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Ich will aufwachen

Du weinst. Du zitterst. Du bist aufgebracht.
Es gibt daher vielleicht auch die Möglichkeit, dass sie nicht den Mut hat, dir noch mehr zuzumuten.
Angst davor hat, was das, was sie sagen müsste, auslösen könnte.

Wo war eigentlich euer Nachwuchs während der größten Krisenstunden?
Wie geht ihr damit um, was nicht unbemerkt bleiben konnte und und auch jetzt nicht sein kann?
 
Ihr habt eine Chance.
Aber, sie muss handeln. Alle Kontakte muss sie abbrechen, löschen. Sie muss in Therapie, du auch, später zusammen.
Halte du dich zurück und warte ab, wie wichtig es für sie ist.
Kümmer du dich um die Kinder. Die bekommen das doch alles mit. Wenn alles zuviel wird für dich, nimm die Kinder und gehe mit ihnen in ein Hotel und habt ein schönes Wochenende/Kindererlebniswochenende.
 
Von ihr kommt ein einfaches tut mir leid, als hätte sie meinen Aufschnitt fürs Brot vergessen zu kaufen. Keine Emotionen. Keine Reue, keine Schuld.

Als wäre es gar kein Fehler gewesen. Die hatte ihre Beweggründe und damit ist das Thema sich erledigt oder nicht?

Dazu kriegt sie kein Wort heraus.
"Was willst du denn jetzt von mir hören?"
Du bist ihr offenbar egal.
Ich hatte inzwischen Gespräche hier und da... alle wären schockiert aber alle deuteten an, es könnte Hoffnung geben.
"Gespräche hierund da"? Du erzählst deinen Freunden die ganze Geschichte? Und die deuten an, es könne "Hoffnung geben"?
Wie begründen sie das?

Zusammenbleiben wird nur funktionieren, wenn du freude an Erniedrigung empfindest. Sie hat ihre sexkontakte nicht abgebrochen. Sie hat kein Unrechtsbewusstsein. Sie wird weiter rumpoppen, ihr handy aber nicht mehr besoffen liegenlassen.
Du kannst das verdrängen.
Musst es aber nicht.
Was eine Paartherapie da bringen soll, verstehe ich nicht.
Sie liebt dich nicht. Die Beziehung ist ihr egal.
Wegen der Kinder will keiner von euch gehen.
Ich würde einen Anwalt aufsuchen und die Scheidung einreichen.
Damit der Unterhalt dich nicht killt und der Kontakt zu den Kindern lebendig bleibt, böte sich das Wechselmodell an.
Lass dich beraten.
Ganz ehrlich, ich sinke gerade in ein Loch, wie in Gottes Namen soll diese Situation noch zu retten sein?
Als funktionierende Ehe? Gar nicht.
Sag ihr doch heute abend mal: "Heidrun, ich habe nachgedacht. Du musst dich nicht mehr zurückhalten. Poppe, mit wem du willst. Ich bin raus. Der Rest geht über meinen Anwalt."
Solange du weich wie Gummi bist, wirst du nie erfahren, wo sie wirklich steht.
 
Du weinst. Du zitterst. Du bist aufgebracht.
Es gibt daher vielleicht auch die Möglichkeit, dass sie nicht den Mut hat, dir noch mehr zuzumuten.
Angst davor hat, was das, was sie sagen müsste, auslösen könnte
Das trifft es wohl so ziemlich, ich kenne meine Frau genug, so offen sie vom Wesen her ist, so wild wie sie den Sex haben möchte, wenn es um solche Themen geht, was zwischen uns (schief?) Läuft, da kriegt sie die Zähne einfach nicht aus einander und wenn ich versuche nachzuhorchen kommt "weiß ich nicht" als Antwort.
Das ist auch jetzt gerade gewissermaßen berechtigt, bevor man jetzt in dieser Situation eine evtl voreilige oder unehrliche Entscheidung trifft, will man weiter nachdenken..

Ich habe den letzten Text gestern Abend aus den Arbeitszimmer geschrieben, nachdem wir versucht hatten zu reden und ich den Raum verließ mit den Worten: Ich bedeute dir offenbar überhaupt nichts mehr, nachdem ich von ihr erfuhr, dass noch nicht alle Kontakte abgebrochen sind.

Ich saß da also, allein, gekränkt, es kamen wieder viele negative Gefühle hoch bis sich wieder Taubheit einstelle. Ich war in den Moment dankbar dafür, aber die vielen offenen Fragen ließen mich natürlich auch nicht los.
An Schlaf war nicht zu denken.
Ich hatte das Gefühl als könnte ich noch einmal Kraft aufbringen und ging zurück zu ihr ins Wohnzimmer, setzte mich auf die Couch zu ihr. Wir haben noch bis 2 Uhr nachts geredet!

Zu meiner Überraschung hatte sie nicht ihr Handy in der Hand sondern einen Block auf dem sie schrieb. Es sei ein Brief für mich in dem sie versucht, ihre aktuellen Gedanken zu ordnen und zu teilen. Wie oben gesagt.. irgendwie typisch für sie.

Ich habe sie aber aufgefordert zu versuchen mit ihr zu reden. Ich war dabei nicht vorwurfsvoll oder fordernd. Ich wollte echte antworten und keine aus ihr heraus pressen.

Sie beschrieb mir, dass die das Gefühl habe, in ihr wandelte sich etwas. Sie beschrieb es wie Midlife Crysis: Eigentlich hat sie "alles", aber stellt in Frage ob ihr das reicht. Ob es so wie es ist noch 20,30,40 Jahre weiter gehen und die glücklich machen könnte. Ihr fehle die Leidenschaft, das Prickeln, Knistern und eben die Erfüllung mancher Vorlieben..

Ich habe es nicht persönlich genommen weil ich mehr aus ihrem innersten erfahren wollte.

Ich habe ihr dann alle meine Gedanken geteilt. Dass keiner mit uns ist mit sich sonst zuletzt zufrieden war. Ich merke an Ihren Antworten dass es dabei überhaupt nicht nur um die Beziehung geht, sondern das Thema tiefgründig sexueller Natur ist.

Ich habe erst oberflächlich angefangen: Bei uns war "im Bett" ja längst nicht immer alles eingeschlafen oder festgefahren, monoton. Ich kann urheber verstehen, dass das Gefühl hat sexuell zu verdursten, wenn nur meine Libido vom Alltagsstress betroffen ist.
Stell dir jetzt bitte vor, wir - beide - schaffen das unglaubliche und finden wieder zu einander: "Reicht" es dir dann, zB so wie es zu unseren besten Zeiten war?
Ich hatte das Gefühl, dass es ihr hier gerade tatsächlich schwer fällt eine Antwort zu geben.

Sie brachte dann an, dass sie versucht hätte, gewisse Themen, sexuelle "Praktiken" (dies Wort, aber mir fällt gerade nichts besseres ein) oder "Abenteuer" anzubringen und ich das abgelehnt habe.
Hier musste ich widersprechen: sie hat MAL so ein Thema angeschnitten aber nicht viel dazu gesagt und auch dabei nicht erklärt, um was es ihr geht. Ich habe ihr auch gesagt - diese Erkenntnis ist auch erst Jahre später in mir gewachsen - dass ich das "persönlich" genommen habe und mich das zu tiefst verunsichert hat.

Da waren wir uns nicht ganz einig aber ich habe versucht das Gespräch wieder in eine produktive Richtung zu lenken.

Sie sprach dann an, dass sie nachsehen hätte, was ich mir da jetzt für ein Buch gekauft hätte und abends lese: "Liebe lässt frei".
Ihr habe gesagt, dass ich auch mein zugegebenermaßen festgefahrenes Denken prüfen möchte, ob ich etwas dazu lernen kann oder auch andere Gedanken annehmen könnte. Das man "Liebe und Partnerschaft" und "Sexualität" trennen könnte, ohne dass beide Partner daran kaputt gehen, evtl sogar im Gegenteil. (In der Theorie dieses Buches).

Sie habe da auch online nach Infos gesucht und meinte dann, jetzt gerade könnte sie sich eine offene Beziehung vorstellen, ggf. sogar wünschen, zumindest "für eine Zeit lang".
Gleichzeitig beteuerte Sie, dass sie NICHTS verlieren möchte, sie liebt mich noch genau so wie zuvor, genau wie unser Zuhause und die Kinder sowieso.

Als ich mir, aktuell oder auch früher, den Kopf zerbrach, was in ihr vorgehen könnte, kam mir dieser Gedanke natürlich auch. Auch hier in den Beiträgen wurde es, mal mehr mal weniger empatisch, zu Wort gebracht.

Ich bin dann darauf eingegangen um diesen Elefanten in Raum ein für alle mal zu packen bevor es sich wieder verstecken kann!

Ich sagte, dass man die diese "Modelle" eins braucht und das ist eine gemeinsame, unerschütterliche Basis braucht sowie Vertrauen, Selbstvertrauen und auch Vertrauen zum Partner. Wenn Sie sich schon auf mein Buch beruft, solle sie es sich nehmen und lesen, denn das steht auch ganz klar drin.
Alles andere ist sonst für einen nur ein Freifahrtschein und für den anderen "aushalten bis zum geht nicht mehr".

Ganz ohne Vorwürfe konnte ich das Gespräch auch nicht führen: Ich sagte ihr schon, dass sie manche Themen nie richtig angesprochen hat oder dabei nicht rücksichtsvoll genug mir gegenüber war. Dass ich das Thema verstehen kann und mich ggf dafür öffnen kann.
Ich habe auch offen angesprochen was sie schon wusste: sagt ich vor unserer Beziehung nicht schon X Partner oder groß rumprobiert habe!
Warum hat sie niemals versucht, mich an Themen heranzuführen?

Ich weiß nicht ob dieser Gedanke überhaupt stand hält? Wenn ein Partner Vorlieben hat und der andere nicht, er diese nicht mal kennt, müsste man dann versuchen, ihm das "beizubringen"?

Sie sagte, sie habe den Eindruck gehabt, ich fühle mich damit nicht wohl. Stimmt ja auch, aufgrund der Art und Weise. Und dass sie sich eben dabei (aktuell) jemanden vorgestellt hat, der das "mitbringt", der da "Typ dafür" ist.

Ich denke das war so ziemlich das ehrlichste, was sie sich bei dieser großen Thematik jemals getraut hat zu sagen.

Ich fahre es trotzdem unfair, weil sie mir nie eine Chance dazu gegeben hat, zumindest sehe ich es so. Ich habe ein Bild gebracht: Du hast Hunger und magst dir schnell eine Dose auf. Die erfüllt den Zweck, Hunger ist gestillt. Die Alternative wäre sich etwas zu kochen, aber das dauert viel länger und bedeutet Arbeit.

Die Konserven Metapher fiel mir spontan ein, jetzt vielleicht lächerlich, aber beschreibt doch unsere Lage irgendwie.

Jedenfalls waren wir in dieser Thematik so tief wie noch nie zuvor und ich wollte das nutzen, aber haben wir uns über solche "Modelle" frei unterhalten und ich habe wieder angeknüpft bei: es braucht eine Basis.

Habe von mir das Thema Swinger angesprochen, dass ich mir vorstellen könnte, dass so was sieh Reiz hat - jetzt nur vom drum herum her allein schonn und nicht um dort wild die Partner zu wechseln.
Ich sagte ihr auch: vor 7 Jahren habe ich auch in Foren gestöbert und da war ein Mann der sagte, er und seine Frau sind schon ewig zusammen, beide so enger 40 glaub ich, und die machen genau das, aber auch mit anderen Partnern. Jetzt nicht 1x im Monat aber irgendwie so... und gehen danach zusammen heim und lieben sich noch immer. Dieser Gedanke geht mir nicht aus dem Kopf seit 7 jahren, ich konnte den damals nicht für mich annehmen, aber jetzt sind wir wieder an dem Punkt wo ich mir Gedanken machen muss.

Bei allem was wir besprochen habe, frage ich, ob es ihr reicht die und jenes mit mir zu erfahren ist ob es ihr tatsächlich dann auch schon darum gehen würde, sich bmit anderen auszutoben? Ich glaube, dass könnte sie mir tatsächlich gerade nicht (ehrlich) beantworten, hatte aber das Gefühl, dass sie etwas zurück rudert.
Ob es tatsächlich so wäre oder sie mich ne schützen wollte, kann ich nicht einschätzen. 50:50.

... ich glaub ich muss hier meinen Beitrag aufteilen...
(Ende Teil 1/2)
 
.. Fortsetzung..

Ich war gefühlsmäßig die ganze Zeit taub aber wieder hellwach und hatte das Gespräch immer weiter und ihr Rieger getrieben, koste es mich, was es wollte, aber ich wollte die Wahrheit.



Am Ende kam ich WIEDER dazu:

Wenn du dir das mit mit vorstellen kannst, dann gibt es aus meiner Sicht zwei oder drei Dinge:

1. Ich muss heilen und dafür brauche ich auch sie. Habe da nochmal kurz den Bogen geschlagen zum Gespräch davor, dass von ihr emotional überhaupt nichts kommt.

2. Wir brauchen eine gemeinsame Basis. Ihr zwar eine die stabiler ist als die zuvor. Ich habe wieder ganz klar gesagt, dass es GIFT ist, JETZT solche kontakte offen zu halten die ihr sehr einseitige Gedanken ins Ohr flüstern. Sie MUSS das abbrechen und auch nicht etwas so, dass es auf Sparflamme irgendwo ruht. NEIN. Das habe ich ihr wortwörtlich so gesagt und es kann keine Missverständnisse geben.

DAZU habe ich ihr klar gemacht, dass es ARBEIT bedeutet, diese Basis aufzubauen.

MEHR Arbeit als bisher eh schon. MEHR Arbeit als die, die uns die letzten 2 Jahre erhofft und etwas aus einander getrieben hat.

Und es gibt keine Garantie dass es klappt, aber ihr habe ich gesagt:

Das beste, was im schlimmsten Fall passieren kann, das wir das alles gemeinsam erarbeiten und dann am Ende aber GEMEINSAM, also VERSÖHNLICH sagen: Es passt einfach nicht, was wir an Bedürfnissen haben und wir einander geben können oder womit wir leben können.

ABER nach so viel schwarzmalerei schon fast habe ich auch gesagt: Ich bin unglaublich enttäuscht - nicht als Vorwurf - dass sie nicht länger durchgehalten hat: Beide Kinder starten gerade neue Abschnitte und zwar solche, bei denen die den Tag über Assist Haus sind und sie erst mal nur halbtags arbeiten geht. Dieses EINGESPERRT ein und alles für die Kinder zu opfern, das ist ja jetzt gerade schon dabei sich zu ändern. Sie hätte Zeit für sich. Ich habe ja geschrieben und ihr auch gestern gesagt, mach dir mal bitte klar, mit welchen Ambitionen du damals aus deiner Kur kamst! Tu etwas für dich, probiere das mit dem malen aus, geh walken, geh schwimmen usw.

Dieses Kapitel legt gerade vor uns und es bietet Möglichkeiten für uns aus dem bisherigen Trott herauszukommen und wieder "mehr zu leben".



3. Was man nach dieser ganzen Arbeit dann auch sexuell braucht und sich zutraut, müssen wir dann klären. Nicht erst danach, sondern währenddessen. Profamilie macht ja nicht NUR Paar sondern auch Sexualberatung.

Ich habe ihr gesagt, vvlt brauchen wir da einfach nicht nur 3 Termine, vielleicht - übertrieben gesagt! - gehen wir da drei jahre lang hin um uns bei diesem Prozess zu begleiten?!





Das war jetzt hier sehr viel, und gestern abend auch.

Ich hatte am Ende so das Gefühl, dass wir beide vollkommen offen waren, erbrochen zu uns selbst und zu einander, und dass ich damit ein bisschen um die gekämpft habe. Ihr gezeigt habe, dass ich versuche Starres zu hinterfragen und ihr damit signalisiere, dass es nicht unbedingt nur so weitergehen muss wie bisher.



Es war dann auch genug der Worte.



Sie fragte, ob sie mich umarmen dürfev und das haben wir getan. Es war nicht hoch emotional, aber nachdem ist sie insb am Sonntag gerade körperlich weggestoßen habe, war es vielleicht eine erste, kleine Brücke.



Ich kann nur sagen, sie weiß jetzt ALLES war in mir rumort und ALLES was ich brauche oder erwarte, um einen gemeinsamen Weg zu finden.



Ich denke mehr geht nicht, oder?

(Ende Teil 2/2)
 
Ich kann nur sagen, sie weiß jetzt ALLES war in mir rumort und ALLES was ich brauche oder erwarte, um einen gemeinsamen Weg zu finden.



Ich denke mehr geht nicht, oder?
Ich denke , nein. Im Moment geht wirklich nicht mehr.
Ich finde das toll ,dass ihr dieses schwierige Gespräch führen konntet .
Die Metapher mit den " Dosen öffnen" , finde ich gar nicht so schlecht.Es beschreibt es ziemlich gut.
Ein langer und ggfs schwieriger Weg liegt vor euch.
Die Basis ist eure Liebe zueinander und alles muß neu hinzugefügt werden.
Vertrauen, Offenheit, Ehrlichkeit, auch die zu euch selbst.
Die Umarmung danach sehe ich auch als gutes Zeichen.
Ich wünsche euch viel Glück und Erfolg bei eurem Neuversuch!
Wenn es dir hilft, kannst du ja gerne hier berichten, wie das für euch läuft.
 
Hey @Keineidee ,

ich finde schön zu lesen, dass du sehr aufrichtig mit dir in die Auseinandersetzung gehst und schaust, welche Möglichkeiten es gibt. Wenn sie sich auf diesen Prozess einlässt, stelle ich mir eine unterstützende Paartherapie hilfreich vor, gerade, wenn sie Schwierigkeiten hat, über Gefühle zu kommunizieren (mein Partner und ich machen gerade auch eine Paartherapie, falls du Fragen dazu hast). Ein bisschen Sorge habe ich trotzdem, dass du zu heftig über eigene Grenzen gehst. Hattet ihr in eurer Beziehung bisher die Dynamik, dass du eine Tendenz dazu hast, es ihr Recht zu machen und deine Bedürfnisse hinten an zu stellen? Für mich liest es sich ein bisschen so, als würdest du sehr viel um sie kreisen und als hättest du Schwierigkeiten, für dich selbst einzustehen. Ich würde an deiner Stelle zum Beispiel (glaube ich zumindest) einfordern, dass sie ein paar Tage wegfährt. Ich verstehe, dass es mit kleinen Kindern kompliziert ist, aber anderswo übernachten ging auch. Dann wären auch mal 3 Tage anderswo zumutbar. Vielleicht ist der "Drobs jetzt eh gelutscht" und inzwischen kein guter Zeitpunkt mehr dazu, aber mir fehlt von ihrer Seite das Entgegenkommen, bemühen, um DICH kämpfen, sie hat doch Mist gebaut! Mir kommt es so vor, als würde sie dich als sehr selbstverständlich nehmen und als würde sie denken "der geht eh nicht".

Wie dem auch sei, finde ich trotzdem gut, nach Lösungen zu suchen, allerdings müsst ihr das beide tun, wenn nur du kämpfst und dich bemühst, macht mir das wirklich Sorgen um deine psychische Gesundheit.

Alles gute🙂
 
Das ist aber nett, dass du deiner Frau mehr Freizeit anbietest, wo sie ja so eingesperrt ist mit Halbtagsjob und einen halben Tag daheim.

Was sie mit ihrer Freizeit dann macht, kannst du dir ja an 1 Finger abzählen.

Tut mir wirklich leid für dich, dass du dich weiter an diese unselige kaputte Ehe klammerst.

Übrigens ist es für Kinder schlimmer, mit Streit und Lieblosigkeit zwischen den Eltern aufzuwachsen als mit Trennung der Eltern.
 
Warum? Wenn sich jemand mit Monogamie schwer tut muss was im Oberstübchen nicht stimmen?
Nein, aber sie ist anscheinend suchtanfällig, und hat in der Vergangenheit auch schon Probleme wie Kaufsucht und anderes gehabt, wie der TE geschrieben hat.

Und ihre Sexgeschichten kommen mir auch ein bisschen wie Suchtverhalten vor, finde ich...

Warum man sich unter solchen Vorraussetzungen noch ein drittes Baby anschafft, anstatt an seinen Problemen und seiner Ehe zu arbeiten.... naja, dazu schreibe ich besser nichts mehr.
 

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