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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ich möchte um Rat bitten

An Bodenschatz: Danke für ihre Antwort, sie ist ziemlich gut geschrieben. Ich bin mir dessen bewusst, dass ich durch den Umstand, in ein Territorium gesetzt worden zu sein, welches von einer "zivilisierten Gesellschaft" beansprucht wird, einen gewissermaßen höheren Lebensstandard erhalte, als es vermutlich die Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten tut und das nur dafür, dieser "zivilisierten Gesellschaft" per ihrer Vorgaben anzugehören. Ich bin dazu der Meinung, dass sich Zugehörigkeit eher über Inhalt definiert und wie schon erwähnt, weiche ich diesbezüglich von den Normen der Gesellschaft erheblich ab. Selbstverständlich könnte ich den von ihnen erwähnten Tätigkeiten nachgehen und sozialen Kontakt herstellen, es fällt mir eher schwer das so zu tun, dass sich daraus etwas Positives entwickelt. Ich komme mit den allgemeinen Strukturen schlecht zurecht und habe dementsprechend Schwierigkeiten mit dem Koordinieren von Tätigkeiten, welche sich positiv auf andere Personen auswirken, schließlich ist es wie von ihnen erwähnt, dass man sein Handeln vor der Ausführung prüfen sollte, um Probleme mit der Gesellschaft zu vermeiden. Freundliche Grüße
Hallo Shiru, wir sind also beim "Sie", unüblich - aber gut, dann "Sie": das "Sie" soll vmtl. auch Abstand ausdrücken, Ihre Entscheidung. Die Zugehörigkeit zur Gesellschaft, zum Volk definiert sich in diesem Lande einfach über den "Titel" als Staatsbürger. Da lt. UNO Staatenlosigkeit vermieden werden soll, nimmt fast jedes UNO-Mitglied die Bewohner ihres Landes ganz automatisch bei Geburt - oder auf Antrag bei Einwanderung - als Staatsbürger auf. Man, auch Sie, ist somit mehr oder weniger gezwungenermaßen Mitglied der Gesellschaft, Teil des Volkes - entweder Kraft der Geburt oder auf Antrag. Damit ist auch klar, daß das herrschende System auch über Sie herrscht, Sie die Rechtsnormen und in mehr oder minderem Umfang auch die Kultur und die Traditionen zu beachten haben. Abweichler gibt es überall und auch in unserem Land sind sie gar nicht mal so selten. Dennoch bleiben sie Mitglieder der Gesellschaft und werden - zumindest administrativ - nicht ausgeschlossen. Ob und welchen Beitrag sie zur Gesellschaft leisten, ist dafür unerheblich. Es bedarf schon schwerster Verbrechen, um eine Aberkennung der Staatsbürgerschaft zu riskieren. Das haben Sie hoffentlich nicht vor. Andererseits können Sie die Staatsbürgerschaft auch nicht aufkündigen. Ein solches Recht gibt es nicht. Es ist maximal möglich, die Staatsbürgerschaft zu wechseln, wenn sie dauerhaft in ein anderes Land auswandern. Sie können also getrost frei nach Ihrer Fasson leben, solange Sie die aufgestellten Rechtsnormen beachten. Ob Ihr Wirken nützlich ist oder nicht, liegt in Ihrer Entscheidung. Wenn Sie sich einbringen wollen, wird das kaum ohne soziale oder politische Kontakte funktionieren. Als Eremit werden Sie nicht wahrgenommen. Wenn Sie so tolle Ideen zur Verbesserung der Gesellschaft liefern können und einbringen wollen, wäre eine politische Arbeit vmtl. das Mittel der Wahl. Was mich arg verwundert, daß Sie nach solchen Erklärungen fragen, kommen Ihre Texte doch sehr gebildet daher. -- Viel Erfolg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Shiru,
ich habe Dir eine "private Nachricht" gesendet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für ihre Antworten, entschuldigen sie, dass ich jetzt erst antworte.

An AnnastehtimWald:

Sie schrieben: "Selbst ein schwarzes Schaf ist ein Schaf und sollte es noch so weit abseits stehen, der Schäfer wird es nicht vergessen und auch für alle anderen Schafe gehört es zur Herde."

Ich versuche mal meine Situation darauf angepasst zu umschreiben. Sagen wir, das schwarze Schaf ist von sich aus kein Herdentier, dafür fehlt ihm einiges an herdenhafter Veranlagung und ist dadurch im Bezug auf die Herde irgendwie verloren gegangen, weil es mit den Vorgaben des Schäfers nicht zurechtkam/-kommt. Es ist der Meinung, dass darin viele Defizite stecken, welche sich negativ auf die Herde auswirken, aufgrund seiner eigenen Defizite weiß es jedoch nicht wie es entsprechend handeln soll, um sich positiv auf die Herde auszuwirken. Schließlich weiß es, dass der Schäfer nicht gerade positiv auf Schäfchen gestimmt ist, welche in der Herde aus der Reihe tanzen und erfahrungsgemäß auch, dass einem Schäfchen in der Herde allgemein nicht gerade Relevanz dafür zugesprochen wird ein Schäfchen zu sein.

Ich meine es nicht arrogant, sagen wir, dass es mir einfach an entsprechender Kompetenz mangelt, weshalb dieser Eindruck vermittelt wird.

An Einhorn_das_echte:

Ich bin mir dessen bewusst, dass ich soziale Kontakte brauchen würde, meine Schwierigkeiten liegen darin effektiv nach passenden zu suchen, vor allem weil ich wie schon erwähnt inhaltlich ziemlich abweiche und nicht gerade über gute persönliche Infrastruktur verfüge.

Freundliche Grüße
 
Hallo Shiru,
ich verstehe deine Worte so: du bist schon auf dem Weg zum Ziel, das du dir wünschst. Du siehst nur vor lauter Steinen (großen und kleinen) nicht, wohin dein Weg geht.
Alle Steine auf einmal wirst du - so wie jeder andere auch nicht - nicht aus deinem Weg räumen können.
Doch du kannst mit einem kleinen anfangen: z.B dir jeden Tag morgens nach dem Aufstehen sagen: ICH schaffe das.
Ich bin mir sicher, du weißt, was dein nächster kleiner Schritt sein könnte. Geh ihn.
Ich wünsche dir dafür die nötige Kraft und den nötigen Mut und vor allem die nötige Geduld mit dir selbst
 

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