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Gast
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Wow, Danke für diesen Thread! Ich bin zum Glück nicht allein! Ich bin hier eigentlich angemeldet, aber ich schreibe mal lieber annonym. Mir geht es ganz genauso: Kinder gehen mir total auf den Sack! Dieses ständige Theater wegen Kleinigkeiten, die Lautstärke, der Dreck einfach alles.
Ich weiß, das klingt irgendwie herzlos, da ja Kinder- irgendwie natürlich zurecht- eine Art "heilige Kuh" in der Gesellschaft sein MÜSSEN, jedoch hilft mir das nicht. Ich leide selber ein wenig darunter, "nicht normal" zu sein und als Frau nicht mein ganzes Glück im Kinderkriegen zu sehen.
Aber so ist es halt.
Ich persönlich denke aber eher: Es sind garnicht so sehr die Kinder an sich, sondern es sind -für mich gesprochen- die Eltern, insbesondere die Mütter: Gerade hier in DE (in anderen Ländern ist es nicht so stark!) werden Kindern ja NULL Grenzen gesetzt: Jeder MUSS die Kinder ja toll finden, egal was sie machen. Während zB in Frankreich ein Kind zurückgerufen wird, wenn es mit seinen angesabberten Händchen einen Passanten antascht, wird man hier schon blöd angeschaut, wenn man das Kind von sich weist (mir schon oft passiert: Oh wie herzlos ist diese Person, die sich nicht von meiner Rotznase anpatschen lässt). Dann wird ständig in Babysprache geredet, so dass man meinen könnte, die Eltern halten ihre eigenen Kinder für total Trottel.
Dazu dann diese Eltern, die sich ständig selbst beweihräuchern. Da könnte ich kotzen. Aber man darf ja nicht sagen: Sorry, aber können wir heute ausnahmsweise mal über was anderes reden, als über die Windel Deiner Kinder?
Ja, ich denke, es sind die Eltern! Nicht die Kinder! Und auch nicht alle Eltern, aber jene, die meinen, die ganze Welt müsste sich plötzlich nach ihrer ach so tollen Nachkommenschaft richten. Eigentlich wäre es doch Aufgabe der Eltern, Kinder so zu erziehen, dass sie Gesellschaftlich zurecht kommen und sich also einfügen: Aber genau das Gegenteil passiert: Der Spross wird auch noch beklatscht, wenn er Mist baut und jeder, der nicht mit in den Jubel einstimmt, ist herzlos.
DAS ist meiner Meinung nach ein Grund, warum viele Menschen Kinder nicht mögen. Vielleicht ist das bei der TE auch so?
ich dachte, ich würde Kinder generell nicht abkönnen, aber kürzlich lernte ich eine Gruppe Mütter aus einem anderen europäischen Land kennen und was soll ich sagen: Diese Kinder fand ich echt herzig. Lustig, süß und natürlich. Sie waren herrlich "normal": Kleinkinder, die mich als fremde Frau erstmal aus der sicheren Entfernung beobachteten und mir nicht gleich mit ihren Sabberpfoten ins Gesicht fassten und die lieber mit "Artgenossen" spielten, als ständig der Mutter die Hölle heiß zu machen. SO soll es doch sein.
Für mich ist das Thema jedenfalls sehr schwer- weil ich eigentlich auch dachte, ich würde irgendwann mal Kinder mögen- aber so richtig passiert es leider nicht..
Leider wird man doch überall ser schief angeschaut, wenn man zugibt, mit Kindern nicht so gut klarzukommen. Schade eigentlich, denn MUSS denn wirklich jeder Kinder super finden?
Ich hoffe, niemand fühlt sich hier auf den Schlips getreten- sind halt meine Gefühle...
Ich weiß, das klingt irgendwie herzlos, da ja Kinder- irgendwie natürlich zurecht- eine Art "heilige Kuh" in der Gesellschaft sein MÜSSEN, jedoch hilft mir das nicht. Ich leide selber ein wenig darunter, "nicht normal" zu sein und als Frau nicht mein ganzes Glück im Kinderkriegen zu sehen.
Aber so ist es halt.
Ich persönlich denke aber eher: Es sind garnicht so sehr die Kinder an sich, sondern es sind -für mich gesprochen- die Eltern, insbesondere die Mütter: Gerade hier in DE (in anderen Ländern ist es nicht so stark!) werden Kindern ja NULL Grenzen gesetzt: Jeder MUSS die Kinder ja toll finden, egal was sie machen. Während zB in Frankreich ein Kind zurückgerufen wird, wenn es mit seinen angesabberten Händchen einen Passanten antascht, wird man hier schon blöd angeschaut, wenn man das Kind von sich weist (mir schon oft passiert: Oh wie herzlos ist diese Person, die sich nicht von meiner Rotznase anpatschen lässt). Dann wird ständig in Babysprache geredet, so dass man meinen könnte, die Eltern halten ihre eigenen Kinder für total Trottel.
Dazu dann diese Eltern, die sich ständig selbst beweihräuchern. Da könnte ich kotzen. Aber man darf ja nicht sagen: Sorry, aber können wir heute ausnahmsweise mal über was anderes reden, als über die Windel Deiner Kinder?
Ja, ich denke, es sind die Eltern! Nicht die Kinder! Und auch nicht alle Eltern, aber jene, die meinen, die ganze Welt müsste sich plötzlich nach ihrer ach so tollen Nachkommenschaft richten. Eigentlich wäre es doch Aufgabe der Eltern, Kinder so zu erziehen, dass sie Gesellschaftlich zurecht kommen und sich also einfügen: Aber genau das Gegenteil passiert: Der Spross wird auch noch beklatscht, wenn er Mist baut und jeder, der nicht mit in den Jubel einstimmt, ist herzlos.
DAS ist meiner Meinung nach ein Grund, warum viele Menschen Kinder nicht mögen. Vielleicht ist das bei der TE auch so?
ich dachte, ich würde Kinder generell nicht abkönnen, aber kürzlich lernte ich eine Gruppe Mütter aus einem anderen europäischen Land kennen und was soll ich sagen: Diese Kinder fand ich echt herzig. Lustig, süß und natürlich. Sie waren herrlich "normal": Kleinkinder, die mich als fremde Frau erstmal aus der sicheren Entfernung beobachteten und mir nicht gleich mit ihren Sabberpfoten ins Gesicht fassten und die lieber mit "Artgenossen" spielten, als ständig der Mutter die Hölle heiß zu machen. SO soll es doch sein.
Für mich ist das Thema jedenfalls sehr schwer- weil ich eigentlich auch dachte, ich würde irgendwann mal Kinder mögen- aber so richtig passiert es leider nicht..
Leider wird man doch überall ser schief angeschaut, wenn man zugibt, mit Kindern nicht so gut klarzukommen. Schade eigentlich, denn MUSS denn wirklich jeder Kinder super finden?
Ich hoffe, niemand fühlt sich hier auf den Schlips getreten- sind halt meine Gefühle...