Kurz: Natürlich hängen Kindern an ihrem Vater, sogar Kinder von Kriminellen tun das (bis sie älter werden). Aber sie sind auch sehr anpassungsfähig und sie verdienen einen besseren, verlässlicheren, anwesenderen Vater. Schlimmstenfalls übernehmen sie ihn später noch als Vorbild, möchtest du das?

2. Für seine Schulden stehst du nicht gerade, auch nicht ohne Ehevertrag. Es könnte sein, dass all das Geld, dass du und dein Vater in ihn gesteckt habt, weg ist... je nachdem, was es an Schriftlichem dazu gibt. Und es wird sicherlich auch sehr schwer, von diesem Helden Unterhalt zu bekommen. Aber ich denke, finanziell kannst du es ohne ihn unmöglich schlechter treffen als mit ihm.
 
Erstmal rein pro Forma: Warum fürchtest du dich davor, keinen Mann mehr haben zu wollen? Nehmen wir den Fall an, obwohl wir nicht wissen können, ob es sich bewahrheitet oder nicht. Wenn du etwas nicht haben willst, dann leidest du auch nicht unter der Abwesenheit dessen, was du nicht haben willst. Wenn du keinen Grünkohl magst, wirst du ihn auch nicht vermissen, wenn er nicht da ist.

Also hat es einen anderen Grund. Du sehnst dich nach einer Partnerschaft, aber hast Angst, durch dein Misstrauen keine mehr eingehen zu können. Nur, liebe WasSollIchMachen, ist das, was du jetzt lebst, tatsächlich eine Partnerschaft in deinen Augen? Für mich hört es sich nicht so an. Du hältst einen Zustand aus, der nicht weiter von dem entfernt sein könnte, was du eigentlich willst. Du lebst nicht deinen Traum, du lebst SEINEN, indem du ihm zur ständigen Verfügung stehst und sein Kreditinstitut bist. Und wie du bereits festgestellt hast, ist SEIN Traum nicht das, was dich glücklich macht.

Wenn du gehst, verlierst du also nichts, ausser einem negativen Zustand und dem alten Trott.
Es mag sich für dich nicht so anfühlen, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier und der bekannte Teufel ist der Gewohnheit immer lieber als der Unbekannte. Aber dass der Teufel Unrecht hatte, bemerken wir immer erst, wenn wir ihm den Rücken zukehren und auf seine Angst vor Veränderung, denn nichts anderes ist das Motiv dieses Teufels, nichts mehr geben.

Mach ein Gedankenexperiment. Stell dir dich in 20 Jahren vor. Male dir aus, wo du dann bist, was du erreicht hast, wie du lebst. Und dann schreibe einen Brief an dein jetziges Ich. Was würdest du ihm schreiben und raten?
 
Hallo ...
Ich melde mich hier mal um hilfe zu suchen ich fang mal mit meiner geschichte an .
Mein Name ist Janina
Ich bin 12
Und sehe kein sinn mehr
Als ich 11 war fing ich mich an zu ritzen
Einfach so.
Irgendwann kam ich ins heim deswegen.
Das war für mich ein schock .
Ich war tief traurig darüber
Da fing es alles erst an .
Ich brach die schule ab .
Ich fing an zu rauchen.
Und fing an zu trinken .
Dann kam ich in ein notdienst für kinder ohne zuhause dort versuchte ich einen selbstmord (suizid) ohne erfolg

Eines ist fest

Ich versuche es nochmal

Ich will so nicht leben ohne familie oder freunde

Es macht so keinen sinn mehr
 

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