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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ich will niemanden sehen und nur alleine sein.

Katjuscha

Neues Mitglied
Hallo,
Ich bin 28 Jahre alt und beobachte seit ca. 3 Jahren mindestens das ich mich weiter und weiter zurück ziehe.
Ich lebe seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen. Bin also nicht vollkommen alleine aber habe kein Bedürfnis meine Familie zu besuchen geschweige den eine Freundin.
Ich verliere immer mehr meine Freunde und das bin ich selber schuld. Aber ich hab einfach kein bock auf soziale Interaktionen.
Trotzdem plagt mich mein schlechtes Gewissen und ich weiß das ich mir nur einen ruck geben muss um mich kurz zu mit jemanden zu treffen und die schuld Gefühle wären weg. Nur dieser innere schweine Hund bekomme ich nicht überwunden.
Corona hat mir viele ausreden dieses jahr geschenkt aber das kann alles so doch nicht weiter gehen? Irgendwann stehe ich ohne Freunde da.
Warum schaffe ich es nicht aus eigener Kraft mich hoch zu ziehen?
Stimmt was nicht mit mir ?
Ich mag meine Freunde und meine Familie. Und sie fehlen mir hin und wieder auch.
Ich würde ja gerne mal zum Arzt gehen und fragen stimmt was nicht mit mir aber ... selbe spiel.... erst mal aufraffen, darauf hab ich keine lust.
LG
 

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Binchy

Aktives Mitglied
Hallo,

ist es nur die soziale Interaktion, worauf Du keine Lust hast oder bist Du generell unlustig und alles ist Dir zuviel also auch Arbeit oder Studium oder was Du so beruflich machst?

Wenn ja, würde das für eine Art Depression sprechen, Details kann natürlich nur der Arzt klären.
Ist Dir die soziale Interaktion zu anstrengend oder ist es so, dass Du kein großes Bedürfnis hast, weil dein freund ja vieles abdeckt?
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Soziale Interaktionen sind wie Reiten lernen.
Man setzt sich in den Sattel und bemerkt und spürt die Bewegungen des Pferdes, weicht aus oder belastet.
Es ist eine Kommunikation, die eine ständige Aufmerksamkeit erfordert, ein Eingehen, Agieren, Reagieren.
Man kann so etwas auch verlernen, und mag man es nicht , so hat dies einen Grund.

Der Grund kann darin liegen, dass Prioritäten gesetzt werden, die sachlich begründet sind.
Niemand würde einen Astronauten im Raumschiff fragen, warum er gerade keine Zeit hat. Er hat keine Zeit - fertig, und man weiss das einfach.

Es kann aber auch daran liegen, dass jemand schon gerne kontaktiert sein würde und auch die Zeit dafür hat, aber sich zu Antworten nicht aufraffen kann.
Hier müsste man prüfen, ob die Nicht-Antwort in Unsicherheit begründet ist ( weil man verlernt hat zu kommunizieren) oder ob die Antwort ausbleibt, weil man sich nicht mit dem Gegenüber und seinem Anliegen beschäftigen möchte.

Gegenüber Dritten muss man dann natürlich eine gewisse Diplomatie einfließen lassen, die diese wissen lässt, dass man sie nicht verlieren möchte, aber dass die Kommunikation auf einem selber zu bestimmenden Level ( verzögert?) statt finden soll.
 

Morningstar

Aktives Mitglied
Wenn du dich mit jemandem triffst, fühlt es sich denn dann gut an?
Dann könntet du versuchen regelmäßige Termine zu machen, einen festgesetzten Termin kann man oft leichter einhalten als ein "mal sehen, vielleicht..."

Sie die Schilddrüsenwerte ok? Kann auch für Antrieblosigkeit sorgen.

Aufraffen und entscheiden kannst natürlich nur du.
 

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