kiablue
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Danke, liebe bird.
Leider geht es mir gar nicht gut und mir fehlen langsam die Worte dafür.
Aber eins war jetzt, was mich verwirrt und ich nicht sortiert bekomme. Es ging um meine Mutter und ihre Schuld. Ich selbst sehe keine Schuld. Da sagte meine Thera, doch, hat sie. Durch sie habe ich mein ganzes Potenzial nicht ausleben können, wenn ich eine andere Kindheit gehabt hätte, möchte sie sich gar nicht vorstellen, wo ich heute stände, ich hätte mindestens promoviert. Weiß nicht, ob es so wäre, aber allein, dass das mal jemand aussprach, das tat sehr weh und beschäftigt mich sehr, denn ich merke es tagtäglich, ich fühle mich hoffnungslos unterfordert, aber körperlich emotional sehr überfordert, so dass es mir nicht möglich ist, etwas zu leisten. Ich wollte immer so viel lernen und so viel tun, für andere Menschen tun.
Und dann sagte ich, ich sehe noch immer keine Schuld. Höchstens Schuld aus Dummheit? Und ich habe Angst. Hat sie Schuld oder will ich es bloß nicht wissen? Müsste ich wütend sein? Aber ich fühle so was nicht und im Grunde möchte ich das auch nicht. Es bringt nichts, es kostet nur ne Menge Energie. Und ich habe Angst, dass ich irgendwann begreife, wirklich begreife, was sie mir zerstört hat. Jeder Bereich meines Lebens ist betroffen und es ist mittlerweile so weit, dass ich mich seit zwei Wochen ständig frage, ob ich mich von meiner Tochter verabschieden müsste oder ob ich einfach meiner Sehnsucht nachgeben könnte und einfach gehe. Ich mag nicht mehr. Aber meine Tochter würde nicht damit zurecht kommen. Ich muss also irgendwie und hoffe doch immer weiter auf den großen LKW, der um die Ecke kommt und mich ins andere Reich bringt.
Ich möchte so gern nach Hause. Wo immer das sein könnte und mittlerweile glaube ich nicht mehr dran, dass es in diesem Leben irgendwo sein könnte. Ich habe Angst, dass ich, wenn ich das alles begreife, wirklich wütend werde auf meine Mutter und nicht mehr aufhören kann, es nicht beherrschen kann. Zumal ich ja heute selbst für mich verantwortlich bin. Ich kämpfe und lande immer wieder in meinen tiefen Löchern, erreiche nichts, was bleibt. Angst. Wo soll das hinführen.
Danke fürs Zuhören.
Lieben Gruß, kia
Leider geht es mir gar nicht gut und mir fehlen langsam die Worte dafür.
Aber eins war jetzt, was mich verwirrt und ich nicht sortiert bekomme. Es ging um meine Mutter und ihre Schuld. Ich selbst sehe keine Schuld. Da sagte meine Thera, doch, hat sie. Durch sie habe ich mein ganzes Potenzial nicht ausleben können, wenn ich eine andere Kindheit gehabt hätte, möchte sie sich gar nicht vorstellen, wo ich heute stände, ich hätte mindestens promoviert. Weiß nicht, ob es so wäre, aber allein, dass das mal jemand aussprach, das tat sehr weh und beschäftigt mich sehr, denn ich merke es tagtäglich, ich fühle mich hoffnungslos unterfordert, aber körperlich emotional sehr überfordert, so dass es mir nicht möglich ist, etwas zu leisten. Ich wollte immer so viel lernen und so viel tun, für andere Menschen tun.
Und dann sagte ich, ich sehe noch immer keine Schuld. Höchstens Schuld aus Dummheit? Und ich habe Angst. Hat sie Schuld oder will ich es bloß nicht wissen? Müsste ich wütend sein? Aber ich fühle so was nicht und im Grunde möchte ich das auch nicht. Es bringt nichts, es kostet nur ne Menge Energie. Und ich habe Angst, dass ich irgendwann begreife, wirklich begreife, was sie mir zerstört hat. Jeder Bereich meines Lebens ist betroffen und es ist mittlerweile so weit, dass ich mich seit zwei Wochen ständig frage, ob ich mich von meiner Tochter verabschieden müsste oder ob ich einfach meiner Sehnsucht nachgeben könnte und einfach gehe. Ich mag nicht mehr. Aber meine Tochter würde nicht damit zurecht kommen. Ich muss also irgendwie und hoffe doch immer weiter auf den großen LKW, der um die Ecke kommt und mich ins andere Reich bringt.
Ich möchte so gern nach Hause. Wo immer das sein könnte und mittlerweile glaube ich nicht mehr dran, dass es in diesem Leben irgendwo sein könnte. Ich habe Angst, dass ich, wenn ich das alles begreife, wirklich wütend werde auf meine Mutter und nicht mehr aufhören kann, es nicht beherrschen kann. Zumal ich ja heute selbst für mich verantwortlich bin. Ich kämpfe und lande immer wieder in meinen tiefen Löchern, erreiche nichts, was bleibt. Angst. Wo soll das hinführen.
Danke fürs Zuhören.
Lieben Gruß, kia