finnthelost
Neues Mitglied
Ich bin gerade dabei, mir mein Leben kaputtzumachen und weiß nicht mehr weiter.
Im Grunde lief es bisher ganz gut: Abi, Bachelor-Studium, dann Master. Der logische nächste Schritt wäre, dass ich meine Masterarbeit schreibe und dann ins Berufsleben einsteige. Und genau daran scheitere ich. Nicht, weil ich das an sich als unmögliches Unterfangen ansehe: mein aktueller Notenschnitt liegt bei 1,5, ich weiß, wie man wissenschaftlich arbeitet und hätte so eine Arbeit früher problemlos in zwei bis drei Monaten geschrieben, ohne dass mich das groß gestresst hätte.
Jetzt schaffe ich es aber seit einem halben Jahr nicht, mir ein Thema zu suchen und die Arbeit überhaupt anzumelden. Ich bin innerlich wie blockiert und anstatt, einfach mal irgendwas zu tun, fühle ich mich als würde ich mit 180 km/h auf eine Klippe zusteuern. Und ich finde die Bremse nicht. Weil es sie nicht gibt. Ich kann nicht anhalten oder aussteigen, und mir fehlt die Zeit, um umzulenken.
Eigentlich fing es schon Anfang 2024 an. Meine Beziehung ging in die Brüche und es war meine Schuld. Ich habe S**** gebaut und meine Freundin verschwand von einem Tag auf den anderen aus meinem Leben, blockierte mich überall und wir haben uns nie zumindest mal ausgesprochen. Da habe ich noch trotz allem Schmerz weitergemacht und nach vorne gesehen.
Dann gab es immer wieder vereinzelt kleine Situationen, die mich an meinem Selbstbild zweifeln ließen. Die Konsequenz war, dass ich mich immer mehr zurückzog und auf Abstand ging.
Inzwischen habe ich nur noch ein paar sehr oberflächliche Freundschaften, eigentlich mehr Bekanntschaften. Mit meinen Eltern konnte ich sowieso nie reden.
Vor einem Dreivierteljahr habe ich (davor eigentlich immer ziemlich straight edge) festgestellt, dass ich die Wirkung von Alkohol doch gar nicht so S**** finde. Inzwischen trinke ich mehrmals wöchentlich mehrere Shots Jägermeister. Nicht genug um betrunken zu sein, aber genug, um zumindest mal etwas runterzukommen.
Ich kann nicht mal sagen, was eigentlich das Problem ist. Mein Leben ist okay, objektiv.
Eigentlich ist es ja ganz einfach: kein Alkohol (und sonstige Substanzen) mehr, ein Semester dran hängen (Flexibilitätssemester, notfalls Studiendarlehen), mal einen Monat Pause machen und runterkommen, und dann Masterarbeit angehen.
Das ist nichts, was sich nicht lösen ließe, deshalb weiß ich nicht, warum ich so tue als ob die Welt untergehen würde.
Ich schaffe es einfach nicht und ich habe teilweise richtig düstere Gedanken und es wird einfach nicht besser.
Im Grunde lief es bisher ganz gut: Abi, Bachelor-Studium, dann Master. Der logische nächste Schritt wäre, dass ich meine Masterarbeit schreibe und dann ins Berufsleben einsteige. Und genau daran scheitere ich. Nicht, weil ich das an sich als unmögliches Unterfangen ansehe: mein aktueller Notenschnitt liegt bei 1,5, ich weiß, wie man wissenschaftlich arbeitet und hätte so eine Arbeit früher problemlos in zwei bis drei Monaten geschrieben, ohne dass mich das groß gestresst hätte.
Jetzt schaffe ich es aber seit einem halben Jahr nicht, mir ein Thema zu suchen und die Arbeit überhaupt anzumelden. Ich bin innerlich wie blockiert und anstatt, einfach mal irgendwas zu tun, fühle ich mich als würde ich mit 180 km/h auf eine Klippe zusteuern. Und ich finde die Bremse nicht. Weil es sie nicht gibt. Ich kann nicht anhalten oder aussteigen, und mir fehlt die Zeit, um umzulenken.
Eigentlich fing es schon Anfang 2024 an. Meine Beziehung ging in die Brüche und es war meine Schuld. Ich habe S**** gebaut und meine Freundin verschwand von einem Tag auf den anderen aus meinem Leben, blockierte mich überall und wir haben uns nie zumindest mal ausgesprochen. Da habe ich noch trotz allem Schmerz weitergemacht und nach vorne gesehen.
Dann gab es immer wieder vereinzelt kleine Situationen, die mich an meinem Selbstbild zweifeln ließen. Die Konsequenz war, dass ich mich immer mehr zurückzog und auf Abstand ging.
Inzwischen habe ich nur noch ein paar sehr oberflächliche Freundschaften, eigentlich mehr Bekanntschaften. Mit meinen Eltern konnte ich sowieso nie reden.
Vor einem Dreivierteljahr habe ich (davor eigentlich immer ziemlich straight edge) festgestellt, dass ich die Wirkung von Alkohol doch gar nicht so S**** finde. Inzwischen trinke ich mehrmals wöchentlich mehrere Shots Jägermeister. Nicht genug um betrunken zu sein, aber genug, um zumindest mal etwas runterzukommen.
Ich kann nicht mal sagen, was eigentlich das Problem ist. Mein Leben ist okay, objektiv.
Eigentlich ist es ja ganz einfach: kein Alkohol (und sonstige Substanzen) mehr, ein Semester dran hängen (Flexibilitätssemester, notfalls Studiendarlehen), mal einen Monat Pause machen und runterkommen, und dann Masterarbeit angehen.
Das ist nichts, was sich nicht lösen ließe, deshalb weiß ich nicht, warum ich so tue als ob die Welt untergehen würde.
Ich schaffe es einfach nicht und ich habe teilweise richtig düstere Gedanken und es wird einfach nicht besser.