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Ich weiß nicht weiter- Die PTBS macht eine Ausbildung unmöglich

Das ist doch schon ein guter Anfang: erst einmal kostenlos anbieten zum Testen und dann loslegen! Dann machst Du das, was Dir Spaß macht und kannst selber entscheiden, welche Kundenaufträge zu annimmst und welche nicht.

Ich bin recht neu im Forum und weiß gar nicht, ob meine Frage im richtigen Bereich gelandet ist.
Seit der Kindheit leide ich unter einer PTBS mit starken Panikattacken. Diese PTBS hat mir bereits eine Ausbildung kaputt gemacht, das Abitur war nicht möglich etc. Leider konnte mir bislang kein Therapeut helfen.

In den jetzigen Therapiesitzungen heißt es immer ich müsse mir eine " Lücke" beruflich suchen.
Tja, wie findet man die? Ich mag Tiere und Fotografie. Aber so richtig finde ich in dem Bereich nichts, was gut machbar wäre. Vor allem Vollzeit ist anfänglich schwierig, jedoch muss ich ja auch irgendwie von irgendwas leben.

Hatte jemand mal dieses Problem und könnte ihr mir etwas Hoffnung machen und habt am Ende doch noch was passendes gefunden? Es gibt ja den Integrationsfachdienst o.ä., bei dem man bei einem GdB dem Arbeitgeber div. Leistungen schmackhaft machen kann, nur müsste ich dafür einen Arbeitgeber finden. Mein Therapeut sieht mich eher nicht als Arbeitnehmer, sondern eher in einer Selbständigkeit. Es scheint so aussichtslos und ich fühle mich oft so falsch auf dieser Welt. Hattet ihr mal solch ein Problem und wie habt ihr es lösen können? Ich weiß nicht weiter. Das Jobcenter hat mich abgeschrieben. Ich mag nicht mit Anfang 30 in einer Grundsicherung leben mit der Aussicht, dass dies bis ans Lebensende so bleiben wird. Ich möchte so gern arbeiten, habe nebenbei schon mal testweise Fotoshootings angeboten und das ging bzgl der Kunden. Natürlich musste ich das wegen fehlendem Gewerbe testweise kostenfrei anbieten, aber es ging mir ja nur darum auszuprobieren, ob ich das überhaupt könnte.
Hauptproblem ist auch, dass ich wegen der Angst kaum in der Lage bin zu Terminen zu gehen. Gerne würde ich die Fotografie als Nebengewerbe testweise anmelden, nur ist die Angst vor dem Termin bei der Handelskammer so groß bzw auch vor dem, was ich alles beachten muss, dass ich nicht hingehen konnte. Der Dame hatte ich mein Problem geschildert und sie bot mir einen Beratungstermin an. Mich stört diese Angst. Sie macht einfach alles kaputt.

Kann mir jemand weiterhelfen?
 
Danke für die lieben Worte. Ja, ich fand auch, dass man das so am besten austesten kann und so bekommt man kein Theater mit dem Finanzamt o.ä.
Die Wirtschaft ist hier oben nicht so gut, vllt werde ich mehr als nur Tierfotografie anbieten müssen.
Momentan plagen mich wieder sehr starke Existensängste und diese blöde PTBS macht mich wahnsinnig. Ständig Angst, es ist mitunter kaum auszuhalten. Der Therapeut ist leider so gar keine Hilfe und das macht die Verzweiflung noch größer. Ich habe kein Vertrauen mehr in Ärzte, der HNO Arzt hat das letzte bisschen Vertrauen in Ärzte kaputt gemacht. Mir lief Blut aus der Nase und aus dem Ohr. Das war ein Vollidiot mit null Feeling für Menschen. Ich mag zu keinem Arzt mehr, obwohl ich natürlich nochmal zwecks 2. Meinung woanders hingehen müsste. Irgendwie geht gerade gar nichts mehr. Ich frage mich, ob ich vllt mal bei der Telefonseelsorge anrufen sollte, wenn es mir so geht wie aktuell. Mir macht die Einsamkeit sehr zu schaffen. Ich bin nicht suizidal, nur verzweifelt. Kontakte sind für mich schwierig und irgendwie stehe ich mir selbst sehr stark im Weg. Danke nochmal für deine lieben Worte. Ich habe mich mit den Fototerminen immer gut gefühlt und würde das wirklich gern versuchen. Es scheint aktuell das einzige zu sein, was denkbar ist.
 
Liebe Julia,

es tut mir leid, zu hören, dass es dir nicht besser geht. Du klingst so sympathisch, wenn du schreibst, eigentlich wie jemand, den man sehr gerne kennen lernen möchte. Wenn dir die Telefonseelsorge hilft, um dich auszusprechen, dann mache das.

Irgendwie muss der Knoten bei dir platzen, denn du bist ja selbst schon genervt von der PBTS und möchtest sie eigentlich auch loswerden. Du hast ja mittlerweile sogar Angst vor der Angst.
Irgendwie ist der richtige Hebel bisher leider nicht gefunden, der dir ausreichend Vertrauen und Sicherheit gibt, dagegen anzugehen und die Krankheit nicht über dein Leben gewinnen zu lassen. Ich denke, du brauchst positive Erfahrungen, die dir kleine Erfolgserlebnisse geben und dich den nächsten Schritt gehen lassen. Schade, dass dein Therapeut dir da nicht helfen kann. Wenn die Therapie mehr Belastung als Hilfe ist, ist ein Abbruch eventuell sinnvoll. Vielleicht würde es auch helfen, mal ganz raus aus deinem Umfeld zu sein und in eine feste Einrichtung zu gehen, wo man wirklich ausführlich auf dich eingeht und du auch in Ruhe und ohne Druck lernen kannst, mit Menschen umzugehen?

Die Tierfotografie ist sicher ein guter Weg für deine berufliche Zukunft. Denke vielleicht daran, nicht nur Hunde etc. anzubieten, sondern auch in den Bereich Pferde zu gehen. Dort sind gute Fotografen durchaus gefragt und Pferde sind auch sehr feinfühlige Tiere. Lass es aber nur so angehen, wie du es schaffst, damit es keinen neuen Druck erzeugt. Du brauchst die Zeit, die du brauchst, und dafür musst du dich nicht rechtfertigen.

Ich wünsche dir alles Liebe 🙂.
 
hallo julia,

mir geht es gerade selbst nicht so gut. darum fällt es mir schwer zu schreiben.

ich wollte nur sagen, wegen dem fotografieren. es gibt online einige plattformen da kann man seine fotos anbieten. ich habe dir links rausgesucht dazu.

https://www.alltageinesfotoproduzen...ze-und-erfahrungen-von-microstock-anfaengern/

Fotos verkaufen - Fotografieren zahlt sich aus. | fotocommunity

Fotos online verkaufen: Meine ersten Erfahrungen | ig-fotografie - Foto Blog

https://www.erfolgreich-online-geld-verdienen.com/fotos-passives-einkommen/

https://www.fotograf.de/


ich kenne mich da gar nicht aus. ist vielleicht jedoch eine möglichkeit für dich.


ist dein buch schon da? hast du schon mal reingesschaut?


Hi,

oh je, tut mir leid, dass es dir nicht so gut geht. Danke für die Link. Das ist aber lieb, dass du dir die Zeit genommen hast. Vielen Dank, ich schaue sie mir gleich an.
Nein, für das Buch kam blitzschnell eine Versandbestätigung, aber angekommen ist es noch nicht. Ich warte darauf, vllt ist es genau die Hilfe, die ich aktuell brauche. Vorhin hat mir jemand zu verstehen gegeben, als ich ihn anrief, dass seine Fernsehsendung wichtiger ist als mein Anruf und für genau solche Momente hätte ich so gern jemanden zum Reden. Ich fühlte mich wertlos und leider ist es so, dass diese Person ständig meint mich wie Dreck behandeln zu dürfen. Ich würde den Kontakt gern beenden, denn dieser Mensch tut mir nicht gut. Er lebt ca 25 m von hier und war um ehrlich zu sein schon immer " schwierig". Immer sind andere schuld, wenn es bei ihm nicht gut läuft, er den 100. Job verliert etc. Mein Therapeut sagt, dass dieser Mensch gar nicht mehr mitbekommen wie sehr er an der Realität vorbeilebt und ich zusehen soll, dass ich das beende. Recht hat er ja, nur ist dann echt nur noch eine Familie in ca 30 Km Umkreis, sonst gibt es hier direkt niemanden. Ich fühle mich oft einsam und würde gern wieder mehr unter Menschen gehen, nur ist ein Verein ( ich würde ja soooo gern wieder mit dem Rudern anfangen) nicht denkbar. Das ist aktuell noch zu viel. Der Frisbeekurs mit dem Hund war super. Nach einigen Panikattacken fehlen mir die Stunden nun. Zum Schluss lief es gut. Es war ein 8- stündiger Kurs und sowohl mein Hund als auch ich hatten viel Spaß.
Da fällt mir ein, mein Hund hat eine große Menge Futter gewonnen. Wir haben ein Foto eingeschickt und ich hatte den Wettbewerb schon vergessen. Sooooo viele Einsendungen und mein Bild hat gewonnen. Ich bekam plötzlich eine Nachricht mit der Bitte um meine Anschrift und welche Sorte man denn zusenden soll. Zum Wochenende kam dann ein riesiges Paket per UPS hier an und ich habe mich unsagbar darüber gefreut. Das hätte ich nicht für möglich gehalten, dass bei so vielen Einsendungen ausgerechnet mein Bild gewinnt. Ich freue mich so 😀.
So, nun schaue ich mir mal die Links an. Vielen Dank nochmal für deine Bemühungen und ich hoffe, dass es dir ganz bald besser geht. Kann ich etwas für dich tun?
 
Liebe Julia,

es tut mir leid, zu hören, dass es dir nicht besser geht. Du klingst so sympathisch, wenn du schreibst, eigentlich wie jemand, den man sehr gerne kennen lernen möchte. Wenn dir die Telefonseelsorge hilft, um dich auszusprechen, dann mache das.

Irgendwie muss der Knoten bei dir platzen, denn du bist ja selbst schon genervt von der PBTS und möchtest sie eigentlich auch loswerden. Du hast ja mittlerweile sogar Angst vor der Angst.
Irgendwie ist der richtige Hebel bisher leider nicht gefunden, der dir ausreichend Vertrauen und Sicherheit gibt, dagegen anzugehen und die Krankheit nicht über dein Leben gewinnen zu lassen. Ich denke, du brauchst positive Erfahrungen, die dir kleine Erfolgserlebnisse geben und dich den nächsten Schritt gehen lassen. Schade, dass dein Therapeut dir da nicht helfen kann. Wenn die Therapie mehr Belastung als Hilfe ist, ist ein Abbruch eventuell sinnvoll. Vielleicht würde es auch helfen, mal ganz raus aus deinem Umfeld zu sein und in eine feste Einrichtung zu gehen, wo man wirklich ausführlich auf dich eingeht und du auch in Ruhe und ohne Druck lernen kannst, mit Menschen umzugehen?

Die Tierfotografie ist sicher ein guter Weg für deine berufliche Zukunft. Denke vielleicht daran, nicht nur Hunde etc. anzubieten, sondern auch in den Bereich Pferde zu gehen. Dort sind gute Fotografen durchaus gefragt und Pferde sind auch sehr feinfühlige Tiere. Lass es aber nur so angehen, wie du es schaffst, damit es keinen neuen Druck erzeugt. Du brauchst die Zeit, die du brauchst, und dafür musst du dich nicht rechtfertigen.

Ich wünsche dir alles Liebe 🙂.


Hallo,

vielen lieben Dank für die netten Zeilen. Ich muss gestehen, dass ich mich nicht traue bei der Telefonseelsorge anzurufen und als ich es doch versucht habe kam ein Spruch, dass gerade alle Leute im Gespräch sind. Ich habe irgendwie Angst davor, vllt vor dem was die Menschen am Telefon sagen könnten. Ich verachte mich in gewisser Weise ja selbst für meinen Lebensstil. Alles zieht an mir vorbei. Ehemalige Mitschüler bauen Häuser, haben Kinder, sind im Beruf erfolgreich und ich sitze da und bekomme nichts auf die Reihe. So fühlt es sich für mich an.
Ja, die PTBS nervt mich enorm. Ich würde wirklich vieles dafür tun um sie loszuwerden oder damit so leben zu können, dass ich nicht völlig einsam hier sitzen muss. Bzgl der Pferdefotografie muss ich noch freiwillige Modelle finden, denn ein Pferd habe ich nicht und ich muss erst probieren welche Einstellungen diesbzgl am besten passen und das Pferde dann so darstellen wie ich es gern hätte. Ich suche noch nach Freiwilligen, die mir ihr Tier dafür zur Verfügung stellen würden. Wir haben hier um die Ecke ein großes Naturschutzgebiet mit Wildpferden, an denen versuche ich mich gerade. Die Fotos sind so la la. Hier und da muss noch etwas bzgl der Blende, Brennweite usw verändert/ verbessert werden, denn ganz gleich wie beim Hund sind die Zahlen nicht, das passte bei meinen ersten Versuche nicht. Ok, das Wetter war trüb, aber ich denke, dass ich für den Anfang eine etwas höhere Blendenzahl nehmen muss und so ganz still halten Pferde auch nicht immer vor allem Wildpferde nicht. Aber das bekomme ich hin. Das Reservat ist nur 5 Km entfernt und für mich gut erreichbar. Wenn das alles klappt, brauche ich Freiwillige mit Pferden in allen Farben. Und wenn das dann gut klappt würde ich nebenberuflich mit anbieten, aber so weit bin ich noch nicht. Das wären so die nächsten Ziele.

Bzgl der positiven Erfahrung denke ich dass du da vollkommen Recht hast, nur habe ich diesbzgl echt Pech.
Der HNO- Arzt war eine Katastrophe, mit sämtlichen anderen Ärzten hatte ich oft Pech bis ich dann entweder viele Km weiter einen guten Arzt fand oder aufgegeben habe. Das ist hier oben echt ein Problem. In diese Gegend möchte niemand und daher gibt es hier wenig gute Ärzte. Ich muss mir etwas suchen wo die Chancen gut/ besser stehem gute Erfahrungen zu machen. Noch weiß ich nicht was das sein könnte. Vllt wird es am Ende wirklich die Fotografie, denn mit den Testkunden hatte ich viel Spaß und keine Probleme. Genau das könnte mir helfen. Bzgl der festen Einrichtung muss ich leider sagen dass ich damit eine ganz miese Erfahrung gemacht habe und die sitzt sehr tief. Mein Therapeut bekommt oft Leute von dieser Einrichtung und wartet bis heute darauf, dass man einer kommt und was vernünftiges erzählt. Das kommt daher aktuell eher nicht in Frage, zudem habe ich hier einen alten Hund, der einen Pensionsaufenthalt nicht überstehen würde. Er wird 13 Jahre alt und das ist für seine Größe und Rasse wirklich sehr alt. Er soll hier in Ruhe sterben können und nicht nach all den Jahren in einer Pension sitzen. Er hängt sehr an mir und er hat diese beruhigende Art und wirkt besser als jede Tablette. Er wird mir mal sehr fehlen. Vllt versuche ich es danach irgendwann mal, bislang suche ich aber eher wieder etwas ambulantes, weil die Erfahrung damals wirklich ganz viel kaputt gemacht hat und mich auch jeglichen Glauben an Recht, Gesetz, Gerechtigkeit etc verlieren ließ.
Ansonsten hast du Recht. Ich muss und möchte hier raus. Mir gefällt die Gegend hier nicht, die Wirtschaft ist hier oben nicht gut ( für Fotografen ja nicht unwichtig) und auch sonst besteht schon länger der Wunsch umzuziehen. Ich sehe mich noch um welche Gegend zu mir und dem Wunsch Fotografin zu werden passen könnte. Nordhessen würde mir gefallen oder Baden Württemberg ( Region Freibug oder Karlsruhe vllt). Toll wäre, wenn mir jemand eine Chance bzgl der Fotografie geben würde und ich sozusagen erstmal angestellt wäre. Schwer zu finden, aber ich halte einfach weiter die Augen auf, vllt findet sich ja was. Sonst muss ich sehen dass ich den Termin bei der IHK irgendwie hinbekomme und nebenberuflich Tierfotos anbiete. Hoffentlich kommt das Buch bald an, ich würde so gerne wieder Termine wahrnehmen können. Das ging bis zu den Probestunden bei der letzten Therapeutin gut und nun geht gar nichts mehr. Was mir noch auffällt, ich muss von dieser Leistungsgesellschaft und dem Denken weg. Minischritte sind für mich besser als Ziele, die zu weit entfernt sind. Das sorgt schnell für Stress, wenn ein Ziel zu weit weg ist. Wenn noch jemand eine Idee hat wie der Knoten platzen kann, immer her damit. Ich würde die Angst so gern loswerden. Es ist anstrengend immer Angst zu haben. Ich würde es sogar als quälend bezeichnen. Man schläft nicht richtig, ist immer hellwach und doch irgendwie müde ohne Ende.

Gute Nacht und vielen Dank für deine lieben Zeilen und die netten Worte. Ich habe mich über deinen Beitrag und deine Ideen sehr gefreut.
 
Liebe Julia,

es tut mir leid, zu hören, dass es dir nicht besser geht. Du klingst so sympathisch, wenn du schreibst, eigentlich wie jemand, den man sehr gerne kennen lernen möchte. Wenn dir die Telefonseelsorge hilft, um dich auszusprechen, dann mache das.

Irgendwie muss der Knoten bei dir platzen, denn du bist ja selbst schon genervt von der PBTS und möchtest sie eigentlich auch loswerden. Du hast ja mittlerweile sogar Angst vor der Angst.
Irgendwie ist der richtige Hebel bisher leider nicht gefunden, der dir ausreichend Vertrauen und Sicherheit gibt, dagegen anzugehen und die Krankheit nicht über dein Leben gewinnen zu lassen. Ich denke, du brauchst positive Erfahrungen, die dir kleine Erfolgserlebnisse geben und dich den nächsten Schritt gehen lassen. Schade, dass dein Therapeut dir da nicht helfen kann. Wenn die Therapie mehr Belastung als Hilfe ist, ist ein Abbruch eventuell sinnvoll. Vielleicht würde es auch helfen, mal ganz raus aus deinem Umfeld zu sein und in eine feste Einrichtung zu gehen, wo man wirklich ausführlich auf dich eingeht und du auch in Ruhe und ohne Druck lernen kannst, mit Menschen umzugehen?

Die Tierfotografie ist sicher ein guter Weg für deine berufliche Zukunft. Denke vielleicht daran, nicht nur Hunde etc. anzubieten, sondern auch in den Bereich Pferde zu gehen. Dort sind gute Fotografen durchaus gefragt und Pferde sind auch sehr feinfühlige Tiere. Lass es aber nur so angehen, wie du es schaffst, damit es keinen neuen Druck erzeugt. Du brauchst die Zeit, die du brauchst, und dafür musst du dich nicht rechtfertigen.

Ich wünsche dir alles Liebe 🙂.


Hallo,

vielen lieben Dank für die netten Zeilen. Ich muss gestehen, dass ich mich nicht traue bei der Telefonseelsorge anzurufen und als ich es doch versucht habe kam ein Spruch, dass gerade alle Leute im Gespräch sind. Ich habe irgendwie Angst davor, vllt vor dem was die Menschen am Telefon sagen könnten. Ich verachte mich in gewisser Weise ja selbst für meinen Lebensstil. Alles zieht an mir vorbei. Ehemalige Mitschüler bauen Häuser, haben Kinder, sind im Beruf erfolgreich und ich sitze da und bekomme nichts auf die Reihe. So fühlt es sich für mich an.
Ja, die PTBS nervt mich enorm. Ich würde wirklich vieles dafür tun um sie loszuwerden oder damit so leben zu können, dass ich nicht völlig einsam hier sitzen muss. Bzgl der Pferdefotografie muss ich noch freiwillige Modelle finden, denn ein Pferd habe ich nicht und ich muss erst probieren welche Einstellungen diesbzgl am besten passen und das Pferde dann so darstellen wie ich es gern hätte. Ich suche noch nach Freiwilligen, die mir ihr Tier dafür zur Verfügung stellen würden. Wir haben hier um die Ecke ein großes Naturschutzgebiet mit Wildpferden, an denen versuche ich mich gerade. Die Fotos sind so la la. Hier und da muss noch etwas bzgl der Blende, Brennweite usw verändert/ verbessert werden, denn ganz gleich wie beim Hund sind die Zahlen nicht, das passte bei meinen ersten Versuche nicht. Ok, das Wetter war trüb, aber ich denke, dass ich für den Anfang eine etwas höhere Blendenzahl nehmen muss und so ganz still halten Pferde auch nicht immer vor allem Wildpferde nicht. Aber das bekomme ich hin. Das Reservat ist nur 5 Km entfernt und für mich gut erreichbar. Wenn das alles klappt, brauche ich Freiwillige mit Pferden in allen Farben. Und wenn das dann gut klappt würde ich nebenberuflich mit anbieten, aber so weit bin ich noch nicht. Das wären so die nächsten Ziele.

Bzgl der positiven Erfahrung denke ich dass du da vollkommen Recht hast, nur habe ich diesbzgl echt Pech.
Der HNO- Arzt war eine Katastrophe, mit sämtlichen anderen Ärzten hatte ich oft Pech bis ich dann entweder viele Km weiter einen guten Arzt fand oder aufgegeben habe. Das ist hier oben echt ein Problem. In diese Gegend möchte niemand und daher gibt es hier wenig gute Ärzte. Ich muss mir etwas suchen wo die Chancen gut/ besser stehem gute Erfahrungen zu machen. Noch weiß ich nicht was das sein könnte. Vllt wird es am Ende wirklich die Fotografie, denn mit den Testkunden hatte ich viel Spaß und keine Probleme. Genau das könnte mir helfen. Bzgl der festen Einrichtung muss ich leider sagen dass ich damit eine ganz miese Erfahrung gemacht habe und die sitzt sehr tief. Mein Therapeut bekommt oft Leute von dieser Einrichtung und wartet bis heute darauf, dass man einer kommt und was vernünftiges erzählt. Das kommt daher aktuell eher nicht in Frage, zudem habe ich hier einen alten Hund, der einen Pensionsaufenthalt nicht überstehen würde. Er wird 13 Jahre alt und das ist für seine Größe und Rasse wirklich sehr alt. Er soll hier in Ruhe sterben können und nicht nach all den Jahren in einer Pension sitzen. Er hängt sehr an mir und er hat diese beruhigende Art und wirkt besser als jede Tablette. Er wird mir mal sehr fehlen. Vllt versuche ich es danach irgendwann mal, bislang suche ich aber eher wieder etwas ambulantes, weil die Erfahrung damals wirklich ganz viel kaputt gemacht hat und mich auch jeglichen Glauben an Recht, Gesetz, Gerechtigkeit etc verlieren ließ.
Ansonsten hast du Recht. Ich muss und möchte hier raus. Mir gefällt die Gegend hier nicht, die Wirtschaft ist hier oben nicht gut ( für Fotografen ja nicht unwichtig) und auch sonst besteht schon länger der Wunsch umzuziehen. Ich sehe mich noch um welche Gegend zu mir und dem Wunsch Fotografin zu werden passen könnte. Nordhessen würde mir gefallen oder Baden Württemberg ( Region Freibug oder Karlsruhe vllt). Toll wäre, wenn mir jemand eine Chance bzgl der Fotografie geben würde und ich sozusagen erstmal angestellt wäre. Schwer zu finden, aber ich halte einfach weiter die Augen auf, vllt findet sich ja was. Sonst muss ich sehen dass ich den Termin bei der IHK irgendwie hinbekomme und nebenberuflich Tierfotos anbiete. Hoffentlich kommt das Buch bald an, ich würde so gerne wieder Termine wahrnehmen können. Das ging bis zu den Probestunden bei der letzten Therapeutin gut und nun geht gar nichts mehr. Was mir noch auffällt, ich muss von dieser Leistungsgesellschaft und dem Denken weg. Minischritte sind für mich besser als Ziele, die zu weit entfernt sind. Das sorgt schnell für Stress, wenn ein Ziel zu weit weg ist. Wenn noch jemand eine Idee hat wie der Knoten platzen kann, immer her damit. Ich würde die Angst so gern loswerden. Es ist anstrengend immer Angst zu haben. Ich würde es sogar als quälend bezeichnen. Man schläft nicht richtig, ist immer hellwach und doch irgendwie müde ohne Ende.

Gute Nacht und vielen Dank für deine lieben Zeilen und die netten Worte. Ich habe mich über deinen Beitrag und deine Ideen sehr gefreut.
 
Liebe Julia,

es tut mir leid, zu hören, dass es dir nicht besser geht. Du klingst so sympathisch, wenn du schreibst, eigentlich wie jemand, den man sehr gerne kennen lernen möchte. Wenn dir die Telefonseelsorge hilft, um dich auszusprechen, dann mache das.

Irgendwie muss der Knoten bei dir platzen, denn du bist ja selbst schon genervt von der PBTS und möchtest sie eigentlich auch loswerden. Du hast ja mittlerweile sogar Angst vor der Angst.
Irgendwie ist der richtige Hebel bisher leider nicht gefunden, der dir ausreichend Vertrauen und Sicherheit gibt, dagegen anzugehen und die Krankheit nicht über dein Leben gewinnen zu lassen. Ich denke, du brauchst positive Erfahrungen, die dir kleine Erfolgserlebnisse geben und dich den nächsten Schritt gehen lassen. Schade, dass dein Therapeut dir da nicht helfen kann. Wenn die Therapie mehr Belastung als Hilfe ist, ist ein Abbruch eventuell sinnvoll. Vielleicht würde es auch helfen, mal ganz raus aus deinem Umfeld zu sein und in eine feste Einrichtung zu gehen, wo man wirklich ausführlich auf dich eingeht und du auch in Ruhe und ohne Druck lernen kannst, mit Menschen umzugehen?

Die Tierfotografie ist sicher ein guter Weg für deine berufliche Zukunft. Denke vielleicht daran, nicht nur Hunde etc. anzubieten, sondern auch in den Bereich Pferde zu gehen. Dort sind gute Fotografen durchaus gefragt und Pferde sind auch sehr feinfühlige Tiere. Lass es aber nur so angehen, wie du es schaffst, damit es keinen neuen Druck erzeugt. Du brauchst die Zeit, die du brauchst, und dafür musst du dich nicht rechtfertigen.

Ich wünsche dir alles Liebe 🙂.


Hallo,

vielen lieben Dank für die netten Zeilen. Ich muss gestehen, dass ich mich nicht traue bei der Telefonseelsorge anzurufen und als ich es doch versucht habe kam ein Spruch, dass gerade alle Leute im Gespräch sind. Ich habe irgendwie Angst davor, vllt vor dem was die Menschen am Telefon sagen könnten. Ich verachte mich in gewisser Weise ja selbst für meinen Lebensstil. Alles zieht an mir vorbei. Ehemalige Mitschüler bauen Häuser, haben Kinder, sind im Beruf erfolgreich und ich sitze da und bekomme nichts auf die Reihe. So fühlt es sich für mich an.
Ja, die PTBS nervt mich enorm. Ich würde wirklich vieles dafür tun um sie loszuwerden oder damit so leben zu können, dass ich nicht völlig einsam hier sitzen muss. Bzgl der Pferdefotografie muss ich noch freiwillige Modelle finden, denn ein Pferd habe ich nicht und ich muss erst probieren welche Einstellungen diesbzgl am besten passen und das Pferde dann so darstellen wie ich es gern hätte. Ich suche noch nach Freiwilligen, die mir ihr Tier dafür zur Verfügung stellen würden. Wir haben hier um die Ecke ein großes Naturschutzgebiet mit Wildpferden, an denen versuche ich mich gerade. Die Fotos sind so la la. Hier und da muss noch etwas bzgl der Blende, Brennweite usw verändert/ verbessert werden, denn ganz gleich wie beim Hund sind die Zahlen nicht, das passte bei meinen ersten Versuche nicht. Ok, das Wetter war trüb, aber ich denke, dass ich für den Anfang eine etwas höhere Blendenzahl nehmen muss und so ganz still halten Pferde auch nicht immer vor allem Wildpferde nicht. Aber das bekomme ich hin. Das Reservat ist nur 5 Km entfernt und für mich gut erreichbar. Wenn das alles klappt, brauche ich Freiwillige mit Pferden in allen Farben. Und wenn das dann gut klappt würde ich nebenberuflich mit anbieten, aber so weit bin ich noch nicht. Das wären so die nächsten Ziele.

Bzgl der positiven Erfahrung denke ich dass du da vollkommen Recht hast, nur habe ich diesbzgl echt Pech.
Der HNO- Arzt war eine Katastrophe, mit sämtlichen anderen Ärzten hatte ich oft Pech bis ich dann entweder viele Km weiter einen guten Arzt fand oder aufgegeben habe. Das ist hier oben echt ein Problem. In diese Gegend möchte niemand und daher gibt es hier wenig gute Ärzte. Ich muss mir etwas suchen wo die Chancen gut/ besser stehem gute Erfahrungen zu machen. Noch weiß ich nicht was das sein könnte. Vllt wird es am Ende wirklich die Fotografie, denn mit den Testkunden hatte ich viel Spaß und keine Probleme. Genau das könnte mir helfen. Bzgl der festen Einrichtung muss ich leider sagen dass ich damit eine ganz miese Erfahrung gemacht habe und die sitzt sehr tief. Mein Therapeut bekommt oft Leute von dieser Einrichtung und wartet bis heute darauf, dass man einer kommt und was vernünftiges erzählt. Das kommt daher aktuell eher nicht in Frage, zudem habe ich hier einen alten Hund, der einen Pensionsaufenthalt nicht überstehen würde. Er wird 13 Jahre alt und das ist für seine Größe und Rasse wirklich sehr alt. Er soll hier in Ruhe sterben können und nicht nach all den Jahren in einer Pension sitzen. Er hängt sehr an mir und er hat diese beruhigende Art und wirkt besser als jede Tablette. Er wird mir mal sehr fehlen. Vllt versuche ich es danach irgendwann mal, bislang suche ich aber eher wieder etwas ambulantes, weil die Erfahrung damals wirklich ganz viel kaputt gemacht hat und mich auch jeglichen Glauben an Recht, Gesetz, Gerechtigkeit etc verlieren ließ.
Ansonsten hast du Recht. Ich muss und möchte hier raus. Mir gefällt die Gegend hier nicht, die Wirtschaft ist hier oben nicht gut ( für Fotografen ja nicht unwichtig) und auch sonst besteht schon länger der Wunsch umzuziehen. Ich sehe mich noch um welche Gegend zu mir und dem Wunsch Fotografin zu werden passen könnte. Nordhessen würde mir gefallen oder Baden Württemberg ( Region Freiburg oder Karlsruhe vllt). Toll wäre, wenn mir jemand eine Chance bzgl der Fotografie geben würde und ich sozusagen erstmal angestellt wäre. Schwer zu finden, aber ich halte einfach weiter die Augen auf, vllt findet sich ja was. Sonst muss ich sehen dass ich den Termin bei der IHK irgendwie hinbekomme und nebenberuflich Tierfotos anbiete. Hoffentlich kommt das Buch bald an, ich würde so gerne wieder Termine wahrnehmen können. Das ging bis zu den Probestunden bei der letzten Therapeutin gut und nun geht gar nichts mehr. Was mir noch auffällt, ich muss von dieser Leistungsgesellschaft und dem Denken weg. Minischritte sind für mich besser als Ziele, die zu weit entfernt sind. Das sorgt schnell für Stress, wenn ein Ziel zu weit weg ist. Wenn noch jemand eine Idee hat wie der Knoten platzen kann, immer her damit. Ich würde die Angst so gern loswerden. Es ist anstrengend immer Angst zu haben. Ich würde es sogar als quälend bezeichnen. Man schläft nicht richtig, ist immer hellwach und doch irgendwie müde ohne Ende.

Gute Nacht und vielen Dank für deine lieben Zeilen und die netten Worte.
 
Liebe Julia,

es tut mir leid, zu hören, dass es dir nicht besser geht. Du klingst so sympathisch, wenn du schreibst, eigentlich wie jemand, den man sehr gerne kennen lernen möchte. Wenn dir die Telefonseelsorge hilft, um dich auszusprechen, dann mache das.

Irgendwie muss der Knoten bei dir platzen, denn du bist ja selbst schon genervt von der PBTS und möchtest sie eigentlich auch loswerden. Du hast ja mittlerweile sogar Angst vor der Angst.
Irgendwie ist der richtige Hebel bisher leider nicht gefunden, der dir ausreichend Vertrauen und Sicherheit gibt, dagegen anzugehen und die Krankheit nicht über dein Leben gewinnen zu lassen. Ich denke, du brauchst positive Erfahrungen, die dir kleine Erfolgserlebnisse geben und dich den nächsten Schritt gehen lassen. Schade, dass dein Therapeut dir da nicht helfen kann. Wenn die Therapie mehr Belastung als Hilfe ist, ist ein Abbruch eventuell sinnvoll. Vielleicht würde es auch helfen, mal ganz raus aus deinem Umfeld zu sein und in eine feste Einrichtung zu gehen, wo man wirklich ausführlich auf dich eingeht und du auch in Ruhe und ohne Druck lernen kannst, mit Menschen umzugehen?

Die Tierfotografie ist sicher ein guter Weg für deine berufliche Zukunft. Denke vielleicht daran, nicht nur Hunde etc. anzubieten, sondern auch in den Bereich Pferde zu gehen. Dort sind gute Fotografen durchaus gefragt und Pferde sind auch sehr feinfühlige Tiere. Lass es aber nur so angehen, wie du es schaffst, damit es keinen neuen Druck erzeugt. Du brauchst die Zeit, die du brauchst, und dafür musst du dich nicht rechtfertigen.

Ich wünsche dir alles Liebe 🙂.



Vielen lieben Dank für deine Zeilen. Ich antworte morgen in Ruhe, habe mich aber riesig über deinen Beitrag und die lieben Worte gefreut. Danke!
 
Ich muss mir das mal kurz von der Seele schreiben und vllt kann mir jemand sagen wie ich mit solchen Situationen besser umegehen kann. Mich hat ein Mann angegriffen, völlig grundlos. Bzw gab es aus seiner Sicht einen Grund. Ich lief zwecks Fotoshooting spazieren und wollte neue Hundefotos machen. Mein Hund lief an einer sog. Flexileine, die man sicher aus der Entfernung nicht direkt gut sehen kann. Dieser Mann schrie los, beleidigte mich, unterstellte mir der 13 Jahre alte Hund sei nicht angeleint und kam mit erhobener Hand angerannt und anstatt seinen Fehler zu bemerken wurde er handgreiflich. Dieser Mensch schlug zuvor seine Schafe auf der Weide völlig grundlos und schrie durch die Gegend. Meine Hand ist tiefblau, weitere Verletzungen habe ich mit der kleinen Videokamera dokumentiert.
Mein Hund lag gehorsam im Platz, der soll sich nicht einmischen auch wenn er das als Belgischer Schäferhund tun könnte und würde. Ich regel so etwas, es sei denn ich liege am Boden, dann dürfte er sich aus dem Gehorsam lösen und so eine Art Rudelverteidigung starten. Ich war so geschockt, zitterte am ganzen Körper und lief erstmal weiter. Insgesamt habe ich über 3,5 Stunden dort verbracht, weil ich den Weg nicht wieder zurück gehen wollte. Fotos habe ich als Ablenkung versucht zu machen, die sehen aber entsprechend aus. Die 3,5 Stunden kamen mir gar nicht so lange vor. Ich war um 12:30 Uhr dort und erschrocken, dass im Auto auf einmal 16:00 Uhr angezeigt wurde. Also fuhr ich heim, stand aber neben mir. Ich bekomme das nicht aus meinem Kopf und habe eine Tavor genommen, damit ich das schnell wieder vergesse. Das wird bei Kriegshunden mit Diazepam so gemacht. Also eine Tavor ( 0,5) und versucht abzulenken, div. Übungen aus Büchern gemacht. Es ging mir nicht aus dem Kopf und beschäftigt mich nun seitdem. Ich hasse diesen Menschen dafür. Ich habe bereits eine PTBS. Warum bekomme ich immer so eine S**** ab? Manchmal fühle ich mich so, als wenn Mobbing nie endet. Zuhause, in der Schule, unterwegs. Ich bekomme immer wieder solche Probleme und weiß nicht warum. Den Mann habe ich nicht angesprochen. Was mir auffiel, er sprach richtig asozial. Fast wie mit einer Kuh im Stall. Per du und in einem Kneipendeutsch das ist unvorstellbar. Sprechen kann man das auch nicht nennen. Es war eher ein schreien. Der Mann sah mich und legte los. Ich finde dieses " ey" und per du schon unangemessen, aber alles was dann folgte man ich hier nicht schreiben. Ich bin keine Schlampe und auch sonstiges trifft auch mich nicht zu. So schrie man mir aber hinterher bevor man dann angerannt kam. Unmöglich. Blöderweise sitze ich nun hier und weiß nicht weiter. Mir scheint dass dies einer dieser Leute ist, die sowas brauchen, damit es ihnen gut geht. Frauen, die alleine sind attackiert er, Gruppen nicht. Dabei hatten die einen Hund dabei, der in den Schafzaun lief und die Tiere hetzen wollte. Da bekam er das Maul nicht auf. Dummes, feiges A******* dachte ich mir direkt. Und für so einen habe ich mich bislang immer eingestezt, wenn mal wieder ein Tutnix- Hund von Touris in den Zaun bretterte und Tiere hetzte. Das geht natürlich nicht. Ich laufe dort wie gesagt mit einem Hund, der im Oktober 13 Jahre alt wird und nur noch im Schrittempo läuft, ab und an mal trabt. Er ist gut ausgebildet, hat div. Wettkämpfe gewonnen und Prüfungen abgelegt. Er hat sich weder für die Schafe noch den Mann interessiert. Warum zum Teufel brüllt mich so einer dann an und rennt mir nach um mich dann anzugreifen? Brauche ich mehr Selbstbewusstsein und eine Ausstrahlung damit sich so einer das nicht mehr wagt? Und was kann ich tun, damit ich das wieder aus meinem Kopf bekomme? Es zerstört mir gerade den ganzen Tag und das Wochenende. Ich denke an nichts anderes mehr und werde richtig wütend auf diesen Idioten. Sorry für den langen und vllt verwirrenden Text, ich bin echt durcheinander.
 
Ich denke wenn du Fotografie beruflich machen willst, solltest du nicht so wählerisch sein, zumindest in den Anfängen nicht. Ich glaube nicht, dass es für Tierfotografie einen spezifischen Markt gibt, okay bei den ganzen Haustiernarren Heutzutage kann ich mir schon vorstellen, dass es hier und da Leute geben wird, die gerne ein hübsches, professionelles Foto-Album mit ihrem neuen Haustier basteln möchten. Hinzu kommt leider erschwerend, dass selbst heutige Smartphones für die meisten Nutzer bereits ordentliche Ergebnisse präsentieren können und dem Fotografen gewiss einige potentielle Kunden fern halten. -Aber auch hier wirst du automatisch die Besitzer der Tiere mit ablichten müssen. Ich glaube was du suchst ist eher Produktfotografie, Stillleben oder ähnliches, das setzt aber auch gewisse Kenntnisse und Talent voraus, wenn du zB. die Burger von McDonalds lecker und frisch aussehen lassen willst ist das nicht unbedingt ein einfaches Unterfangen 😉

In Deutschland hast du aber natürlich das Glück, dass "jeder" der Lust drauf hat fotografieren kann, hast Glück nicht in Österreich zu leben, hier muss man ein Gewerbe anmelden und eine recht detaillierte Prüfung ablegen(die sich über 3 Tage erstreckt, schriftlich, mündlich, kostet 500 Euro je Versuch), der Vorbereitungskurs bei einschlägigen Anstalten kostet rund 3000 Euro und dauert ein paar Monate. Der Witz hier ist, dass heutzutage unnötige Dinge abgefragt werden, wie zB. die Entwicklung von Analogfilmen und die dazugehörige Chemie.

Warum zum Teufel brüllt mich so einer dann an und rennt mir nach um mich dann anzugreifen? Brauche ich mehr Selbstbewusstsein und eine Ausstrahlung damit sich so einer das nicht mehr wagt?

Das ist eine gute Frage, entweder lebst du in einer Gegend aus der du schleunigst wegziehen solltest, sowas habe ich jedenfalls noch nie erlebt oder gesehen oder du hast wirklich so eine Ausstrahlung die solche Individuen regelrecht anzieht. Das zu beantworten wird aber nicht so einfach sein, ich glaube du solltest dir sicherheitshalber einen Selbstverteidigungskurs ansehen, der gibt nicht nur Selbstbewusstsein sondern dir auch die Chance dich in Zukunft vor solchen Irren zu verteidigen, der Angreifer ist nämlich in der Regel immer im Nachteil, sofern du ihn kommen siehst zumindest und eben weißt wie du das kontern kannst.
 
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