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Ich mag meine Mutter nicht

Ich wollte mir dieses Buch mal kaufen. Ich schaue es mir nochmal an. Danke.
 
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Danke. Es wäre wohl wirklich das Beste, wenn ich den Kontakt abbreche. Ich habe auch nicht die Kraft, um meine Geschwister zu "kämpfen" und denen irgendwas zu beweisen. Dieser Kampf würde noch sehr viele Jahre dauern, da meine Mutter nicht aufhören wird, sie zu manipulieren.

Ich fühle mich nur etwas komisch dabei, den Kontakt einfach einschlafen zu lassen und nicht mehr auf Anrufe zu reagieren. Sollte ich ihr wirklich nichts mehr erklären? Ich muss auch immer daran denken, was meine Schwester mal zu mir sagte(daran sieht man auch den Einfluss meiner Mutter): Sie sagte, ich solle doch daran denken, dass meine Großeltern irgendwann/bald sterben würden und dass ich unsere jüngsten Geschwister nicht würde aufwachsen sehen... ein Grund, den sie (beide) vorschieben, damit ich mich selbst und meine Gefühle verrate.

Ich muss wohl noch erwähnen, dass sie in einem anderen Bundesland leben - die Fahrt dorthin dauert einige Stunden(bin vor 2 Jahren geflüchtet). Wenn ich also eine solche Fahrt auf mich nehmen würde, sähe es dann komisch aus, wenn ich nur meine Großeltern(die in derselben Stadt leben wie meine Mutter und Geschwister) besuchen würde. Meine Großeltern würden sich dann auch nur wieder sorgen, weil es ja dann offensichtlich wäre, wie schlecht das Verhältnis zwischen uns ist. Die Folge wäre, dass meine Mutter und meine Großeltern über mich reden würden und das Ergebnis wäre dann ohnehin, dass ich die "Böse" wäre.
 
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Das beschreibt sowohl meine Mutter als auch meinen Vater sehr gut.
Ein echtes Traumpaar. :mad:

Lies Dir den Link komplett durch. Also nicht den nur den Link, sondern die Seiten dahinter. 😀

Entscheiden, ob Kontaktabbruch oder nicht, kannst Du noch immer. Musst ja nichts überstürzen. Vielleicht reicht es vorerst nur, ihn noch weiter einzuschränken.

Ich finde sie (Kira Cossa) schreibt sehr amüsant z.B.:
Eine fast universelle Eigenschaft von Narzissten: Weil sie so selbstsüchtig und ichbezogen sind, sind sie sehr schlechte Geschenke-Geber. Sie geben dir abgenutzte oder Dinge aus zweiter Hand als Geschenk (”Ich dachte ich schenke dir mein altes Fahrrad und kauf mir ein neues!” „Ich weiß ja, wie sehr du italienisches Essen magst, also werde ich dich zu deinem Geburtstag in mein Lieblingsrestaurant einladen!”

Ihre Erklärung zum "goldenen Kind" und "Sündenbock" fand ich auch sehr aufschlussreich. Vielleicht ist es ja bei Euch genauso.
 
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Ich halte nichts von diesem Bibelquatsch.

Auch Eltern haben keine Narrenfreiheit. Sie hat mich verletzt und ich muss das nicht verzeihen. Ich möchte versuchen, damit zu leben. Ich weiß nur noch nicht genau, wie.

Was ich damit zum Ausdruck bringen wollte ist:

Du musst, zu Deinem eigenen Wohl, lernen zu differenzieren.

Einen Menschen aufgrund seiner Eigenschaften und der Art und Weise wie er Dir nach seinem freien Willen im Leben begegnet zu mögen oder nicht, ist eine ganz andere Ebene als das Verhältnis zu einem Menschen der unter Umständen ungewollt genötigt war mit Dir eine Schicksalsgemeinschaft einzugehen und in diesem Rahmen seinen "Job" so gut oder so schlecht gemacht hat, wie es ihm aufgrund seines Vermögens oder Unvermögens möglich war.

Deine Mutter ist nichts weiter als ein Naturereignis, dem Du zumindest in Deiner Kindheit schutzlos ausgeliefert warst.
Und auch wenn nicht das gesamte Phänomen dazu ausgelegt war Dich auf allen Ebenen wohltuend zu berühren, so war es doch immerhin gut genug um Dir das Leben zu schenken und Dein Leben zu erhalten, so dass Du heute auf eigenen Füßen stehen und ein selbstbestimmtes Leben führen kannst.

Du musst Deine Mutter nicht mögen - nur anerkennen was sie für Dich getan hat, obwohl sie Dich vielleicht gar nicht wollte und mit Dir überfordert war.
Verzeihen wäre ohnehin nichts was Du für Deine Mutter tätest, sondern für ausschließlich Dich selbst, für Deinen inneren Frieden.

Deshalb: Differenzieren!
 
Ich kann den Kontakt zu ihr aber nicht komplett abbrechen. Soll ich ihr sagen, was ich fühle oder würde es das nur verschlimmern?

DU KANNST !!! Dein theatralisches "ich kann nicht", ist nur Rhetorik, du willst nicht, das ist alles, weil du glaubst, sie zu brauchen.

Es ist scheißegal, was du ihr sagst, oder nicht sagst, sie wird sich nicht ändern. ENDE.

Ich denke, das kannst du nicht schlucken, weil es weh tut, und deshalb laberst du hier erst mal noch ne Runde rum.

Von einer, die den Kontakt zu ihren Missbrauch - Eltern komplett abgebrochen hat.
 
An deiner Stelle würde ich den Kontakt zu den Verwandten pflegen,welche du magst und dir gut tun...egal was Andere oder deine Mutter dazu denken..
Du könntest zu deiner Mutter auch sagen oder schreiben (auch wenn sie es rumzeigt ),dass sie dich mit dies und jenem zu sehr verletzt hat und du deshalb eine Pause von ihr brauchst...

Der um den Baum tanzt :
Ich verstehe deinen Beitrag.Es lebt sich leichter,wenn man differenzieren kann und auch die positiven Eigenschaften seiner Mutter erkennt und wertschätzt..
Aber dies kann man oft erst später und mit mehr emotionalen Abstand...
Viele Mütter werden auch im Alter ,wenn sie schwächer werden ..netter und reifer...

Es gibt junge Leute ,welche sehr schwierige verletzende Eltern hatten....
Der Satz ,du solltest deine Eltern wertschätzen und lieben kann Kinder in den Selbstmord oder in ein Suchtverhalten treiben ,da sie sowieso dazu neigen die Schuld für das schlechte Verhältnis bei sich selber zu suchen.Aber sie haben keine Schuld..auch wenn die Eltern das Gegenteil behaupten..

Das Buch... narzistische Mütter.... ist gut und zutreffend...
 
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Danke. Es wäre wohl wirklich das Beste, wenn ich den Kontakt abbreche. Ich habe auch nicht die Kraft, um meine Geschwister zu "kämpfen" und denen irgendwas zu beweisen. Dieser Kampf würde noch sehr viele Jahre dauern, da meine Mutter nicht aufhören wird, sie zu manipulieren.

Ich fühle mich nur etwas komisch dabei, den Kontakt einfach einschlafen zu lassen und nicht mehr auf Anrufe zu reagieren. Sollte ich ihr wirklich nichts mehr erklären? Ich muss auch immer daran denken, was meine Schwester mal zu mir sagte(daran sieht man auch den Einfluss meiner Mutter): Sie sagte, ich solle doch daran denken, dass meine Großeltern irgendwann/bald sterben würden und dass ich unsere jüngsten Geschwister nicht würde aufwachsen sehen... ein Grund, den sie (beide) vorschieben, damit ich mich selbst und meine Gefühle verrate.

Ich muss wohl noch erwähnen, dass sie in einem anderen Bundesland leben - die Fahrt dorthin dauert einige Stunden(bin vor 2 Jahren geflüchtet). Wenn ich also eine solche Fahrt auf mich nehmen würde, sähe es dann komisch aus, wenn ich nur meine Großeltern(die in derselben Stadt leben wie meine Mutter und Geschwister) besuchen würde. Meine Großeltern würden sich dann auch nur wieder sorgen, weil es ja dann offensichtlich wäre, wie schlecht das Verhältnis zwischen uns ist. Die Folge wäre, dass meine Mutter und meine Großeltern über mich reden würden und das Ergebnis wäre dann ohnehin, dass ich die "Böse" wäre.

Avis, ein Kontaktabbruch muss nicht immer für endgültig sein. Manchmal ist es nur eine längere Auszeit, in der du etwas für dich tust und dir über einiges klar wirst. Und in dieser Zeit werden sich oft die "Verlassenen" auch einiges klar.

Wenn du nach einiger Zeit das Bedürfnis haben solltest, mit deiner Mutter nachträglich ein paar Takte zu reden, dann ist es genauso okay, wie es niemals zu tun und sein eigenes Leben zu leben. Denn es ist in erster Linie dein Leben Avis und nur das zählt. Du bist aber nicht für das Leben deiner Mutter verantwortlich und du lebst es auch nicht.

Das, was dir von deiner Mutter fehlt, kannst du zum Großteil vom Leben selbst und anderen Menschen zurückbekommen. Es ist jetzt wichtig, dass du dich wieder aufrichtest 🙂.

Wenn du dich dazu entscheidest, den Kontakt stark einzuschränken oder abzubrechen, muss es also wie gesagt keine Entscheidung für immer sein.
 
Das Kind einer Bekannten mag seine Mutter auch nicht. Und lässt sozusagen die Sau raus, um sie fertig zu machen.
Ich rede oft mit ihm, aber er zeigt sich uneinsichtig. Dass die Mutter zwar Fehler machte wie alle Mütter, aber auch alles gegeben hat, was sie konnte, damit die Beiden zurecht kamen, das will er im Moment nicht sehen.

Bitter für die Mutter, die in jeder Hinsicht zurück gesteckt hat für den Sohn. Aber so sind die Jugendlichen.
 

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