artemisia93
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Dir ist also eigentlich total wurst, ob dein Freund irgendwann den finanziellen Ground Zero erlebt und am Existenzminimum rumkrebst, weil er für dein Kind auch noch Unterhalt zahlen muss, wenn ihr euch trennt? Liebe? Echt? Ein Kind zu machen ist eben nicht nur deine Entscheidung, sondern auch seine. Und nein, nicht jeder schmeisst seine Existenz in den nächsten Mülleimer, nur um Madame ihr "Ich will!" zu befriedigen. Ein "Ich will!", von dem ER nichts mehr haben wird, wenn ihr euch trennt, denn dann bleibt das Kind eh bei dir, er wird es, wenn er Glück hat, alle zwei Wochen mal einen Tag sehen und ansonsten nur noch zahlen.
Denk bitte also auch mal an deinen Freund, statt nur an dich. Und werde dir bewusst, dass ein Kind ein neues Leben ist, das bitte auch die besten Startvoraussetzungen haben möchte, denn mir scheint, an jenes Kind denkst du gerade sogar noch weniger als an deinen Freund.
Also ich find das schon etwas krass formuliert. Aber ich weiss dass ich egoistisch bin in diesem Punkt und schäme mich auch für meinen Egoismus. Es fühlt sich halt für mich so an wie eine Abhängigkeit dieser WUNSCH... es ist wie einem Alki die Flasche wegzunehmen und ihn fürs Alkisein zu verurteilen obwohl er nur teilweise schuld ist.
Es sind ja meine Gedanken die ich niederschreibe und nicht dass ich es vor habe bin nur hinundhergerissen.
Eine Freundin von mir (29) zB hat sich von nem geflüchteten schwängern lassen. Akademikerin gebildet, sieht gut aus, Bachelor schon in der Tasche. Der Typ ist jetzt halt weg. DAS ist finde ich sehr traurig dass er einfach weggelaufen ist uch könnte mir das nicht vorstellen er war so charmant und nett zu uns.