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Ich will immernoch...

  • Starter*in Starter*in Lady_Niamey
  • Datum Start Datum Start
L

Lady_Niamey

Gast
Ich will mich umbringen...

also.... mh... ich weiss nicht wie ich anfangen soll! ich... naja.... das 1. was mir einfällt ist, ich will mich umbringen und das steht für mich so fest wie das amen in der kirche! "diese seite habe ich durch zufall gefunden", das ist der satz, den ich bis jetz auf allen seiten zumindest als zweites gelesen hab! man kommt durch zufall auf solch eine seite und hat dann ma eben so ein "kleines" problemchen? naja....
ich erzähle mal ein bischen über mich;
ich bin jetz 19 und habe wie alle immer sagen noch mein ganzes leben vor mir... aber ich will es nich vor, sondern hinter mir haben....
ich höre metal, da denken sich jetz wieder einige; jaja.... metal.... typisch.... eltern getrennt, warscheinlich mißbraucht, drogenopfer und total bescheuert! aber es ist nicht so....
meine eltern sind zwar getrennt, aber das ist auch gut so denn er ist ein A*******! meine mutter erzählte mir, er hat sie in der schwangerschaft geschlagen hat, aber ich machte mir doch lieber selber einen eindruck von ihm und der war wie hingeschissen! naja...
mit 15 habe ich alles daran gesetzt, das ich in eine pflegefam. komme und schaffte es auch! doch das ich damit meiner mutter eiskalt die schulter gezeigt habe, hat mich damals nich interessiert! in diese pflegefam wurde ich aufs übelste geschlagen und gedehmütigt. bis mich meine pflegemutter
in die klapse nach marsberg schickte... dort ging es mir aber gut, weil ich ja keinerlei störungen hatte ausser eigengefährdung!
mißbrauch... mir sind schon typen auf der straße begegnet, die ihren schwanz haben draussen hängen lassen oder bin auch schon auf der straße angesprochen worden ob ich mich nich ma ausziehen könnte weil ich was geklaut haben soll! aber über all das kann ich nur lachen weil diese kranken köpfe einfach nur abärmlich sind!
drogen... ich habe eine drogengeschichte hinter mir auf die ich nicht wirklich stolz bin.... das ist auch der einzige punkt der typisch ist! seit meinem 14 jahr habe ich tüten geraucht. irgendwann würde es immer mehr weil ich immer mehr leute fand die auch kifften! so war das halt... naja... irgendwann stieg ich um auf bong! rauchte erst köppi... bis jetz rauche ich so 10 köppis am tag... als ich 18 war, interessierte mich dann aber für mehr... ich zog meine 1. nase pepp weil es hieß das wir auf eine party gehen...doch davon hab ich nichts gemerkt.... 2 std. später auf der party wurden mir 160 € reines koks angeboten.... ich überlegte lange (nicht zuletzt wegen der gesamtsituation)! doch ich zog und das 2 wochen lang.... bis ich merkte das koks mir nichts bringt sondern nur meshugge macht! danach kamen teile in meinem "freundeskreis" auf... eine droge, die mich in anspruch nahm, wie ich es nicht erwartet hätte.... ich merkte nich, wie ich mich veränderte... was ich merkte war, das ich anfing über mehr sachen nachzudenken und das machte mich ein stück glücklicher... ich schien so, wie ich es wollte.... doch dann zog sich die schlinge zu.... meine "freunde und ich zofften uns immer mehr und ich beschloss einfach in eine andere stadt zu gehen.... ich komme eigentlich aus minden an der weser... doch ich hielt es nich mehr aus und fuhr mit einer freundin zu einem von ihren freunden weil sie nicht aus minden kam.... bei dem hab ich meinen jetzigen freund tim kennengelernt.... es schien für mich perfekt... ich fuhr hin um eigentlich nur eine woche party zu machen und tim besser kennen zu lernen! doch daraus wurde mehr und ich blieb vom 1. tag an dort... doch hier (köln- kalk) geht es mir auch nicht besser.... in der 1. zeit wo ich hier war, hatte ich noch nachwirkungen von den teilen wo ich wirklich sagen muss, tim unterstüzte mich sehr in dieser zeit! ich weiss, das mein verhalten nicht von den drogen kommt! ich hasse einfach alles.... ich möchte nich, das mein freund darunter leidet denn das tut er schon genug! ich möchte ein schnelles ende finden...
für einige (und auch für mich) gilt es als feige... ich weiss auch, das ich den menschen die mich lieben damit sehr wehtun werde, aber ich habe versucht FÜR SIE weiter zu leben... aber ich kann einfach nicht mehr... das was ich bisher auf solchen (oder ähnlichen) seiten gelesen habe, klingt für mich komisch weil ich mich nur mit den selbstmordgedanken der anderen anfreunden kann.... sie fragen nach hilfe... doch für mich ist jede hilfe zu spät... auch nach der zeit in der psychiatrie haben sich die psychologen und pädagogen die zähne an mir ausgebissen!

Lady_Niamey
 
eigentlich gibt es noch so viel was ich zu sagen hätte.... aber ich denke eine ganze seite zugesülzte kacke ist schon genug!
für diejenigen, die es sich aber doch durchgelesen haben; ich bin immernoch ausbildungssuchend und das erstaunliche dabei ist, das mich psychologie und sowas sehr interessieren... kann auch daran liegen das ich so eine vergangenheit habe...
aber für mich kommt es eher in betracht, das mich sowas interessiert weil ich mir damit selbst helfen möchte!!!
 
Lady_Niamey meinte:
eigentlich gibt es noch so viel was ich zu sagen hätte....

Dann sage es doch...mach deinem Herzen Luft!! Aber lasse bitte die Selbstmordgedanken!! Habe auch schon solche Gedanken gehabt, würde aber nur mir selbst schaden und meine Angehörigen tot unglücklich machen. Außerdem kann deine Situation in ein paar Jahren ganz anders aussehen und du bist dann froh dass du es nicht getan hast. Du interessierst dich für Psychologie, vielleicht liegt genau da deine große Chance und Stärke.

Es gibt noch soviele Wege, die du gehen kannst, warum ausgerechnet den Weg des Todes wählen?! Vielleicht brauchst du einfach auch eine andere Weltanschauung, viele mögen den Buddhismus, weil er zu einem einfacheren und glücklicherem Leben führt, das gleiche gilt auch für das Christentum. Ich persönlich selber hole mir immer Kraft und Trost aus der Bibel (im Buddhismus findet man auch vieles was auch Christus gelehrt hat, eigentlich sagen alle Religionen das selbe, nur in anderen Worten). Vor ein paar Jahren konnte ich mit Religionen noch gar nix anfangen, ich konnte mir ein Leben mit Religion nicht vorstellen, heute ist es gerade umgekehrt, ohne die christliche Weltanschauung wäre mein Leben sinnlos.

Versuche dein Leben zu leben, aber mache keinen Unsinn!! Hier gibt es so viele Menschen an die du dich wenden kannst, die auch selber Probleme haben. Ich selber leide unter sozialer Phobie, was mir manchmal das Leben zur Hölle macht. Aber es ist schon besser geworden, und wer weiß, vielleicht bin ich in 10 Jahren davon befreit, Gott wird mir dabei helfen und er wird dir auch helfen wenn du dich ihm anvertraust.

In Liebe, Andy
 
würde aber nur mir selbst schaden und meine Angehörigen tot unglücklich machen. das weiss ich, das sagte ich doch.... ich weiss auch, das es feige ist zu gehen.... aber ich sage zu allem ja und amen wenn ich endlich erlöst werde.
Psychologie, vielleicht liegt genau da deine große Chance und Stärke.
natürlich liegt da meine stärke, aber nicht meine chance.... ich habe einen realschulabschluss und finde keine ausbildung! ich bin bei der jobbörse und bei der berufsberatung!

Es gibt noch soviele Wege, die du gehen kannst, warum ausgerechnet den Weg des Todes wählen?!
weil das der einzige weg is, den ich noch nicht gegangen bin!

Vielleicht brauchst du einfach auch eine andere Weltanschauung,
ich habe meine weltanschauung! mit religion kann ich deswegen nichts anfangen, weil ich es nicht verstehe, das man an einen gott glaubt, den man nicht sieht! klar! der mensch muss an etwas glauben... ich glaube auch an etwas... ich glaube an gras! klingt komisch doch das ist das einzige, worüber ICH entscheiden kann! wie es wirken soll, wie lang es wirken soll und das es mir helfen soll, diese unendlichen schmerzen aus meinem kopf wenigstens für eine gewisse zeit zu nehmen.... ich kann einfach nicht mehr...

ich sehe, wie anderen menschen geholfen wird! dann stell ich mir die frage; warum klappt es bei denen? ich war schon oft in einer therapie (wie gesagt) und alle haben sich an mir die zähne ausgebissen un dgleich die haare noch mit rausgezogen... die haben zu mir gesagt: "Frau ****, Ihnen ist wahrlich nicht zu Helfen!"

Niamey
 
Lady_Niamey meinte:
natürlich liegt da meine stärke, aber nicht meine chance.... ich habe einen realschulabschluss und finde keine ausbildung! ich bin bei der jobbörse und bei der berufsberatung!

Ich finde im Moment auch keinen Ausbildungsplatz, habe heute die 100. Bewerbung geschrieben, es ist echt deprimierend, du weisst ja wie das ist. Aber ich weiß auch dass es anderen auch so geht und noch schlimmer, darum versuche ich mich nicht hängen zu lassen, was mir auch nicht immer gelingt.

Du musst nicht unbedingt Psychologie studieren oder sowas, das sagt ja keiner, man kann ja auch als Autodidakt lernen, macht auch Spaß, und so anderen Menschen mit Problemen helfen. Ich war vor ein paar Tagen in einer Buchhandlung und habe mir psych. Bücher angeschaut und auch angelesen und finde es auf jeden Fall interessant. Man liest plötzlich von Dingen, von denen man noch nicht mal wusste dass es sowas gibt oder man kann sich mit dem einen oder anderen Problem identifizieren.

Wirf dein Leben nicht sinnlos weg!! Ich weiß, hast schon tausendmal gehört, aber ich weiß auch nicht was ich sonst sagen soll...

In Liebe, Andy, jemand der sich Sorgen um dich macht
 
Hallo Niamey,

das kann ich mir sehr gut vorstellen, dass selbst Therapeuten sagen, dir ist nicht zu helfen...

ich war schon oft in einer therapie (wie gesagt) und alle haben sich an mir die zähne ausgebissen un dgleich die haare noch mit rausgezogen... die haben zu mir gesagt: "Frau ****, Ihnen ist wahrlich nicht zu Helfen!"
Wie stellst du dir das denn vor? "Guten Tag, ich bin Frau *** und irgendwie macht mir mein Leben keinen Spaß - bitte machen Sie da mal was dran." So kann das jedenfalls nichts werden! (Also das ist jetzt nur mal MEIN EINDRUCK, den ich von dir durch deine drei Postings gewonnen habe - falls es doch nicht so ist, bitte ich um Entschuldigung und um Berichtigung)
ich habe meine weltanschauung! mit religion kann ich deswegen nichts anfangen, weil ich es nicht verstehe, das man an einen gott glaubt, den man nicht sieht! klar! der mensch muss an etwas glauben...
Genau, glauben, oder anders gesagt: etwas Ungewisses für wahr halten, tut doch jeder an irgend etwas. Das hat ja nicht automatisch mit Religion zu tun.
ich glaube an gras! klingt komisch doch das ist das einzige, worüber ICH entscheiden kann! wie es wirken soll, wie lang es wirken soll und das es mir helfen soll, diese unendlichen schmerzen aus meinem kopf wenigstens für eine gewisse zeit zu nehmen....
Naja, sagen wir mal so: du glaubst, dass deine Probleme nur mit Gras einigermaßen zu ertragen sind. Fakt ist, dass Gras und Co. Sorgen, Schmerzen und Probleme erträglicher machen. Was aber nicht stimmt ist, dass Drogen der einzigste Ausweg sind - das erscheint nur so. Ich weiß, wovon ich rede...
ich sehe, wie anderen menschen geholfen wird! dann stell ich mir die frage; warum klappt es bei denen?
Weil sie daran glauben, dass es noch irgendwie besser werden kann.
Man kann nur ein besseres Leben finden, wenn man auch danach sucht. Wenn man aber glaubt, dass man ewig suchen könnte und doch nichts finden würde, dann wird man wahrscheinlich erst gar nicht anfangen mit suchen.
Ich will jetzt nicht über Erfolgs-Wahrscheinlichkeiten diskutieren - dass einem das Glück nicht einfach vor die Füße fällt, dürfte klar sein. Aber eins steht fest: wer nicht sucht, wird nichts finden, aber wer sucht, kann etwas finden.

ich will mich umbringen und das steht für mich so fest wie das amen in der kirche!
Beim Suchen kann man Hilfe erhalten...aber zum Aufgeben braucht man keine Hilfe.

Viele Grüße,
Jens
 
mhm hab mir das ganze auch mal durchgelesen..... für mich hört sich das ganze ein wenig verquer an.

warum bist du hier? ich weiss es nicht. du bist nicht hier um hilfe zu erwarten. du teilst uns hier mit, dass du dich umbringen willst. warum sagst du uns das? brauchst du doch hilfe? willst du doch noch weiterleben? fragen die ich mir stelle......

du musst gesund werden WOLLEN. wenn nicht, hat keine therapie einen sinn ist doch logisch oder?

charlotte
 
Hallo!

So..zuerst möchte ich dir sagen das ich meine Erfahrungen gemacht habe was Drogen betrifft..
Ich habe selbst gekifft und schon so manche Nase gezogen,aber das ist lange her,also ich weiss wovon ich rede.
Mittlerweile habe ich kein Bedürfniss mehr mich mit irgendwelchen Zeugs die Sinne zu vernebeln,ausser mir mal ab und zu mal die "kante" zu geben,aber auch äusserst selten,und auch nur weil ich eine sogenannte "Gesellschaftstrinkerin" bin,anders gesagt,alle paar Monate bin ich mal auf Achse und dann erlaube ich mir mal die Sau rauszulassen.
Also hab ich die Pallette durch,Drogen,Alkohol..kenne die Wirkungen und Nebenwirkungen,und auch wie beschissen man dran ist am Tag danach.
Mich würde mal interessieren ob,wenn du beim psychodoc warst,dich zuert zugenebelt hast,denn,dann würde es mich nicht wundern das er keinen Durchblick bekam.
Und bevor ich es vergesse..ich habe einen Sohn der kifft,eine Tochter,und mein Mann machts mittlerweile auch.
Die Tochter hats geschafft das sie von den harten Sachen runtergekommen ist,sie raucht ab und zu eine,ich heisse das nicht gut,will es auch nicht verharmlosen aber ich bin froh das sie nicht mehr uaf dem anderen Level ist.
Bei meinem Sohn hält es sich auch Gottseidank in Grenzen,ich sage es ihm immer wieder das er seine Grenzen sehen muss,wenn ich ihn sagen würde das ich strikt dagegen bin würde er es mir verheimlichen,so kann ich ihn wenigstens sagen das er einen Gang zurückschalten muss wenn ich denke das es zuviel ist.
Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Kindern,sie Vertrauen mir,nicht alleine deswegen weil ich selbst meine Erfahrungen mit Drogen gemacht habe,und sie nicht mit aller Macht davon abhalten will,was eh niks nützen würde,weil dann würden sie es doch tun und ich würde den Überblick verlieren.
Also,alles in allem.mal ab und zu ne Tüte rauchen um zu relaxen ist ja gerade noch drin,aber sich das Zeug reinpfeifen um vor sich selbst und das Leben wegzulaufen bringt es nicht.
Ich persönlich rede lieber mit Menschen die klar bei Bewusstsein sind,weil es wesentlcih angenehmer ist mit jemanden zu reden der auch versteht was ich sage,und mir auch dementsprechend antworten kann.
Drogen nehmen ist immer eine Flucht vor irgend etwas,sei es vor sich selber oder vor egal was..und das ist feige.
Das Leben ist real..so beschissen es auch manchmal ist,da nützt kein weglaufen.
Ich habe soviel Elend in meinem Leben mitgemacht..jahrelanger Missbrauch,Krebstod meiner Mutter,gewalttätiger Ehemann,meinne Tochter wurde totgeboren,meine Schwester wurde angeschossen,wurde querschnittgelähmt,bekam dazu noch Lungenkrebs,den sie dann besiegte um dann später an einem Virus quallvoll zu sterben..meine Ehe steht vor dem Aus..könnte noch mehr erzählen,aber das würde zu lange dauern.
Also du siehst,ich hätte auch Grund genug gehabt zu sagen "ihr könnt mich alle mal".
Aber ich weiss das das Leben noch andere Sachen zu bieten hat,ich will den Rest meines Lebens noch geniessen können,und das mir einer gesunden Portion egoismus,weil ich denke das ich mir das verdient habe.
Mag sein das nicht alles in deinem Leben so verlaufen ist wie du es gerne gehabt hättest..aber tu mir den Gefallen und krämpel die Ärmel hoch ..starte nochmal durch,die Kraft hast du dazu..wirf es nicht so einfach weg..
Beschaue das was ich hier geschrieben habe nicht als Moralpredigt,sondern lass dir von einer alten "Häsin" mal sagen das weglaufen,flüchten oder wie auch immer du es nennen willst nichts bringt.
Pack´s an..ich wünsche dir viel Kraft und lass wieder was von dir hören..
Liebe Grüsse
Lise
 

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