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Ich weiß nicht was ich tun kann

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Bin hin und hergerissen. Wir sind seid 4 Jahren verheiratet und wohnen bei
meinen Eltern! Anfangs lief alles ganz gut! Seid Ca. 3 Jahren ist meine Mutter an Alzheimer erkrankt. Inzwischen hat sie Pflegestufe 3. Mein Vater verlant ,das ich mich kontinuierlich um meine Mutter kümmere und Pfllege.
Mein Mann ist strikt dagegen und möchte ausziehen.
Ich möchte auch nicht mit meinen Vater brechen.Was kann ich tun?
 
Bin hin und hergerissen. Wir sind seid 4 Jahren verheiratet und wohnen bei
meinen Eltern! Anfangs lief alles ganz gut! Seid Ca. 3 Jahren ist meine Mutter an Alzheimer erkrankt. Inzwischen hat sie Pflegestufe 3. Mein Vater verlant ,das ich mich kontinuierlich um meine Mutter kümmere und Pfllege.
Mein Mann ist strikt dagegen und möchte ausziehen.
Ich möchte auch nicht mit meinen Vater brechen.Was kann ich tun?

Hallo,
zunächst ein mal muss ich einen Satz loswerden: Eltern bleiben immer Eltern, und es kann nicht sein, dass sich plötzlich die Seiten verdrehen...
Sprich: das Du jetzt einen Elternteil für Deine Ma übernehmen SOLLST!
Es ist sicherlich total hart für Dich, dass Deine Mutter so krank ist und Dein Vater und Dein Mann Dich so unter Druck setzen! Dein Ma lass mal aussen vor, sie kann sich nicht mehr "wehren", dafür ist sie zu sehr auf Hilfe angwiesen. Die steht Ihr auch zu! Von daher finde ich es ziemlich dreist von Deinem Vater und Deinem Mann, die ganze Vernatwortung auf Dich abwälzen zu wollen! Wichtig ist, wie Du damit umgehst und dass Du Dich nicht einlullen lässt! Ich würde mich wohl erst ein mal bei der KKasse informieren, was es für Möglichkeiten an Pflege & Hilfe gibt. Oder bei Pro Familia o.ä. Da bekommt man scherlich erst mal ein paar Anhaltspunkte. Dann würde ich mich mit meiner Familie (und allen Beteiligten!) an einen Tisch setzen. Vergiss nicht! Eigentlich wäre Dein Vater der Erste Ansprechpartner, wenn er gesundheitlich noch in der Lage ist, für Deine Ma zu sorgen... Erst wenn er nicht mehr kann, kann man an Dich herantreten... Die genaue rechtliche Lage ist mir nicht bekannt, von daher solltest Du Dich genaustens informieren. Abr vielleicht findest Du ja einen Weg, der allen gerecht wird! Nämlich: das ALLE an der Pflege teil haben!
Ich weiss aus der eigenen Familie, dass es nämlich verdammt hart ist, für jemanden zu sorgen, der es aus eigener Kraft nicht kann. Da braucht man Hilfe, sonst geht man am Ende auf allen Vieren und wird selber zum Pflegefall... Auch wenn es hart klingt, aber vielleicht wäre eine Rundumdie UhrBetreuung für Deine Mutter sinnvoll! Aber ich weiss auch, dass dies in erster linie am finanziellen scheitert... Also, finde einen Weg, das alle sich bemühen und pflegen, es kann nicht angehen, dass Du das alleine machen sollst! Viel Glück, Lilia
 
Mir fällt auf, dass du schreibst was dein Vater möchte und auch was dein Mann möchte. Was möchtest denn aber DU???
Ich persönlich könnte nicht ausziehen und die Eltern jetzt, wo es ihnen nicht mehr gut geht - insbesondere ja wohl der Mutter - alleine lassen. Mein Gewissen ließe mir keine Ruhe, aber das ist ja bei jedem anders.
Hilft dein Vater dir denn, oder ist er der Meinung du bist alleine für deine Mama zuständig? Es gibt einige Institutionen, wie z.B. die Caritas, die gerade für die Betreuung von Altzheimerkranken besondere Gruppen gegründet haben, eben aus dem Grund, dass die Angehörigen entlastet werden. Erkundige dich einfach mal.
Ich wünsch dir Kraft für die richtige Entscheidung, bei der dein "Möchten" ausschlaggebend sein sollte.
 
Hi ,
was ist Dir in ´´Deinem ´´Leben wichtig.
Eine gute Verbindung mit Deinem Mann oder Aufopferung für Deine Eltern?
Hört sich hart an , ich denke Du wirst Dich entscheiden müssen.
Du kannst Dich doch auch kümmern , wenn Du ausgezogen bist.
Was sagt Deine innere Stimme ?Bist Du so glücklich oder fühlst Du Dich überfordert. Falls ja steht Euch bestimmt Hilfe zu.
Denk Dir nicht was das beste für die anderen ist , sondern auch ein wenig an Dich !Wenn Dein Vater das nicht versteht , tuts mir leid , dann schiebt er Dir die Verantwortung zu.
Lg Danni
 
Hallo Gast,

grad innerhalb einer Familie ist es wichtig sich genügend abzugrenzen und zuzusehen, dass die eigenen Interessen gleichwertig behandelt werden wie die Interessen der anderen, die an dich gestellt werden. Ich finde es nicht o.k. von deinem Vater dir so viel Arbeit aufzubürden. Als Ehemann deiner Mutter hat er (nicht du!!) ihr ggü auch seine Pflichten, wenn er sich zu schad dazu selber häusliche Pflichten zu erfüllen, kann er ja eine Pflegerin und Haushaltshilfe engagieren.
Du solltest darauf achten, dass dir deine Arbeiten auch genügend Achtung und Anerkennung erfahren, angemessen entlohnt werden, zumindest ne private kleine Rentenvorsorge sollte drin sein.

Wichtig ist v.a. was du willst...am besten etwas was auch für dich und deine Zukunft gut ist, das dich absicherst. Deine Rolle innerhalb der Familie oder auch der Partnerschaft muss du schon selber definieren...also dich fragen: o.k. bin ich brave Tochter und lebenslang Putze und Pflegerin meiner Eltern? Oder ist es nicht eher so, dass ich auch eigene Rechte habe? Es sollte auch nicht die Erwartunghaltung des Ehemannes Vorrang vor den eigenen Wünschen haben...allerdings will der ja auch was von dir haben und hat an sich auch das Recht darauf...wenn dich jedoch dein Vater vollkommen in Beschlag nimmt um ihm und deiner Ma den Haushalt zu schmeissen...wirst du dich da was regeln müssen. Ich finde oft kann man die Interessen aller SEiten ganz gut miteinander verbinden..z.b. mit dem Konzept, dass du die Arbeit der Pflege übernimmst..selbstredend zum Pflegetarif, damit du auch dein eigenes Einkommen hast. Oder aber alle sind sozusagen ehrenamtlich beteiligt, d.h. es wird ein Pflegeplan erstellt, demgemäß alle eingeteilt werden.

Ich kenne die Pflege von Alzheimerpatienten..sie ist oft sehr zeitintensiv..je nach Grad der Erkrankung muss man ggf. 24 Stunden parat stehen..sowas kann NIEMAND alleine schaffen und sowas ist nur gut mit mindestens 3-4 gleichwertig Beteiligten gut zu schaffen.

Empfehlenswert ist es in solch familiären Problemlagen jemand Neutralen hinzuzuziehen, mir fällt da z.B die Lebens- oder Familienberatung der Caritas oder Diakonie ein. Mithilfe eines Beraters gelingt es allen Beteiligten oft leichter die Dinge auf möglichst emotionsneutrale vernünftige Weise zu regeln. Soweit ich weiss hat man unter gewissen Bedingungen auch Anspruch auf ambulante Pflegedienste, die Beratungsstellen kennen sich damit aus.

Also auf, unternimm mal etwas, damit du möglichst bald entlastet wirst!
Viel Glück dabei!
LG
Tyra
 
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