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Ich will ein Baby - jetzt - mit Dir weil ich dich liebe

Dir ist also eigentlich total wurst, ob dein Freund irgendwann den finanziellen Ground Zero erlebt und am Existenzminimum rumkrebst, weil er für dein Kind auch noch Unterhalt zahlen muss, wenn ihr euch trennt? Liebe? Echt? Ein Kind zu machen ist eben nicht nur deine Entscheidung, sondern auch seine. Und nein, nicht jeder schmeisst seine Existenz in den nächsten Mülleimer, nur um Madame ihr "Ich will!" zu befriedigen. Ein "Ich will!", von dem ER nichts mehr haben wird, wenn ihr euch trennt, denn dann bleibt das Kind eh bei dir, er wird es, wenn er Glück hat, alle zwei Wochen mal einen Tag sehen und ansonsten nur noch zahlen.

Denk bitte also auch mal an deinen Freund, statt nur an dich. Und werde dir bewusst, dass ein Kind ein neues Leben ist, das bitte auch die besten Startvoraussetzungen haben möchte, denn mir scheint, an jenes Kind denkst du gerade sogar noch weniger als an deinen Freund.

Also ich find das schon etwas krass formuliert. Aber ich weiss dass ich egoistisch bin in diesem Punkt und schäme mich auch für meinen Egoismus. Es fühlt sich halt für mich so an wie eine Abhängigkeit dieser WUNSCH... es ist wie einem Alki die Flasche wegzunehmen und ihn fürs Alkisein zu verurteilen obwohl er nur teilweise schuld ist.
Es sind ja meine Gedanken die ich niederschreibe und nicht dass ich es vor habe bin nur hinundhergerissen.

Eine Freundin von mir (29) zB hat sich von nem geflüchteten schwängern lassen. Akademikerin gebildet, sieht gut aus, Bachelor schon in der Tasche. Der Typ ist jetzt halt weg. DAS ist finde ich sehr traurig dass er einfach weggelaufen ist uch könnte mir das nicht vorstellen er war so charmant und nett zu uns.
 
Hi

dein Partner ist also um die 50 Jahre alt, hat ein Sohn, ist geschieden und vasektomiert. er will keine Kinder mehr, akzeptiere es.

ich will es sagen wie es ist, ihr zwei past nicht zusammen. du willst unbedingt ein Kind und er nicht, beides ist begründet und völlig nachvollziebar. diese grundlegend unterschiedliche Kindvorstellung wird früher oder später die Beziehung zerrütten

studium solltest du dennoch fertig machen.

wie du mit dem Thema "Kind unterjubeln" umgehst finde ich ganz ganz schlimm :mad: das ist deinem Partner und dem Kind gegenüber asozial
lass das!
 
Der Text der Threaderstellerin deckt sich mit meiner Wahrnehmung und Erfahrung, dass einige Frauen ab einem gewissen Alter einfach nur noch geschwängert werden wollen. Dabei ist es auch völlig egal, ob Akademikerin oder Nicht-Akademikerin. Reife hat nichts mit Bildung zu tun. Ich habe einen Studiengang mit ca. 90% Frauenanteil belegt und es gab kaum ein Seminar, in dem nicht mindestens eine Frau mit ihrem Kind drin saß. Viele weibliche Bekannte wurden bereits während des Studiums schwanger, finanziert wurde das alles häufig von einem deutlich älteren Partner, der schon mitten im Berufsleben stand. Von allen Frauen, die ich während des Studiums kennenlernte, hat es leider keine einzige geschafft, bis zu ihrem 30. Lebensjahr kinderlos zu bleiben.

Das habe ich auch erlebt. Ganz genauso. Leider denken nicht viele rational. Wir tun es trotzdem. Ich merke auch an mir, dass ich gerne ein Kind hätte, aber wir haben einfach nicht die Bedingungen und momentan dominiert bei mir noch der Kopf.
Ich möchte Frauen, die dies nicht tun aber nicht verurteilen. Es ist irgendwo ein evolutionärer Trieb sich fortzupflanzen.
 
Danke für die Antworten. Im Prinzip möchte ich einen Weg finden meinen in Anführungszeichen "Egoismus" so auszuleben dass ich niemandem Schade. Im Prinzip ists kein Egoismus sondern ein Bedürfnis wie Essen oder Sex für mich auf gleicher Stufe, da ich meinen Freund Liebe würde ich nie etwas tun was ihm schadet. Wenn mein Freund ein A*** wäre, sagte er eben, würde er mir gleich 2 Kinder machen dann müsste er seiner Ex nix zahlen. Da sein Kind aber dort bei ihr lebt und er seinem Kind nicht schaden will fällt diese Option aus (O-Ton, das sagte er eben zu mir). Wir sind uns auch beide einig, dass wir die Zeit die wir mit einander haben auch maximal geniessen wollen und so gestalten wie es uns in den Kram passt. Sprich unsere Lebenseinstellung würde einem Kind im Moment nicht gerecht werden. und ich meine jetzt nicht NUR das finanzielle.
Um meinen Kinderwunsch oder besser gesagt biologischen Mutterschaftswunsch zu erfüllen möchte ich vielleicht Leihmutter werden. Dazu habe ich einen neuen Thread aufgemacht. Diese Option kommt nicht aus heiterem Himmel nein, dazu hab ich mir bereits vor 5 Jahren meine ersten Gedanken gemacht. Nein Nicht wegen dem Finanziellen, sondern wegen der biologischen Erfahrung einer Mutterschaft. Mal nüchtern betrachtet. Einige mögen mich verurteilen dass ich so unemotional an das Thema herangeh.
 



Hat jemand vielleicht schon mal ähnliches durch und wie ist eure Erfahrung?

Zu deiner letzten Frage, ob schon mal jemand etwas ähnliches durch hat, kann ich vielleicht etwas, das die Situation deines Freundes besser beleuchtet, beisteuern.


Zu meiner Situation: Mein Partner ist 25 Jahre älter seit 1 Jahr geschieden und hat nen 16 Jährigen Sohn. Seine finanzielle Situation hat sich dadurch verschlechtert und er will nicht auf seinen normalen Lebensstandard verzichten und auf Hartz4 Niveau leben müssen. Er ist nicht reich aber zählt zu den besserverdienenden Angestellten. Nein ich war nicht der Trennungsgrund als wir uns kennenlernten war sie bereits 1J. ausgezogen und das Trennungsjahr rum. Sie stellt halt Forderungen ist schwierig und macht ihm Ärger wegen dem Haus obwohl sie nie was bezahlt hat dafür und nie gearbeitet hat und sehr verschwenderisch war. Schwierigkeiten hier und ds Anwälte die Geld kosten uvm. das volle Programm leider.


Mit ca. 29 habe ich geheiratet, 2 Kinder, Haus gebaut, nach 15 Jahren Scheidung und dann im Anschluß etwa 750 Euro Unterhalt für die Kinder bis vor einiger Zeit gezahlt. Es gab ebenfalls Meinungsverschiedenheiten um das Haus und ich ging da mit einer bescheidenen Abfindung raus. Ich kann hier nachvollziehen, was da auch für Streitereien rauskommen können. Jedoch kann ich auch nachvollziehen, dass es eine Vorgeschichte bis zur Trennung gibt und du kennst hier vielleicht auch nur die eine Seite der Geschichte, die Seite deines jetzigen Freundes. Seine Exfrau hat möglicherweise vielleicht all die Jahre den Haushalt gemacht, sein Kind versorgt und nur deshalb konnte er dann Karriere machen. Also vorsicht mit so Aussagen, dass sie all die Jahre nichts gemacht hätte, dass da jetzt auch ein Haus existiert, denn du warst ja nicht dabei.
Nach einer Scheidung gönnen oftmals manche Partner dem anderen nicht mal den Dreck unter den Fingernägeln und schildern sich als Opfer, die oder den Ex als ...........
Wie jemand übrigens über eine vergangene Beziehung redet oder mit dem ehemaligen Beziehungspartner umgeht, kann da schon viel darüber aussagen, wie der vielleicht dann auch über dich redet und dich dann behandelt, wenn es dann irgendwann mal vorbei sei könnte.

Doch zurück zu meiner Geschichte.
Im Anschluß der Trennung lernte ich innerhalb kurzer Zeit auch andere Frauen kennen und ging dann auch so einige Beziehungen im Laufe der letzten Jahre ein.

Die erste Frau war 33, berufstätig, kinderlos und hatte eine 3 jährige geschiedene Ehe hinter sich und meinte anfangs noch, dass sie keinerlei Kinder wolle. Diese Einstellung änderte sich nach 3 Monaten schlagartig, als sie zum ersten mal auf meinen damals ca. 10 Jährigen Sohn traf und sie äußerte mir gegenüber, dass sie doch noch Mutter werden wolle. Kurzzeitig, so für ein paar Stunden, dachte ich damals noch, dass ich vielleicht erst jetzt so richtig reif sei, um einem Kind ein guter Vater sein zu können. Das hielt aber nur eine Nacht an und am nächsten Tag teilte ich ihr mit, dass ich mit Kindern durch bin und ihr deshalb diesen Wunsch nicht erfüllen kann.
So beendeten wir einvernehmlich die Beziehung, da sie dann auf ihren Wunsch verzichtet hätte müssen. Meine finanzielle Situation und dass ich ihrem Wunsch nach Kindern nicht im Wege stehen wollte, waren mit Gründe, warum ich für mich diese Entscheidung traf. Zwei Jahre später erfüllte sich ihr Wunsch und als ich sie da mal durch Zufall traf, hatte sie ihr Kind und ihren neuen Mann dabei und machte einen sehr glücklichen Eindruck.

Kurz nach dieser Beziehung lernte ich erneut eine Frau kennen, die war 30, kinder- und auch arbeitslos, konnte aufgrund von Allergien den gelernten Beruf nicht mehr ausüben und brachte ihr Leben irgendwie nicht so ganz auf die Reihe. Ansonsten ein ähnlicher Verlauf. Erst war es unvorstellbar, dass sie bei ihrer Geschichte eigene Kinder wolle und nach 3 Monaten änderte sie schlagartig ihre Meinung, nachdem sie meinen jüngsten Sohn getroffen hatte.
Zum Glück für mich, äußerte sie diesen Kinderwunsch und ich konnte ihr mitteilen, dass ich mit Kindern durch war.
Im Trennungsgespräch kam dann von dieser Frau die Frage, warum ich denn noch zeugungsfähig sei, wenn ich keine Kinder mehr machen wolle und diese Frage brachte mich zum Nachdenken. Diese Nachdenken führte mich dann zum Urologen und ich lies eine Vasektomie durchführen.

Er hat sich bereits vor mehreren Jahren einer Vasektomie unterzogen (wegen seiner damaligen Frau er wollte eig kein Kind mir ihr und es passierte relativ früh und ungeplant und dann hat man halt geheiratet. Ja kann man wieder rückgängig machen (Vasektomie) aber ich hab es nicht in der Hand...sondern er...(ansonsten könnte man ja einfach die Pille absetzen o.ä. nein ich verhüte zzt nicht weil ich nicht muss also es hat schon seine Vorteile die moderne Medizin...)

Bedeutet es für eigentlich für Frauen, wenn ein Mann zeugungsfähig ist, dass der dann auch zeugen möchte?
Keine Ahnung, jedenfalls bedeutet, wenn jemand eine Vasektomie gemacht hat, dass er zu dem Zeitpunkt keine Kinder mehr zeugen wollte.
Dass so etwas rückgängig gemacht werden kann ist möglich, jedoch stehen die Chancen dafür schlechter, dass das auch dann klappt, dass man wieder zeugen kann, als dass man nach einer Vasektomie nicht mehr zeugungsfähig ist. Die Entnahme von Samen aus den Hoden durch einen Urologen, um eine künstliche Befruchtung durchzuführen, verspricht da wesentlich mehr erfolgreich zu sein.

Welcher Mann bitte nimmt denn schon eine Akademikerin?

Ich kenne da so einige Paare, da ist die Frau Ingenieurin, verheiratet und hat Kinder.

Was ist wenn es dann nicht klappt mit der Beziehung und ich bin schon 27 oder 28 und dann noch nen neuen Partner zu finden der ausgerechnet mit mir Kinder will... wird doch sicher sehr schwer.

Gute Frage, da zitiere ich einfach mal Clint Eastwood, der da sagte,


"If you want a guarantee, buy a toaster."😉

Klar kann das schiefgehen, aber in eine Beziehung geht man normalerweise nicht mit der Einstellung rein, dass das schiefgeht, sonst würde man sich da ja erst garnicht drauf einlassen, oder?
Ich möchte nochmal auf meine erste Beziehung nach meiner Trennung verweisen. Da hat das dann auch geklappt, dass sie sich ihren Kinderwunsch mit dem richtigen Partner auch erfüllen konnte. Mit mir hätte das auch nicht geklappt, erklärt habe ich das weiter oben.




Ich habe in meinem Umfeld bemerkt, dass die meisten attraktiven erfolgreichen Männer eher mit Frauen Kinder bekommen die einen Hauptschulabschluss und keine/ ne schlechte Bildung haben. Ist das verzerrte Wahrnehmung???

Das dürfte eine verzerrte Wahrnehmung sein.

Gruß Jim

 
Liebe Artemisia,

ich habe mich extra aus dem Urlaub hier angemeldet, weil mich Deine Geschichte so betroffen gemacht hat. Ich war nämlich vor 4 Jahren fast in der gleichen Situation, damals war ich allerdings 22, hatte nach einer abgebrochenen Ausbildung als Veranstaltungskauffrau gerade die zweite Ausbildung zur Restaurantfachfrau begonnen und war auch davon genervt, dann wurde eine enge Freundin schwanger und mich packte auch dieser unbeschreibliche Wunsch, ein Kind zu bekommen.

Das Problem: Mein Freund war ebenfalls 22 und trotz seines guten Aussehens beruflich eher ein Loser. Während ich immer sehr gut in der Schule war, hatte er gerade mal einen miesen Hauptschulabschluss und mir war klar: So will ich nicht leben, dieser Mann kann mich nicht versorgen.

Mir hätten ehrlich gesagt auch die 1600 netto Deines 50-jährigen Freundes nicht gereicht, wobei mir Geld nur insoweit wichtig ist, als dass ich davon akzeptabel leben kann mit Familie und Kind. Nun muß ich dazu sagen, dass ich meine 2. Ausbildung in einem sehr teuren Club an der Hamburger Alster gemacht habe, wo wirklich reiche Menschen verkehren. Schön merkt man den Unterschied immer an den Autos, denn dort fährt man nicht protzig Porsche oder einen lauten Maserati sondern eher Tesla oder einen 40 Jahre Top restaurierten Oldtimer, der von anderen Gästen dann auch mal auf 800.000,- Euro taxiert wird. Krass! Ich stand da mit meinem Azubigehalt natürlich nicht so toll da, bekam aber manchmal 50 oder 100,- Euro Trinkgeld von einzelnen Personen, so dass ich am Ende gut über die Runden kam, davon aber meinen Freund, den ich wirklich liebte mit durchfüttern musste.
Eines Tages sprach mit ein wirklich gut aussehender 38-jähriger Gast an, ob ich mir Geld dazu verdienen wolle, was mich natürlich erstmal abschreckte. Ich sagte nein, bekam das Angebot aber nicht aus dem Kopf, erzählte auch meinem Freund davon, der zu meiner totalen Verwunderung sagte, dass ich doch mal fragen sollte, was denn das Angebot genau wäre. Boah! Da war ich erstmal platt. Da habe ich das erste Mal an Trennung gedacht, Mein Freund wollte, dass ich vielleicht etwas Sexuelles mache, damit er davon etwas abbekommt. Ich war echt sauer und sagte ihm das auch.
Die Wochen vergingen, in mir keimte der Kinderwunsch weiter, ich wusste aber auch, dass ich es mit meinem Freund nicht wollte, meine Freundinnen rieten mir alle zur Trennung und nun ermutigte mich auch eine Freundin, den Herren aus dem Club näher nach dem Angebot zu fragen. Meine Freundin fragte mich über den Mann aus, wollte Bilder sehen, die ich zunächst verweigerte.

2. Teil der Geschichte folgt, ich muß jetzt erstmal los mit meinem Kleinen….
 

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