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Ich will aufwachen

So hatte ich es nicht gemeint und geschrieben..

Wenn man einen neuen sympathischen Kontakt findet
hilft es es erstmal locker zu sehen und sich nicht gleich zu viele Gedanken zu machen..

Sex würde ich nicht so schnell zu lassen.
 
Eine kurze Meldung - auf die vielen, kleinen Beiträge der letzten Seite kann ich so leider gerade nicht eingehen:
Seit Montag ?mittag? gehts mir wieder richtig, richtig beschi..en und ich kann nicht ganz erfassen, was der Grund ist, ob es überhaupt einen gibt geschweige denn, was ich tun kann.

Die letzten 7-8-9 Tage waren ein wildes Auf und Ab. Eigentlich ja durchweg AUF und Dinge, auf und über die ich mich freuen konnte, auch wenn dann schlagartig der Alltag wieder kam.
Die Ungewissheit mit meiner Bekannten, war sicherlich ein dicker Downer, aber der Abschluss meiner Nachricht von Sonntagabend war ja wieder ein Versönlicher und er war zu dem Zeitpunkt auch aus ehrlicher, innerer Überzeugung.

Ich denke, das viele hin und her bringt mich gerade ins Wanken.(?)

Dazu kommt: Heute der Termin bei der Anwältin wirft auch schon lange seinen Schatten voraus - eigentlich beruht aktuell ALLES, was geklärt werden muss, DARAUF. Denn Meine Ex äußert sich ohne eine "Beratung" ja zu keinem einzigen Punkt. Ich will einen richtigen Streit vermeiden, aber ohne meine Positionen aufzugeben. Im blödesten Fall läuft es auf Anwaltskrieg hinaus.. heute Abend weiß ich vermutlich mehr..mir graut es schon davor..

Ich habe seit gestern mit wirklich allen Mitteln versucht, AKTIV gegen diesen Tiefpunkt anzukämpfen, ich dachte, ich kriege mich daraus befreit?! Fehlanzeige..!
Ich sah das tolle Herbstwetter und die Sonne, hab eine Stunde früher Feierabend gemacht und bin eine tolle Runde mit dem MTB gefahren! Habe auch gemerkt dabei, dass ich fitter und kraftvoller bin, als noch vor über einer Woche, das war ein schönes Gefühl.
Zuhause habe ich direkt gekocht, etwas was ich mir am WE schon ausgesucht und für eingekauft habe, hat auch Freude gemacht.
Ich hab paar Nachrichten geschrieben oder Bilder im Status geteilt, bekam auch Zuspruch, alles prima.
Abends saß ich mit meiner Ex und dem Kleinen beim Abendbrot, der Knirps war zuckersüß, hatten beide was zu lachen..

Und als ich aus der Dusche kam und auf einen "eigentlich" tollen Tag zurückblicken wollte, fühlte ich mich trotzdem unendlich traurig und einsam.

Ich wollte mich an den Kleinen ins große Bett kuscheln, musste aber aufstehen, da ich so anfing zu zittern und zu heulen, dass ich ihn nicht aufwecken wollte.
Dass alles, was ich versucht habe "für mich zu tun" an dem Tag, so gar nichts daran geändert hat, das hat mich noch weiter runter gezogen. Ich war sooo drauf und dran, zur Flasche zu greifen...davon abgehalten hat mich nur das Baby, mit dem ich allein war, und, dass ich in den letzten Wochen so viel erreicht habe mit Sport und Abnehmen und auch das einfach nicht wegwerfen wollte.

Ich hab es irgendwann geschafft, einzuschlafen, wirklich unter Tränen. Heute früh hatte ich etwas "Abstand" dazu gewonnen, aber das Grundgefühl ist noch sehr präsent. Ich habe mich zur Arbeit geschleppt, bin aber völlig gehemmt. Und schreibe mir das hier gerade einfach mal von der Seele.

Es ist ja nicht der erste Tiefpunkt in den letzten Wochen, gegen den ich versuche "mich zu wehren". Die Erkenntnis zuletzt war ja...: Warten und Zeit vergehen lassen, dann schwächt das wieder ab. IM Tiefpunkt gelingt scheinbar eh nichts außer Schwarzmalen.
Familie, Freunde, Bekannte sind gerade allesamt nicht so richtig verfügbar, sodass ich da erst einmal selbst durch muss.

Vielleicht schreibe ich später nochmal, wie der Termin lief...drückt mal die Daumen.. :/
 
Ich habe seit gestern mit wirklich allen Mitteln versucht, AKTIV gegen diesen Tiefpunkt anzukämpfen, ich dachte, ich kriege mich daraus befreit?! Fehlanzeige..!
Ich glaube, das ist es, was ich als so chaotisch und inkonsistent in deinen Schilderungen empfinde: Es funktioniert nicht, nicht zu trauern in so einer Situation. Es ist unweigerlich, dass diese Tiefpunkte kommen, um zu verarbeiten (denke ich). Für mich fehlt in deinen Geschichten der rote Faden, das Verbindende. Du schwankst zwischen "alles ganz toll" und "alles ganz schrecklich" und das meist in Verbindung mit anderen Menschen/ äußeren Umständen. Ich finde das einerseits ganz normal in Krisenzeiten und gleichzeitig schüttelt es beim Lesen regelrecht durch und ich denke: Wann kommt der Punkt, an dem du das selbst merkst? An dem sich die verschiedenen Gefühle und Aufs & Abs verbinden zu einem Prozess.
Ich weiß nicht, ob ich gut klarmachen kann, was ich meine. Aber ich denke, es ist auch möglich Aufs & Abs zu haben, die mehr miteinander verbunden sind, nicht so sehr voneinander getrennt und chaotisch und externalisiert. Vielleicht erkennst du es im Rückblick, wenn du dann nochmal hier liest.
 
Von den letzten Seiten greife ich mal hier diese Fragen auf:
@Keineidee: du kannst machen, was du möchtest.
Bzgl. "Sauna" hatte deine Bekannte ja offenbar auch kein Problem.

Was könntest DU dir eig. mit ihr vorstellen?
Also nur was Lockeres oder was siehst du da?
Oder siehst du noch gar nix grad?
...
Sie ist offener geworden, als er sich zurückgenommen hat.
Ich hatte seit der Trennung andere sexuelle Kontakte, zuhause sowie in Hamburg.. 😉 Da war zugegebenermaßen Geld im Spiel, dafür konnte ich mich aber ohne Gedanken, ohne Gefühle oder gar Leistungs/Erwartungsdruck drauf einlassen und es tat einfach sehr gut.

Dass mit der Bekannten nun schlagartig so etwas "natürlich" entstanden wäre, ist einfach ein schönes Gefühl. Dass es "nicht geklappt" hat, ist für mich abe nun auch kein Weltuntergang!

Aktuell ist es schwer zu sagen, was ich da bei Ihr sehe:
Gerade JETZT, wo ich mich einsam und traurig fühle, zieht es mich emotional schon zu Ihr, aber das in der Situation jetzt irgendwie zu bewerten ist unmöglich, weil verfälscht. Es gibt da Pro und Contra was sie angeht.
Für Sex wäre ich bereit gewesen, auch ohne mir vorher darüber absolut im Klaren zu sein, ob ich mehr oder langfristig was von Ihr wünsche.

Bei Ihr war es an dem Abend anders. Ich kriege den Wortlaut nicht mehr genau hin, aber als wir so zu Gange waren dachte sie einmal laut "Kriegen wir das hin? Bei den Kindern, dass wir so nah bei einander wohnen, dass wir uns bei Chor und Schule über den Weg laufen?"
=> Es klang mehr nach einer Frage, die sie SICH stellt: Also, schafft sie es, mit mir vollkommen intim zu werden, wenn nicht klar ist, ob das der Anfang von etwas Größerem ist, oder erst einmal vielleicht nur das?

In Ihrem Urlaub ist auf jeden Fall etwas mit Ihr passiert!
In erster Linie, weil sie dort unbeschwert war, um nachzudenken aber auch nachzufühlen, was in diesem einen Monat, seit dem wir "über einander gestolpert" sind, passiert ist!
=> Offenbar hat sie eine Sehnsucht entwickelt, dass sie sich "traut" mich zur Sauna oder zumindest einem Filmabend (Ende Offen) einzuladen. Das ist wohl offensichtlich.
=> Gleichzeitig fragte Sie mich beim Schreiben Sonntagabend: Dass ich Sie beim Chorauftritt besuchen kam (obwohl es nicht meine Musik sei), das mit der Überraschung zum Geburtstag oder auch so eine kleine Geste, wie dass ich zum Filmabend noch Popcorn mitbringe - womit sie das verdienen würde? Scheinbar traut sie Ihren Augen nicht, dass da auf einmal ein Kerl ist, für den Sie interessant ist und Sie selbst auch ?irgendwelche? Gefühle für ihn hat..

Es klingt alles so, als hätte Sie schon "Lust" gehabt, sonst hätte Sie nicht erst in allerletzter Sekunde die Handbremse gezogen, aber der Kopf ratterte die ganze Zeit bei Ihr, "was das mit mir für sie sei".

Wenn ich das alles so schreibe und nochmal lese: Ich wüsste gerade auch nicht, zu was ich mich (jetzt ganz aktuell) mit Ihr einlassen würde. Gerade weil es mir gerade mies geht - sollte sich die "Möglichkeit ergeben", doch Sex zu haben, ob ich den Schritt gerade guten Gewissens gehen kann, weil ich nicht weiß, ob ich mich damit auch emotional an sie binde...Am Freitagabend hätte ich das klar verneinen können.
Ich denke ich brauche jetzt gerade erst einmal Zeit, Abstand und Ruhe, um mir über die nächsten Schritte mit Ihr klar zu werden - unabhängig, was Sie für sich an "Antworten findet".

Und selbst wenn ich mir mehr vorstellen oder wünschen würde, bleibt zu bedenken, ob das -blöd gesagt - "in der Praxis klappt", ungezwungen Zeit mit einander zu verbringen, ohne von Zeitfenster zu Zeitfenster zu hangeln.


Das ganze Thema rund um Sie rückt aber jetzt kurzfristig in den Hintergrund und ich muss mich erst mal wieder aufrappeln und die anstehenden Dinge klären.
 
Zuletzt bearbeitet:
Konzentriere dich auf euren Termin heute Abend.
Das ist das wichtigste seit langem, das auf dich wartet!
Ich drücke dir die Daumen! 👍

Vielleicht magst du dir eine Liste machen, damit du wichtige Punkte nachher nicht vergisst anzusprechen.
 
Du hast in der letzten Zeit extreme Lebenssituationen erleben müssen.
Ich würde mir therapeutische Unterstützung suchen.
Diese Suche läuft eh parallel und ich habe auch dieses digitale Programm bei meiner Hausärztin angefragt..

Dass du Sex mit anderen Frauen gehabt hast würde ich ihr nicht berichten..
Das ist selbstverständlich..

Es funktioniert nicht, nicht zu trauern in so einer Situation. Es ist unweigerlich, dass diese Tiefpunkte kommen, um zu verarbeiten (denke ich).
Für mich fehlt in deinen Geschichten der rote Faden, das Verbindende. Du schwankst zwischen "alles ganz toll" und "alles ganz schrecklich" und das meist in Verbindung mit anderen Menschen/ äußeren Umständen. Ich finde das einerseits ganz normal in Krisenzeiten und gleichzeitig schüttelt es beim Lesen regelrecht durch
Ich verstehe nicht so recht, was Du meinst, es liest sich so, als widersprichst Du dir selbst: Es ist normal und passiert unweigerlich, aber beim Lesen schüttelt es dich durch? Kannst Du das anders beschreiben?
Mich macht halt in diesen "Talfahrten" fertig, dass ich diese Achterbahn überhaupt nicht kontrollieren kann: Ich kremple mein Leben um, fordere und belohne mich, bin vom Kopf her recht klar, was ich will und brauche. Und dann ZACK ist die Stablität wieder dahin.
Mehr kann ich ja auch nicht tun, als jetzt schon - dass es mir gut geht, wahrlich gut, und es dann doch wieder alles ins Wanken gerät, ist richtig fies.. Ich kann verstehen, wenn jetzt jemand im Kopf hat "Ja, Gefühle kann man ja auch nicht Kontrollieren" und "Das braucht Zeit so etwas zu verarbeiten", ja, klar...aber wann darf ich mich denn "trauen" mich wieder gut zu fühlen, ohne gleichzeitig Angst davor haben zu müssen, dass aus dem Nichts die nächste Talfahrt kommt..?

Konzentriere dich auf euren Termin heute Abend.
Das ist das wichtigste seit langem, das auf dich wartet!
Ich drücke dir die Daumen! 👍

Vielleicht magst du dir eine Liste machen, damit du wichtige Punkte nachher nicht vergisst anzusprechen.
Der Termin war über Mittag und lief tatsächlich sehr gut: Die Anwältin konnte dem ersten Eindruck nach auch unsere Erwartung/Hoffnung erfüllen und wir haben nun alle ein paar Hausaufgaben bekommen bis zum nächsten Termin in 2 Wochen.
Das Thema Finanzen und Unterhalt wird mit als erstes geklärt, damit wir beide einfach wissen, womit wir jeweils in Zukunft "haushalten" können, auch in Hinblick jetzt auf Wohnungssuche.
Meine Ex war vor Ort im Gespräch aber auch danach recht "freundlich" - nicht so wie nach dem Termin beim Jugendamt.

Es hätte erheblich schlimmer laufen können, ja, dem Frieden traue ist aber erst, wenn auch schriftlich alles unter Dach und Fach ist.

Der Verlauf vom Termin und die "Atmosphäre" danach sind jetzt gerade eine echt große Erleichterung.
 

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