Hallo,
ich bin weiblich, Ende 20 und erwarte in knapp 2 Monaten mein erstes Kind mit meinem neuen Partner (das letzte Thema von mir erklärt, wie das alles zustande kam). Ich weiß, dass ich an meiner Situation selber schuld bin und möchte auch kein Mitleid ernten oder Schuldzuweisungen. Es geht mir einfach nur darum, dass es mir wahrscheinlich hilft, das ganze was mich derzeit beschäftigt runter zu schreiben. Mir ist in letzter Zeit einfach aufgefallen, wie unglücklich ich eigentlich bin und wie viel mir im Leben einfach fehlt.
Dieses ganze Jahr ist eine reine Katastrophe. Mein neuer Partner hat mir Anfang des Jahres einen sehr romantischen Heiratsantrag gemacht - abgesehen von meinen Freunden hat sich niemand aus meiner Familie darüber gefreut, da alle noch an meinem Exfreund (13 Jahre Beziehung) hängen und es kamen eher so Sprüche wie "das ist alles zu früh-" "warten wir mal ab, wohin das überhaupt führt usw". Von Gratulationen ganz zu schweigen.
Dann wurde ich schwanger und nicht mal da, hielten es meine Eltern oder allgemein meine Familie es für nötig, mir zu gratulieren. Ganz im Gegenteil - ich bekam nur Vorwürfe usw.
Das ganze hätte ich ja auch einigermaßen verkraften können - wäre die Schwangerschaft wenigstens gut verlaufen, aber da hatte ich ebenfalls bis jetzt nur Probleme:
Fing an mit starker Übelkeit und Medikamenten, fuhr fort mit OP und Krankenhausaufenthalt (muss auch die ganze Schwangerschaft fast nur liegen) und endete mit einer Schwangerschafts-Diabetes. Zum Glück werde ich engmaschig überwacht und man kann alles klären usw, dennoch ist es einfach nur belastend und macht mich alles im Gesamtumfang traurig.
Auch fühle ich mich von meinen Eltern überhaupt nicht unterstützt in der Situation und eher im Stich gelassen. Der einzige, der wirklich zu mir hält ist mein neuer Freund...er kümmert sich auch ständig um mich und schaut nach dem Besten. Ohne ihn wäre ich sehr verloren. Nun sind wir auch in eine neue Stadt (2 h von meiner Heimat entfernt) aufgrund des Jobs von meinem Freund gezogen und die neue Umgebung ist auch sehr sehr schwierig für mich, da ich alle meine Freunde und mein gewohntes Umfeld vermisse.
Jeder Tag fühlt sich wie ein Kampf an, da ich die meiste Zeit alleine in der Wohnung bin (mein Freund arbeitet im Schichtdienst als Beamter), leider sehr oft Gedanken habe wie ich die Schwangerschaft und mein Leben wie es jetzt ist bereue und einfach Dauererschöpft bin.
ich bin weiblich, Ende 20 und erwarte in knapp 2 Monaten mein erstes Kind mit meinem neuen Partner (das letzte Thema von mir erklärt, wie das alles zustande kam). Ich weiß, dass ich an meiner Situation selber schuld bin und möchte auch kein Mitleid ernten oder Schuldzuweisungen. Es geht mir einfach nur darum, dass es mir wahrscheinlich hilft, das ganze was mich derzeit beschäftigt runter zu schreiben. Mir ist in letzter Zeit einfach aufgefallen, wie unglücklich ich eigentlich bin und wie viel mir im Leben einfach fehlt.
Dieses ganze Jahr ist eine reine Katastrophe. Mein neuer Partner hat mir Anfang des Jahres einen sehr romantischen Heiratsantrag gemacht - abgesehen von meinen Freunden hat sich niemand aus meiner Familie darüber gefreut, da alle noch an meinem Exfreund (13 Jahre Beziehung) hängen und es kamen eher so Sprüche wie "das ist alles zu früh-" "warten wir mal ab, wohin das überhaupt führt usw". Von Gratulationen ganz zu schweigen.
Dann wurde ich schwanger und nicht mal da, hielten es meine Eltern oder allgemein meine Familie es für nötig, mir zu gratulieren. Ganz im Gegenteil - ich bekam nur Vorwürfe usw.
Das ganze hätte ich ja auch einigermaßen verkraften können - wäre die Schwangerschaft wenigstens gut verlaufen, aber da hatte ich ebenfalls bis jetzt nur Probleme:
Fing an mit starker Übelkeit und Medikamenten, fuhr fort mit OP und Krankenhausaufenthalt (muss auch die ganze Schwangerschaft fast nur liegen) und endete mit einer Schwangerschafts-Diabetes. Zum Glück werde ich engmaschig überwacht und man kann alles klären usw, dennoch ist es einfach nur belastend und macht mich alles im Gesamtumfang traurig.
Auch fühle ich mich von meinen Eltern überhaupt nicht unterstützt in der Situation und eher im Stich gelassen. Der einzige, der wirklich zu mir hält ist mein neuer Freund...er kümmert sich auch ständig um mich und schaut nach dem Besten. Ohne ihn wäre ich sehr verloren. Nun sind wir auch in eine neue Stadt (2 h von meiner Heimat entfernt) aufgrund des Jobs von meinem Freund gezogen und die neue Umgebung ist auch sehr sehr schwierig für mich, da ich alle meine Freunde und mein gewohntes Umfeld vermisse.
Jeder Tag fühlt sich wie ein Kampf an, da ich die meiste Zeit alleine in der Wohnung bin (mein Freund arbeitet im Schichtdienst als Beamter), leider sehr oft Gedanken habe wie ich die Schwangerschaft und mein Leben wie es jetzt ist bereue und einfach Dauererschöpft bin.