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Ich weiß nicht ob die Beziehung zu meinen Eltern noch zu retten ist

Spare weiter. Wenn man da nicht mehr wohnt, kann man es mit Humor sehen. Deine Mutter ist in einer Extremsituation und man darf sie leider nicht Ernst nehmen. Das ist natürlich frustrierend. Aber du bist erwachsen und bald bist du da sicher raus. Du kannst ihr ja dann anbieten, ab und zu vorbeizukommen und zu helfen. Wenn sie mault, das sei zu wenig, lass sie maulen. Du tust, was geht.
 
Meine Mutter ist maßlos überfordert mit den Kindern und bemängelte auch schon einmal dass ich mich um diese doch mal kümmern solle,
Es sind nicht deine Kinder, deine Mutter benutzt dich und macht dich zusätzlich noch runter. Kann mich den anderen nur anschließen, deine Mutter braucht professionelle Hilfe.

Du kannst nur für dich sorgen, in dem du Grenzen setzt, am besten dir eine eigene Bleibe suchst, andernfalls gehst du auf Dauer kaputt an den Ansprüchen deiner Mutter.
 
Natürlich sind es nicht seine Kinder und er ist auch nicht verantwortlich. Aber in Familien ist es auch üblich sich zu helfen. Auf kleine Geschwister aufpassen ist jetzt keine unmögliche Forderung. WENN er Zeit dafür hat und noch im gemeinsamen Haushalt wohnt.
 
Manchmal weiß ich auch überhaupt nicht wie das denn weitergehen soll wenn ich mal ausziehe, was macht sie wenn dann keiner mehr im Haushalt helfen kann ? Muss sie die Kinder dann abgeben, akzeptiert sie irgendwann wirklich professionelle Hilfe, oder gehen ihr irgendwann sogar die Pferde durch ?
Auf jeden Fall solltest du spätestens bei deinem Auszug das Jugendamt einschalten, wenn du schon solche Befürchtungen hast. Deine Halbgeschwister werden es dir danken, denn so aufzuwachsen ist alles, nur nicht gesund.
 
Bei einem Vollzeitjob plus Minijob sollte ein Auszug zu stemmen sein.
Dann kommt deine Mutter lebenspraktisch auf die eigenen Füßchen und kann sich ganz den Kleinen widmen.
Später könnt ihr euch auf einer neuen Ebene wieder annähern.
 
An dieser Situation kannst du gar nix verändern.
Solch eine Streit Situation in der Familie ist krankmachend.

Deine Mutter ist überfordert.
Sie bräuchte Unterstützung vom Jugendamt.

Lass dich z.B. von Caritas wegen der Finanzen beraten, denke an dein eigenes Leben und ziehe so schnell wie möglich aus.

Bestimmt wirst du ein WG Zimmer finden.

Kannst du zu einem Freund oder Freundin ziehen..?

Vielleicht findest du einen Job oder eine Ausbildung mit Unterkunft.
Leider habe ich wirklich niemanden bei dem ich einziehen könnte, 95% meiner Freunde leben ebenfalls bei ihren Eltern.

Eine Unterkunft, zumindest immer mal wieder für ein paar Wochen gibt es bei meiner Ausbildung, und die möchte ich auch nicht mehr wechseln.

Nach einer Wohnung werde ich mal schauen wenn ich meinen Führerschein abbezahlt habe.
 
Bei einem Vollzeitjob plus Minijob sollte ein Auszug zu stemmen sein.
Dann kommt deine Mutter lebenspraktisch auf die eigenen Füßchen und kann sich ganz den Kleinen widmen.
Später könnt ihr euch auf einer neuen Ebene wieder annähern.

Ein Auszug wäre möglich sobald ich meinen Führerschein abbezahlt habe, sonst würde das verdammt knapp werden, Unterhalt kann meine Mutter nämlich nicht zahlen.

Meine Lebenshaltungskosten sind doch recht hoch : 300€ für Essen (Zumindest wenn ich 2 mal am Tag essen möchte), 100€ KfZ Versicherung, ungefähr 240€ für's Tanken und 500€ Raten für den Führerschein, da verbleiben derzeit noch 2500€. Da bleibt leider nicht viel übrig.
 
Keine Ahnung, warum man sich in so einer Lage ein Auto ans Bein hängt.
Da gäbe es für mich andere Prioritäten.
Aber so schlimm kann es bei Mutti ja dann nicht sein.
 
Keine Ahnung, warum man sich in so einer Lage ein Auto ans Bein hängt.
Da gäbe es für mich andere Prioritäten.
Aber so schlimm kann es bei Mutti ja dann nicht sein.
Meine Mutter hat mich so ziemlich dazu gezwungen den Führerschein zu machen, für was anderes hätte ich mein Geld gefälligst nicht auszugeben.

Das Auto gehört nicht mir, ich könnte es jederzeit "stehen und liegen lassen", allerdings möchte ich anmerken dass es mir den Weg zum derzeitigen Arbeitsplatz überhaupt erst ermöglicht. Um 6 Uhr fährt hier die erste Bahn durch, um 7:30 Uhr käme ich dann an, allerdings habe ich schon um 6:30 Uhr an meinem Platz zu sein.

Ich halte noch immer Ausschau, bewerbe mich für Stellen die näher sind und wäre bereit mit den Öffis zu fahren, so ist es nicht.

Aber mal ganz abgesehen davon : Sobald ich den Führerschein bezahlt habe würde mich das Auto, sofern keine Reparaturen nötig sind, ca. 300 - 350€ im Monat kosten, dann hätte ich noch ca. 1000€ für Miete und Strom, ich denke das wäre machbar.

Für andere wäre das dann vielleicht Geld das sie nutzen um Essen zu gehen und sich Zigaretten, Alkohol oder neue Klamotten zu kaufen, ich würde es mir halt zur Seite legen um weiterhin fahren zu können.
 
Huhu, das ist ja ein schönes Desaster, wie war denn eure Beziehung vorher? Ich denke mir sobald du ausgezogen bist könnte sich eure Beziehung auf natürliche Weise wieder verbessern, das brauch aber seine Zeit.
Was du wissen solltest das du nicht für das Leben deiner Mutter verantwortlich bist, natürlich kannst du sie in normaler Form unterstützen aber ihre überforderung ist ihre Baustelle, hier gilt es ganz klar dir das bewusst zu machen, die kein schlechtes Gewissen einreden zu lassen und dich weiter abzugrenzen.
Ich wünsch dir alles Gute
 

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