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Ich will aufwachen

Ich musste nachsehen. Fand intim Fotos von ihr. Einen Browser Tab mit Sex Dating, eingeloggt. Und dann Telegram. Voll mit Typen. In Summe 3 mir denen die mich betroffen hat, mit einem mehrfach, uA von Fr auf Sa im Hotel. Und sie sei sich ihrer Gefühle für ihn nicht sicher.
Schickte teilweise Fotos von Donnerstag, als der große EINSCHULUNG hatte. Einen Tag vor ihrem fck Wochenende.... ist das nicht schon krankhaft??? Sucht sie so nach Sex und "Nähe" bei irgendwelchen Internet P1mmeln
Das ist widerlich.
In einen von ihren Lovern scheint die sich sogar verliebt zu haben.
Wie stellst du dir eine Weiterführung eurer Ehe vor?
Sie ist für eine Monogame Beziehung nicht geschaffen.
Sie hat doch vor eurer Ehe schon vom Dreier und Swingerclub geredet.
 
Sex ist auch wichtig in einer Beziehung. Ob, wie oft und wie man den auch auslebt - das ist natürlich individuell persönlich und sollte auch zu einander passen.
Das tat es von Anfang an auch, bis zu einem gewissen Punkt. Da sprach sie, ziemlich weit am Anfang und wir waren schon mächtig intim, von "Härterem" Sex, das ein 3er irgendwie interessant wär oder auch Swinger Club, aber mehr von der Atmosphäre.

Das hat mich damals geschockt, ich hatte da schon das Gefühl, dass sie so früh so etwas anspricht... ob das auch ohne geht. Ist nicht meine Welt, von mir selbst aus hätte ich da keine Ambitionen, aber dachte zumindest im ersten Punkt, kann sie ja versuchen, mich an etwas neues herauszufordern, was ihr gefällt.

Es passte gut, sie wollte aber ganz andere Dinge als du?
Ziemlich widersprüchlich, siehst du das nicht?

Sie kam auf dich zu.
Du hast da etwas Wichtiges ignoriert, die Augen verschlossen, nicht interessiert erkunden wollen, wie es deiner Frau wirklich geht.

Dazu kam es nie so wirklich. Hab von mir aus mal was probiert, kann auch gut an, aber "weiter" wusste ich nicht, also bin ich da auch zurück in meine Komfort Zone.

Bequem, du nanntest es faul. Ankommen könnte beim Gegenüber auch noch:
Desinteressiert. Gleichgültig. Egoistisch.


So wolltest du es sehen.
Wie es deine Frau sah, interessierte dich nicht.

Das klingt alles sehr hart, ich will dich damit aber gar nicht angreifen.
Ich bin eher lösungsorientiert.
Ändern kann sich (ob in dieser oder einer anderen Beziehung) nur etwas, wenn du dich änderst, also das, worauf du Einfluss hast.
Sieh dir deshalb deine Anteile an.

Wie sieht es allgemein um eure Paarkommunikation aus? Etwas, das ihr gemeinsam anschauen könntet.
 
Ich weiß dass ich eine mitverantwortung habe zum Zustand unser Beziehung:

Der Fokus war einfach alles am Laufen zu halten.

Ich habe immensen Leistungsdruck auf der Arbeit.
Der große hat evtl adhs, es ist seit Jahren unbeschreiblich schwer für uns damit umzugehen. Hier sind wir inzw bei einen Arzt aber noch am Anfang.
Der kleine kam letztes Jahr 5 Wochen zu früh zur Welt, großer Schock, lange Zeit Intensivstation.
Ein paar Monate später hatten wir einen Autounfall, unverschuldet, mein Ellbogen war gebrochen und ich hatte ein sehr lange Genesungszeit, weil ich tatsächlich lange schmerzen hatte aber auch die Auszeit von der Arbeit brauchte.

Vielleicht bin ich schon lange in - oder spätestens jetzt kurz vor - einem Burnout?
Ich habe den Begriff früher immer belächelt, jetzt kann ich mir nichts passenderes vorstellen.
Ich bin später bei meiner Hautärztin, vielleicht weiß sie Rat.


Ja an der Situation, ich sag mal bis vor 4 Wochen, sind wir beide verantwortlich. Ich sah dass wir in ganz kleinen Schritten immer wieder etwas verbessern. Viele kleine Dinge die langfristig hoffentlich Erleichterung bringen, damit man auch wieder neue Energie findet, um an Baustellen zu arbeiten.
Das war meine Sicht der Dinge.

Das was sie tat, zeigt, dass es in ihr wohl schon keinen Ausweg mehr zu sehen gab?
Aber sie hat es nie so angesprochen, ernsthaft und mit Nachdruck. Stattdessen...das...

Ich habe jetzt nochmal deutlicher die gesamte Situation beschrieben.

Ich danke für wirklich jeden einzelnen Kommentar, auch wenn ich gerade nicht gezielt darauf antworten kann.

Was ich, für mich stand jetzt, aber ganz deutlich ablehne: Dass ich eine Mitschuld haben solle, dass sie nicht mit mir geredet hat, mit den ernst der Lage aus ihrer Sicht erklärt hat.
Ich weiß noch wie mir früher in der weiterführenden Schule das Thema "Bring Schuld" auf den Zeiger ging - man müsste lernen, sich selbst zu Wort zu melden, um etwas beizutragen.
Für mich gehört diese Bringschuld mit zum Erwachsensein. Und auch zu einer Beziehung. Ich bin kein Hellseher und die feinen Sensoren, die man so haben kann, funktionierten schon lange mehr. Ein Opfer der Umstände. Dafür fühle ich mich nicht verantwortlich, nicht bei diesen Umständen.

Aber wir versuchen ja Klarheit in einer paar Beratung zu bekommen. Vielleicht sagen Sie das gleiche und ich muss es so akzeptieren. Keine Ahnung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Frau führt ohne dein Wissen eine offene Ehe.
Sie belügt und betrügt dich schamlos nach Strich und Faden.
.
Während du brav eure Kinder hütest, sucht sie sich ihre Stecher im Netz und turnt mit Hinz und Kunz durch die Betten und entwickelt sogar Gefühle für einen ihrer Lover.
Hättest du nicht in ihr Handy geschaut, würde sie ihr Doppelleben hemmungslos weiterführen.
Monogam zu leben, scheint nicht ihre Welt zu sein.
Sie hat ja schon vor eurer Ehe ihre Wünsche geäußert ... wie Dreier und Swingerclub.
Du warst vorgewarnt.
Ein Therapeut wird ihre sexuellen Präferenzen auch nicht wegtherapieren können.
Erstaunlich, dass sie mit zwei kleinen Kindern -wovon eines noch ein Baby ist - soviel Energie für ihre Seitensprünge aufbringen kann.
Normalerweise ist man/Frau zu platt, um noch ein aufregendes Sexleben zu führen.
Lass das Ganze erstmal sacken und entscheide dann, ob du ihr jemals verzeihen kannst.
Misstrauisch wirst du nach den Vorfällen immer bleiben.
Wenn du eine vertrauenswürdige Hausärztin hast, dann erzähl ihr davon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde die Art des "Betrugs" leider auch besonders schwierig. Ich selbst bin nicht so gestrickt, dass ich denke, Fremdgehen muss immer das Ende bedeuten, aber für mich würde das "wie" eine große Rolle spielen. Hier klingt es schon nach sehr systematischem Betrug im größeren Stil, nicht ein Ausrutscher aus einer Situation heraus. Letzteres finde ich menschlich, ersteres könnte ich sehr viel schwerer verzeihen, weil es in den Zeiten zwischen den Treffen viele Möglichkeit für sie gegeben hätte, ihr Verhalten zu reflektieren, darüber nachzudenken, wie es dir damit gehen wird, das Gespräch zu suchen, etc.
 
Wenn es nur um Sex ginge, könnte man ja noch überlegen, ob ihr die Ehe öffnen könnt. Das ist natürlich "im Nachhinein" eine faule Nummer, aber nun ist es eben so. Da sie sich aber ihrer Gefühle für einen der Männer nicht sicher ist, finde ich das heftig. Ich meine, musst du jetzt schauen, ob er der Neue ist und falls doch nicht, darfst du bleiben? Schäm dich doch nicht, du musst darüber reden dürfen.
 
@Keineidee Noch einmal: Die Schuld für ihr Fremdgehen liegt nicht bei Dir.
Fehler in der Beziehung habt ihr beide gemacht, respektlos verhalten hat sie sich.

Mögt Ihr im Alltag auch harmonieren, auf sexueller Ebene passt es aus meiner Sicht bei Euch nicht wirklich.
Selbstverständlich ist das nur meine Sicht der Dinge.
Wenn es so ist, ist das weder Deine noch ihre Schuld.
Ihr Fehler war es, Dir nicht deutlich zu machen, was ihr fehlt.
In ihrem Fremdgehen sehe ich mehr als einen Fehler, ich empfinde es als Trennung von Dir.
Sie hat sich auf der sexuellen Ebene vollkommen von Dir entfernt.
Auf eine sehr verletzende, für mich unverzeihliche Art.

Findet ihr keine gemeinsame sexuelle Basis, wird es sehr schwierig werden, eine gemeinsame weitere Zukunft zu planen.
Muss sich einer verbiegen, nimmt das selten ein gutes Ende.

Auch wenn ich einige Ansetze kritisch sehe, empfinde ich die Beiträge von @Ausnahmsweise als wichtig für Deine Entscheidungsfindung.

Bitte versuche Abstand und etwas Ruhe zu finden, bevor Du vertiefend mit Deiner Frau redest.
Gespräche im Zorn (wenn auch berechtigt) sind nicht zielführend.
Wie schon von einigen geschrieben: Eine Auszeit von vielleicht zwei, drei Tagen, bevor Du mit ihr redest, empfinde ich auch als wichtig.
 

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