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Ich will bei ihm sein.

Ich habe jetz begonnen einen brief zu schreiben und er nimmt kein ende. ich werde am WE versuchen über meinen schatten zu springen und ihm den brief übergeben. ich habe ihn schon gesagt das ich ihn am WE brauche und er sich zeit nehmen soll....er macht es und ist für mich da, das weiss ich.
das lied kenne ich liebe tulpe udn es gibt im mom soviele lieder mit denen ich mich verbunden fühle.

ich denke das es ein versuch wäre und ein anfang,ich habe ihm geschrieben, das er mich fragen soll und mir zeit zum antworten geben soll, ich brauche zeit und dann öffne ich mich, er muss nur dran bleiben und das hab ich ihn geschrieben.

ich wünsche mir so sehr, das eine kleine last von mir fällt udn ich mich danach ein wenig besser fühle. es wird alles so viel udn staut sich, ich will es loswerden.

ich danke euch für eure ratschläge und für eure zusprüche...
ich muss es einfach schaffen!
 
Wir und damit meine ich Tulpe (die bestimmt einverstanden ist) und ich, drücken dir für das WE ganz fest die Daumen. Du schaffst es bestimmt mit deinem besten Freund darüber zu reden.

Mach dir keine Sorgen. Auch wenn es erst sehr schmerzt, wenn du es rauslässt. Danach wird es langsam besser werden. Je weniger du in dich hineinfrisst, um so mehr werden dich die schönen Erinnerungen auch wieder zum Lächeln und nicht zum Weinen bringen. Schreibe hier und rede mit den Menschen die dir nahestehen. Du wirst sehen langsam zwar nur aber langsam wird es besser werden.

Vielleicht hilft dir ja auch dieser Link:

Trauer

LG🙂
mo44
 
hallo ihr lieben...
es war verdammt schwer aber wir haben einen anfang gefunden, wir haben ein wenig darüber gesprochen aber ich konnte mich nicht ganz öffnen, ich dachte nicht das das so verdammt schwer ist.
ich habe ihn das lied von ich und ich vorgespielt udn er hat mich verstanden. wenn ich nicht gut drauf bin und am träumen bin dann fragt er mich gezielt und geht auf mich ein. er gibt mri zeit udn nimmt mich einfach in den arm....auch das tut gut auch wenn ich immernoch nicht geschafft habe darüber zu reden....

ich versteh nich warum das so schwer ist, ich will es doch aber es kommt einfach nicht über meine lippen, ich hasse das so sehr.
besser gehts mir nicht wirklich aber jetz weiss ich das er gezielter auf mich eingeht und mir fragen stellt....udn ich weiss, er versteht mich auch ohne worte.

was mir aufgefallen ist, das ich viel über ihn spreche, also über meinen stefan, so hieß mein liebe, ich erzähle über situationen die wir erlebt haben und ich erzähle gerne darüber, mir fallen dinge auf, die mir besonders fehlen...aber so wie ich mich fühle udn was in mir abgeht kann ich nich erzählen....kann ich einfach nich verstehen.

ich danke euch nochmal für euren rat. drück euch...
 
Liebe Lulu,

auch ich habe vor wenigen Monaten einen Menschen verloren, der in meinem Herzen war.
Ich hätte es nie geschafft ohne meine Freunde und meine Mum.
Mit meinen Freunden konnte ich Zeit verbringen, egal, ob wir gelacht haben, geweint haben oder einfach still war. Meine Mutter konnte ich zum Einschlafen in den Arm nehmen und mit ihr gemeinsam trauern.
Das ist so wichtig. Du darfst Dich nicht verschliessen. Du musst dich so viel wie möglich damit aus einander setzen. Suche Menschen die Dir zuhören, denen Du vertraust, teile DIch mit. Wenn man es nicht rauslässt, dann weiss man nicht, wie wichtig es ist, es rauszulassen.
Es hilft so sehr, darüber zu reden. Nimm Dir auch Zeit zum trauern. Erst dann kannst DU auch wieder positiv an den Tag gehen. Du musst wieder neuen Lebenmut findet, das wäre doch sicher auch sein grösster Wunsch gewesen. Umgekehrt, wäre es für dich doch auch das wichtigste gewesen, zu wissen, dass der Andere stark ist und irgendwann wieder lachen kann.
Das Leben kann hart sein, aber man muss das Beste draus machen. Wenn man sich ins Unglück stürzt, hilft es auch niemandem. Tu es für ihn. Öffne Dich.
Es tut so gut sich mitzuteilen und zu fühlen, wie mitfühlend andere Menschen sind, sie nehmen DIch in dem Arm und es gibt Dir so viel Kraft zu wissen, dass soe am Dich denken.

Ich wünsche Dir viel Kraft.
Lucy
 
Hallo Lucy,
ich danke dir für deinen beitrag....doch fällt es mir so unheimlich schwer. Im mom hat sich in meinem leben viel verändert,ich habe einen job bekommen udn musste wegziehen....weg von dem schmerz, weg von den menschen die ich liebe....weg von allem.
es viel mir schwer zu gehen,es viel mir schwer, IHN zurückzulassen, ihn nicht mehr jeden tag auf dem friedhof besuchen zu können einfach nicht mehr in der umgebung zu sein. Ich bin froh in meiner neuen wohnung aber doch fehlt er hier genauso wie daheim. Aber hier tut es nich ganz so doll weh, weil ich hier nix verbinde mit ihm...alles ist neu udn aufregend aber ich musste merken und feststellen, das mich hier wieder alles einholt. Fahre ich in meine alte heimat um meine family, vorallem auch seine family zu besuchen trifft mich der schlag....es kommt so plötzlich und ich habe meine gefühle nicht mehr unter kontrolle. Ich fahre von der Autobahn runter, lese das ortseingangsschild und alle gefühle kommen hoch, ich fange an zu weinen ohne es unter kontrolle zu haben. In diesen momenten weiss ich einfach, das sich auch mit "meinem neuen Leben" nix verändert hat. Alles was ich hier in meiner neuen heimat verdränge holt mich spätestens dort wieder ein.
Ich merke immer wieder wie sehr es noch schmerzt...es lässt mich nich los und ich komm da nich raus.
Ich bin am funktionieren und tue was von mir verlangt wird....

Ich vermisse ihn so schrecklich und möchte das immernoch nicht wahrhaben. Es werden jetz 4 monate, vier monate der einsamkeit und des alleinseins....ich tue dinge die ich mit ihm teilen möchte doch es geht nich.

Die letzte wochen waren so aufregend, da alles neu war und stressig, zwecks umziehen, neue wohung....und und und....
Jetz komme ich wieder zur ruhe und die gedanken kommen wieder täglich.....ich begreifs nich...
 
Hier im Forum hat mal eine Frau geschrieben, "der Schmerz klopft immer wieder mal an". Dieser Satz hat mich berührt, weil er stimmt und auf viele Situationen zutrifft, auch auf deine.

Natürlich holt dich alles immer wieder mal ein. Es ist dein Leben, aus dem ein wichtiger Bestandteil herausgerissen worden ist. Diese Lücke ist da, sie wird sich nur langsam schließen und die Erinnerung an dieses große Loch wird trotzdem vorhanden sein. Sei aber bitte nicht ungeduldig. Lass dem Schmerz seinen Raum, aber denke auch bewusst an die schönen gemeinsamen Dinge die ihr hattet. Auch wenn es traurig ist, dass diese vergangen sind, so habt ihr sie wenigstens gehabt. Der Gedanke daran wird dich irgendwann zum glücklichen Lächeln bringen, weil du ein Geschenk in dir trägst, ein Geschenk der Erinnerung. Was du jetzt spürst, ist nur die Last und der Schmerz des Verlusts. Hast du inzwischen deinem Wunsch nachgehen können, ein Instrument zu lernen? Vielleicht wäre es jetzt genau der richtige Zeitpunkt.

Es ist gut, dass du einen neuen Anfang gemacht hast. Ich drücke dir die Daumen.

Liebe Grüße
mo44
 
danke dir lieber mo...

das mit dem instrument habe ich noch nicht gemacht aber was mir im mom mehr am herzen gelegen hat habe ich heute über die bühne gebracht, ich wollte nicht nur von meinen erinnerungen leben sondern möchte auch, das mein körper seinen namen trägt, ich habe mich tattoowieren lassen udn ihn somit nicht nur in meinem herzen verewigt sondern auch auf meinem körper. dieses tattoo ist mein leben und es bedeutet mir sehr viel...

eines morgens hatte ich ein sehr schönes erlebnis....es war so unglaublich aber so real und so vertraut...
ich hatte bei seinen eltern übernachtet in seinem zimmer, wo wir viele nächte zusammen verbrachten und nun muss ich dort immer allein schlafen, schrecklich...früher setzte er sich immer auf die bettkante und weckte mich immer, meistens hörte ich immer schon die zimmertür und tat so als ob ich noch schlief sodass er mich liebevoll wecken konnte....es war immer so schön...
vor einigen wochen, morgens....ich war halb wach udn halb im schlaf....es spürte sich an als wenn jemand in das zimmer kam,ich dachte jetz kommt seine ma und will mich wecken, untypisch, ich fing an mit den augen zu zwinkern und wollte so tun als ob ich noch schlaf, so wie früher, ich merkte wie sich jemand auf meine bettkante setzte und ich streckte meine hand aus, so wie früher wenn er mich weckte (er nahm dann immer meine hand und berührte sie,dann kuschelte ich mich an ihm udn dann wurde ich langsam immer wacher) ich schloss meine hand soweit bis unsere eins waren....es fühlte sich so verdammt vertraut an, so warm und herzlich, ich fühlte mich beobachtet...plötzlich hörte ich klar und deutlich die zimmertür, die jemand auf oder zu macht, ich erschrack und machte die augen auf.....ich war allein...!

es fühlte sich so schrecklich toll an, es war wie früher, ich spürte das er da war und ich es nicht nur geträumt habe oder bilde ich es mir ein und hoffe so sehr, das er mich besucht hat?
es fühlte sich so realistisch udn doch wo weit entfernt an...aber ich hörte und spürte es doch genau...
ich persönlich glaube an ein leben danach udn ich weiss das er immer bei mir ist nur spür ich ihn nich immer, das vermisse ich...er sagte immer zu mir, "ich bin immer bei dir und werde dich beschützen udn über dich wachen...ich bin jeder sonnenstrahl, jeder regentropfen, wenn die vögel singen, singen sie für mich" er ist immer für mich da....das waren damals bei einem gespräch wo alles noch weit entfernt war, seine worte....

ich vermisse ihn so sehr....
 
ich habe ihn auf meinem körper verziert....
endlich habe ich es, mein körper wird nun für immer seinen namen tragen, nicht nur mein herz, nun auch mein körper.
ich habe mir ein tattoo stechen lassen, verschlüsselt, sodass nur ich weiss was es bedeutet. es fühlt sich einfach toll an, ich habe so lange geredet davon und nun hab ich es endlich.

ich muss feststellen das ich es im mom gut verdrängen kann, ich habe es nicht verarbeitet, ich verdränge es. obwohl sein foto immer bei mir steht, schaue ich es kaum an, ich habe angst davor....vor seinem foto habe ich eine kerze aufgestellt, eine zeit lang habe ich sie jeden tag angemacht, jetz habe ich angst davor....sobald ich sie anmache udn sein foto sehe, in seine augen sehe werd ich verrückt, es kommt alles hoch und der schmerzt bringt mich um....es tut so weh...
es fällt mir auch schwer an sein grab zu gehen, obwohl es nicht mal richtig eins ist, finde ich. er liegt auf der streuwiese, er wollte es so und ich akzeptiere dies, jedoch ist es für mich nix realistisches....es ist unvorstellbar, ich weiss wo er liegt und ich sah die urne hineinsetzten aber es bleibt unrealistisch für mich....
ich habe angst vor der konfrontation, ich brech zusammen...
aber ich weiss das er täglich bei mir ist, ich weiss das er mir zusieht, das ich nich allein bin....warum sollte ich dann an orten gehen, wie sein grab, wo er mir fern ist....aber ich fühle mich auch verpflichtet dort hinzugehen obwohl ich ihm dort nich nah bin....überall ja nur dort nich...es ist komisch...
wieso sollte ich ihm aus meinem leben erzählen, wenn er es doch sieht und weiss was ich tue....

es ist alles so unerklärlich udn ich will das alles nich....ich will doch nur bei ihm sein, ich will ihn spüren, umarmen, seine wärme spüren....seinen duft in meiner nase fühlen....ich will seine haut anfassen, seinen atmen hören....ich vermisse alles so schrecklich....
ich vermisse ihn mit seine krankheit...es klingt komisch aber mir fehlt diese husterei, die ihn ständig gequält hat, wenn er nachts neben mir lag und der lästige husten ihn nicht schlafen lässt....udn ich spüre das er da ist, das sein herz noch schlägt...mir fehlt sein atmen, der oft sehr schwer war aber ich spürte das er noch da ist....
von zeit zu zeit merke ich immer mehr was mir alles fehlt....auch seine krankheit, denn die gehörte nun mal zu ihm, sie machte uns das leben schwer, ja aber trotzdem machte sie uns nicht schwächer...nur stärker auch unsere liebe....
mir fehlt seine art und weise, wie er mich neckte udn mich zum lachen brachte....

was soll ich nur machen, ich werd das niewieder los, es tut so weh...warum nur, warum ging es nich anders, ich versteh es immernoch nich udn kann es einfach nich akzeptieren....ich liebe ihn doch so sehr...!!!
 

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