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Ich trau mir gar nix zu

Ich kenne das auch, von der Mutter. Es ist etwas, dass ich nie ablegen konnte.
Jedenfalls wünsche ich dir viel Erfolg mit der Selbständigkeit. Wenn du davon leben kannst, kannst du richtig stolz auf dich sein.
 
Gaslighting ???

Finka, red deutsch, danke.

Habe extra mal gegoogelt.

Von „Gaslighting“ spricht man, wenn jemand versucht, einen anderen Menschen gezielt zu verunsichern – bis zum völligen Zusammenbruch. Das Opfer kann schließlich nicht mehr zwischen Wahrheit und Schein unterscheiden. Namensgeber ist das Theaterstück „Gas Light“ von 1938.

Redest Du auch so mit Deinem Vater und unterstellst ihm, daß er ein Gaslighter ist oder was? Unglaublich echt. Und so jemand wie Du will sich selbständig machen? Sorry, aber so kriegt man keinen Kredit bei der Bank und vom Vater auch nicht.

An Deiner Stelle würde ich vor der Selbständigkeit einen Termin beim Psychologen machen und eine Verhaltenstherapie beantragen. Du bist der Selbständigkeit nicht gewachsen, bis Du grünes Licht vom Dok hast. Sobald der erste Kunde Probleme macht, drehst Du durch.

Lass es einfach unkommentiert, Du findest eh jeden bekloppt, der kein Ja-Sager ist. Hier nörgelt niemand an Dir rum, niemand spricht Dir irgendwas ab. Ich habe versucht, Dir zu entlocken, was Du vorhast, was aber so ein großes Geheimnis ist. Ohne Kohle keine Selbständigkeit, kein Businessplan, kein Geschäftskonto. Irgendwie passen hier Wunschdenken und Wirklichkeit nicht zusammen.

Lass Dir von außen helfen, alleine schaffst Du das nicht. Und wenn Du nett mit Deinem Vater sprichst, ihm genau aufzeigst, was Du vorhast, einen Plan auf den Tisch legst, gibt er Dir seinen Segen und hilft Dir dabei, du wirst sehen, Dein Vater läßt Dich nicht im Stich und liebt Dich über den Tod hinaus.

Ich finde es schlimm wie Du Deinen Vater vermachst. Du wurdest im Akt der Liebe gezeugt und bist das Beste, was Dein Vater im Leben gemacht hat. Er hat sich für Dich den A. aufgerissen und was kommt ist Undankbarkeit und 0 Anerkennung für seine Lebensleistung. Sei mal netter zum Vater, Du hast nur diesen einen. Er ist alles, aber bestimmt kein schlechter Mensch.
Stop mal bitte. Langsam werde ich echt wütend hier. Eigentlich wollte ich darüber nicht reden, aber was du hier erzählst stimmt nicht und damit mein Thread nicht in die falsche Richtung läuft, muss ich mal was klar stellen.

Mein Vater war nicht aufopferungsvoll. Schon gar nicht hat er sich den "A**** aufgerissen", wie du es behauptest. Er hat uns verlassen als ich 15 war und uns über Nacht komplett ohne jedes Geld stehen lassen. Er hat nicht mal Unterhalt gezahlt. Weil meine Mutter unfähig war, musste ich deshalb zum Amt gehen und Sozialhilfe beantragen (nochmal: ich, allein, mit 15 auf dem Amt). Ich hab damals eine scheiss Angst gehabt auf der Straße zu landen. Ich musste drum betteln, dass er sich um mich kümmert. Ich war ein Kind!

Zur Selbstständigkeit: Dass ich 1. Kompetent bin, 2. IHK Kurse belegt habe und mir 3. Ein Gründungscoach zur Seite steht erwähne ich jetzt noch einmal ausdrücklich zum dritten Mal. Krieg das endlich in deinen Schädel rein oder verlasse diesen Thread bitte. Danke.
 
Mein Vater hat mir meinen Selbstwert komplett genommen und in seiner Gegenwart fühle ich mich wie der letzte Dreck. Da komme ich mir vor wie eine unmündige 16-jährige, obwohl ich inzwischen doppelt so alt bin. Leider werde ich dieses Gefühl nicht los.

Das betrifft in der Praxis alles, was Eigenverantwortung angeht. Alles.

Es klingt wahrscheinlich bescheuert für euch, aber ich habe eine Gilde in einem Computerspiel gegründet und hatte so Angst, dass keiner mitmachen will und ich mich sowieso nur lächerlich mache. Ich habe mir selbst einen riesen Druck gemacht, dass das klappen muss, sonst blamiere ich mich. Vor wem überhaupt? Logischerweise vor niemanden, das juckt keine Sau, dad ist das anonyme Internet, aber in mir drin ist das schon als schwere, seelische Katastrophe verankert, bevor ich überhaupt angefangen habe.

Und so zieht sich das durch mein ganzes Leben. Vor dem Führerschein hatte ich Angst, meine Karriere habe ich damit ausgebremst, weil ich mich immer nur geduckt habe, ich habe mich jahrelang von meinen Ex-Freunden fertig machen lassen, statt wie jede normale Frau einfach Schluss zu machen. Meine Eltern haben mir vor allem Angst gemacht. Ich soll es besser sein lassen, es könnte ja schief gehen.

Ich bin aktuell dabei mich selbstständig zu machen und es gibt keinen realen Anlass, damit aufzuhören, aber in meinem Kopf staut sich die Versagensangst und ich will am liebsten direkt wieder schmeißen, obwohl es genau das ist, was ich in meinem Leben tun will.

Ich würde gerne wie jeder normale Mensch mein Leben leben, ohne mich wie in der Zwangsjacke zu fühlen. Mein Kopf ist wie ein Käfig und ich krieg die Tür nicht auf. Was kann ich tun?

Mir geht es ganz genauso.
Habe auch riesige Versagensangst ( obwohl ich mich nicht für komplett unfähig halte).
Die Angst wird ja immer schlimmer und verursacht immer mehr Probleme.
Leider weiß ich auch nicht wie man dieses Problem löst.
 
Mir geht es ganz genauso.
Habe auch riesige Versagensangst ( obwohl ich mich nicht für komplett unfähig halte).
Die Angst wird ja immer schlimmer und verursacht immer mehr Probleme.
Leider weiß ich auch nicht wie man dieses Problem löst.
Hallo Anna, man kann so sein, aber auch andersrum. Bist du mit deinem Gedanken mitten drin in der Denke: ich bin ein Versager, dann hast du natürlich andere Wahrnehmungen, als wenn du findest, nein, ich kann das, natürlich kann ich das.
Also, wenn du das nächste Mal wieder in dieser Denke drin hängst, dann steig aus dieser heraus und denke ganz das Gegenteil. Ich mach das jetzt, denn ich kann das.
Solange du lebst, kannst du alle Haltungen einnehmen und jede hat ihre ganz eigene Erfahrung zu bieten. Als Versager geht es dir so, als : ich schaffe das, geht es dir anders.
Musst nur umsteigen lernen. Du kannst natürlich auch der Sieger sein. Denk mal nach, wo überall, daran erinnere dich und auch an das Gefühl, das du damals hattest, dann fällt es dir wieder leicht, in diese andere Haltung zu kommen.
Irgendwer hat mal geraten, wenn du auf Menschen zugehst, dann stelle dir diese Situation vor, als du etwas gewonnen hast, als dir etwas sehr gelungen ist. Das haben wir alle mal, da wette ich, wie wir eben auch alle mal versagt haben.
 

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