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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ich schaffe es nicht, mich von den Erwartungen anderer zu lösen – wie geht ihr damit um?

Das hat mMn was mit meinem Heimatland zu tun (was bei ihr natürlich fast die einzigen Infos sind, die sie bekommt).
Da ist die Bereitschaft, einen Flug zu zahlen, größer, und das Umweltbewusstsein kleiner (meines Erachtens). Dadurch wird das Flugzeug mehr genommen.
Das ist aber nur ein Sachverhalt von vielen, geht ähnlich bei Kleidung (,,ich habe im Einkaufszentrum viele mit solchen Schuhen gesehen und ich finde die cool (also warum trägst du diese nicht)", Frisur, Arbeit, etc.
Generalisierter Fall von Selection Bias (Stichprobenverzerrung).

Natürlich kannst du deine Mutter weiter in Schutz nehmen und wohlklingende Erklärungen für ihr Verhalten finden.

Dann mache es gerne weiter so, wie sie möchte.

Vermutlich habe ich dein Anliegen nicht verstanden.
 
Hmm, ich wehre mich ja dagegen.

Ich möchte nur berichten, was ich so erfahre, wenn ich mal versuche, mich mit meinen Gedanken durchzusetzen.
Das Problem bei deinem Flugzeug-Beispiel ist, dass du ihren Erwartungen (Fliegen) die deiner Clique (nicht fliegen) entgegen stellst. Probiere es doch mal mit: Nein Mutter, ich möchte nicht fliegen. Punkt. Nix weiter. Wahrscheinlich erzählt sie dir dann, dass du dich leider irrst und natürlich doch fliegen möchtest. Oder?
 
Das Problem bei deinem Flugzeug-Beispiel ist, dass du ihren Erwartungen (Fliegen) die deiner Clique (nicht fliegen) entgegen stellst. Probiere es doch mal mit: Nein Mutter, ich möchte nicht fliegen. Punkt. Nix weiter. Wahrscheinlich erzählt sie dir dann, dass du dich leider irrst und natürlich doch fliegen möchtest. Oder?
Nein. Die Aussage ist dann, warum ich denn immer alles anders mache als die anderen.
 
Hmm, ich wehre mich ja dagegen.

Ich möchte nur berichten, was ich so erfahre, wenn ich mal versuche, mich mit meinen Gedanken durchzusetzen.

Ja, das ist lästig, aber doch eigentlich völlig egal. Man ist genervt, verdreht die Augen, kotzt sich vielleicht bei nem guten Kumpel aus und dann macht man es, wie man selber will.
Du zahlst das Ticket ja selbst, nicht wahr?

Was ich sagen will: was ist so tragisch dran, wenn deiner Mutter was nicht passt? Den Großteil der Dinge, die du tust, würde sie ja nicht mal mitkriegen. Und wenn sies doch mitkriegt und nicht gut heißt: na und? Hör auf, dich zu erklären und zu rechtfertigen. Sie wird sich dran gewöhnen, dass du dein Ding machst, wenn dus einfach tust.
 
was ist so tragisch dran, wenn deiner Mutter was nicht passt?
Weil ich dann mich selbst nicht zufrieden gebe, da ich sie enttäuscht habe.
Ich habe „gelernt“ alle meine Qualitätsansprüche ihren unterzuordnen. Wenn ich diese nicht erfülle, aber meine schon, dann schäme ich mich maßlos dafür.
Mein Leben ist voll gefüllt mit Scham bei Entscheidungen, die ich selbst über sie treffe. Deshalb wird das auch mit meinem Traumberuf nie etwas, weil wer will schon 40h in der Woche sich für seine Arbeit schämen?
Ich habe aktuell wieder starke Fluchtgedanken, um dem ganzen zeitweilig zu entfliehen und vielleicht das als erste selbstständige Erfahrung zu verbuchen, weiß jedoch, dass ich von der Gefühl der Scham nicht loskomme.
 
Weil ich dann mich selbst nicht zufrieden gebe, da ich sie enttäuscht habe.
Ich habe „gelernt“ alle meine Qualitätsansprüche ihren unterzuordnen. Wenn ich diese nicht erfülle, aber meine schon, dann schäme ich mich maßlos dafür.
Mein Leben ist voll gefüllt mit Scham bei Entscheidungen, die ich selbst über sie treffe. Deshalb wird das auch mit meinem Traumberuf nie etwas, weil wer will schon 40h in der Woche sich für seine Arbeit schämen?
Ich habe aktuell wieder starke Fluchtgedanken, um dem ganzen zeitweilig zu entfliehen und vielleicht das als erste selbstständige Erfahrung zu verbuchen, weiß jedoch, dass ich von der Gefühl der Scham nicht loskomme.

Aber was würde PASSIEREN? Nichts. Du bist, nach deiner Aussage, derjenige, der dich in diesen Käfig einsperrt.
Da musst du dringend raus. Und ich hab beim Lesen deiner Beiträge nicht das Gefühl, dass du das ganz alleine könntest. Du schaffst noch nicht mal, es auszuhalten, eine Kleinigkeit zu tun, die nicht von ihr abgesegnet ist.
Du bist ein erwachsener Mann unter der Fuchtel seiner Mutter. Entweder du raffst dich auf und probierst selbst es in kleinen Schritten und hältst die unangenehmen Gefühle mal aus (für ne ganze Weile wirst du dich fühlen wie Rapunzel im Pixarfilm, als sie zum ersten Mal gegen den Wunsch ihrer Mutter den Turm verlässt...) oder du musst dir Hilfe suchen. Auch dann wirst du die Gefühle aushalten müssen, denn deine Mutter scheint sie dir tief eingepflanzt zu haben.
Oder aber du bleibst dein ganzes Leben ein abhängiges Kleinkind
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich brauche jemanden, der meinen von mir allein getroffenen Entscheidungen einen positiven Bescheid gibt, damit ich mich bestätigt sehe.

Auf die Frage nach dem „was passiert dann?“ kann ich keine Antwort geben. Es gab schon Aussagen, wo mir implizit angedroht wurde, dass ich keine finanzielle Unterstützung mehr bekommen würde.
 
Das ist leider im Erwachsenenleben so, dass man Entscheidungen trifft, ohne für alles Absicherung von außen zu haben. Das mag für dich als Autist noch schwerer sein als für andere in deinem Alter, aber es ist so.

Jeder macht Fehler. Auch das ist schlichtweg Fakt.
 

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