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Ich will aufwachen

Ich verstehe nicht so recht, was Du meinst, es liest sich so, als widersprichst Du dir selbst: Es ist normal und passiert unweigerlich, aber beim Lesen schüttelt es dich durch? Kannst Du das anders beschreiben?
Also ich glaube, es ist normal, dass in einer Krise erstmal sehr viel Kopf steht und diffus ist, sich Gefühle und Impulse wild abwechseln können. Trotzdem erlebe und lese ich bei dir diese Wechsel als besonders heftig, für mich fühlt es sich so an, als wärst du nicht richtig in Kontakt mit dir selbst und würdest vieles verlagern. Ich hatte ja schon mal das Bild von einem "Substitut" genannt. Ich habe so ungefähr das Bild vor Augen:
Deine Noch-Frau verletzt und kränkt dich durch ihre Aktion sehr stark - nach relativ kurzer Zeit lernst du eine andere Frau kennen, die du ganz toll findest -> schnell fühlst du dich im Kontakt unsicher/ emotional zu involviert, um die Noch-Frau geht es kaum noch>- du triffst neue Frauen/ hast Bezahlsex - >...

Es schiebt sich irgendwie immer eins weiter zu anderen Personen und Aktivitäten und ich glaube, eigentlich liegt darunter die Trauer und der Schmerz um das, was du mit deiner Noch-Frau hattest und aufgebaut hast, aber statt der Auseinandersetzung entsteht ein riesiges Kuddelmuddel.

Das ist mein Eindruck, der natürlich falsch sein kann und auch mit eigenen Erfahrungen zu tun hat. Ich habe früher auch sehr zu diesen Verschiebungen geneigt, wahrscheinlich immer noch ein bisschen, deswegen fällt es mir jetzt bei anderen Menschen stark auf, wenn ich meine, so ein Muster zu erkennen.
 
Ich hatte seit der Trennung andere sexuelle Kontakte, zuhause sowie in Hamburg.. 😉 Da war zugegebenermaßen Geld im Spiel, dafür konnte ich mich aber ohne Gedanken, ohne Gefühle oder gar Leistungs/Erwartungsdruck drauf einlassen und es tat einfach sehr gut.
Wenn Prostitution für dich kein belastendes Thema ist, warum bist du dann so streng deiner Frau gegenüber?
Sie kann Sex und Liebe offenbar ebenso gut trennen wie du.
Wollt ihr es nicht doch noch mal miteinander versuchen?
Ich wollte mich an den Kleinen ins große Bett kuscheln, musste aber aufstehen, da ich so anfing zu zittern und zu heulen, dass ich ihn nicht aufwecken wollte.
Dass alles, was ich versucht habe "für mich zu tun" an dem Tag, so gar nichts daran geändert hat, das hat mich noch weiter runter gezogen. Ich war sooo drauf und dran, zur Flasche zu greifen...davon abgehalten hat mich nur das Baby, mit dem ich allein war, und, dass ich in den letzten Wochen so viel erreicht habe mit Sport und Abnehmen und auch das einfach nicht wegwerfen wollte.

Ich hab es irgendwann geschafft, einzuschlafen, wirklich unter Tränen.
Es scheint dir ja gar nicht gut zu gehen mit der Trennung.
 
Es schiebt sich irgendwie immer eins weiter zu anderen Personen und Aktivitäten und ich glaube, eigentlich liegt darunter die Trauer und der Schmerz um das, was du mit deiner Noch-Frau hattest und aufgebaut hast, aber statt der Auseinandersetzung entsteht ein riesiges Kuddelmuddel.
Hm, na gut, ich versuche schon "weiter" zu "leben"..
Auseinandersetzung habe ich ja auch betrieben - ich weiß nicht, wie lange ich darin "verweilen" sollte um für mich einen Strich darunter zu ziehen?
Was geschehen ist, was sie mir angetan hat und was ggf die Umstände dafür waren, das habe ich verstanden und meine Erkenntnisse daraus mitgenommen. Ich habe vieles zu (meinem) Guten verändert und auf andere Veränderungen (Wohnung, Trennungsvereinbarung) kann ich aktuell hauptsächlich nur warten.
Alles, was sich um diese neue Bekannte dreht, war so nicht geplant und da ist noch vieles Ungewiss wie zuvor beschieben; ja, das kann ein "Wackel-Faktor" sein, aber für sich genommen nicht ausschlaggebend.
Nach der allerersten großen Trauer und Verletztheit stellte sich "Taubheit" ein. Die gab mir Klarheit zum Nachdenken und Energie zu Veränderung.
=> Vielleicht muss ich eben akzeptieren, dass die negativen Gefühle zwar lange taub waren, aber deswegen nicht abschließend verarbeitet und "weg" sind - irgendwo unter der Oberfläche sind diese noch da..
Ich kann das auch verstehen - es ist nur schwer zu akzeptieren, dass dieser Bumerang auch immer wieder dann kommen kann, wenn es ja eigentlich gerade rund läuft..Vielleicht muss ich mich mehr mit Trauer/Bewältigung befassen, um das besser verstehen zu können oder auch besser dafür gewappnet zu sein..

Wenn Prostitution für dich kein belastendes Thema ist, warum bist du dann so streng deiner Frau gegenüber?
Sie kann Sex und Liebe offenbar ebenso gut trennen wie du.
Wollt ihr es nicht doch noch mal miteinander versuchen?

Es scheint dir ja gar nicht gut zu gehen mit der Trennung.
Keine Ahnung ob das Sarkasmus oder ein schlechter Witz sein soll. Ich kann mit beidem nichts anfangen und beantworte das erst gar nicht.
 
So unrecht hat Marisol nicht ..
Das du jetzt erstmal Sex als Ventil und Trost brauchst kann ich gut verstehen..
So war es früher bei mir auch bei schmerzhaften Trennungen.

Durch eine schmerzhafte Trennung wird man oft haltlos und depressiv.

Wenn du deine Frau noch liebst und sie dich und sie treu sein möchte.....wäre eine Versöhnung vermutlich besser..

Der Film...Küss mich Tiger...passt sehr gut zu dir und deiner Situation.
 
Was soll der Blödsinn....🙄

Nee...ich gebe sehr unterschiedliche Ratschläge.

Wie schlecht du mich kennst und wahrnimmst.
------

Vielleicht ist sie jetzt erleichtert mit der Trennung und sie hat andere Männer....dann ist natürlich die Trennung besser.

Oder es tut ihr jetzt leid und sie zeigt Reue....dann wäre die Situation anders.

Der Film passt sehr gut, er ist tiefsinnig und witzig...

 

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