Ich habe keine Ahnung, ob ich hier richtig bin, aber ich weiß nicht mehr weiter – ja ich gehe schon soweit, dass ich am liebsten nicht mehr leben möchte, wenn – ja wenn ich nicht noch so viel hätte, was ich nicht verlieren möchte, aber – stop – so durcheinander versteht mich ja keiner – ich fange mal ganz vorne an:
Ich bin 35 Jahre alt, seit 15 Jahren verheiratet und habe vier Kinder im Alter von 14, 11, 8 und 5 Jahren. Ich bin gelernte Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte und habe nach meiner Lehre noch 2 Jahre in einem Inkasso-Büro gearbeitet bevor ich mein erstes Kind bekam. Seit 1995 bis 2008 habe ich mich soo gerne um Haushalt und Kinder gekümmert, aber da wollte ich dann doch mal wieder arbeiten gehen. Mein Mann ist gelernter Maler und Lackierer, aber aus gesundheitlichen Gründen kann er diese Tätigkeit nicht mehr ausüben. Wir sind in Hartz IV gerutscht und kommen aus dieser Sch… auch einfach nicht raus. Na ja, mein Mann hat ALLES, aber wirklich auch alles über sich ergehen lassen, was das Amt von ihm verlangt hat bis er dann schließlich über einen 1,- Euro-Job beim hiesigen DRK als Hausmeister gelandet ist. Es ist ein sehr anstrengender Job, der ihm aber trotzdem viel Spaß macht – bekommt nur leider nicht genug Geld dafür, weil das DRK nicht mehr zur Verfügung hat und so bekommen wir zusätzlich noch Hartz IV dazu. Er kann sich seine Zeit selbst einteilen und ist eigentlich sein eigener Chef (so fühlt es sich zumindest für ihn an) – auch neue 1,-Euro-Jobber hat er unter sich und kann sie für Arbeiten einteilen usw. Auch gesundheitlich ist es der ideale Job für ihn, weil er sehr unterschiedliche Arbeiten durchführt.
Aber nun wieder zu mir: als nun unser viertes Kind (übrigens nicht wirklich alle von Anfang an gewünscht – das Vierte war überhaupt nicht geplant, aber eine Abtreibung kam für mich NIE in Frage und so wurde es über langsam akzeptieren eine große Liebe – vor allem, weil ich mein kleines Mädchen fast verloren hätte und noch ein Notkaiserschnitt gemacht werden musste, um sie zu retten) in den Kindergarten kam, konnte ich endlich wieder arbeiten. Tja, zumindest hätte ich das gerne. Ich bin nicht eine typische Hausfrau, die nur geputzt und gekocht hat, sondern ich habe mich am PC immer beschäftigt – meine Textverarbeitung (z. Zt. ca. 350 Anschläge pro Minute) immer auf dem Laufenden gehalten und diverse Arbeiten erledigt, z.B. Homepages erstellt (alles selbst beigebracht), private und auch geschäftliche (aber nur für Freunde) und habe mich auch ehrenamtlich engagiert. Zurzeit erstelle, überarbeite und betreue ich die Homepage des hiesigen Jugendrotkreuzes. Ich habe damals wirklich gerne im Inkasso-Büro gearbeitet (ja, ich weiß – es ist nicht schön, anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen und ich habe viele Schicksale am Telefon erfahren, aber es war ein Job am Computer, bei dem ich Akten wälzen durfte – das habe ich einfach sehr sehr gerne gemacht) und ich kann auch noch den gesamten Mahnverfahrens-Aufbau von der ersten Mahnung bis hin zur eidesstattlichen Versicherung. Aber wie geht es heutzutage??? Als vierfache Mutter nach 14 Jahren Elternzeit taugt man gerade mal noch zum putzen oder kochen – mehr kann sie nicht. Daher habe ich dann im August 2008 auch lediglich einen Mini-Mini-Job (301,- Euro/Monat) als Putzfrau in einem Kindergarten bekommen. Ich hasse ihn – ich hasse es wirklich, Putzfrau zu sein – ich kann mehr – ich bin nicht überheblich, aber ich kann schneller schreiben als manche reden, ich kann schwierige Aufgaben am Computer bewältigen und wenn ich was nicht weiß oder kann, suche ich so lange nach Wissen, bis ich es weiß oder kann. Ich kann einfach mehr!!! Aber es soll auch keiner von mir behaupten, dass ich keine Lust habe zu arbeiten – SO IST ES NÄMLICH AUCH NICHT – ich WILL ja arbeiten – ich kann ja sogar den ganzen Tag arbeiten, weil mein Mann so flexibel arbeiten kann, so dass er, wenn etwas mit den Kindern sein sollte, auch da sein könnte! Drei von den Kindern sind bis nachmittags ca. 17:00 Uhr in Schule bzw. Kindergarten und der älteste ist durchaus in der Lage, drei Stunden alleine zu sein. Ach, na ja. Es kam also alles ganz anders, als wir es erhofften. Nun gut, vom Amt bekam ich keine Hilfe, weil ich ja nun einmal überhaupt nicht beweisen kann, dass ich kann was ich kann. Schlimmer noch – ich sollte zu einer Schule gehen, wo ich lerne, Bewerbungen zu schreiben. Man, ich möchte echt nicht überheblich klingen, aber ich bekomme es von allen, die mich kennen, bestätigt: Das brauche ich nicht! Ich habe für meinen Mann und für meine Schwester die Bewerbungen geschrieben – ich WEISS, wie man das macht – ich kann auch noch die Grundrechenarten, die ich dort noch einmal hätte lernen können (ich weiß das alles von meinem Mann – er hat das alles mitgemacht)! Also habe ich – um nur nicht vom Amt abhängig zu sein, den Mini-Mini-Job als Putzfrau im Kindergarten angefangen. ABER, der reichte dem Amt ja nicht – wir waren ja immer noch hilfebedürftig, weil wir ja nicht genug für unsere Familie verdienten – MAN, wie soll man das auch – wir versuchen ja alles, was geht. Also bin ich noch ein Wagnis (schreibt man das so?) eingegangen und habe noch eine Selbständigkeit angefangen (natürlich mit Segen des Amtes – die konnte ich dann doch davon überzeugen, dass es super ist und ich es auch schaffen könnte)!
JAA, und schon hatten wir es endlich geschafft – wir waren nicht mehr hilfebedürftig und waren endlich von diesem blöden Hartz IV weg – wir bekamen Kinderzuschlag und Wohngeld – ein super Gefühl! Zumindest bis Juli 2009 – ein klasse Monat – nein, war sarkastisch – war alles sch…!
Die Gesetze wurden zum 01. Juli 2009 geändert und so waren wir wegen einer Differenz von 46,15 €, die uns gemäß des errechneten Bedarfs von der Familienkasse fehlen, wieder hilfebedürftig. Mein Mann und ich waren wie vor den Kopf geschlagen, weil uns das Gesetz sogar untersagt, auf diese 46,15 € zu verzichten und weiterhin mit Kinderzuschlag und Wohngeld auszukommen. Wohngeld und Kinderzuschlag waren zusammen 1.038,- €, vom Amt bekommen wir jetzt aber 1.013,76 €. Also noch weniger, als vorher Kinderzuschlag und Wohngeld zusammen. Wo bitte steckt da jetzt der Fehler?? Wir und auch unsere Sachbearbeiterin für wirtschaftliche Hilfen können ihn nicht finden. Und verstehen können wir das noch viel weniger.
Gut, ich musste also wieder zu meiner Arbeitsvermittlerin. Ich befürchtete, wieder enttäuscht zu werden und lediglich als Putzfrau oder Köchin abgestempelt zu werden und machte mich auf die Suche nach einer Lösung – ohne meine Arbeitsvermittlerin bereits vor dem Termin.
Ich bin 35 Jahre jung und kann – wenn meine Gesundheit es denn zulässt – noch viele Jahre arbeiten und für meine Kinder gutes Geld verdienen. Das geht aber nicht mit 400-Euro-Jobs als Putzfrau oder sonstige Akkord-Jobs. Ich will damit nicht sagen, dass es überflüssige Jobs sind – nein, aber ich bin eine Frau, die weitaus mehr Fähigkeiten hat. Also habe ich mir von Fernschulen, die ich kenne, sämtliche Kataloge schicken lassen und sie studiert, welche Kurse es gibt, mit denen meine Fähigkeiten bestätigt werden und ich dann auch beweisen kann, was ich kann. Fernschule darum, weil ich immer noch den Job im Kindergarten habe. Meine Arbeitszeit ist von Montags bis Freitags zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr und dieses Zeiten erlauben eine ortsansässige Schule nicht, weil ich es dann nie pünktlich zur Arbeit schaffe. Ich kündige diesen Job auch nicht, obwohl ich mich dermaßen unwohl dabei fühle, weil ich einfach keine Putzfrau bin, aber andererseits kann mir so auch keiner nachsagen, dass ich ja nur keine Lust zu arbeiten habe.
Eine Recherche der Stellenanzeigen von Januar bis Juli dieses Jahres haben mich bestätigt, dass es viele Stellen gibt, die ich machen könnte, wenn ich denn beweisen könnte, dass ich kann, was ich kann. Ich habe also alle Kurse, die auch für einen Bildungsgutschein zugelassen sind, herausgesucht, und mit den Unterlagen aus KURSNET (Kursangebot der ARGE) abgeglichen und zusammengestellt. Bei dem Termin habe ich dann meine Arbeitsvermittlerin auch davon überzeugen können, dass es für die Integration in den Arbeitsmarkt notwendig ist, dass ich so eine Weiterbildung mache. Ich habe mich so gefreut – ich kann meine Fähigkeiten endlich wieder einsetzen und mein Wissen noch erweitern, um endlich eine für mich geeignete Stelle zu bekommen.
Allerdings steht in meiner Eingliederungsvereinbarung auch gleich wieder, dass ich mich bei mind. 3 Stellen bewerben soll, sonst drohen uns Kürzungen der Leistungen. SUPER, wenn ich mich jetzt also wieder auf einen Job bewerbe, den man „als Hausfrauchen“ auch bekommen kann (z.B. Regalauffüllerin, Putzfrau o.Ä.) dann fallen wir wieder aus Hartz IV raus (es fehlen ja nur 46,15 €, um nicht mehr hilfebedürftig zu sein) und meine Weiterbildung ist futsch, weil wir uns dann die Kosten schon wieder nicht mehr leisten könnten. Und weiter bin ich dann auch noch nicht, weil ich ja einen Job, der meinem Können und meinen Fähigkeiten entspricht, nicht bekomme, weil ich (Entschuldigung für die Wiederholung) nicht beweisen kann, dass ich kann, was ich kann.
Dann gibt es noch einen weiteren Kampf, den wir jetzt seit ca. 3 Jahren kämpfen. Wir kämpfen gegen riesige Schimmel-Flächen im Haus – vom Vermieter (der zwischenzeitlich auch aufgrund einer Zwangsversteigerung des Hauses gewechselt hat) gibt es keine Hilfen. Der erste Vemieter meinte nur, dass es an unserem Lüftungs- und Heizverhalten liege und der neue Vermieter gibt höchstens 5.000,- Euro pro Jahr für die „Hütte“ aus – mehr nicht. Da es immer mehr Stellen werden die von einem Gutachter, den der neue Vermieter bestellt hatte, nachweislich durch das marode Gemäuer entstehen, haben wir uns auf die schwierige Suche nach einem neuen Heim für uns gemacht. Mit vier Kindern, zwei Katzen und einem Hund zieht man nicht einfach so um und findet vor allem gleich was Neues – NÖ! Bevor die Stimmen laut werden: wir hätten uns (wenn auch schweren Herzens) jederzeit für eine neue Wohnung von unseren Tieren getrennt – da ist mir die Gesundheit meiner Familie dann doch wichtiger – aber hier gibt es auch ohne Tiere für 6 Personen nur sehr wenig! Trotzdem sind wir kurz vor Weihnachten fündig geworden – Ja, und haben auch alles mit Amt geklärt und – obwohl die Wohnung eigentlich doch ein paar m² (16 – um genau zu sein) zu groß für uns ist – die Schimmelflächen erlauben uns einen zügigen Umzug – selbst da hinein. Mein Studium hat enorm unter der Sucherei und den Rennereien zu den Ämtern und Banken (eine Kaution will ja auch noch irgendwie besorgt werden) gelitten – eigentlich habe ich in der Zeit gar nichts machen können! Meine Kinder und der Mini-Mini-Job sind ja auch noch da und in der Vorweihnachtszeit ist ja auch noch anderes zu erledigen – man will ja eine gute Mutter und Hausfrau auch noch sein. Beim Wohnungen suchen habe ich auch gleich noch die Stellenanzeigen studiert, weil ich den Job als Putzfrau nur noch sehr schwer ausführen kann – mein Rücken macht mich total fertig – bei jedem Schritt zieht es und ich könnte heulen – aber man ist ja eine starke Mutter, beißt die Zähne zusammen und hält alles aus! Dann höre ich noch, dass mein Job bald überflüssig wird und mir demnächst die Kündigung ins Haus flattert. Na super – mein Gewerbe läuft besch…, weil ich mit Hartz IV und Mini-Mini-Job-Lohn nicht genügend Kapital für genügend Werbung habe, mein Mini-Mini-Job ist bald weg und mein Studium läuft gerade so überhaupt nicht!
Mein Mann ist wirklich super – er hilft im Haushalt und wenn irgendwer „Hilfe“ ruft, ist er da und hilft! Daher wird mir auch noch von vielen vorgehalten, ich wäre eine faule S…, „mein Mann“ macht soo viel und überschlägt sich halb. Meine Mutter hat mich mal, als mein Mann krank war, angerufen und mir sehr deutlich gesagt, dass ich ihn gefälligst zum Arzt gehen lassen soll – er würde sich nicht trauen zu gehen, weil ich dann wieder meckern würde. Ja nee, iss klar. Ich mecker nicht, wenn mein Mann zum Arzt geht – ich mecker über diese blöde Gebühr – wenn man pro Woche zum Einkaufen lediglich 100 Euro hat, dann sind 10 Euro Praxisgebühr viel Geld, aber ich würde NIEMALS meinem Mann einen Arztbesuch verbieten, wenn er richtig krank ist! Ich kann machen, was ich will – ich werde als faul und nichtsnützig von meiner Mutter abgestempelt – „mein Mann“ macht alles! Ist jetzt schwer zu beschreiben.
Eine Freundin habe ich leider nicht – ich kann mit niemandem reden – ich fresse alles in mich rein. Nicht einmal mit meinem Mann kann ich reden. Wenn ich es versuche, schafft er es, dass ich – wer weiß weswegen, ein schlechtes Gewissen habe – als wenn ich nur Fehler mache – mh, auch das ist schwer zu beschreiben - ich habe halt das Gefühl, ich werde nicht wirklich von ihm beachtet – er ist überhaupt in letzter Zeit mehr für seinen Job da, als für mich und seine Kinder. Wenn er was für den Job machen soll – SOFORT, obwohl es gar nicht sofort sein müsste – soll er mal etwas für uns machen – vergisst er es – schafft es nicht oder oder oder! Für meine Sorgen hat er kein Ohr – niemand hört mir zu – ich bin immer für jeden da, höre mir Probleme an, versuche sie zu lösen oder zu helfen – ich habe keinen, der zuhört – ich bin Mutter von Vier Kindern und Ehefrau, und doch allein.
Gestern kam ein Brief vom Amt – man möchte sich mit mir über meine Weiterbildung unterhalten – SUPER! Wissen die jetzt schon, dass das in letzter Zeit gelitten hat? Was soll ich denn noch machen – egal, wo ich mich bewerbe, ich werde abgelehnt, weil ich ja nur eine dumme Hausfrau bin, die ja eigentlich gar nichts mehr können kann nach so einer langen Zeit! Natürlich steht das nicht in den Absagen – aber so wird es wohl sein. Na ja, ein Lebenslauf und eine Urkunde aus dem Internet (wohlgemerkt von der Arbeitsagentur-Seite) über hervorragende PC- und Internet-Kenntnisse) reichen wohl nicht aus, um sich erfolgreich zu bewerben.
Ich kann nicht mehr – sämtliche Versuche, alles in richtige Bahnen zu lenken, schlagen fehl – ich will ja arbeiten – ich will ja – aber ich kann einfach nicht als Putzfrau arbeiten – ich kann mehr und will auch mehr für meine Kinder – ich habe leider neuerdings die Rückenprobleme beim Laufen und nein, ich war noch nicht beim Arzt – ich kann mir nicht noch zusätzlich Medikamente leisten – wahrscheinlich bin ich zu dick, aber wie soll ich abnehmen – ich esse eh schon kaum noch was – leider schlägt sich das nicht auf mein Gewicht nieder! Ich habe vor 106 Tagen meine letzte Zigarette geraucht – mein Mann vor 93 Tagen – wir suchen nach noch mehr Wegen, Geld zu sparen, aber mehr geht bald nicht. Wir gehen nicht Essen, wir gehen nichts ins Kino, nicht in Kneipen oder sonst wo hin – wir trennen uns nächsten Monat von unserem Hund, weil er in der neuen Wohnung leider nicht geduldet wird! Es zerreißt uns das Herz, aber es geht nicht anders.
Mein Bruder wird dieses Jahr wahrscheinlich nicht überleben – er hat ALS und in den letzten Tagen wird mein Wunsch, mit ihm zu tauschen, immer größer. Er hatte noch so viele Pläne und Wünsche – soll er für mich eine neue Chance bekommen und ich gehe – meiner Familie ginge es finanziell sicher besser und ich würde ja kaum einem fehlen – AUSSER – meinen Kindern – und ich könnte nicht ohne meine Kinder – allein die sind der Grund, warum ich noch bin! Ich schlafe kaum noch – ich heule fast nur noch, ich bin fertig – ich kann nicht mehr.
Ich habe „Ich will sterben“ gegoogelt und bin auf dieses Forum gestoßen. Ich habe es als Chance gesehen EINMAL alles loszuwerden – obwohl ich trotz 6 Din-A 4 Seiten noch nicht einmal alles hier loswerden konnte!
Ich bin nicht faul – ich will arbeiten – ich will nicht mehr über jeden Schritt Rechenschaft bei anderen Leuten ablegen – ich will endlich, dass irgendwer mich sieht, mich wahrnimmt, meine Fähigkeiten registriert – ich will einfach nicht mehr der bedeutungslose Schatten sein, der ich gerade bin – ich kann nicht mehr!
Ich entschuldige mich für diesen wahnsinnig langen Text, aber ich habe versucht, alles zu schreiben (ist mir nicht gelungen)! Ich danke jedem, der es bis hier schafft zu lesen – so hat mir wenigstens mal jemand zugehört – wenn ich wahrscheinlich auch hier nur Vorwürfe bekomme – aber das kenne ich ja nicht anders! Ich liebe meine Kinder und nur sie allein halten mir hier! Und ich kämpfe so lange ich kann – wenn ich auch echt keine Kraft mehr habe – sorry, ich sehe nichts mehr – meine Tränen – DANKE!
Ich bin 35 Jahre alt, seit 15 Jahren verheiratet und habe vier Kinder im Alter von 14, 11, 8 und 5 Jahren. Ich bin gelernte Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte und habe nach meiner Lehre noch 2 Jahre in einem Inkasso-Büro gearbeitet bevor ich mein erstes Kind bekam. Seit 1995 bis 2008 habe ich mich soo gerne um Haushalt und Kinder gekümmert, aber da wollte ich dann doch mal wieder arbeiten gehen. Mein Mann ist gelernter Maler und Lackierer, aber aus gesundheitlichen Gründen kann er diese Tätigkeit nicht mehr ausüben. Wir sind in Hartz IV gerutscht und kommen aus dieser Sch… auch einfach nicht raus. Na ja, mein Mann hat ALLES, aber wirklich auch alles über sich ergehen lassen, was das Amt von ihm verlangt hat bis er dann schließlich über einen 1,- Euro-Job beim hiesigen DRK als Hausmeister gelandet ist. Es ist ein sehr anstrengender Job, der ihm aber trotzdem viel Spaß macht – bekommt nur leider nicht genug Geld dafür, weil das DRK nicht mehr zur Verfügung hat und so bekommen wir zusätzlich noch Hartz IV dazu. Er kann sich seine Zeit selbst einteilen und ist eigentlich sein eigener Chef (so fühlt es sich zumindest für ihn an) – auch neue 1,-Euro-Jobber hat er unter sich und kann sie für Arbeiten einteilen usw. Auch gesundheitlich ist es der ideale Job für ihn, weil er sehr unterschiedliche Arbeiten durchführt.
Aber nun wieder zu mir: als nun unser viertes Kind (übrigens nicht wirklich alle von Anfang an gewünscht – das Vierte war überhaupt nicht geplant, aber eine Abtreibung kam für mich NIE in Frage und so wurde es über langsam akzeptieren eine große Liebe – vor allem, weil ich mein kleines Mädchen fast verloren hätte und noch ein Notkaiserschnitt gemacht werden musste, um sie zu retten) in den Kindergarten kam, konnte ich endlich wieder arbeiten. Tja, zumindest hätte ich das gerne. Ich bin nicht eine typische Hausfrau, die nur geputzt und gekocht hat, sondern ich habe mich am PC immer beschäftigt – meine Textverarbeitung (z. Zt. ca. 350 Anschläge pro Minute) immer auf dem Laufenden gehalten und diverse Arbeiten erledigt, z.B. Homepages erstellt (alles selbst beigebracht), private und auch geschäftliche (aber nur für Freunde) und habe mich auch ehrenamtlich engagiert. Zurzeit erstelle, überarbeite und betreue ich die Homepage des hiesigen Jugendrotkreuzes. Ich habe damals wirklich gerne im Inkasso-Büro gearbeitet (ja, ich weiß – es ist nicht schön, anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen und ich habe viele Schicksale am Telefon erfahren, aber es war ein Job am Computer, bei dem ich Akten wälzen durfte – das habe ich einfach sehr sehr gerne gemacht) und ich kann auch noch den gesamten Mahnverfahrens-Aufbau von der ersten Mahnung bis hin zur eidesstattlichen Versicherung. Aber wie geht es heutzutage??? Als vierfache Mutter nach 14 Jahren Elternzeit taugt man gerade mal noch zum putzen oder kochen – mehr kann sie nicht. Daher habe ich dann im August 2008 auch lediglich einen Mini-Mini-Job (301,- Euro/Monat) als Putzfrau in einem Kindergarten bekommen. Ich hasse ihn – ich hasse es wirklich, Putzfrau zu sein – ich kann mehr – ich bin nicht überheblich, aber ich kann schneller schreiben als manche reden, ich kann schwierige Aufgaben am Computer bewältigen und wenn ich was nicht weiß oder kann, suche ich so lange nach Wissen, bis ich es weiß oder kann. Ich kann einfach mehr!!! Aber es soll auch keiner von mir behaupten, dass ich keine Lust habe zu arbeiten – SO IST ES NÄMLICH AUCH NICHT – ich WILL ja arbeiten – ich kann ja sogar den ganzen Tag arbeiten, weil mein Mann so flexibel arbeiten kann, so dass er, wenn etwas mit den Kindern sein sollte, auch da sein könnte! Drei von den Kindern sind bis nachmittags ca. 17:00 Uhr in Schule bzw. Kindergarten und der älteste ist durchaus in der Lage, drei Stunden alleine zu sein. Ach, na ja. Es kam also alles ganz anders, als wir es erhofften. Nun gut, vom Amt bekam ich keine Hilfe, weil ich ja nun einmal überhaupt nicht beweisen kann, dass ich kann was ich kann. Schlimmer noch – ich sollte zu einer Schule gehen, wo ich lerne, Bewerbungen zu schreiben. Man, ich möchte echt nicht überheblich klingen, aber ich bekomme es von allen, die mich kennen, bestätigt: Das brauche ich nicht! Ich habe für meinen Mann und für meine Schwester die Bewerbungen geschrieben – ich WEISS, wie man das macht – ich kann auch noch die Grundrechenarten, die ich dort noch einmal hätte lernen können (ich weiß das alles von meinem Mann – er hat das alles mitgemacht)! Also habe ich – um nur nicht vom Amt abhängig zu sein, den Mini-Mini-Job als Putzfrau im Kindergarten angefangen. ABER, der reichte dem Amt ja nicht – wir waren ja immer noch hilfebedürftig, weil wir ja nicht genug für unsere Familie verdienten – MAN, wie soll man das auch – wir versuchen ja alles, was geht. Also bin ich noch ein Wagnis (schreibt man das so?) eingegangen und habe noch eine Selbständigkeit angefangen (natürlich mit Segen des Amtes – die konnte ich dann doch davon überzeugen, dass es super ist und ich es auch schaffen könnte)!
JAA, und schon hatten wir es endlich geschafft – wir waren nicht mehr hilfebedürftig und waren endlich von diesem blöden Hartz IV weg – wir bekamen Kinderzuschlag und Wohngeld – ein super Gefühl! Zumindest bis Juli 2009 – ein klasse Monat – nein, war sarkastisch – war alles sch…!
Die Gesetze wurden zum 01. Juli 2009 geändert und so waren wir wegen einer Differenz von 46,15 €, die uns gemäß des errechneten Bedarfs von der Familienkasse fehlen, wieder hilfebedürftig. Mein Mann und ich waren wie vor den Kopf geschlagen, weil uns das Gesetz sogar untersagt, auf diese 46,15 € zu verzichten und weiterhin mit Kinderzuschlag und Wohngeld auszukommen. Wohngeld und Kinderzuschlag waren zusammen 1.038,- €, vom Amt bekommen wir jetzt aber 1.013,76 €. Also noch weniger, als vorher Kinderzuschlag und Wohngeld zusammen. Wo bitte steckt da jetzt der Fehler?? Wir und auch unsere Sachbearbeiterin für wirtschaftliche Hilfen können ihn nicht finden. Und verstehen können wir das noch viel weniger.
Gut, ich musste also wieder zu meiner Arbeitsvermittlerin. Ich befürchtete, wieder enttäuscht zu werden und lediglich als Putzfrau oder Köchin abgestempelt zu werden und machte mich auf die Suche nach einer Lösung – ohne meine Arbeitsvermittlerin bereits vor dem Termin.
Ich bin 35 Jahre jung und kann – wenn meine Gesundheit es denn zulässt – noch viele Jahre arbeiten und für meine Kinder gutes Geld verdienen. Das geht aber nicht mit 400-Euro-Jobs als Putzfrau oder sonstige Akkord-Jobs. Ich will damit nicht sagen, dass es überflüssige Jobs sind – nein, aber ich bin eine Frau, die weitaus mehr Fähigkeiten hat. Also habe ich mir von Fernschulen, die ich kenne, sämtliche Kataloge schicken lassen und sie studiert, welche Kurse es gibt, mit denen meine Fähigkeiten bestätigt werden und ich dann auch beweisen kann, was ich kann. Fernschule darum, weil ich immer noch den Job im Kindergarten habe. Meine Arbeitszeit ist von Montags bis Freitags zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr und dieses Zeiten erlauben eine ortsansässige Schule nicht, weil ich es dann nie pünktlich zur Arbeit schaffe. Ich kündige diesen Job auch nicht, obwohl ich mich dermaßen unwohl dabei fühle, weil ich einfach keine Putzfrau bin, aber andererseits kann mir so auch keiner nachsagen, dass ich ja nur keine Lust zu arbeiten habe.
Eine Recherche der Stellenanzeigen von Januar bis Juli dieses Jahres haben mich bestätigt, dass es viele Stellen gibt, die ich machen könnte, wenn ich denn beweisen könnte, dass ich kann, was ich kann. Ich habe also alle Kurse, die auch für einen Bildungsgutschein zugelassen sind, herausgesucht, und mit den Unterlagen aus KURSNET (Kursangebot der ARGE) abgeglichen und zusammengestellt. Bei dem Termin habe ich dann meine Arbeitsvermittlerin auch davon überzeugen können, dass es für die Integration in den Arbeitsmarkt notwendig ist, dass ich so eine Weiterbildung mache. Ich habe mich so gefreut – ich kann meine Fähigkeiten endlich wieder einsetzen und mein Wissen noch erweitern, um endlich eine für mich geeignete Stelle zu bekommen.
Allerdings steht in meiner Eingliederungsvereinbarung auch gleich wieder, dass ich mich bei mind. 3 Stellen bewerben soll, sonst drohen uns Kürzungen der Leistungen. SUPER, wenn ich mich jetzt also wieder auf einen Job bewerbe, den man „als Hausfrauchen“ auch bekommen kann (z.B. Regalauffüllerin, Putzfrau o.Ä.) dann fallen wir wieder aus Hartz IV raus (es fehlen ja nur 46,15 €, um nicht mehr hilfebedürftig zu sein) und meine Weiterbildung ist futsch, weil wir uns dann die Kosten schon wieder nicht mehr leisten könnten. Und weiter bin ich dann auch noch nicht, weil ich ja einen Job, der meinem Können und meinen Fähigkeiten entspricht, nicht bekomme, weil ich (Entschuldigung für die Wiederholung) nicht beweisen kann, dass ich kann, was ich kann.
Dann gibt es noch einen weiteren Kampf, den wir jetzt seit ca. 3 Jahren kämpfen. Wir kämpfen gegen riesige Schimmel-Flächen im Haus – vom Vermieter (der zwischenzeitlich auch aufgrund einer Zwangsversteigerung des Hauses gewechselt hat) gibt es keine Hilfen. Der erste Vemieter meinte nur, dass es an unserem Lüftungs- und Heizverhalten liege und der neue Vermieter gibt höchstens 5.000,- Euro pro Jahr für die „Hütte“ aus – mehr nicht. Da es immer mehr Stellen werden die von einem Gutachter, den der neue Vermieter bestellt hatte, nachweislich durch das marode Gemäuer entstehen, haben wir uns auf die schwierige Suche nach einem neuen Heim für uns gemacht. Mit vier Kindern, zwei Katzen und einem Hund zieht man nicht einfach so um und findet vor allem gleich was Neues – NÖ! Bevor die Stimmen laut werden: wir hätten uns (wenn auch schweren Herzens) jederzeit für eine neue Wohnung von unseren Tieren getrennt – da ist mir die Gesundheit meiner Familie dann doch wichtiger – aber hier gibt es auch ohne Tiere für 6 Personen nur sehr wenig! Trotzdem sind wir kurz vor Weihnachten fündig geworden – Ja, und haben auch alles mit Amt geklärt und – obwohl die Wohnung eigentlich doch ein paar m² (16 – um genau zu sein) zu groß für uns ist – die Schimmelflächen erlauben uns einen zügigen Umzug – selbst da hinein. Mein Studium hat enorm unter der Sucherei und den Rennereien zu den Ämtern und Banken (eine Kaution will ja auch noch irgendwie besorgt werden) gelitten – eigentlich habe ich in der Zeit gar nichts machen können! Meine Kinder und der Mini-Mini-Job sind ja auch noch da und in der Vorweihnachtszeit ist ja auch noch anderes zu erledigen – man will ja eine gute Mutter und Hausfrau auch noch sein. Beim Wohnungen suchen habe ich auch gleich noch die Stellenanzeigen studiert, weil ich den Job als Putzfrau nur noch sehr schwer ausführen kann – mein Rücken macht mich total fertig – bei jedem Schritt zieht es und ich könnte heulen – aber man ist ja eine starke Mutter, beißt die Zähne zusammen und hält alles aus! Dann höre ich noch, dass mein Job bald überflüssig wird und mir demnächst die Kündigung ins Haus flattert. Na super – mein Gewerbe läuft besch…, weil ich mit Hartz IV und Mini-Mini-Job-Lohn nicht genügend Kapital für genügend Werbung habe, mein Mini-Mini-Job ist bald weg und mein Studium läuft gerade so überhaupt nicht!
Mein Mann ist wirklich super – er hilft im Haushalt und wenn irgendwer „Hilfe“ ruft, ist er da und hilft! Daher wird mir auch noch von vielen vorgehalten, ich wäre eine faule S…, „mein Mann“ macht soo viel und überschlägt sich halb. Meine Mutter hat mich mal, als mein Mann krank war, angerufen und mir sehr deutlich gesagt, dass ich ihn gefälligst zum Arzt gehen lassen soll – er würde sich nicht trauen zu gehen, weil ich dann wieder meckern würde. Ja nee, iss klar. Ich mecker nicht, wenn mein Mann zum Arzt geht – ich mecker über diese blöde Gebühr – wenn man pro Woche zum Einkaufen lediglich 100 Euro hat, dann sind 10 Euro Praxisgebühr viel Geld, aber ich würde NIEMALS meinem Mann einen Arztbesuch verbieten, wenn er richtig krank ist! Ich kann machen, was ich will – ich werde als faul und nichtsnützig von meiner Mutter abgestempelt – „mein Mann“ macht alles! Ist jetzt schwer zu beschreiben.
Eine Freundin habe ich leider nicht – ich kann mit niemandem reden – ich fresse alles in mich rein. Nicht einmal mit meinem Mann kann ich reden. Wenn ich es versuche, schafft er es, dass ich – wer weiß weswegen, ein schlechtes Gewissen habe – als wenn ich nur Fehler mache – mh, auch das ist schwer zu beschreiben - ich habe halt das Gefühl, ich werde nicht wirklich von ihm beachtet – er ist überhaupt in letzter Zeit mehr für seinen Job da, als für mich und seine Kinder. Wenn er was für den Job machen soll – SOFORT, obwohl es gar nicht sofort sein müsste – soll er mal etwas für uns machen – vergisst er es – schafft es nicht oder oder oder! Für meine Sorgen hat er kein Ohr – niemand hört mir zu – ich bin immer für jeden da, höre mir Probleme an, versuche sie zu lösen oder zu helfen – ich habe keinen, der zuhört – ich bin Mutter von Vier Kindern und Ehefrau, und doch allein.
Gestern kam ein Brief vom Amt – man möchte sich mit mir über meine Weiterbildung unterhalten – SUPER! Wissen die jetzt schon, dass das in letzter Zeit gelitten hat? Was soll ich denn noch machen – egal, wo ich mich bewerbe, ich werde abgelehnt, weil ich ja nur eine dumme Hausfrau bin, die ja eigentlich gar nichts mehr können kann nach so einer langen Zeit! Natürlich steht das nicht in den Absagen – aber so wird es wohl sein. Na ja, ein Lebenslauf und eine Urkunde aus dem Internet (wohlgemerkt von der Arbeitsagentur-Seite) über hervorragende PC- und Internet-Kenntnisse) reichen wohl nicht aus, um sich erfolgreich zu bewerben.
Ich kann nicht mehr – sämtliche Versuche, alles in richtige Bahnen zu lenken, schlagen fehl – ich will ja arbeiten – ich will ja – aber ich kann einfach nicht als Putzfrau arbeiten – ich kann mehr und will auch mehr für meine Kinder – ich habe leider neuerdings die Rückenprobleme beim Laufen und nein, ich war noch nicht beim Arzt – ich kann mir nicht noch zusätzlich Medikamente leisten – wahrscheinlich bin ich zu dick, aber wie soll ich abnehmen – ich esse eh schon kaum noch was – leider schlägt sich das nicht auf mein Gewicht nieder! Ich habe vor 106 Tagen meine letzte Zigarette geraucht – mein Mann vor 93 Tagen – wir suchen nach noch mehr Wegen, Geld zu sparen, aber mehr geht bald nicht. Wir gehen nicht Essen, wir gehen nichts ins Kino, nicht in Kneipen oder sonst wo hin – wir trennen uns nächsten Monat von unserem Hund, weil er in der neuen Wohnung leider nicht geduldet wird! Es zerreißt uns das Herz, aber es geht nicht anders.
Mein Bruder wird dieses Jahr wahrscheinlich nicht überleben – er hat ALS und in den letzten Tagen wird mein Wunsch, mit ihm zu tauschen, immer größer. Er hatte noch so viele Pläne und Wünsche – soll er für mich eine neue Chance bekommen und ich gehe – meiner Familie ginge es finanziell sicher besser und ich würde ja kaum einem fehlen – AUSSER – meinen Kindern – und ich könnte nicht ohne meine Kinder – allein die sind der Grund, warum ich noch bin! Ich schlafe kaum noch – ich heule fast nur noch, ich bin fertig – ich kann nicht mehr.
Ich habe „Ich will sterben“ gegoogelt und bin auf dieses Forum gestoßen. Ich habe es als Chance gesehen EINMAL alles loszuwerden – obwohl ich trotz 6 Din-A 4 Seiten noch nicht einmal alles hier loswerden konnte!
Ich bin nicht faul – ich will arbeiten – ich will nicht mehr über jeden Schritt Rechenschaft bei anderen Leuten ablegen – ich will endlich, dass irgendwer mich sieht, mich wahrnimmt, meine Fähigkeiten registriert – ich will einfach nicht mehr der bedeutungslose Schatten sein, der ich gerade bin – ich kann nicht mehr!
Ich entschuldige mich für diesen wahnsinnig langen Text, aber ich habe versucht, alles zu schreiben (ist mir nicht gelungen)! Ich danke jedem, der es bis hier schafft zu lesen – so hat mir wenigstens mal jemand zugehört – wenn ich wahrscheinlich auch hier nur Vorwürfe bekomme – aber das kenne ich ja nicht anders! Ich liebe meine Kinder und nur sie allein halten mir hier! Und ich kämpfe so lange ich kann – wenn ich auch echt keine Kraft mehr habe – sorry, ich sehe nichts mehr – meine Tränen – DANKE!