Aktuell auf jeden Fall ersteres.
Sie ist natürlich auch vorsichtig und etwas zurückhaltend, wegen der Kinder, einen Mann und Partner in ihr Leben zu lassen. Sie äußert aber schon mal Gedanken wie: Habe heute die Betten abgezogen, bei den Kindern hat es nicht so geklappt und sie musste sich am Ende selbst drum kümmern. Da stellte sie sich vor, wie ich da hinein passen würde mit meiner Art und meinen Wesen (also sowohl was mich als Partner aber auch als Vater betrifft).
So eine Phantasie ist natürlich ein großes Kompliment!
Aber:
- praktisch gesehen ist es gerade, in unseren jeweiligen jetzigen Situationen, weit entfernt
- Außerdem muss ich vielleicht etwas Skepsis bewahren: Will sie mich, voll und ganz? Oder nur den "Helfer", den "Zuhörer", den "Liebhaber"..?
Dazu müsste man sich halt wirklich näher kennenlernen und Zeit mit einander verbringen.
Man sollte nicht aus einer aktuellen Not einen möglichen Partner anziehen, der augenscheinlich viele "Bedürfnisse abgedeckt", sondern dann auch in guten Zeiten und ruhigeren Gewässern auch mit einander klar kommen und beisammen sein wollen.
Versteht ihr, was ich meine?
Das ist gar keine Unterstellung in ihre Richtung! Dafür gibt sie mir auch keinerlei Anlass.
Aber so ein Gedanke, der mir halt kam, vielleicht auch, weil ich gerade erst derartig hintergangen wurde.. Ich will ja nicht nur als Feuerlöscher wo einspringen, auch wenn ich selbst Nähe und Zärtlichkeiten davon hätte, wenn es aus den falschen Gründen passiert..
So "abgeklärt"(/ falsch) bin ich vom Typ her einfach nicht, dass so etwas kompliziertes (wo insg 5 Kinder im Spiel sind) anzufangen und im Hinterkopf nur "die Rechnung offen zu haben", da ein bisschen was zu investieren, selbst dafür was zu bekommen, und wenn das nicht mehr passt, dann halt Ende und woanders weiter..
Wir lernten uns ja vor zwei Monaten kennen, bewusst auf der Suche nach jemanden Neues, aber ohne zu große Erwartungen bzw Hoffnungen. Dann kam es ganz schnell ganz anders. Inzwischen ist bei uns beiden gerade keine Zeit und keine Energie, dort weiter zu gehen.
Das musste ich selbst erst verstehen lernen, aber wie og. ich bin zufrieden und sogar glücklich damit.
So sehr, dass ich ja nun hinterfrage: Wenn sich mal die Umstände für "mehr" ergeben - soll ich das, was wir jetzt gerade haben, "aufs Spiel setzen" und sehen, wie wir als Paar funktionieren könnten?